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Ägypten: Frau wie Hofhund an die Kette gelegt

31.10.2008 | 09:29 |   (DiePresse.com)

Vier Brüder haben ihre 44-jährige Schwester mit Eisenketten an den Beinen neben das Haus angebunden. Die Männer wollten sie angeblich abhalten, ständig zu ihrem Ex-Mann zu laufen. Nach zwei Monaten gelang ihr die Flucht.

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In Ägypten sind vier Brüder verhaftet worden, weil sie ihre erwachsene Schwester wie einen Hofhund an die Kette gelegt haben. Die Männer im Alter zwischen 36 und 56 Jahren hätten die 44-Jährige mit Eisenketten an den Beinen neben dem Haus angekettet, berichtete am Freitag die Kairoer Tageszeitung "Al-Masry Al-Yom" unter Berufung auf die Polizei.

Die Frau musste unter freiem Himmel schlafen, zu essen bekam sie nur trockenes Brot und Käse. Nach zwei Monaten gelang ihr schließlich die Flucht. Die Brüder erklärten nach ihrer Verhaftung, sie hätten ihre geschiedene Schwester davon abhalten wollen, ständig zum Haus ihres Ex-Mannes zu laufen. Der Mann, mit dem sie eine gemeinsame Tochter hat, hatte nach der Scheidung erneut geheiratet.

(Ag./Red.)

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5 Kommentare
Gast: Gast
31.10.2008 11:08
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soziale Kontrolle

Ein bisserl besser scheint es mit der sozialen Kontrolle in Ägypten aber schon auszusehen als in Österreich: Hier zu Lande pflegt man Kinder gewaltsam zu entführen und viele Jahre lang in Verliesen einzusperren, bzw. werden die erst gar nicht entführt sondern gleich "unter Zuhilfenahme ihrer Mutter" von ihren "Großvätern" gewaltsam gezeugt ... In Ägypten dauert so ein Martyrium anscheinend "nur" 2 Monate, in Österreich bis hin zu Jahrzehnte lang. Für die Ägypter muss Österreich ein recht sonderbares Land sein ...

Antworten Gast: Sonnenschein
31.10.2008 13:55
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Re: soziale Kontrolle

Na, Sie scheinen mir aber auch etwas sonderbar zu sein.

Antworten Antworten Gast: Gast
31.10.2008 22:21
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Re: Re: soziale Kontrolle

Sonderbar ist eher das ethnozentrische Verhalten vieler "Eingeborener" hier. Schon mal was von "den Mist vor der eigenen Haustüre wegräumen" gehört? Die immer stärker grassierende absurde Islamophobie ist etwa ein Teil dieser Egozentrik. Darauf, und nur darauf, wollte ich hinweisen.

Antworten Antworten Antworten richard
03.11.2008 07:34
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Re: Re: Re: soziale Kontrolle

Der Ägypter wird s wahrscheinlich auch merkwürdig finden, daß hierzulande so viele Einheimische freiwillig und völlig blind einer fremden Religion den Weg ebnen, die sie eines Tages zu Sklaven dieser anderen Religion machen wird. Des weiteren wird ihn noch die Kreativität verwundern mit der sich der Einheimische in die eigene Tasche lügt, indem er unsinnige Begriffe wie Islamismus und Islamphobie erfindet. Vielleicht fragt sich unser Ägypter auch wieviele Bomben seine Glaubensbrüder weltweit noch hochgehen lassen müssen, bis der westliche Dummkopf endlich kapiert, daß diese Religion wohl doch nicht so friedlich ist. Aber da hat dann unser Ägypter wohl doch mit so manchem Einheimischen was gemeinsam...

Antworten Antworten Antworten Antworten richard
03.11.2008 09:02
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Re: Re: Re: Re: soziale Kontrolle

Auch die folgende "Logik" wird dem Ägypter nicht ganz einleuchten: Deutsche, Österreicher und ander Europäer hatten im WK II ca. 6 Mio Juden ermordet. Deswegen haben sie (zu Recht) ein schlechtes Gewissen. Um ihr schlechtes Gewissen zu beruhigen, stellen sie allem fremden eine Unbedenklichkeitsbescheinigung aus und stellen sogar Religionen wie den Islam unter Schutz, der offen zu Gewalt an Juden aufruft - der sogenannte Prophet hatte diese Gewalt ja auch vorpraktiziert. Etliche mohamedanische Attacken auf Juden in Europa werden dann verharmlost und nicht selten kommt der Täter auch relativ glimpflich davon.