FBI: Mehr Schusswaffenkäufe nach US-Massaker

03.01.2013 | 06:46 |   (DiePresse.com)

Das FBI vermeldet 49 Prozent mehr Zulassungsprüfungen im Dezember als im Vorjahr, ein neuer Rekord. Es werden strengere Waffengesetze befürchtet.

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Neue Daten des FBI deuten auf eine starke Zunahme von Schusswaffenkäufen in den USA nach dem Massaker an einer Schule in Connecticut hin. Im Dezember seien knapp 2,8 Millionen gesetzlich vorgeschriebene Zulassungsprüfungen ("background checks") vorgenommen worden, teilte die Bundespolizei am Mittwoch mit. Dies sei ein Anstieg von 49 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum und ein Rekord.

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Insgesamt seien 2012 19,6 Millionen Prüfungen vorgenommen worden, ebenfalls ein Rekord und eine Zunahme von 19 Prozent im Vergleich zu 2011. Die Prüfung durch den FBI ist seit 1998 landesweit eine Voraussetzungen dafür, bei einem Händler eine Schusswaffe kaufen zu dürfen. Die Zahl der Waffenverkäufe selbst wird in den USA nicht erfasst.

Am 14. Dezember war ein Mann in eine Grundschule in Newtown im Bundesstaat Connecticut eingedrungen. Er tötete 20 Kinder und sechs Erwachsene, bevor er Selbstmord beging. Das Massaker löste vorübergehend eine Diskussion über Waffengesetze aus. Ob es zu Gesetzesänderungen kommen wird, ist unklar. Nach Amokläufen werden in den USA mehr Schusswaffen gekauft, weil strengere Vorschriften oder gar Verbote befürchtet werden. Allgemein sinkt seit Jahrzehnten die Zahl der US-Haushalte, in denen es Schusswaffen gibt: Im Jahr 1977 betrug die Quote nach Angaben der University of Chicago 54 Prozent, 2010 lag sie bei 32 Prozent.

(APA/Reuters)

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31 Kommentare
 
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"Der Waffenbesitzer von nebenan"

wurde geoutet und reagiert weinerlich.

Nach Amoklauf in USA - Zeitung macht Adressen von Waffenscheinbesitzer öffentlich
Die Zeitung "The Journal News" stellte in ihrer Mittwochsausgabe eine interaktive Karte mit Angaben zu mehr als 33.000 Waffenscheinbesitzern in zwei Bezirken im Staat New York neben einen Artikel mit der Überschrift "Der Waffenbesitzer von nebenan".
Ganz legal übrigens ....

Die Zeitung erhielt indes hunderte Anrufe besorgter Bürger mit Waffenschein, die die Veröffentlichung als Eingriff in ihre Privatsphäre empfanden und nun ihrerseits um ihre Sicherheit fürchten.

http://www.rp-online.de/panorama/ausland/zeitung-macht-adressen-von-waffenscheinbesitzer-oeffentlich-1.3117281

:-)

Re: "Der Waffenbesitzer von nebenan"

Ach wirklich weinerlich?
Wurden nicht im Gegenzug die Namen, Adressen & Telefonnummern aller Mitarbeiter der Zeitung und wie ich gerade gelesen habe auch die aller Abonenten veröffentlicht?

http://www.breitbart.com/Big-Journalism/2013/01/02/Gun-Owner-Outing-Newspaper-Has-User-Database-Hacked-Customers-Outed

:-))

Zu viele Waffen

im "Arniland" sind zu viele Waffen unterwegs und dann rüsten sich die Amis auch noch für das Waffenverbot, also von "Entwaffnung" keine spur.

Vielleicht sollten die Politiker ein bisschen mehr darauf achten dass sich die Leute nicht abknallen anstatt ihnen die Waffen wegzunehmen, zur not treschen sich die Menschen eben wieder mit Keulen ...

...

Liebe Presse!

Wie wärs mit gratis Waffe für ein Presseabo?

Die Leser sitzen total verängstigt in ihren Wohnungen und Häusern, immer in Angst dass der bewaffnete Räuber oder Islamist hereinkommt und sie erschiesst! Sie können sich nicht wehren!

Endlich würden wir auch die Sicherheit amerikanischer Grossstädte erlangen!


Hitler, Stalin, Mao und alle anderen Sozialisten waren immer gegen Waffen in freier Bürgerhand.

1. Und jetzt raten wir mal warum...
2. Und wir raten weiter warum die EU die Waffen aus der freien Bürgerhand haben möchte........

