NSU-Prozess: Akkreditierungen in drei Stunden weg

28.03.2013 | 17:21 |   (DiePresse.com)

Die Vergabe der Medien-Plätze bei dem Terror-Prozess in München sorgt weiter für Aufregung. Nun mahnt auch die türkische Regierung, das Vorgehen zu überdenken.

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Deutsche und internationale Medien haben bei der Akkreditierung zum Münchner Prozess um die Terrorzelle Nationalsozialistischer Untergrund (NSU) nur knapp drei Stunden Zeit gehabt, einen der begehrten garantierten Presseplätze zu ergattern. Das 50. Gesuch sei am 5. März um 11.42 Uhr eingegangen, teilte eine Sprecherin des Oberlandesgerichts München am Donnerstag mit.

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Das Gericht hatte um 8.56 Uhr ein E-Mail mit den Akkreditierungsbedingungen versandt. Berücksichtigt wurden die Anfragen nach ihrem Eingang. Nur die ersten 50 Medien bekamen garantierte Sitzplätze, da das Gericht aus rechtlichen Gründen nicht mehr Plätze reservieren kann. Dass auf keinem dieser Plätze ein Vertreter eines tükisches Medium sitzten wird, sorgte zuletzt für Aufregung, zumal viele der Opfer der verhandelten Taten aus der Türkei stammten (DiePresse.com berichtete).

Türkei fordert besseren Zugang

Unterdessen hat am Donnerstag die türkische Regierung einen besseren Zugang türkischer Medien zum Prozess gefordert. Angesichts der Bedeutung des Verfahrens für die Türken in Deutschland und die Öffentlichkeit in der Türkei sei zu wünschen, dass das Gericht seine bisherigen Entscheidungen in dieser Sache überdenke, hieß es aus türkischen Regierungskreisen. Zwischen den Regierungen in Ankara und Berlin gebe es in dieser Frage keinerlei Differenzen.

Auch türkischer Botschafter hat keinen Platz

Die im November 2011 aufgeflogene Terrorzelle Nationalsozialistischer Untergrund (NSU) wird für eine Deutschland-weite Mordserie an neun Migranten und einer deutschen Polizistin verantwortlich gemacht. Acht Opfer hatten türkische Wurzeln.

Dennoch hatte das Gericht auch eine Platzreservierung für den türkischen Botschafter in Berlin, Hüseyin Avni Karslioglu, abgelehnt. Karslioglu kündigte Anfang der Woche in der Zeitung "Hürriyet" an, auch ohne reservierten Sitzplatz im Gerichtssaal zur Prozessbeobachtung nach München zu reisen.

(APA)

 
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24 Kommentare
Mozart 1
29.03.2013 17:38
0

Was habt ihr gegen die Türken

Die Türken hassen euch genau so wie ihr sie hasst.Wir treiben es lieber mit euren Frauen.Von Maria Theresia angefangen ((((((-:

TR Roman
29.03.2013 11:44
1

Alle reden nur von den "türkischen" Opfern....

...es waren DEUTSCHE, mit türkischem Migrationshintergrund.

Aber selbst wenn - wer redet von der ermordeten Deutschen Polizistin???

Oder von dem ermordeten Griechen?

Antworten Choleriker
29.03.2013 16:17
1

Re: Alle reden nur von den "türkischen" Opfern....

Die Türkei pickt sich die Rosinen aus.
Geht es wie hier um Morde und eventuell dadurch Kapital herauszuschlagen, sind es Türken, die den besonderen Schutz des Mutterlandes brauchen.
Geht es aber um Kriminelle mit türkischen Hintergrund, die abgeschoben werden sollen, sind diese reine "deutsche Staatsbürger", für die sich die türkische Regierung nicht verantwortlich fühlt.

Aber unsere Deppenregierung leistet ja kräftig Schützenhilfe.

wildhearts
28.03.2013 18:58
11

mimimimimi

und was erwarten sie sich mit ihren Forderungen? selbst schuld, wenn man sich zu spät dafür meldet.

ballerina
28.03.2013 18:15
2

Türken....

Türken, die Burgenländer Europas.....

Antworten Dorian Gray VI
28.03.2013 18:33
8

Re: Türken....

gemein, für die Burgenländer

Mores
28.03.2013 18:04
9

Na wenn diese perfekte Türkei mahnt ....

..... ja da muss man schon aufpassen!

;-)

Dr.House
28.03.2013 17:58
1

Es gibt auch danach Tage...

