Ein kurzfristig einberufener Krisenstab der dänischen Polizei soll nun dafür sorgen, dass die landesweite Vorgangsweise besser koordiniert werden kann. Seitens der Exekutive hieß es in den vergangenen Tagen, die Unruhen seien von einer kleinen Gruppe marginalisierter Jugendlicher ausgegangen.
Seit Freitag wird ein Zusammenhang mit den in den vergangenen Monaten verschärften Kontrollmaßnahmen wie Anhaltungen und Leibesvisitationen nach Waffen in bestimmten Bezirken Kopenhagens vermutet. Der Friedensaktivist Rasmus Lingnau Amossen sagte der Zeitung „Politiken" zum Motiv der Krawalle, dass nach ansicht vieler Jugendlicher die Polizei rassistisch handle.
Für die Vermutung, dass sich die Unruhen um Reaktionen auf den neu entbrannten Karikaturen-Streit handeln, gibt es bisher keine Grundlage.
(AG/RED)
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