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Kongos geraubte Kinder

21.03.2009 | 18:21 |  von Wieland Schneider (Die Presse)

Die Widerstands-Armee des Herrn kämpfte einst für einen Staat, der nach den Zehn Geboten regiert wird. Heute zieht sie mordend und plündernd durch das Herz Afrikas. Sie entführt Kinder und Jugendliche, um sie als Arbeitssklaven und Soldaten zu missbrauchen.

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Sie hatten die ganze Nacht im Busch gelauert, hatten gewartet, bis die Schule des Städtchens Duru voll war. Dann erst schlugen die Männer mit den Dreadlocks und den zerschlissenen Uniformjacken zu. Denn sie waren gekommen, um die Kinder zu rauben. „Sie standen plötzlich in unserem Klassenzimmer – mit Macheten und Gewehren. Wir versuchten zu fliehen, doch sie versperrten die Ausgänge.“ Mit leiser Stimme, aber ohne zu stocken, berichtet Richard Mitambuako von dem Tag, als er Afrikas grausamster und zugleich bizarrster Rebellengruppe in die Hände fiel. „Sie führten uns nach draußen, wo sie schon die Kinder der Grundschule zusammengetrieben hatten“, erzählt der 17-Jährige. „Dann banden sie uns an langen Stricken aneinander und luden uns alles auf, was sie geplündert hatten.“ Die Bewaffneten trieben ihre Opfer in den Busch. Hinter der Gefangenenkarawane gingen die Häuser von Duru in Flammen auf.

Duru, Dungu, Faradje .. . zahllose Städte und Dörfer im Nordosten des Kongo sind in den vergangenen Monaten von der „Lord's Resistance Army“ (LRA), der „Widerstandsarmee des Herrn“, überfallen worden. Die LRA-Kämpfer morden, brennen Häuser nieder und entführen Kinder und Jugendliche. Sie missbrauchen sie als Arbeitssklaven, Sexsklaven und Soldaten.

 

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Nach drei Tagen Marsch erreichten Richard und die anderen die Wälder rund um Gangabo. Dort wartete schon ein großgewachsener Mann in Tarnuniform: Joseph Kony, Herr über die LRA und damit Herr über Leben und Tod all seiner Kämpfer und Gefangenen. „Kony begutachtete uns. Dann nahm er die Mädchen und verteilte sie an seine Offiziere.“ Mehrere Frauen zu besitzen ist eines der „Privilegien“ verdienter LRA-Kommandanten. Kony selbst soll 40 Frauen haben, viele davon gekidnappte Mädchen. Seine einfachen Soldaten verpflichtet er zur Monogamie – gemäß den Regeln Gottes, dessen Wort er einst zu verbreiten vorgab.

Revolte des „Heiligen Geistes“. Kony war 26, als er seinen Untergrundkrieg startete. Damals, Ende der Achtzigerjahre, tobte in Uganda ein Aufstand der „Heiligen Geist Bewegung“ von Alice Auma, einer Frau vom nordugandischen Stamm der Acholi. Alice gab vor, Medium eines christlichen Geistes namens Lakwena zu sein. Der habe ihr aufgetragen, „Reinheit“ zu verbreiten und das Böse zu bekämpfen. Das „Böse“ waren damals die Hexerei und Ugandas neuer Präsident Yoweri Museveni. Museveni hatte 1986 die Macht übernommen, und die Stämme im Norden revoltierten dagegen. Doch Alices Aufstand schlug fehl.

Der junge Kony setzte ihren Kampf fort. Seine „Widerstandsarmee des Herrn“ übernahm viele ihrer Riten. Seine Soldaten glauben, dass Geister sie im Krieg leiten und beschützen – etwa der von Johannes dem Täufer und der Kampfsportlegende Bruce Lee. Sie reiben ihre Körper mit „heiligem Öl“ ein – damit die Kugeln der Feinde abgleiten. Doch eines unterschied Kony von Anfang an von Alice: seine Grausamkeit. Auch wenn er behauptete, aus Uganda einen Staat zu machen, der nach den Zehn Geboten regiert wird. Gebote wie „Du sollst nicht töten“ spielten für ihn nie eine Rolle.

Religion? „Nein, Religion war während meiner Gefangenschaft nie ein Thema“, berichtet Richard. Die LRA brachte den Entführten nur militärischen Drill bei. Und zwang sie, auf ihren Feldern rund um ihr Hauptlager Kiswahili zu arbeiten. Wer nicht mehr konnte, wurde geschlagen. Von Religion will Richard ohnehin nichts mehr wissen. „Es gibt keinen Gott, denn er hätte das nie zugelassen“, sagt er leise und streicht über seine Hände und Unterarme. Sie sind mit Narben übersät. „Einige wollten fliehen. Und sie bestraften dafür uns alle.“ Die LRA-Kämpfer schmolzen Plastikflaschen über dem Lagerfeuer und ließen das heiße Plastik auf Richards Arme tropfen.

