04.07.2009 15:52 | Meine Presse Merkliste0

Mutter Teresa: „Der Platz Gottes in meiner Seele ist leer gefegt“

31.08.2007 | 18:18 |  ANNE-CATHERINE SIMON (Die Presse)

Erschütternde Briefe enthüllen: Die „Heilige von Kalkutta“ durchlitt eine 50 Jahre lange Glaubenskrise.

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Das Schweigen und die Leere sind so groß, dass ich schaue und nicht sehe _ lausche und nicht höre..." Stellt man sich so den Zustand einer Heiligen vor? Oder so: "Ich habe keinen Glauben... Wenn ich versuche, meine Gedanken zum Himmel zu wenden, ist da eine solche Leere, dass die Gedanken zurückkommen und wie scharfe Messer in mein Herz schneiden." Oder so: "Seit 49 oder 50 ist er da, dieser schreckliche Verlust, diese unerhörte Dunkelheit um mich... Der Platz Gottes in meiner Seele ist leer gefegt... Da ist kein Himmel in mir."

Das leuchtende Lächeln? "Eine Maske"

Diese unbekannte, schockierende Mutter Teresa enthüllt ein der "Presse" vorliegendes Buch, das zu ihrem 10. Todestag am 5. September im US-Verlag Doubleday ("Come Be My Light") erscheint, gleichzeitig im deutschen Pattloch-Verlag unter dem Titel "Komm, sei mein Licht. Die geheimen Aufzeichnungen der Heiligen von Kalkutta". Die Selbstzeugnisse, großteils Briefe an ihre Vorgesetzten und geistlichen Berater, zeichnen ein erschütterndes Bild der Albanerin: Agnes Gonxha Bojaxhiu, 2003 selig gesprochen und auf dem Weg zur Heiligsprechung, hat zwei Drittel ihres Lebens in einer permanenten Glaubenskrise gelebt, verzweifelt, weil sie Gott in ihrem Inneren nicht spürte.

Dieser Zustand begann kurz nachdem sie mit 36 begonnen hatte, ihr Leben den Armen zu widmen (da hatte nach ihren Erzählungen noch Jesus zu ihr gesprochen und ihr aufgetragen, in die Slums zu gehen): Von "Dürre", "Dunkelheit", "Einsamkeit", "Folter" ist die Rede - ja, Mutter Teresa vergleicht ihren Zustand mit der Hölle. Und das leuchtende Lächeln, das die Öffentlichkeit von ihr kennt? "Eine Maske".

Dieser Inhalt war dem US-"Time Magazine" sogar den Bruch der Sperrfrist wert. "Her agony" ("ihre Qualen"), titelt es in der aktuellen Ausgabe und eröffnet damit eine weltweite Diskussion. Sogar Heiligkeits-"Experten" sind erstaunt. "Ich habe nie die Lebensgeschichte einer Heiligen gelesen, wo so eine tiefe spirituelle Dunkelheit herrscht", zitiert das Magazin James Martin, Herausgeber des Jesuiten-Magazins "America".

"Sogar wir, die wir eigentlich zur Familie gehörten, hatten davon keine Ahnung", erzählt auch der Herausgeber des Buchs, der Kanadier Brian Kolodiejchuk, im Gespräch mit der "Presse". "Sie hat Jesus weder in ihrem Herzen noch in der Eucharistie gespürt." Kolodiejchuk gehört dem

Mutter-Teresa-Bruder-Orden an und war einer von Teresas engsten Mitarbeitern. Heute ist er Postulator in ihrem Heiligsprechungsprozess. Mutter Teresa wollte, dass die Briefe vernichtet werden - warum wurden sie dennoch veröffentlicht? "Man ist zum Schluss gekommen, dass sie zu wichtig für die Allgemeinheit sind", sagt Kolodiejchuk. Sie wurden auch schon im Seligsprechungsprozess verwendet.

Die einfachste Erklärung dieser Dauerkrise wäre: Teresa verlor einfach den Glauben. "Sie verlor ihn überhaupt nicht", widerspricht Kolodiejchuk. "Wenn sie gar nicht geglaubt hätte, hätte sie es doch einfach aufgegeben. Sie behielt den Glauben, das war ja die Folter - dass sie zugleich Gott nicht mehr spürte." Ihr Leiden sei nur vor dem Hintergrund ihrer Vergangenheit erklärbar: "Mutter Teresa war eine große Mystikerin. 1946 und 1947 hatte sie eine intensive mystische Vereinigung mit Jesus, und danach hat sie sich später immer vergeblich gesehnt. Sie ist wie eine leidenschaftlich Verliebte, die den Geliebten verloren hat."

