Indien: Journalist bei Demo gegen Vergewaltigung getötet

23.12.2012 | 11:51 |   (DiePresse.com)

Die Polizei eröffnete während einer Kundgebung in Imphal das Feuer. Seit der Vergewaltigung einer Studentin in Neu-Delhi vor einer Woche wird Indien von einer Protestwelle erschüttert.

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Im Nordosten Indiens ist ein TV-Journalist bei einer Protestkundgebung gegen sexuelle Gewalt erschossen worden. Der 36-Jährige sei gestorben, nachdem die Polizei das Feuer während der Demonstration in Imphal im Bundesstaat Manipur eröffnet habe, sagte ein Polizeisprecher am Sonntag. Die näheren Umstände sind noch unklar.

Nach der Vergewaltigung einer Studentin durch eine Gruppe von Männern in Neu-Delhi vor einer Woche wird Indien von einer massiven Protestwelle erschüttert. Die Demonstranten fordern einen besseren Schutz von Frauen und härtere Strafen für Vergewaltiger. Am Samstag gingen in der Hauptstadt Neu Delhi tausende Menschen auf die Straße gegangen. Die Polizei setzte Tränengas, Wasserwerfer und Schlagstöcke ein, als Demonstranten versuchten, Absperrungen zu durchbrechen. Am Sonntag erließ die Polizei für das Zentrum Neu-Delhis ein Demonstrationsverbot.

Die Medizinstudentin war am Sonntag vor einer Woche von einer Gruppe von sechs Männern in einem Bus in Neu-Delhi vor den Augen ihres Freundes mehrfach vergewaltigt und mit einer Eisenstange schwer verletzt worden. Danach warfen die Täter das Paar aus dem fahrenden Bus. Die junge Frau befindet sich noch immer schwer verletzt im Krankenhaus.

(APA/AFP)

 
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3 Kommentare
Alpha3
23.12.2012 12:21
15

In Berlin-Neukölln wurden 3 Jugendliche, die eine

20jährige vergewaltigt haben, nur zu Bewährungsstrafen verurteilt.

Antworten rene prassee
23.12.2012 12:59
1

Re: In Berlin-Neukölln wurden 3 Jugendliche, die eine

das Wort "Eisenstange" sagt ihnen aber schon etwas, oder?

starshaper
23.12.2012 12:18
12

Es wäre schön...

Es wäre schön, hätte es hier Demonstrationen gegeben, z.B. der Vergewaltigung einer jungen Österreicherin in Innsbruck durch Personen aus einem ganz bestimmten Land, das man nicht nennen darf.

Doch dazu sind die Österreicher zu wenig selbstbewusst, leider.

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