Kalifornien: "Cop-Killer" Dorner identifiziert

15.02.2013 | 05:57 |   (DiePresse.com)

Dorner soll aus Rache für seine Entlassung mehrere Polizisten getötet haben. Er wurde anhand seiner Zähne identifiziert.

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Die Polizei in Kalifornien hat die verbrannte Leiche eines mutmaßlichen Mörders nach Medienberichten am Donnerstag identifizieren können. Es handle sich eindeutig um die Überreste von Christopher Jordan Dorner, teilte die Polizei im Bezirk San Bernardino nach Angaben der "Los Angeles Times" mit. Dies sei anhand seiner Zähne festgestellt worden.

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Nach einer einwöchigen Großfahndung war der ehemalige Polizist den Ermittlern am Dienstag ins Netz gegangen. Sein Versteck, eine leerstehende Berghütte nah der Ortschaft Big Bear, wurde von Einsatzteams gestürmt. Das Gebäude ging in Flammen auf.

Dorner war 2009 nach einem Disziplinarverfahren aus dem Polizeidienst entlassen worden. In einer Mitteilung auf seiner Facebook-Seite stellte er sich kürzlich als Opfer von Rassismus dar und drohte mehr als zwei Dutzend Menschen, darunter früheren Kollegen, mit Gewalt. Im Zuge seines Rachefeldzuges soll der 33-Jährige vorige Woche drei Menschen, darunter einen Polizisten, umgebracht haben. Ein weiterer Polizist war am Dienstag im Kugelfeuer mit Dorner ums Leben gekommen.

(APA/dpa)

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6 Kommentare

Dass...

...das LAPD einen so unliebsamen Gegener, der zu viele Missstäde aufzuklären versuchte, aus dem Verkehr ziehen musste (in diesem Fall in den Suizid getrieben), war ja klar. Aber mich interessiert viel mehr, wie die angeblich neu aufgerollten Untersuchungen zu den Vorkommnissen, die Herrn Dorner zu seinen Taten getrieben haben, laufen!?!?
So hätte sein Tod vielleicht sogar ein bisschen Sinn gemacht... - Die Bevölkerung konnte er schließlich schon wachrütteln.

stellte er sich kürzlich als Opfer von Rassismus dar

na klar, was sonst - sie sind nie-nie-nie kriminell, nie-nie-nie Täter, immer Opfer, immerdar!

Wieder ein ehemaliger Soldat der Amok gelaufen ist

Dadurch dass sich die USA dauernd im Krieg befinden laufen in diesem Land einfach unendlich viele gestörte Menschen mit Waffen herum

Ín Flammen aufgegangen

war ja klar. Ein Polizistenmörder wird erst mal halb totgeschlagen, nur damit er weiss, dass man sich mit Cops nicht anlegt. Da kommt ja so ein Zusammengehörigkeitsgefühl auf, das über jegliche Zweifel erhaben ist (siehe Film "Black Hawk down").

Und dann müssen natürlich alle Beweise vernichtet werden. Hütte samt Leiche anzünden, Reste identifizieren, und vorbei ist die Geschichte.

Re: Ín Flammen aufgegangen

Und selbst wenn es so gewesen wäre: kein Fehler.

Re: Re: Ín Flammen aufgegangen

*lol* umd Samstags gehen Sie wahrscheinlich gegen die FPÖ auf die Strasse.

Schrecklich, wie schnell der Mob zu Lynchjustiz ohne Prozess ala Osama Bin Laden applaudiert, wenn der Fall nur happengerecht über die Medien präsentiert wird.

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