"Werde auf ewig dem Himmel fern sein"

Hilfe kam von einem Österreicher: Der Jesuitenpater Josef Neuner überzeugte sie, dass ihr Leiden einen Sinn habe: "Wenn ich jemals eine Heilige werde, dann sicher eine der Dunkelheit. Ich werde auf ewig dem Himmel fern sein - um das Licht für die anzuzünden, die auf der Erde im Dunkeln sind", schreibt sie später. Für Kolodiejchuk wird sie damit zu einer Heiligen der Glaubenszweifler. "Es macht sie noch größer."

Mutter Teresa teilt ihr Schicksal mit anderen Heiligen: "Paul vom Kreuz lebte 45 Jahre in Glaubenszweifeln, die französische Ordensgründerin Jeanne de Chantal litt 40 Jahre lang", erzählt Kolodiejchuk. "Auch Teresa von Avila und Johannes vom Kreuz kannten dieses Leiden. Und Thérèse von Lisieux sah sich in den letzten 18 Monaten ihres Lebens mit denen, die nicht glauben, an einem Tisch sitzen. Sie sagte, sie verstehe, warum einer ohne Glauben Selbstmord begehen könne. Teresas Krise ist also nicht ganz einzigartig. Einzigartig ist, dass sie auf diese Weise schriftlich und chronologisch bezeugt ist."

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40 Kommentare
Mohareb
02.09.2007 18:11

Was keiner zu bedenken scheint ist,...

...dass es den (Glaubenszweifler) in JEDER Religion und in JEDER Ideologie gibt.Der Zweifel selbst ist unabhängig von jeglicher Idee zu betrachten.Über den buddhistischen Mönch,der leidet weil er das Meditationsziel jahrelang nicht erreicht, und an den Energien des Kosmos Zweifelt schreibt niemand so tendenziös.Punkt.Et ceterum censeo, dass,wer seinen Glauben/Überzeugung von der Erfahrung eines Hochgefühls,das nur ein neurologisches Phänomen ist, (nenne es mystische Vereinigung oder Erleuchtung,o.w.a.i.)abhängig macht,der wird leiden,oder einfach seinen "Glauben" verlieren,ganz klar.Und zwar in JEDER Ideologie."Scheitern" ist so alt wie das Universum selbst.Um wieviel unglücklicher machen wir uns,wenn wir unsere Herzen an Materielles heften...aber,naja,wie sagt man heutzutage:Geiz ist geil.Und es ist bereits unreflektiert ob seiner Wirkung in unser aller Denken eingeflossen...Und das soll toll und vor allem "harmlos" sein?

humbertomaturana
02.09.2007 17:11

.

Schlimm zu lesen wie diese altruistische, hilfsbereite Atheistin den Aberglauben nicht abschütteln konnte. Ohne diese nagenden Selbstzweifel hätte sie womöglich noch vielen weiteren Menschen helfen können.

Gast: Janus
02.09.2007 15:07

Die dunkle Nacht

Lange Perioden der sogenannten dunklen Nacht finden sich eigentlich bei allen Heiligen. Die dunkle Nacht ist eine Erfahrung der eigenen Niedrigkeit und Gottesferne die erst einen wahren Glauben möglich macht. Ein Glauben, der rein ist und nicht (wenn auch vielleicht unbewusst) motiviert wirt von Freuden im Gebet oder gar Visionen. Es ist die Hingabe ohne dass man auch nur irgendetwas dafür zu bekommen scheint. Die wahre Liebe, wie sie auch Gott am Kreuz bewiesen hat. Es ist aber ein Fehler zu glauben, dass Leid Glück ausschließt. Wenn man sich geliebt weiß und nicht sinnlos leidet, dann ist man auch glücklich. Auch Jesus hat die dunlke Nacht erfahren im Garten von Gethsemani oder am Kreuz als er ausrief "Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?" Oder wer die Klagelieder in Alten Testament liest findet eine Beschreibung der dunklen Nacht. Die Erfahrungen der dunklen Nacht in der Bibel enden aber eigentlich immer im Lobgesang. So auch bei Mutter Teresa.

