Der Flughafen Zürich verzichtet vorerst auf Passagier-Tests mit den umstrittenen "Nackt-Scannern". Die Flughafen-Betreibergesellschaft Unique teilte am Freitag mit, eine erste rein technische Testreihe sei erfolgreich verlaufen. Damit könnten ergänzende Versuche mit freiwilligen Fluggästen zunächst entfallen. Vierwöchige Ganzkörper-Scanner-Tests mit Passagieren waren ursprünglich ab Mitte November geplant. Das Gerät durchleuchtet die Fluggäste bis auf die Haut und macht versteckte Gegenstände wie Waffen oder Sprengstoff sichtbar.
Bei der neuen Technik entsteht mit Hilfe elektromagnetischer Strahlen ein dreidimensionales Bild, auf dem der Fluggast ohne Kleidung erscheint. Alle am Körper befestigten Gegenstände werden sichtbar. Zu sehen sind zum Beispiel aber auch Prothesen.
(Ag.)

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