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Papst erteilt Weihnachtssegen und mahnt zu sozialer Gerechtigkeit

25.12.2007 | 13:27 |   (DiePresse.com)

Der Papst wünschte "Frohe Weihnacht" in 63 verschiedenen Sprachen - neuerdings auch Guarani, eine Sprache indigener Völker in Brasilien, Bolivien und Paraguay.

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Papst Benedikt XVI. hat am Christtag den Menschen in aller Welt den traditionellen Weihnachtssegen erteilt. Das Oberhaupt der katholischen Kirche sprach den Segen "Urbi et Orbi" ("Der Stadt und dem Erdkreis") um Punkt zwölf Uhr vom Balkon des Petersdoms aus.
Rund 40.000 Gläubige waren am Dienstag bei mildem Winterwetter und Sonnenschein auf dem Petersplatz versammelt, um die Weihnachtsbotschaft zu hören.

Benedikt XVI. erinnerte insbesondere an die schweren Krisen und Konflikte im Nahen Osten. Er erinnerte an die steigende Zahl von Flüchtlingen in aller Welt und mahnte mehr soziale Gerechtigkeit an.
Der Papst wünschte "Frohe Weihnacht" in 63 verschiedenen Sprachen - darunter Italienisch, Chinesisch, Hebräisch, Russisch, Arabisch und neuerdings auch Guarani, eine Sprache indigener Völker in Brasilien, Bolivien und Paraguay. Die Glückwünsche wurden von 88 TV-Stationen in 57 Länder übertragen.

Auseinandersetzungen beilegen


Auf Deutsch sagte das aus Bayern stammende Oberhaupt der Katholiken: "Die Geburt Jesu Christi, des Erlösers der Menschen, erfülle Euer Leben mit tiefer Freude und reicher Gnade; sein Friede möge in Euren Herzen wohnen. Gesegnete und frohe Weihnachten!"

Papst Benedikt rief in seiner Weihnachtsbotschaft auch zur Beendigung des Blutvergießens in der Welt auf. Die politischen Führer sollten die Weisheit und den Mut beweisen, um kriegerische Auseinandersetzungen beizulegen, sagte er. Opfer der Konflikte seien vor allem Kinder, Frauen und ältere Menschen.

Oft vergessene Krisenregionen

Benedikt rief die Menge auf dem Peterplatz auf, sich über die Geburt Jesu zu freuen. Daraus sollten vor allem jene neue Hoffnung schöpfen, die in der Dunkelheit von Armut, Ungerechtigkeit und Krieg leben müssten. Der Papst ging dann in seiner auf Italienisch gehaltenen Ansprache auf die Krisengebiete der Erde ein: "An diesem Tag des Friedens richten sich meine Gedanken auf die Gegenden, wo das Donnern der Waffen dröhnt."

Er nannte in diesem Zusammenhang die sudanesische Bürgerkriegsregion Darfur, Somalia, die Grenzen von Eritrea und Äthiopien, die Demokratische Republik Kongo sowie den Nahen Osten - "besonders den Irak, den Libanon und das Heilige Land" -, Afghanistan, Pakistan, Sri Lanka und auch den Balkan. Daneben gebe es aber noch viele andere, "leider zu oft vergessene Krisensituationen", sagte das Kirchenoberhaupt. Überall dort müsse eine menschliche, gerechte und nachhaltige Lösung gefunden werden.

Weltweit nehme auch die Zahl der Flüchtlinge zu, die Opfer von Umweltkatastrophen seien, sagte der Papst. Schon in der Mette am Heiligen Abend hatte Benedikt den Zustand einer durch Umweltsünden "geschundenen Erde" beklagt.(APA)

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10 Kommentare
Gast: AEIOU
26.12.2007 16:00
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Als Agnostiker betrachte ich alle Religionen, mit Ausnahme

des Buddhismus als Götzendienste. Mit oder ohne Abbilder.Daß das Oberhaupt der Christen widerlich angefeindet wird, hat keine wie immer geartete Berechtigung. Daß viele Dumpfbacken, den letzten Ast auf dem sich die Alte Welt noch zusammendrängt, absägen wollen, ist tragisch. Und sehr dumm. Stirbt das Christentum stirbt die Alte Welt. Und mit ihr auch die Nestscheißer. Laßt die, die ihr Wohlbefinden dem christlichen Glauben verdanken, gewähren. Sie sind die letzten Verteidiger der abenländischen Kultur.

Antworten Gast: mischa
26.12.2007 17:54
0 0

Re: Als Agnostiker betrachte ich alle Religionen, mit Ausnahme

Kann mich der Meinung des bzw der werten AEIOU inhaltlich anschließen. Es ist doch wesentlich einfacher vom Rand her negative Kommentare abzuliefern als mitmachen und eventuelle Mißstände durch gemeinsames konstruktives Mitarbeiten zu beheben! Tja, es ist halt leider einfacher hinzutreten als selbst mit anzupacken - und im Endeffekt unterscheidet dies die Spreu vom Weizen.