Gast: Maria
02.09.2007 13:59

Mutter Teresa

Mutter Teresa wollte keine Veröffentlichungen ihrer Aufzeichnungen.
Man hat ihrem Wunsch nicht entsprochen.
Sie wußte wohl über die darauf folgenden bewußten und unbewußten Fehlinterpretationen der Kirchen- und Glaubensgegner (die sich auch in diesem Forum immer wieder zu Wort melden).

Diese Aufzeichnungen zeigen, dass sie ein Leben lang auf der Suche nach Gott war (wie es eben gerade gläubige, spirituelle, empfindsame, kluge und Gutes tuende Menschen sind und Heilige) und gespürt hat, dass ein Leben ohne Gott "in Dunkelheit" ist und darum sie auch "verstehe warum einer ohne Glauben Selbstmord begehen könne", weil ein Leben ohne Gott "in Dunkelheit" ihm sinnlos erscheinen könnte.


Antworten Gast: gast
02.09.2007 14:38

Also mir gehts gerade umgekehrt

Meine Zeit in der ich katholisch beeinflusst wurde war für mich eine Zeit der Dunkelheit
und seitdem ich mich davon abgewandt habe und keine Denkverbote mehr befolge fühle ich mich in einer Zeit des Lichts.

Antworten Antworten Gast: Licht ins Dunkel
02.09.2007 17:26

Re: Also mir gehts gerade umgekehrt

Ihren Kommentaren nach sind Sie aber in keiner Weise ein "lichter" Mensch ...

Gast: wiener
02.09.2007 12:42

Irritierende "Hilfe"

Ihre reale Einstellung zum Leid der Armen kam jedoch am besten in einem Interview in Washington 1981 zum Ausdruck.
Auf die Frage, ob sie den Armen beibringe, ihr Schicksal zu ertragen, antwortete sie:
"Ich glaube, das es eine sehr schöne Sache ist, wenn die Armen ihr Los akzeptieren, es mit dem Leid Christi teilen.
Ich glaube, das Leid der armen Menschen ist eine große Hilfe für den Rest der Welt."
...
Wen diese Logik irritiert, der sollte sich vor Augen führen, dass das Symbol der zugrunde liegenden Religion ein Hinrichtungsinstrument ist.
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/15/15888/1.html

Antworten Reinhold Sulz
02.09.2007 16:47

Ganz im Gegenteil

Hinrichtungsinstrument an dem der Hingerichtete idealerweise nicht mehr drauf ist. Weil auferstanden. Weil der Tod besiegt ist. Und somit Sinn ist, wo vorher keiner sein konnte. Was hat denn die ganze gute Tat für einen Sinn, wenn mit dem Tod eh alles aus ist.
Theologisch ist es eine bedeutende Frage, ob auf dem Kreuz ein Corpus zu finden ist oder nicht.
Ihr Argument ist jedenfalls reichlich platt und zeugt nur von gründlichem Unverständnis des Christentums.

Antworten Woda
02.09.2007 13:59

Re: Irritierende

Naja, ansich hat sie ja Recht.Ohne Velierer kann es keine Gewinner geben.

Antworten Antworten Gast: gast
02.09.2007 14:39

Wohl noch nie was von einer Win-Win-Strategie gehört ?

Natürlich gibt es Mittel und Wege. Man muss sie nur kennen.

Gast: gerhard
02.09.2007 10:52

Mir tut die Frau leid

Die war also jahrzehntelang unglücklich und wurde auch noch permanent für Religionspropaganda ausgenutzt.

Antworten Gast: tom
02.09.2007 11:11

Re: Mir tut die Frau leid

Oh weh !
Das ist wirklich schlimm. Da ist ein Mensch über Jahrzehnte schwer unglücklich und kann sich nicht aus dem ideologischen Korsett lösen, dass ihn so unglücklich macht,
und dann wird sie auch noch vor deren Karren gespannt.

Antworten Antworten Gast: gast
02.09.2007 11:42

Da sieht man, was für einen Schaden die christliche Ideologie anrichten kann.

