Wie erst jetzt bekannt wurde, konnte am Freitag vergangener Woche die Entführung eines deutschen Kreuzfahrtschiffes durch Piraten im Golf von Oman nur knapp verhindert werden. Zwei Schnellboote hatten sich der MS Astor, einem Vier-Sterne-Luxusliner, genähert und die deutsche Fregatte Mecklenburg-Vorpommern auf den Plan gerufen. Das berichtet Spiegel Online unter Berufung auf einen vertraulichen Bericht des Berliner Verteidigungsministeriums an den deutschen Bundestag.
Das Kriegsschiff habe sich zwischen das mit 600 Personen besetzte Passagierschiff und die Schnellboote geschoben. Als diese ihren Kurs weiter beibehielten, habe man mit einem Maschinengewehr Warnschüsse abgegeben, wird der Bericht weiter zitiert. Daraufhin hätten die Piraten abgedreht und hätten "mit hoher Fahrt in jemenitische Hoheitsgewässer" angesteuert.
Die MS Astor war nach Angaben des Reiseveranstalters Transocean Tours auf dem Weg von Sharm-El-Sheikh in Ägypten nach Dubai, wo das Schiff am vergangenen Dienstag eingelaufen sei
(Red.)

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