Ein seltenes Wetterphänomen überraschte die Bewohner der griechischen Touristeninsel Rhodos: Schwere Hagel-Stürme verwandelten in der Nacht auf Mittwoch die Straßen der Inselhauptstadt in unpassierbare Eisbahnen. "Es sieht hier wie in Nordeuropa aus. Erstmals - soweit wir uns erinnern können - mussten wir Bagger einsetzen, um die fast 50 Zentimeter dicke Hagel-Decke zu entfernen", meinte der Bürgermeister der Inselhauptstadt, Chatzis Chatziefthymiou.
Feuerwehr im Dauer-Einsatz
In der Nacht hatte es in der gesamten Region schwere Regenfälle und Hagel gegeben. Die Feuerwehr musste fast 50 Mal ausrücken, um Wasser aus Wohnungen und Geschäften zu pumpen. Ursache war ein Tief, das mittlerweile in Richtung Türkei gezogen ist, sagten Meteorologen im Rundfunk. (APA/Red.)