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Alaska: Ein Volk ist ausgestorben

23.01.2008 | 14:09 |   (DiePresse.com)

Das letzte Mitglied des Volks der Eyak in Alaska ist im Alter von 89 Jahren gestorben. Mit Marie Smith Jones starb gleichzeitig eine ganze Sprache: Sie war die letzte, die fließend Eyak sprechen konnte.

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Eyak - eine Sprache, die früher im Süden Alaskas gesprochen wurde - beherrschte bisher nur noch eine Person: Marie Smith Jones. Diese letzte Vertreterin des Eyak-Volkes starb nun im Alter von 89 Jahren. "Mit ihrem Tod ist die Sprache ausgestorben", sagte Michael Krauss, Sprachwissenschaftler an der Universität von Alaska in Fairbanks. Seit Jahren arbeitete er mit Jones zusammen. Gemeinsam wollten sie die seltene Sprache für die Nachwelt aufzeichnen. Mit Jones' Hilfe konnte Krauss ein Wörterbuch und eine Grammatik der Eyak-Sprache verfassen.

Eyak nicht opportun

Nach Angaben ihrer Tochter starb Marie Smith Jones friedlich im Schlaf in ihrem Haus in Anchorage (USA). Mit ihrem Mann, einem Fischer aus Oregon, hatte sie neun Kinder. Keines von diesen lernte jedoch Eyak. Zur damaligen Zeit galt es als opportun, nur Englisch zu sprechen. Jones hatte sich in der Folge für den Umweltschutz engagiert und zweimal vor den Vereinten Nationen zu Friedensfragen gesprochen.

(APA/Red.)

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2 Kommentare
Peregrin
24.01.2008 11:18
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Anachronistische Stimmungsmache

Wenn der Artikel fuer irgendwas gut sein soll, muss man ihn durch Nennung oder zumindest Eingrenzung des Aussterbedatums historisch verankern. "Nun" ist nicht sehr informativ.

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Re: Anachronistische Stimmungsmache

"nun" ist scheinbar der 25.1.2008... lt. wikipedia