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Junge Britin verklagt Schule wegen Diskriminierung von Christen

22.06.2007 | 16:33 |   (DiePresse.com)

Einer Schülerin wurde das Tragen eines "Keuschheits-Rings" verboten.

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Im Streit um ihren Fingerring mit eingraviertem Keuschheitsgelübde hat eine 16-jährige britische Christin ihre Schule wegen mutmaßlicher Diskriminierung von Christen verklagt. "In meiner Schule dürfen Musliminnen ein Kopftuch tragen, für andere Religionen ist aller mögliche Schmuck erlaubt - das sieht so aus, als seien Christen Opfer von Diskriminierung", sagte Lydia Playfoot dem britischen Fernsehsender BBC. Die Schülerin war vom Unterricht ausgeschlossen worden, weil sie sich weigerte, den Keuschheitsring vom Finger zu nehmen. Auf dem Ring ist ein Bibelvers eingraviert, der zur sexuellen Enthaltsamkeit vor der Ehe aufruft.

Schule: Verstoß gegen Kleiderordnung

Die Schülerin sieht ihre Rechte auf Religionsfreiheit gemäß Artikel neun der Erklärung der Menschenrechte verletzt. Ihre Schule wies die Klage zurück und erklärte, ein Keuschheitsring sei kein zentrales Element des christlichen Glaubens; die Schülerin verstoße deshalb gegen die Kleiderordnung ihrer Schule. Deren Vater, Prediger in Süd-England, kritisierte, es mache sich ein "weltlicher Fundamentalismus" breit, der bestimmte religiöse Überzeugungen zum Schweigen bringen wolle - vor allem den christlichen Glauben.

Ring-"Kampagne" evangelikaler US-Christen

Das Tragen des gravierten Rings ist ein wichtiger Bestandteil der "Silver Ring Thing"-Keuschheitskampagne, die Mitte der 90er Jahre im US-Bundesstaat Arizona ihren Anfang nahm: Konservative evangelikale Christen wollten auf diese Weise die wachsende Zahl von Schwangerschaften bei Minderjährigen eindämmen. Der Bibelspruch auf dem Ring stammt aus dem 1. Brief an die Thessalonicher im Neuen Testament und lautet: "Das ist es, was Gott will: eure Heiligung. Das bedeutet, dass ihr die Unzucht meidet, (und) dass jeder von euch lernt, mit seiner Frau in heiliger und achtungsvoller Weise zu verkehren."

In den vergangenen Jahren schwappte die Bewegung auch nach Großbritannien. Nach Angaben der US-Organisation tragen mittlerweile rund 25.000 Teenager in aller Welt den Ring.

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17 Kommentare
Gast: dojon86
25.06.2007 10:14
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Schwachsinn

Womit wieder einmal bewiesen ist: Es gibt keinen Schwachsinn, der nicht seinen Weg über den Atlantik findet. Merkwürdigerweise, die durchaus positiven Merkmale des American Way of life ( die es ebenso gibt), haben es ungleich schwerer mit der Atlantiküberquerung.

Ist doch ein schöner Satz?

Das ist es, was Gott will: eure Heiligung. Das bedeutet, dass ihr die Unzucht meidet, (und) dass jeder von euch lernt, mit seiner Frau in heiliger und achtungsvoller Weise zu verkehren.
Aber die PCs brauchen Männer, die Frauen verachten, damit sie sich jeden Tag sagen können, wie wichtig sie sind.
Der Satz zeigt natürlich auch, das es in Gesellschaften schon vor tausenden Jahren üblich war, seiner Frau mit Achtung entgegenzukommen. Offensichtlich hat das linke Proletariat in seiner Religionsverachtung die Frauen zu schlecht behandelt. Da haben die Linken offensichtlich Nachholbedarf.

Gast: Ursachenforschung
23.06.2007 12:54
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Wer A wie Abtreibung sagt

muß auch Z wie Zuwanderung sagen. Mit allen Vor- und Nachteilen. Allein in Österreich 2,5 Millionen Abtreibungen seit 1972, somit weitaus mehr Tote als Österreich in beiden Weltkriegen beklagen mußte (Die Zahlen für UK sind mir leider nicht bekannt). Ist es nicht wahrscheinlich, dass das seine Auswirkungen hat ? So einfach ist das.

