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USA: 50 Tote bei Flugzeug-Absturz - Blackbox gefunden

13.02.2009 | 17:57 |   (DiePresse.com)

Die Daten könnten bei der Hilfe nach der Absturzursache helfen. Die Propeller-Maschine stürzte im Schneeregen in ein Wohngebiet im US-Bundesstaat New York. Alle Personen an Bord starben.

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Nach dem Flugzeugabsturz im US-Bundesstaat New York mit 50 Todesopfern sind die Blackboxes der verunglückten Maschine gefunden worden. Sowohl der Flugschreiber als auch der Stimmrekorder konnten im Cockpit der Maschine vom Typ Bombardier Dash 8 Q400 ausfindig gemacht werden. Die Daten könnten Aufschluss über die Unglücksursache geben, die zunächst unbekannt war. Zum Unglückszeitpunkt herrschte Schneeregen in dem Gebiet. Die beiden Geräte wurden nach Washington gebracht.

Die Maschine der Colgan Air, einer regionalen Fluggesellschaft, die im Auftrag der Continental Airlines fliegt, stürzte am Donnerstagabend gegen 22.20 Uhr (04.20 Uhr MEZ) in ein Wohnhaus der Kleinstadt Clarence nordöstlich von Buffalo.Alle 45 Passagiere und die vier Besatzungsmitglieder starben. Zuerst war von 44 Passagieren die Rede. Ein Mensch kam am Boden ums Leben.

Das Flugzeug vom Typ Bombardier Dash 8 Q400 mit der Flugnummer 3407 war von Newark nach Buffalo unterwegs und stand kurz vor der Landung. Nach dem Absturz brach an der Unglücksstelle ein Großbrand aus. Dichter Rauch zog über die Häuser, noch aus der Ferne waren haushohe Flammen zu sehen. Eine Frau und ein kleines Kind konnten sich aus ihrem vom Flugzeug zerstörten Haus retten. Sie sind mit "sehr geringen Verletzungen" in einem Krankenhaus behandelt worden, sagte ein Sprecher des Krisenstabs.

Wohnort von Thomas Vanek

Vor dem Absturz habe es kaum Kommunikation mit dem Cockpit gegeben, sagte Douglas Hartmayer, der Sprecher der Verkehrsbehörde. "Mir wurde vom Tower mitgeteilt, das Flugzeug sei einfach vom Radarschirm verschwunden." Die örtliche Zeitung "Buffalo News" berichtete auf ihrer Internetseite, die Crew habe technische Probleme gemeldet.

Nach Angaben eines Augenzeugen stürzte die Maschine in ein Haus und ging in einen Feuerball auf. Das Haus wurde zerstört. Zahlreiche Feuerwehrautos bemühten sich um eine Eindämmung des Brandes. Zwölf Häuser in der Umgebung wurden geräumt, da die Maschine nach Angaben des städtischen Einsatzleiters Dave Bissonette noch viel Treibstoff an Bord hatte.

Clarence ist der Wohnort des österreichischen Eishockey-Spielers Thomas Vanek, der bei den Buffalo Sabres unter Vertrag ist. Sein Haus ist einen Kilometer von der Absturzstelle entfernt. Vom Unfall hat er nichts mitbekommen: "Es geht uns gut. Der Absturz war nur einige Minuten von uns entfernt, aber wir haben nichts mitbekommen. Wir haben nur Sirenen gehört und danach alles im Fernsehen verfolgt", sagte Vanek.

Stichwort Dash 8 Q400
Das zweimotorige Propellerflugzeug Dash 8 Q400 des Herstellers Bombardier bietet 74 Passagieren Platz. Laut AUA, deren Regionalflugtochter Tyrolean Airways zehn derartige Maschinen im Einsatz hat, werden diese Flugzeuge auf Kurz- und Mittelstrecken eingesetzt. Die Dash 8 Q400 hat eine Reichweite von 1500 bis 1630 Kilometer und eine maximale Reisefluggeschwindigkeit von 665 Kilometern pro Stunde. Die maximale Flughöhe beträgt 7600 Meter. Die Flügelspannweite macht knapp 28,5 Meter aus, die Länge fast 33 Meter. Die Dash kann 5318 Kilo Treibstoff aufnehmen und 10.900 Kilo zuladen. Das Höchstgewicht beim Abflug beträgt rund 29.000 Kilo, das maximale Landegewicht 28.000 Kilo.

