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Fregatte verhindert Entführung von deutschem Kreuzfahrtschiff

04.12.2008 | 18:43 |   (DiePresse.com)

Piraten attackierten die MS Astor im Golf von Oman, die Warnschüsse einer Fregatte der deutschen Marine vertrieben die Seeräuber. Die flüchteten in jemenitische Hoheitsgewässer.

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Wie erst jetzt bekannt wurde, konnte am Freitag vergangener Woche die Entführung eines deutschen Kreuzfahrtschiffes durch Piraten im Golf von Oman nur knapp verhindert werden. Zwei Schnellboote hatten sich der MS Astor, einem Vier-Sterne-Luxusliner, genähert und die deutsche Fregatte Mecklenburg-Vorpommern auf den Plan gerufen. Das berichtet Spiegel Online unter Berufung auf einen vertraulichen Bericht des Berliner Verteidigungsministeriums an den deutschen Bundestag.

Das Kriegsschiff habe sich zwischen das mit 600 Personen besetzte Passagierschiff und die Schnellboote geschoben. Als diese ihren Kurs weiter beibehielten, habe man mit einem Maschinengewehr Warnschüsse abgegeben, wird der Bericht weiter zitiert. Daraufhin hätten die Piraten abgedreht und hätten "mit hoher Fahrt in jemenitische Hoheitsgewässer" angesteuert.

Die MS Astor war nach Angaben des Reiseveranstalters Transocean Tours auf dem Weg von Sharm-El-Sheikh in Ägypten nach Dubai, wo das Schiff am vergangenen Dienstag eingelaufen sei

 

(Red.)

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8 Kommentare
WINMAN
05.12.2008 09:42
0 0

zu dumm zum Zielen

scheinbar sind auch die Deutschen zu dumm um ordentlich zu zielen und die chance zu nützen zwei Piratenboote zu versenken!!! armseelige Feiglinge!

Gast: Victor
04.12.2008 19:31
0 0

Taliban zur See?

Es ist schon erstaunlich, daß man mit all den modernen Ortungsgeräten bisher nichts ausrichten konnte. Oder werden die Entführungen politisch gedeckt? In diesen Gewässern stapeln sich doch mittlerweise die Kriegsschiffe.

Das erinnert an Afghanistan, welches ebenfalls trotz massiver Militärpräsenz soviel Heroin angebaut, wie kein anderes Land.



Nobodaddy
05.12.2008 09:14
0 0

Re: Taliban zur See?

Das mit dem Heroin ist einfach:
Westliche Geheimdienste stellen sich die Gewogenheit örtlicher Stammesfürsten sicher, indem sie ihre schützende Hand über deren Wirtschaft (in diesem Fall den Heroinanbau/-handel) halten.
Das klappt schon seit den 60ern prächtig, sind doch die selben Geheimdienste dafür zuständig, den Drogenhandel einzuschränken, es liegt also in ihrer eigenen Hand, wo hingeschaut wird, und wo nicht.
Wie das genau abläuft ist im Buch "Im Namen des Staates" von Andreas von Bülow nachzulesen.

alice
04.12.2008 22:29
0 0

Re: Taliban zur See?

natürlich könnte man leicht etwas gegen diese seepiraten unternehmen 1.) keine lösegelder zahlen - 2 jedes gesichtete piratenschiff sofort ohne warnung versenken mit ortung über satellit.....aber wer will dafür zahlen ..die schiffe laufen meist unter fantasieflaggen zahlen nirgens steuern u.sind sowieso versichert....
in afghanistan wird viel heroin angebaut und niemand macht was dagegen weil nämlich die westlichen politiker daran milliarden mitschneiden....
drt sind auch viele berge jeder dort einmaschierte verlor immer.... jedoch möglich wäre es die taliban auszurotten aber weürden sie osterreichische soldaten dafür opfern wollen...?????

Gast: Crusader
04.12.2008 19:15
0 0

Warum werden die Piratenboote nicht einfach versenkt?

Politisch zu feige, zu dumm oder zu korrupt die Herren der EU?
Die EU ist doch eh so toll und hilft immer.....

Antworten Gast: KeinMoslem
05.12.2008 08:23
0 0

Re: Warum werden die Piratenboote nicht einfach versenkt?

das liegt daran, dass Piraterie und Piratismus aus verständnisvoller westlicher Sicht nicht einfach gleichgesetzt werden dürfen. Die detailierte Argumentation, warum es überhaupt zu so einer Radikalisierung dieser Piratisten hat kommen können, kann man auf der Achse des Guten in einer Satire von Bernd Zeller nachlesen: http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/ist_seeraeuberei_reformierbar/
Vor allem sollte man eines nicht vergessen: Der Piratismus bringt die überwiegend romantische und friedliebende Kultur der Piraten in einen furchtbar schlechten Ruf. Und weiter: Gewalt ist immer auch ein Hilferuf.

Muhahaha.

Antworten Gast: Dast
05.12.2008 07:51
0 0

Re: Warum werden die Piratenboote nicht einfach versenkt?

Genau das habe ich mir auch gedacht

Antworten Gast: Nach den Flugzeugentführungen
05.12.2008 02:19
0 0

kommen jetzt die Schiffsverkehrsstraßen unter muslimischer Kontrolle.

Auch daran werden sich die westlichen Staaten gewöhnen müssen. So einfach ist das.

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