Übrigens gibt es da auch noch eine Menge - von dieser Kirche natürlich unterdrückte - Berichte darüber, dass diese "Heilige" z.B. Schmerzmittel verweigert hat, mit dem Hinweis, dass die Kranken ja "für Jesus leiden". Es ist also NICHT wahr, dass sie wenigstens dafür anderen Menschen geholfen hat, sondern sie hat natürlich unbewusst ihren eigenen negativen Zustand sehr wohl auch an Leidende weitergegeben. Diese Art von "Hilfe" würde ich z.B. ganz sicher nicht wollen.

Gast: Estella
01.09.2007 19:52

Im Leiden kann man Gott nicht spüren!

Leben heißt leiden, leiden an Krankheiten, an eigenen Unzulänglichkeiten, an den " lieben" Mitmenschen, an der ganzen, allein von Gott verstehbaren Welt.
Wer all diese namenlosen Leiden durchschreitet , ohne umzukippen, d.h. ohne sich umzubringen, ohne sich dem sinnlosen Nichtstun und billigen und bösen Vergnügungen auszuliefern, sondern vertrauensvoll und unbeirrbar den geraden Weg, den Weg des Guten geht, der uns von Jesus vorgezeichnet wurde, damit so Gottes Wille geschehe, ist ein Heiliger, der, wenngleich mit gequältem Lächeln ,ein Lichtchen anzündet in dieser finsteren Welt. Betrachtet man das Menschenleben realistisch, staunt man, wie Mutter Teresa weder sich noch anderen etwas vormachte.

Antworten Gast: Wallerie
04.09.2007 10:26

Re: Im Leiden kann man Gott nicht spüren!

Mein einziger Grund nicht "umzukippen", d.h.mich nicht umzubringen ist neben meinen Eltern mein Glaube an Gott. An einen Gott, der irgendwann alles richten wird. Daran glaube ich fest, auch wenn dieses erst nach meinem Tod sein wird. Irgendwann werde ich für all mein Leiden auf Erden getröstet werden; wenn ich "durchhalte"!

Antworten Gast: tom
02.09.2007 11:13

Jetzt versteh ich, warum man Heilige oft als Narren bezeichnet

Das ist ja ein furchtbarer Weg und eine furchtbare Religion.

Antworten Antworten Reinhold Sulz
02.09.2007 16:58

Re: Jetzt versteh ich, warum man Heilige oft als Narren bezeichnet

Wir haben es bei Mutter Teresa mit wem zu tun, der die Nähe Gottes vermisste. Und suchte. Und bei dieser Suche nicht die Sinnlosigkeit vor Augen hatte sondern Liebe. Jemand der die Ideale des Christentums in vorbildlicher Weise lebte.
Ideale auf die der aufgeklärte Europäer nicht mehr verzichten wollte. Wenn Ärzte ohne Grenzen in Afghanistan arbeitet, dann deshalb, weil Europäer christlich sozialisiert sind, weil ALLE Menschen gleich viel wert sind ("Kinder Gottes" nennt man das in Kirchsprech).
Der Unterschied: ÄoG geht nach hause, wenn Zweifel auftauchen oder wenn es gefährlich wird.
Das ist immer so, wenn welche am Werk sind, die zwar gutes tun, aber im Grunde nicht wissen warum.

Antworten Antworten Antworten humbertomaturana
02.09.2007 17:22

Re: Re: Jetzt versteh ich, warum man Heilige oft als Narren bezeichnet

Es gibt genügend 'Ungläubige' die nicht nach Hause gehen, wenn Zweifel auftauchen oder es gefährlich wird. Atheisten wissen auch viel besser, warum sie anderen helfen: nämlich darum, dass es den anderen und auch ihnen selber hier im Leben besser geht. Falls ihnen das nicht reicht, und sie unbedingt göttliches und himmlisches brauchen, um sich zu guten Taten zu motivieren, muss ich ihnen vorwerfen, sich und andere offenbar gering zu schätzen.

Mohareb
01.09.2007 18:54

Es war nicht anders zu erwarten,...