Re: Hitler, Stalin, Mao und alle anderen Sozialisten waren immer gegen Waffen in freier Bürgerhand.

wenn Sie unbedingt eine Waffe brauchen um ein " freier Bürger" zu sein,sollten Sie ihre Einstellung zu Freiheit überdenken
Sie sind nicht das Gesetz nur weil Sie bewaffnet sind

Re: Re: Hitler, Stalin, Mao und alle anderen Sozialisten waren immer gegen Waffen in freier Bürgerhand.

hat er/sie ja nicht behauptet das Gesetz zu sein...

Re: Re: Hitler, Stalin, Mao und alle anderen Sozialisten waren immer gegen Waffen in freier Bürgerhand.

Sollte mich der Staat nicht mehr beschützen können oder wollen so bin ich durchaus bereit mich und die Meinen selbst zu schützen.
Und so wie es mit der ausufernden Kriminalität aussieht tendieren wir ganz stark wieder in diese Richtung - siehe die permanenten Aufrufe zur Zivilcourage.
Allerdings denke ich mit Wehmut an die Zeiten zurück in denen "am Land" die Türen offen gelassen wurden oder man sich Eier vom Bauern aus dem leeren Haus holte und am Küchentisch das Geld hinterlegte - in den 70er bis rein in die 80er Jahre.
Die Jagdgewehre im Wohnzimmerschrank und die Kinder die damit aufwuchsen weil es normal war und damals gabs keine Theater.

Re: Re: Re: Hitler, Stalin, Mao und alle anderen Sozialisten waren immer gegen Waffen in freier Bürgerhand.

das ist ja eine recht pauschale Erklärung ,unter diesen Umständen könnten wir doch gleich den "Staat" abschaffen und jeden eine Knarre in die Hand drücken ,schöne Aussichten wenn unsere Kinder und Kindeskinder dann bewaffnet zur Schule gehen oder gleich mit dem Panzer hingefahren werden
sorry,aber wenn das der Weg zum freien Bürger ist,muss ich wohl total verkehrt leben

Re: Hitler, Stalin, Mao und alle anderen Sozialisten waren immer gegen Waffen in freier Bürgerhand.

hübsch übertrieben...

aber hier gehts um Kriegsgerät in zivilen Händen ind den USA.

und nicht um ein generelles Waffenverbot in der EU.

erklärt mir wer, wie mehr Waffen zu weniger Zwischenfällen führen können?

erst schreien die Amis nach schärferen Waffengesetzen, und jetzt decken sie sich noch schnell ein?

Vielleicht war das "Einlenken" der NRA doch nur strategisch, um die Verkaufzahlen zu pushen?

Wenn ja, hat's geklappt.

erst schreien die Amis nach schärferen Waffengesetzen...


Nach schärferen Waffengesetzen wurde nur in der veröffentlichen Meinung geschrien.

Re: erst schreien die Amis nach schärferen Waffengesetzen...

naja, die unveröffentlichte Meinung kann ich nicht beurteilen.

meine Frage ist: wie können mehr Waffen in privatem Besitz (Sturmgewehre zb) zu weniger Zwischenfällen führen?

was ich brauche, ist eine Vorstellung davon, eine Erklärung...wie soll das gehen? Da reichen mir keine "roten Stricherl".

Re: Re: erst schreien die Amis nach schärferen Waffengesetzen...

Die Anzahl der mit Schußwaffen verübten Verbrechen wird auch durch ein völliges Verbot nicht sinken da die meisten Verbrechen mit illegalen Waffen begangen werden und nur eine verschwindent kleine Zahl mit legalen Waffen. Übrigens wäre ich selbst dankbar wenn gegen die illegalen Waffen im Land was unternommen würde denn dank ehemaligem Kriegsgebiet vor der Nase und offenen Grenzen blüht das bewaffnete Verbrecherunwesen ja förmlich. Aber es ist natürlich einfacher gesetzestreuen Bürgern immer mehr Steine in den Weg zu legen - nutzt zwar der Sicherheit genau null macht sich aber gut als Wahlwerbung für ein bestimmtes Klientel.

Re: Re: erst schreien die Amis nach schärferen Waffengesetzen...

Nach der Argumentation sollte Autofahren, Zigarettenrauchen, Alkohol, Geschlechtsverkehr außer zur Fortpflanzung, etc, etc. verboten werden.

Die Argumentation war nie es wird weniger passieren wenn man weniger bewaffnet ist, sondern, dass man sich dann besser wehren kann.