Witwe von 9/11-Opfer an Bord

Bei dem Absturz ist auch die Witwe eines Opfers der Anschläge auf das World Trade Center am 11. September 2001 getötet worden. Beverly Eckert hatte nach Angaben ihrer Schwester in Buffalo den 58. Geburtstag ihres ums Leben gekommenen Mannes begehen wollen, wie die Regionalzeitung "Buffalo News" berichtete. Beverly Eckert hatte sich nach dem Tod ihres Mannes als Vizevorsitzende des Vereins "Stimmen des 11. September" für eine angemessene Erinnerung an die Opfer eingesetzt.

15 Meter hohe Flammen in Sekundenschnelle

Ein Mann, der etwa 150 Meter von der Absturzstelle entfernt wohnt, berichtete der Zeitung "Buffalo News" von einem seltsamen Fluggeräusch unmittelbar vor dem Unfall. "Es klang sehr laut, und plötzlich war das Geräusch weg", sagte David Luce. "Und dann, ein oder zwei Sekunden später gab es eine riesige Explosion. Ich dachte, irgendwas hat unser Haus getroffen. Das ganze Haus bebte." Innerhalb von wenigen Sekunden seien die Flammen zehn, fünfzehn Meter in die Höhe geschlagen.

Nach Angaben einer Krankenschwester war der Spätschicht im Krankenhaus des Erie-Kreises zunächst gesagt worden, sie sollten sich zur Versorgung von Verletzten auf eine lange Nacht einstellen. Noch vor Mitternacht seien sie jedoch heimgeschickt worden. "Es gab keine Menschenseele, die zu behandeln gewesen wäre."

Der Unfall ist das schwerste Flugzeugunglück in den USA seit dem Absturz eines Comair Flugs in Lexington im US-Bundesstaat Kentucky am 27. August 2006. Auch damals kamen 49 Menschen ums Leben.

 

(Ag.)

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8 Kommentare
mastermind
13.02.2009 20:45
0 0

Witwe von 9/11-Opfer an Bord

"für eine angemessene Erinnerung an die Opfer eingesetzt."

Das ist falsch!

Die Dame hatte die offizielle Version von 911 angezweifelt.

Kann mir gut vorstellen, dass die lästige Dame einfach eliminiert wurde. Sie wäre nicht die Erste 911 Zweiflerin!

Liebe Presse: solche Fakten bitte nicht verdrehen oder unter den Tisch kehren.

Gast: jhau
13.02.2009 20:09
0 0

"angemessene Erinnerung an die Opfer"

Eine bewußte Ablenkung?

"I am suing because unlike other investigative avenues, including congressional hearings and the 9/11 commission, my lawsuit requires all testimony be given under oath and fully uses powers to compel evidence."
( http://www.margieadam.com/action/beckert.htm )

Es ging Beverly Eckert nicht um angemessene Erinnerung, sondern sie hatte sich entschieden, die Anschläge vom 11. September 2001 gerichtlich untersuchen zu lassen.


Gast: Tiger
13.02.2009 11:12
0 0

Witwe von 9/11-Opfer an Bord

Na und? Flugzeugunglücke gibt es auch so, ohne das Einwirken Radikaler.

Echt peinlich, dass man jetzt jedes Unglück und die armen Verstorbenen mit 9/11 vergleichen muss.

Gast: Rechtschreib_noob
13.02.2009 10:37
0 0

Deutsch?

"Alle 48 Personen an Bord sterben, außerdem ein Mensch am Boden."

Hat dieser Satz noch was mit unserer Deutschen Sprache zutun?!

hw
13.02.2009 22:20
0 0

Re: Deutsch?

es gab in der geschichte noch nie eine fix deutsche sprache. kurbel sie die zeit zurück, und sie werden erstaunt sein, wie sich diese verändert hat.
inkl. einflüsse von ausländern. und war das so schlecht?

Gast: pour le merite
13.02.2009 08:00
0 0

So sieht ein Flugzeugabsturz aus!

Und nicht so, wie am berühmten Weltlügentag 9/11/01 die Maschine Flug UA 93 in Shanksville vom Erdboden "verschluckt" wurde.


Antworten Gast: gast
13.02.2009 12:18
0 0

Re: So sieht ein Flugzeugabsturz aus!

Ein 9/11 troofer.

Ganz was Neues.

hw
13.02.2009 08:57
0 0

Re: So sieht ein Flugzeugabsturz aus!

ich glaube zu verstehen was sie meinen, nur an einem flugzeug wäre die inszinierung sicher nicht gescheitert.

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