Antworten Gast: dojon86
25.06.2007 10:16
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@Ursachenforschung

Also ich fände ein Österreich mit 3 Millionen Einwohnern für erheblich lebenswerter als eines mit 8. (Ausser natürlich für die Besitzer von Immobilienwerten)

Gast: Ludwig Ammer
22.06.2007 23:41
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Kulturhistorisch

gesehen habe ich als Judenchrist das Recht, den Islam als gefährliches Plagiat verbieten zu wollen. Das ist aber in "freien und westlichen" Gesellschaften bisher nicht möglich, so etwas zu formulieren für effektive Politik, auch wenn das zivilisiert und demokratisch und kulturell gerechtfertigt gemacht wird. Warum wird es aber toleriert, wenn Handelspartner Deutschlands nicht nur den Islam als Staatsreligion haben, sondern auch mit Nordkorea die undemokratischste Nation der Menschheitsgeschichte sind? Man sieht doch jetzt, daß ein verfassungsmäßiger Schutz des Islam uns immer tödlich bedrohen wird. Warum schreiten wir jetzt nicht zu dem Schritt, der uns jetzt als Christen im Gebet von Gott nahegelegt wird: lassen wir über die vereinten Nationen den Islam verbieten. Auch wenn die Deutschen heute meinen, sie müßten Angst haben, weil sie einsickernde Attentäter nicht abfangen könnten, möchte ich verlangen, daß wir sogar mit den inneren Gefahren zusätzlich fertig werden, wenn wir es wollen

Re: Kulturhistorisch

Den Islam zu verbieten wäre doch genau das Gegenteil davon, was wir wollen. Ist es nicht das Recht auf freie Religionsausübung, das u.a. unsere freie Gesellschaft ausmacht? Viel eher müsste man den Islam "europagerecht" machen - was auch zwangsläufig passieren werden muss, da eine (friedliche) Koexistenz unter derzeitigen Bedingungen irgendwann wohl nicht mehr möglich sein wird. "Europagerecht", das hieße totale Reform des Korans, der Predigten und des Religionsunterrichts (Predigten in Landessprache, keine "Hasspredigten" sondern Akzeptanz und Toleranz ALLER anderen Religionen). Außerdem müsste klargestellt sein, dass christl. Werte über denen aller anderen Religionen stehen. Denn was bisher selbstverständlich ist, könnte in Zukunft eine gesetzliche Verankerung nötig machen, wenn wir die Werte unserer Gesellschaft erhalten wollen. Das System der Parallelgesellschaften, das derzeit vorherrscht, kann allerdings keine Zukunf haben, denn es provoziert geradezu Hass und Feindschaft.

Antworten Antworten Gast: Ludwig Ammer
24.06.2007 01:13
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Re: Re: Kulturhistorisch

Sie wollen mich aber gar nicht verstehen: als Judenchrist sehe ich die Welt schon auch in ihrer Entwicklung, ob das nun naturwissenschaftlich oder religiös oder rein kulturhistorisch sein muß. Aber Letzteres ist ganz einfach zu sehen, wenn man von hinten kommt: die haben sich auf den Tannach unlauter draufgekockt, und die haben sich dem Christentum angebiedert, aber im Gegensatz zum Christentum handelt es sich um ein Werk des Plagiates. Freilich hat Christus uns vorgegaukelt, auch ein Jude und sogar von davidischer Abstammung zu sein, aber das war nur ein Mittel zu dem Zweck, die heruntergekommenen Riten mit höchster Instanz praktisch inquisitorisch angreifen zu können, und dabei glaubwürdig zu bleiben. Der Islam hingegen setzte nur auf brutale Lügen, instrumentalisiert Elia und Gabriel und läßt Machthaber erst einmal die Brüder umbringen, damit für die Grausamkeit keine Zeugen mehr da sind. Aus dem Brudermord ist bei Hariri Vatermord geworden, und er hat schon gestanden vor der Kamera

Antworten Gast: gast
23.06.2007 02:14
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Re: Kulturhistorisch

"die inneren Gefahren",.........warum errinnert mich das nur an die Zeit des Nationalsozialismus.........sehr merkwürdig!!!