Vier Monate schuftete der 17-Jährige als Arbeitssklave im Lager Kiswahili. Bis zu der Nacht im Dezember, als plötzlich Raketen in dem Camp einschlugen. Ugandas Streitkräfte hatten gemeinsam mit Kongos Armee die Operation „Lightning Thunder“ zur Vernichtung der LRA gestartet. Angriffe ugandischer Kampfhubschrauber trieben die Rebellen in alle Richtungen auseinander. Die „Widerstandsarmee des Herrn“ teilte sich in kleine Einheiten auf. Die Gefangenen nahm sie mit. Als seine Gruppe nur mehr von einem einzelnen Bewacher durch den Busch gehetzt wurde, gelang Richard die Flucht. Kongolesische Soldaten fanden ihn und übergaben ihn seinen Eltern.

Patrouille im Busch. Am Himmel ziehen dunkle Wolken auf. Es wird bald regnen. Doch die Männer in den grünen Uniformen lassen sich davon nicht beeindrucken. In ihren dunklen Gummistiefeln stapfen sie weiter durch den Busch, stets auf der Hut vor bösen „Überraschungen“, die sich hinter dem hohen hellgrünen Gras verbergen könnten. Die Soldaten schleppen Kalaschnikow-Sturmgewehre, alte russische Maschinengewehre und Panzerabwehrgeschosse. Am immer dunkler werdenden Himmel dreht ein ugandischer Helikopter seine Runden.

Es sind Soldaten der Präsidentengarde, die Kongos Zentralregierung in den abgelegenen Nordosten des Landes entsandt hat, um gemeinsam mit Ugandas Armee die LRA zu bekämpfen. Die Männer, die hier um die Stadt Dungu durch die Wälder patrouillieren, hatten in den vergangenen Tagen nur mehr selten Feindkontakt. Sie trafen vor allem Kinder und Jugendliche, die so wie Richard aus der LRA-Gefangenschaft geflohen sind.

„Wir haben schon 300 Personen befreit, vor allem Kinder“, behauptet Oberst Mundos. Der bullige Mann mit der langen Narbe am linken Handrücken kommandiert den Einsatz der kongolesischen Truppen gegen die LRA. Sein Hauptquartier liegt etwa acht Kilometer außerhalb von Dungu, gleich neben dem Flughafen, wo auch die UN-Truppe Monuc und Ugandas Armee ihre Lager aufgeschlagen haben. Nicht ohne Stolz präsentiert Mundos einige der Befreiten – etwa einen 37-Jährigen, der vor einem Jahr von der LRA im Dorf Niakora in der Zentralafrikanischen Republik entführt wurde.

Konys Arzt hat Angst. Wegen seines medizinischen Wissens musste der Mann Kony höchstpersönlich betreuen. Der „Arzt“ der Rebellenchefs hat nach wie vor Angst, zu viel von seinem einstigen Patienten preiszugeben. „Kony ist größer als die meisten anderen – und er spricht mit lauter Stimme“, meint er lakonisch. Oberst Mundos zeigt sich siegessicher: „Die LRA hat nicht mehr die Fähigkeit zu kämpfen. Sie laufen vor uns davon, wagen es nur noch, Zivilisten anzugreifen.“ Er gesteht aber ein, dass es schwierig ist, die Rebellen aufzuspüren: „Es ist, als müssten wir eine Nadel im Busch suchen.“ Dass die „Widerstandsarmee des Herrn“ – wie schon im November – in Dungu einmarschieren könnte, schließt Mundos aus.

Nicht alle Einwohner der Stadt sind so optimistisch. Jedes Mal wenn Michel nachts verdächtige Geräusche hört, schreckt er auf, blickt nach draußen, versucht auszumachen, ob Männer mit Macheten durch die Dunkelheit schleichen. Und er fürchtet sich vor allem vor dem Tag, an dem Uganda seinen Einsatz im Kongo beendet. „Ugandas Soldaten sind disziplinierter als unsere eigene Armee. Sie können uns als einzige beschützen.“

Doch Ugandas Truppen haben bereits mit dem Abzug begonnen. Sie waren Kongos Präsidenten Joseph Kabila von Anfang an ein Dorn im Auge. Kabila fürchtete, dass Ugandas Regierung nicht nur Interesse an der Zerschlagung der LRA hat, sondern auch an Kongos reichen Bodenschätzen.

