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1,6 Millionen Besucher bei Loveparade in Dortmund

20.07.2008 | 14:14 |   (APA)

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Tanzen, sehen und gesehen werden: Unter dem Motto "Highway to love" ist am Samstag die Loveparade durch Dortmund gezogen. Rund 1,6 Millionen Besucher zählte die Stadt. Das bedeutet einen neuen Teilnehmerrekord in der Geschichte der Techno-Veranstaltung. Die bisher höchste Zahl hatte das Musikspektakel 1999 in Berlin mit 1,5 Millionen verzeichnet.

"Wir haben im Ruhrgebiet die richtige Heimat gefunden", sagte der Geschäftsführer des Veranstalters Lopavent, Rainer Schaller. "Die Metropole ist da. Nicht erst 2010, sondern schon jetzt", sagte der Künstlerische Direktor der Kulturhauptstadt Ruhr 2010, Dieter Gorny. Die Parade verlief bis zum späten Abend aus Sicht der Polizei friedlich.

Den Startschuss für das Musikfestival hatte DJ WestBam am frühen Nachmittag mit einer eigens komponierten Hymne zum Paradenmotto gegeben. Unter dem Jubel tausender teilweise schrill gekleideter Techno- und Partyfans setzte sich anschließend ein Umzug von 37 Musikwagen, sogenannten Floats, in Bewegung. Die Floats kamen aus rund 15 Ländern wie etwa Australien, Südkorea, Ukraine oder der Türkei, insgesamt waren 250 DJs im Einsatz. Kräftige Regengüsse bei ansonsten teilweise sonnigem Wetter trübten die Laune der Feiernden nicht.

Beim siebenstündigen Abschlusskonzert vor den Dortmunder Messehallen traten unter anderem die DJs Moby, Paul van Dyk und Armin van Buuren sowie das Elektronik-Duo Underworld auf. Die Parade wurde nach Veranstalterangaben in 53 Ländern live im Fernsehen gezeigt, darunter in Australien, China, Irak, Ungarn oder auf den Salomon-Inseln.

Die 1989 in Berlin gegründete Techno-Parade war im vergangenen Jahr durch Essen und damit zum ersten Mal durch das Ruhrgebiet gezogen. Nach Dortmund soll das Spektakel noch in Bochum (2009), Duisburg (2010) und Gelsenkirchen (2011) stattfinden.

(APA)

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