In Deutschland gibt es schon zahlreiche Verbote, welche den muslimischen Lehrenden das Kopftuch tragen verbietet, weil es ein religöses Symbol darstellt, auch in Frankreich wurde es verboten. Ich hoffe mit dieser Information können Sie wenigstens heute Nacht ohne Furcht vor der "inneren Gefahr" friedvoll einschlafen.

Gast: ASVG-Skalve
22.06.2007 19:09
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WER bestimmt was ein betroffener Gläubiger als ein "zentrales religiöses Element" empfindet ?

Weder eine Institution, noch ein Gericht, sondern nur der Gläubige selbst. Schluss mit der Favorisierung von Muslimen, Juden und anderen fremdländichen Glaubensrichtungen im europäischen Abendland. Wir haben ein Recht auf unsere Kultur, unsere Werte und unsere Geschichte.

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Re: WER bestimmt was ein betroffener Gläubiger als ein

Wenn einem Westeuropäer etwas nicht passt , fehlt ihm leider die effektivste Waffe dagegen - die sogenannte "Na*ikeule"-

Hoffentlich kommt man mit dem * durch die Autozenszur der Presse...

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Re: WER bestimmt was ein betroffener Gläubiger als ein

Wenn einem Westeuropäer etwas nicht passt , hat er halt leider nicht die wirksamste Waffe dagegen - die sogenannte "Nazikeule"- Das ist der ganze Zauber dahinter.

Re: WER bestimmt was ein betroffener Gläubiger als ein

Aber wer Jude ist, bestimmen offenbar Sie. Daß Sie hoffentlich Ihrerseits kein Bestandteil der abendländischen Kultur sind und möglichst nie wieder ein Bestandteil unserer Geschichte werden, bleibt ein Ziel, aufs Innigste zu wünschen.

Stefan Wieser

Gast: Sküs
22.06.2007 18:51
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Wär doch auch bei uns nicht schlecht

Kondomverteilen in Schulen könnte jedenfalls aus dem so "wichtigen" Arbeitsprogramm des Gesundheitsministeriums gestrichen werden.

Gast: ecclesia tremens
22.06.2007 18:42
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Pharisäer

Offenbar schaffen es etliche "Gläubige" nur so ihren Glauben zu leben, wenn sie die entsprechenden religiösen oder religionsnahen Symbole/Bekleidungsstücke um sich haben. Wird das Girlie etwa mannstoll, wenn es den Ring nicht am Finger hat ? Bespringen Muselmanen etwa Unverschleierte ohne Vorwarnung ? Fällt einem Sikh ohne Turban der Himmel auf den Kopf ? Na, ich werd' mir als nächstes einen Goldfisch (leicht ranzelnd) umhängen und das auch mit meiner privaten Religion begründen...

Re: Pharisäer

Was ein "leicht ranzelnder" Goldfisch mit einem schönen Ring zu tun hat, mag Ihr Geheimnis sein. Die betroffene Schülerin jedenfalls klagt die Schule ja nicht deshalb an, weil NIEMAND religiöse Symbole tragen darf, sondern weil scheinbar NUR CHRISTEN keine religiösen Symbole tragen dürfen. Wären religiöse Symbole generell verboten, könnte sie in diesem Fall ja nicht wegen Diskriminierung klagen.

In diesem Fall ...

... müsste die Schule mit mir als Schüler froh sein, wenn es "bloß" bei einer Klage bliebe. Wenn in Europa schon Christen diskriminiert werden, sollte man sich schon fragen, ob das nicht Rassismus gegen die eigenen Leute grenzt ...

Gast: Batallion d'amour
22.06.2007 17:08
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wirklich so super?

Ist es wirklich so super, wenn alle 14-jährigen Mädchen schon im Batallion d'amour mitmarschieren und ihnen schon ein "paar Sachen passiert" sind? Oder müsste in einer offenen Gesellschaft auch für Trägerinnen von Keuschheitsringen Platz sein? Kann für die Betroffenen ja auch durchaus ein Vorteil sind, da ihnen noch nicht ein "paar Sachen passiert" sind, über die sie mit niemandem reden wollen.