Deutsche Journalisten können sich auch in der Türkei spaet anmelden! Folglich müssen sie auf die auslaendische Agenturen angewiesen sein!

noch einer
28.03.2013 17:51
0

NATO Ableger

Die NSU stellt sich nun als Spielfeld westlicher Geheimdienste dar .
Ein neues Stück Gladio tritt an die Öffentlichkeit .

Viribus_Unitis
28.03.2013 17:38
12

na mal sehen

ob sich ein Richter im Freistaat Bayern aus Berlin Forderungen stellen lassen wird ODER ob er nach Gesetz - welches doch für alle gleich ist - handelt.

Mara Brandt
28.03.2013 17:23
1

Unsinn

Das war doch Unsinn der deutschen Justiz, türkischen Medien nicht 5 Fix-Plätze zu reservieren! In so einem interessanten Fall, wo doch Türken betroffen sind! Dann hätte man mal klar sehen können, was die türkischen Medien berichten, und was deutsche Medien zum selben Geschehen zu sagen haben + wie sie es sagen....!

Antworten Choleriker
28.03.2013 19:54
1

Re: Unsinn

".....was die türkischen Medien berichten, und was deutsche Medien zum selben Geschehen zu sagen haben + wie sie es sagen....!"

Ich glaube, da gibt es keine Unterschiede.
Türkische und deutsche Medien schwimmen im selben Fahrwasser

trotzdemwahr
28.03.2013 16:33
21

Die Türken haben in Europa nicht zu fordern.

Höchstens ihre Heimreise aber die brauchen sie nicht fordern die bezahlen alle gerne...

Antworten Mozart 1
29.03.2013 18:02
0

Re: Die Türken haben in Europa nicht zu fordern.

versucht es doch mal,, in. 10-15 Jahren stellen wir den Türkisch stämmigen ööösterreichischen Kanzler,,Ihr Fritl s

Antworten zu Eckstädt
28.03.2013 17:08
14

Re: Die Türken haben in Europa nicht zu fordern.

So ist es, würde sogar spenden!

Choleriker
28.03.2013 15:32
10

Türkei legt deutsche Schwächen auf den Tisch

Deutsche Politik - egal ob Innen oder Außen - wird mittlerweilen in Washington und Ankara geregelt.
Dieser (Schau)-Prozeß wird brutal offenlegen, daß die Legende von der angeblichen Unabhängigkeit der Justiz eine reine Farce ist.
Das Gericht wird letztendlich auf türkischen Druck zustimmen ebenso ihrer deutschen Statthalter.
Die Zulassung der Regel wurde außer Kraft gesetzt.
Ich glaube sogar, daß die türkische Regierung und Medien "bewußt" die Anmeldefrist haben verstreichen lassen, um die den deutschen Staat bloßzustellen.

Beim Verfassungsgericht übrigens wird es offen deutlich, daß es ein Staatsgericht ist, denn die Richter gehören allesamt den etablierten Parteien an.

A.F.
28.03.2013 15:24
13

Wer zu spät kommt...

Die Zulassungen zum wurden in der Reihenfolge der Anmeldungen vergeben.
Vielleicht hätten sich die türkischen Medien schon etwas früher für diesen Prozess interessieren sollen...

Hedge
28.03.2013 15:14
13

Und in den Verhandlungspausen

soll eine Bauchtanzgruppe auftreten

langpe
28.03.2013 14:47
2

Der Wunsch der türkischen Medien

ist gewiss nicht unbillig.
Erstaunlich ist die selbstgerecht sture Unsensibilität des Gerichtes.

Antworten A.F.
28.03.2013 15:26
16

Re: Der Wunsch der türkischen Medien

IST unbillig, wenn man berücksichtigt, dass sie sich einfach zu spät gemeldet haben.

Antworten MikeAusWien
28.03.2013 14:52
19

Re: Der Wunsch der türkischen Medien

Der Wunsch ist vielleicht verständlich.

Aber es hat niemand, weder Medien noch eine ausländische Regierung, von einem ordentlichen deutschen Gericht etwas zu FORDERN.

MoHamHead
28.03.2013 14:32
20

!

Türken fordern gern...

Antworten cougar
28.03.2013 14:51
19

Re: !

Als Herrenmensch darf man Ungläubige doch nicht bitten, wo kommen wir denn da hin?

Antworten cougar
28.03.2013 14:51
16

Re: !

Als Herrenmensch darf man Ungläubige doch nicht bitten, wo kommen wir denn da hin?

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