Fragender
26.12.2007 11:08
0 0

Gilt der Weihnachtssegen auch für gleichgeschlechtlich Liebende?

.

rubblerose
26.12.2007 02:56
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...schrecklich !


...ich sage euch: der ögb-bawag-sumpf ist nichts gegen diese schreckliche vielköpfige "vatikan-hydra" die nach allem schnappt was sich bewegt.

...berge von gold mußt du ihr in den nimmersatten rachen werfen, nie hat sie genug, alles will sie haben, und hat sie dein ganzes gold, so will sie auch noch deine seele haben.

...der unstillbare hunger der pfaffen treibt sie voran, kein meer ist zu weit, kein berg zu hoch, überall sind sie, überall erzählen sie ihre lügenmärchen, fangen dich ein, zerstören deine kultur um dich mit dem schwert zu christianisieren, die peitsche ist ihnen näher als ihr verfluchtes bibelbüchlein.

...und kommt der christenmensch, lauf so schnell du kannst, denn er wird alles zerstören und vernichten was einst dort gelebt und gewachsen ist.


Gast: Gast mit Erinnerung
25.12.2007 16:46
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Weihnachtssegen auch in Sprache indigener Völker


„…die Stämme [lateinamerikas] die Ankunft der Priester im Zuge der spanischen Eroberung still herbeigesehnt.

Während der von der katholischen Kirche unterstützten Kolonialisierung Lateinamerikas durch die Europäer starben Millionen von Ureinwohnern durch Massaker, Krankheiten und die Folgen von Versklavung.“
vgl.: Papst-Rede löste Empörung bei Ureinwohnern aus (14.05.2007)
http://www.diepresse.at/home/politik/aussenpolitik/304124/index.do


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Und warum schenkt der

Vatican-Konzern den Armen dieser Welt

NICHT

endlich

seinen GIGANTISCHEN Grundbesitz

und

einige Anteile seiner Aktien bei Fiat,Agip usw.?

Er ist ja der reichste Konzern auf diesem Planeten.

Mit dem Rest dieses Vermögens kann er auch noch mit seiner männlichen Nomenklatura im DIESSEITS in Saus und Braus leben.

Was sie im Jenseits erwartet,ist ja eh nicht bekannt.

Noah von der Arche am Berg der Freude

Antworten Halka
27.12.2007 09:43
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Re: Und warum schenkt der

Keine einzige Institution auf der ganzen Welt tut derart viel für die Armen und Entrechteten wie die Kirche! Wer die Augen verschließt vor den tausenden von Sptitälern, Odachlosenheimen, Schulen, Suppenküchen, Hospizen, Altersheimen, Jugendgruppen, etc. und nur die Schwächen sieht, die es auch gibt, ist entweder am rechten Auge blind und lügt bewusst vor lauter HASS:

Antworten rubblerose
26.12.2007 03:05
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Re: Und warum schenkt der


...diese schreckliche sekte wird niemals daran denken den menschen aus seiner armut zu befreien, nie hat sie es versucht, warum, sie benötigt ungebildete, arme, hilfesuchende, hungrige, einfältige, dumme und ahnungslose menschen um ihren sekten-wahn zu verbreiten.

...gebildete, selbstständig denkende, belesene, wissende, satte, starke und aufgeklärte menschen sind ihr ein grausen, da sie für ihren sekten-wahn nicht mehr dienstbar gemacht werden können.

...bringt den armen kein bibelbüchlein, bringt den armen nietzsche, kant, feuerbach, bringt ihnen bildung und wissen, klärt sie auch, macht sie frei, und diese schreckliche christensekte kann auf sie nicht mehr zugreifen.


Antworten Antworten Gast: AEIOU
26.12.2007 16:08
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Re: Re: Und warum schenkt der

Geifert nur. Bis in die letzten Jahre, Monate, Wochen, Tage, Stunden, bis ihr dann von Eurem Siechtum erlöst werdet. Hoffentlich gibt Euch, vielleicht der Marx, Engels,Stalin,Feuerbach oder gar ein gestörter Philosoph in Eurem Jammer dann die nötige Stütze, alles zu ertragen, was die Natur in ihrer Unbarmherzigkeit für uns vorgesehen hat. Dann würde ich den Hut ziehen. Sonst sind Äußerungen in dieser Art und Weise für mich nur das übliche Geschwafel. Dem ich auch manchmal selbst erliege.

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Re: Und warum schenkt der

weil man sich nicht ins eigene fleisch schneidet, wenn es keine armut mehr gibt, wer betet dann zu gott (dem röm-kath. gott...)