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Linzer "Leberkas-Pepi" eröffnet Filiale in London

22.09.2008 | 10:12 |   (DiePresse.com)

Österreichisches Fast-Food soll nun auch England erobern. "Imbiss Austrian beer food" heißt das Geschäft in der Nähe des Hyde Parks. Bei Erfolg sollen weitere Filialen des Linzer Kultbetriebs folgen.

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Der Linzer Imbissbetreiber "Leberkas-Pepi" hat eine Filiale in London eröffnet. "Imbiss Austrian beer food" heißt das Geschäft in einer Nebenstraße des Hydeparks, das seit September zwölf Sorten Leberkäse, Würstel, österreichisches Bier und heimische Weine serviert. Wenn alles nach Plan läuft, seien weitere Lokale in der britischen Fast-Food-Metropole geplant, gab Betreiber Christoph Baur am Montag in einer Presseaussendung bekannt.

Der "Leberkas-Pepi" - mittlerweile ein Linzer Original - wurde vor 13 Jahren gegründet, seit sieben Jahren führt Baur den Betrieb. Heute gibt es drei Filialen in der oberösterreichischen Hauptstadt und ihrer Umgebung. Nun wagt Baur den Sprung über den Ärmelkanal. Bei einer Probeverkostung vor einem Jahr zeigten sich die Londoner von dem oberösterreichischen Fast-Food angetan. "Die Briten verbinden Österreich automatisch mit Qualität", ist Baur optimistisch, auf der Insel Fuß fassen zu können.

Die Vision, seinen Leberkäse über die Grenzen zu bringen, hatte Baur schon länger. Vor zwei Jahren lernte er während einer London-Reise Uka und Ken Summers kennen und machte sie zu seinen Partnern. "Neben erstklassiger Qualität wollen wir den Engländern auch die österreichische Ess- und Trinkkultur näher bringen", sagen die beiden. Baur soll das nötige Know-how beisteuern.

(APA)

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12 Kommentare
Robby
31.10.2008 01:56
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Robbys Austria Grill war schneller!

Wir haben unser erstes österreichisches Lokal mit österreichischen Original-Getränken wie Schloss Eggenberger Bier, Distelberger Most, Almdudler, Pfanner, Keli, versch. Schnäpsen und Weinen inclusive Essen wie Leberkäs, Käsekrainer, Buren, Wiener Schnitzl, Gulasch, Schweinebraten, Knödel aller Arten + origiginal Bauernbrot/Weckerl - um nur einiges zur nennen vor 3 Wochen eröffnet - aber in Belgien in der Nähe von Maasaik - an der niederländischen - und nahe der deutschen Grenze, eröffnet.
Ich kann nur sagen das unsere österreichische Küche zuerst vorsichtig aber mit grossem Interesse angenommen wird.
Die Gäste - egal wo - schätzen Qualität.
Wenn mann dann noch vernünftige Preise hat.....
Bis jetzt konnt wir JEDEN Gast von dieser Qualität überzeugen - und sie kommen alle wieder.
Also geh ich davon aus das der Pepi das schon schaffen wird ....


Gast: Born
23.09.2008 14:11
0 0

In England

darf man dieses bessere Gammelfleisch verkaufen? Igitt.

lurch
23.09.2008 11:33
0 0

Semmel?

Wenn es zum Leberkäse keine richtige Semmel gibt, dann ist das alles eine halbe Sache.

Ich gebe ja zu ich bin ein Leberkäsefan, aber am meisten fehlt mir im Ausland das österr. Brot und Gebäck.

Gast: marsupialeater
22.09.2008 22:59
0 0

Also nix gegen den Leberkäs-Pepi,

immer, wenn ich in Linz oder auf der Durchreise bin, schau ich gerne vorbei (Röstzwiebelleberkäs!), aber 10 dag Leberkäs für 4 Pfund? Das kann es ja nicht einmal einem Engländer wert sein...

Gast: Ludwig Ammer
22.09.2008 18:30
0 0

Schlechtes Wetter

in London ist immer gut für Leberkäsabsatz, aber die Darreichungsform der Leberkässemmel taugt nicht, weil das ist ja mir schon zu infein, und ich bin nur ein halber Londoner. Weil in London auch eine Gottscheer Pension ist, möchte ich eher Fast Food in der Tradition Altösterreichs empfehlen für lockere Kaffeehäuser in London: Ausgezogene Knödel habe ich auch zum vergangenen WE gemacht: Strudelteig aus DinkelVK, Dinkelfeinmehl 1050 und etwas Dinkelkleie (ohne Ei, weil Dinkel eh mehr Kleber hat, und weil Engländer nicht mit Leberkäs- und Eicholesterin früh sterben wollen) mit Wasser und wenig Salz wird in der Luft ausgezogen, mit Rapsöl eingerieben und wieder verknetet, um dann fein ausgerollt und wieder in der Luft ausgezogen zu werden auf DIN A4, mit Brösel bestreut, zusammengerollt und zur Schnecke eingedreht. Wie Bejgel werden die Schnecken gekocht, bis sie oben auf 5min. kochen und dann werden sie gebacken und warm in 5cm langen Stücken mit allen möglichen süßen oder sauren Saucen

Gast: Beobachter
22.09.2008 16:34
0 0

Bitte auch bald in Houston!

Dort gaebe es hunderte Stammgaeste!

Gast: A.K.
22.09.2008 14:03
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hm...

Klingt nach Werbeeinschaltung. Ähnlich wie die Sache mit der Robin-Hood-Airline...
Ob ein Export der Imbiss-Trinkkultur mit großem Know-How verbunden ist kann durchaus kritisch hinterfragt werden. Insgesamt ein sehr erheiternder Beitrag!

Gast: G Ast
22.09.2008 13:17
0 0

Gratulation!

Warum soll das, was der Hendl-Jahn mit seiner Wienerwald-Kette gemacht hat nicht auch mit Lebekäse funktionieren.
Jedenfalls wünsche ich viel Erfolg.

P.S. An den Vorposter:
Nur mit mies machen lässt sich kein Geld verdienen.
Machen Sies doch besser!

Antworten Gast: Anton
22.09.2008 15:19
0 0

Warum das nix wird?

Weil selbst Engländer den Restfleischmüll namens Leberkäse nicht essen.

Lichtherz
22.09.2008 12:58
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Leberkäse -

wenn das die österreichische Esskultur symbolisiert, dann: Mahlzeit!

Antworten WINMAN
22.09.2008 13:46
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Re: Leberkäse -

ja Gott sei Dank ist Döner noch keine typische österreichische Speise!!!

Antworten Antworten Gast: Pjotr
22.09.2008 15:21
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Döner sollte wenigstens Frischfelisch sein -

aber Leberkäse ist immer reine chemische Restlverwertung. Dauerlegales Gammelfleisch sozusagen.