...als dass so eine Veröffentlichung Wind in den Mühlen der Antichristen sein würde. Darum hat sie auch gewünscht, dass diese Aufzeichnungen vernichtet werden.Wer sich auf Gott einlässt muss auf das Unerwartete gefasst sein.Gott in sich ist logisch und zugleich unlogisch und absurd.Zeiten der mystischen Vereinigung mit dem Alleins können abrupt abbrechen und sich in eine Zeit der spirituellen Trockenheit wandeln.Nichts ungwöhnliches.Und es sagt schon gar nichts über die Qualität einer Religion aus.So nebenbei:Zähl mir bitte die humanitären Errungenschaften des Islam auf...! Und dann vergleiche!Letztlich erkennt man den HEILIGEN an seinen Taten ("Früchten", wie Jesus so schön sagt) und nicht daran ob er Zweifel im Glauben hatte,denn den hat jeder.Und am meisten die Atheisten, denn sie scheitern an ihrer eigenen NAIVEN Vorstellung von Gott. Denn eines stimmt ganz sicher:Gott ist kein Mann mit weissem Bart.Wohl eher der namenlose Ursprung,der keine Vorstellung erlaubt.Die Kirche weiß das.

Antworten halvar van flake
02.09.2007 16:46

Re: Es war nicht anders zu erwarten,...

aus ihnen spricht nur unwissenheit. (niemand hat von der autobahn gewusst - a.poier) ihre zweifel sind berechtigt - wenn sie sich ein bisschen freiraum gönnen würden - wärs einfach dies zu erkennen. ein leichter anfang ist eine der letzten kreuz&quer folgen, die das bisher erforschte leben jesu den machenschaften von paulus und petrus gegenüberstellt.

Antworten Antworten Mohareb
02.09.2007 17:55

Freund Halvar...!

"Hör" bitte nur ganz kurz zu,was ich dir darauf sage:Du hast da jetzt ein kurzes Statement von vielleicht 700 Zeichen gelesen.700 Zeichen,die Dir nicht im geringsten Einblick geben,was genau ich weiss.Es wird immer gelehrtere,bessere geben.Vielleicht solltest Du aber in Betracht ziehen,dass ich sehr stark differenziere zwischen den Machenschaften Paulus¿ und Co. und dem was Jesus selbst vorgeben hat.Lies Dich in bisschen in die Apokryphen Schriften ein!Und besonders empfehlenswert:Die Schriften der Essener.Denen Jesus angehörte.Es gibt ein Christentum jenseits der Machtansprüche der Kirche.Und das gilt es zu fördern,weil es ein wirklich tolle Ideologie ist.Die Dogmen,ja das sind Fesseln und sie zwingen den Menschen.Lassen ihn nicht FREI reflektieren.Nur weil man einen Diamanten über Jahrtausende durch den Dreck gezogen hat, bleibt unter der ganzen Dreckschicht immer noch ein Diamant.Schuld an seiner Verdreckung ist nicht der Diamant.Im übrigen ist KREUZ&QUER wirklich KEIN Maßstab!

Antworten Gast: gast
02.09.2007 11:43

Wenn ein Mensche fast sein ganzes Leben leidet,

dann ist das auch so eine "Frucht".
Und wenn eine Religion Menschen leiden macht und die, die am meisten leiden, dann als "Heilige" auch noch anderen als "Vorbilder" hinstellt, dann handelt es sich um eine SEHR negative Religion !

Antworten Sisyphus
02.09.2007 08:45

Re: Es war nicht anders zu erwarten,...

Gefällt was gelesen.

Danke

Antworten Plabutsch
02.09.2007 02:40

Re: "Wind in den Mühlen der Antichristen"

Sind Menschen "Antichristen", die sich um eine lebensbejahende und beglückende Spiritualität bemühen ???

Mutter Theresa folgte einer erzkonservativen katholischen Frömmigkeit, die sich im Leben offensichtlich nicht bewährt - zu der auch eine Feindseligkeit gegenüber Lebensfreude gehört und eine Leidensverherrlichung.

Verschweigen, vertuschen, verbieten und verschwinden lassen - das sind die alten katholischen Umgangsformen.

Man kann auch von den Fehlern eines Menschen lernen, oder ?


Antworten Gast: odin
02.09.2007 01:26

Also mir tut diese Frau wirklich leid !

Offensichtlich war sie in ihrem ideologischen Gefängniss eingesperrt und musste jahrzehntelang darunter leiden.
Es gibt ja noch ganz andere Geschichten über sie...

Antworten Gast: goliwog
01.09.2007 22:31

Also mir fällt nur auf,

dass es dieser Frau über Jahrzehnte ihres Lebens ziemlich SCHLECHT gegangen sein muss.
DAS sind für mich die Früchte.

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