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Buschfeuer in Australien: Brandstifter zündeln wieder

11.02.2009 | 13:51 |   (DiePresse.com)

Bisher wurden 181 Tote geborgen, die Zahl könnte noch weiter steigen. Es gibt Kritik an den Behörden, sie hätten nicht rechtzeitig gewarnt. In der Nacht auf Mittwoch waren wieder Brandstifter aktiv.

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Unter den Betroffenen der verheerenden Waldbrände im Südosten Australiens machte sich Unmut über bürokratische Hürden bei der Entschädigung und bei der Rückkehr in die betroffenen Gebiete breit. Opfer der Brände, die teilweise alles verloren haben, sollten sich mit Lichtbildausweisen und Bankauszügen identifizieren, um Soforthilfe zu erhalten.

Der Redakteur der Zeitung "The Australian", Gary Hughes, der nur knapp den Flammen entkam und sein Haus verlor, schrieb daraufhin einen offenen Brief an Premierminister Kevin Rudd: "Was soll das sein, Kevin, ein grausamer Witz?", fragte er. Rudd akzeptierte vor dem Parlament die Kritik und versprach einen Abbau der Hürden: "Was Mr. Hughes passiert ist, hätte nicht passieren dürfen", sagte er.

Bewohner kehren zurück


Victorias Regierungschef Brumby warnte die Bewohner abgebrannter Ortschaften davor, zu früh zurückzukehren. Er verstehe das Bedürfnis der Menschen, sagte er, aber in einigen Orten erwarteten die Überlebenden grauenhafte Szenen. "Man kann sich vorstellen, wie es ist, wenn die Leute in die Gebiete und ihre Häuser zurückkehren und es sind noch immer Leichen da. Das Trauma und die Auswirkungen wären ziemlich vernichtend", sagte er dem Sender Sky News.

In die Orte Kinglake und Flowerdale, die am Samstag von den Flammen erfasst worden waren, durften die ersten Bewohner zurückkehren. "Mein Haus steht noch, ich kann es nicht glauben", sagte Alison McDonald aus Flowerdale.

Suche nach Brandstiftern


Der Kampf der australischen Feuerwehr gegen die Brände nimmt kein Ende - auch weil in der Nacht auf Mittwoch erneut Brandstifter aktiv waren. Der Premierminister des Bundesstaates Victoria, John Brumby, sagte am Mittwoch, es gebe "kaum Zweifel", dass über Nacht neue Brände gelegt worden seien. Allein in Victoria suchen 100 Polizisten nach Brandstiftern, allerdings würden die Schuldigen nur selten gefasst.

Tausende Feuerwehrleute waren weiter im Einsatz, um gegen insgesamt 23 Brandherde in Victoria, New South Wales und South Australia zu kämpfen. Bei den Feuern kamen amtlichen Angaben zufolge bisher mindestens 181 ums Leben, doppelt so viele wie bei den bisher schwersten Buschfeuern in Australien 1983. 

(Ag.)

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1 Kommentare
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Wird totgeschwiegen:

Aus einem Bericht von World Tribune vom 15. Jänner 2008:
"U.S. officials monitoring terrorist web sites have discovered a call for using forest fires as weapons against “crusader” nations, in what may explain some recent wildfires in places like southern California and Greece.
A terrorist website was discovered recently that carried a posting that called for “Forest Jihad.” The posting was listed on the Internet on Nov. 26 and reported in U.S. intelligence channels last week...The writer called on all Muslims in the United States, Europe, Russia and Australia to “start forest fires.” Weiterer Artikel in der linksliberalen Zeitung The Age: http://www.theage.com.au/national/islam-group-urges-forest-fire-jihad-20080906-4b53.html?page=-1

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