Indien: Vergewaltigte Schweizerin gegen Todesstrafe

28.03.2013 | 11:06 |   (DiePresse.com)

Die Frau wurde in Indien vor den Augen ihres gefesselten Partners von mehreren Männern vergewaltigt. Für ihre Peiniger fordert sie eine "angemessene Strafe", jedoch keine Todesurteile. Das Paar hat Indien mittlerweile verlassen.

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Eine während ihres Indien-Urlaubs von mehreren Männern vergewaltigte Schweizerin will nicht, dass die Angeklagten zum Tode verurteilt werden. Das teilten die Schweizer Behörden am Donnerstag mit. Die Frau und ihr Partner haben Indien bereits am Mittwoch verlassen.

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In einem an den Gouverneur des Bundesstaates Madhya Pradesh adressierten Brief habe die Touristin "den Wunsch geäußert, dass der Prozess möglichst schnell stattfindet und damit Gerechtigkeit gesprochen wird", schrieb der in Indien stationierte Schweizer Botschafter in einer Mitteilung.

Das Paar betonte im Brief, dass "die Angeklagten eine angemessene Strafe erhalten, aber nicht zum Tode verurteilt werden sollen". Es versprach zudem, weiterhin mit der indischen Justiz zusammenarbeiten zu wollen. Zudem sind die beiden bereit, wenn nötig per Videokonferenz am Gerichtsprozess teilzunehmen. Laut Informationen indischer Medien soll der Prozess am Samstag beginnen.

Die Tat ereignete sich in der Nacht des 14. März (DiePresse.com berichtete). Der Mann und die Frau, die mit dem Fahrrad unterwegs waren, wollten gerade ihr Zelt aufstellen, als sie von mehreren Männern überfallen wurden. Diese fesselten den Mann und vergewaltigten die Frau vor dessen Augen. Außerdem wurden die beiden Schweizer beraubt.

(APA)

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7 Kommentare

gesellschaftliches Problem

Indien muss sich ändern. Die Stellung der Frau, Kastenunwesen, selektive Abtreibungen und traditionelle Weltbilder. Millionen junge Männer wissen dass sie aufgrund von Frauenmangel und Tradition NIE eine Frau und Familie haben werden.

Traurig!

Wünsche der Frau und auch ihrem Mann alles Gute und viel Kraft! Und den Rest hat Varader schon geschrieben!

ihre Sache

ja die Gutmenschen von heute...

ne nicht zum Tode verurteilen

sondern ohne narkose und mit stumpfen Messer das beste Teil inkl. Anhängsel abschneiden das wäre die richtige Strafe

Re: ne nicht zum Tode verurteilen

Die treibenden Hormone entstehen im Hypothalamus, nicht im Penis.

Re: Re: ne nicht zum Tode verurteilen

"Die treibenden Hormone entstehen im Hypothalamus, nicht im Penis."

Ja, aber ohne Exekutive kann sich die Legislative brausen.

Re: ne nicht zum Tode verurteilen

Stimme zu 100% zu. Dann würde es auch in Indien verstanden werden, leider...

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