Ich persönlich halte es für unnötig Sturmgewehre zuhause horten zu können wenn gleichzeitig Überraschungseier verboten sind aber das ist nur meine Meinung.

Re: Re: Re: erst schreien die Amis nach schärferen Waffengesetzen...

bitte hören sie auf...mit einer Waffe möchte ich verletzen/töten.

mit dem Auto auch? Oder Alkohol? Oder Sex? Was hier passiert sind Unfälle! Bei Waffen nicht! Die verursachen wozu sie gemacht wurden: SCHADEN.

Ich denke so weit sind wir nicht auseinander, ihr letzter Absatz ist auch meine Meinung. Für den Haushalt: Pistole. Wenn ich dann durchdrehe, kann ich damit auch ein paar Leute abknallen- aber kein Wohnviertel ausradieren.

Re: Re: Re: Re: erst schreien die Amis nach schärferen Waffengesetzen...

Ja, ich möchte Tiere bei der Jagd oder Kriminelle im Falle der Bedrohung von Leib und Leben verletzten.

Waffen sind dazu da, stimmt. Deshalb sollten sie auch nur an vernünftige Menschen ausgegeben werden, denn sie haben auch einen nachvollziehbaren Zweck.

Wenn sie dazu von unvernünftigen, kranken oder einfach nur bösartigen Menschen verwendet werden, werden andere verletzt. Sei es durch den betrunkenen KFZ-Lenker, ungeschütztem Geschlechtsverkehr von Unvernünftigen, Zigaretten, etc.

Genau deshalb halte ich das oben gebrachte Argument für schwach, auch wenn wir uns inhaltlich wohl einig sind.

Re: Re: Re: Re: Re: erst schreien die Amis nach schärferen Waffengesetzen...

"Wenn sie dazu von unvernünftigen, kranken oder einfach nur bösartigen Menschen verwendet werden, werden andere verletzt. Sei es durch den betrunkenen KFZ-Lenker, ungeschütztem Geschlechtsverkehr von Unvernünftigen, Zigaretten, etc."

So ist es. Und das reicht noch nicht? Ich drücke diesen Menschen auch noch ein geladenes Sturmgewehr in die Hand? Reicht die Pistole wirklich nicht?

Ich geb auf. Anscheinend soll ich es nicht verstehen.

Re: Re: Re: Re: Re: Re: erst schreien die Amis nach schärferen Waffengesetzen...

Sie gehen anscheinend davon aus, dass Waffen genauso einfach zu kaufen sind wie Zigaretten oder Schnaps.

Das ist allerdings nicht mal in den Staaten der Fall.

Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: erst schreien die Amis nach schärferen Waffengesetzen...

aber viel schwerer ist es auch nicht:

in second-hand-shops für Waffen
oder bei einer der tgl. Waffenmessen können sie die Waffe direkt nach dem Kauf mitnehmen.

Wenn ich mich richtig erinnere, wird da nur geprüft, ob sie polizeilich gesucht sind. Keine Psychotests, keine Wartezeit (Stichwort: Kurzschluss-Massaker). Amoklauf noch heute Abend und keine Waffe? Kein Problem.

Eine Softgun in Österreich zu bekommen, ist schwieriger...

Dumme Amis?

Scheinbar sind die Amerikaner deutlich klüger als wir Europäer.
Während wir unsere Freiheit Stück für Stück der politischen Korrektheit opfern, pfeifen die Amis auf den Zeitgeist und rüsten auf.

Re: Dumme Amis?

Und wie genau bringen Waffen uns denn Freiheit?
Jedes freiheitsfeindliche System freut sich über einen bewaffneten Aufstand, denn dann kann man ja in voller Härte zurückschlagen ohne große Folgen. (siehe Syrien)

Re: Re: Dumme Amis?

Nein. Das ist wie im Partisanenkampf, umso mehr Opfer in der Zivilbevölkerung umso mehr Rückhalt verliert das Regime. Umso weniger Rückhalt das Regime hat, umso kürzer wird es an der Macht bleiben.

Deshalb kann man dort nicht wie in den USA relativ einfach an Waffen gelangen.

Jedes freiheitsfeindliche System freut sich über einen bewaffneten Aufstand


Und warum galten und gelten in totalitären Systemen die strengsten Waffenverbote?
Die sollten sich doch auf die bewaffneten Aufstände freuen...?

Und Syrien als Beispiel passt auch nicht, da der bewaffneter Aufstand Assad ganz sicher nicht freut.

;-)

da wird die luft in usa noch bleihältiger

recht haben sie !!

verbote zu diesem thema bringen überhaupt nichts !

 
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