In Spaniens zweitgrößter Stadt Barcelona haben auch am Dienstag rund 80.000 Haushalte ohne Strom auskommen müssen. Am zweiten Tag der Störung bemühten sich die zuständigen Unternehmen fieberhaft um die Reparatur der unterbrochenen Leitungen. Bürgermeister Jordi Hereu forderte die Firmenchefs zu raschem Handeln auf. Es könne nicht sein, dass der Stromausfall das Leben in der Stadt beeinträchtige.
Ursache des Stromausfalls war am Montag ein Kabelbruch, der eine Kettenreaktion von Bränden auslöste. 300.000 Haushalte waren dadurch ohne elektrische Energie. In der Nacht auf Dienstag gelang es dem Elektritätserzeuger Endesa nach Angaben eines Sprechers, 30.000 Haushalte wieder ans Netz anzuschließen. An Krankenhäuser und andere wichtige Verbraucher seien 50 Generatoren ausgeliefert worden.
Die Polizei verstärkte ihre nächtliche Streifentätigkeit, um Einbrecher abzuschrecken. Wegen des Ausfalls von Kühlgeräten mussten viele Lebensmittelläden schließen. Andere Bewohner konnten nicht telefonieren und kochen oder beklagten den Tod von Goldfischen, weil die Sauerstoffpumpen ihrer Aquarien nicht mehr arbeiteten.
(APA)

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