Überforderte Blauhelme. Auf Kongos Soldaten und die UN-Truppe Monuc will sich Michel nicht verlassen. Er hat schlechte Erinnerungen an den Novembertag, an dem die LRA mehrere Stunden unbehelligt in Dungu wütete und Dutzende Kinder entführte. „Die UN-Soldaten haben in ihrem Camp gewartet, bis alles vorbei war“, sagt Michel. Aus Wut darüber fackelten Einwohner Dungus ein UN-Fahrzeug ab. In der Stadt kursieren Verschwörungstheorien, Monuc stecke mit den Rebellen unter einer Decke. In Wahrheit waren die marokkanischen Blauhelme völlig überfordert, als hunderte Rebellen plötzlich zuschlugen.

Die UN-Truppe war auch unvorbereitet, als die LRA Ende Dezember eine Racheorgie startete. Als Vergeltung für die ungandisch-kongolesische Offensive überfielen die Rebellen mehrere Städte. Sie erschlugen mit Knüppeln und Macheten fast 900 Menschen – Männer, Frauen und Kinder. Die UN-Truppe hatte zu der Zeit den Großteil ihrer Kräfte in den mehrere hundert Kilometer entfernten Kivu-Provinzen konzentriert. Vom Beginn der ugandisch-kongolesischen Operation „Lightning Thunder“ erfuhren sie erst, als Ugandas Kampfhubschrauber schon startklar gemacht wurden.

Die Massaker der LRA trieben im Norden Kongos 140.000 Menschen in die Flucht. Die Stadt Dungu zählte einst 60.000 Einwohner. Jetzt sind 50.000 Vertriebene dazugekommen. Richard lebt hier seit seiner Flucht aus der LRA-Gefangenschaft. Und einige Kilometer entfernt wohnt Mboligamisi Malasi mit seinem Vater, seiner Frau, seinen Kindern und anderen Verwandten. Auch sie stammen aus Duru. 25 Personen teilen sich eine kleine Hütte und Zelte – über Holzstangen gespannte Plastikplanen des Kinderhilfswerks Unicef. Geschlafen wird auf dem sandigen Boden. „Wir haben alles verloren“, klagt Mboligamisi. „Und unsere Kinder haben nicht genug zu essen.“

20 Kilometer nördlich von Dungu lagern fast 3000 Vertriebene im Busch. KK 2 nennen Einheimische dieses Camp. Männer bauen aus Holz und Bananenstauden notdürftige Behausungen. Frauen verkochen Palmennüsse zu einer roten Soße. Ein kleiner Bub löffelt Süßkartoffel aus einer alten Tasse. Sein Bauch ist aufgebläht – ein Zeichen für Wurmbefall.

Bis vor wenigen Wochen war es noch zu gefährlich, nach KK 2 zu fahren, denn LRA-Kämpfer und Banditen machten die Straße unsicher. Nun aber wagt sich ein Team von „Ärzte ohne Grenzen“ mit ihrem Geländefahrzeug über die mit tiefen Löchern übersäte Erdpiste zum Flüchtlingscamp.

„Noch haben die Menschen hier Nahrung. Wir wissen aber nicht, wie lange“, sagt Serge Pfister, Koordinator von „Ärzte ohne Grenzen“ in Dungu. Er fürchtet, dass sich die Versorgungslage der Flüchtlinge in den kommenden Wochen dramatisch verschlechtert. Wichtig sei vor allem, dass in dem Gebiet endlich Sicherheit herrsche, damit die Menschen in ihre Dörfer zurückkehren und mit der nötigen Hilfe neu beginnen können.

Auch Richard wünscht sich Sicherheit und Frieden. Vor allem Frieden in seinem Kopf. „Ich wache nachts auf und habe Angst.“ Dann erinnert sich der 17-jährige daran, wie er und die anderen helfen mussten, geflohene Mitgefangene aufzustöbern. Und wie diese dann vor den Augen aller erschlagen wurden. Und er denkt an seine 13-jährige Schwester. Sie ist noch immer in den Händen der LRA.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 22.03.2009)

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16 Kommentare
Gast: Kapa
28.07.2009 10:14
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Falsche Entwiklungshilfe

Diktatoren ummengen von Geld zu schicken damit diese Waffen und Drogen für Kindersoldaten kaufen ist einfach falsch. Aber mit Bürgerkriegen kann man die Bevölkerung so schön von der Einsicht ablenken das das ganze Volksvermögen nur ein bar wenigen Günstlingen der Diktatoren zukommt. Also kein Geld schicken sondern Schulen und Lehrer.

Rhein
22.03.2009 13:48
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Bizarr!

Schwarzafrikanische Feinheiten.

ProKonsul
22.03.2009 13:46
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interessanter Artikel

gut, dass auch einmal über solche Dinge berichtet wird. Ich möchte mich bei der Presse und dem Redakteur dafür bedanken.

Antworten Mawster
23.03.2009 16:01
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Re: interessanter Artikel

Ich kann Ihnen nur Recht geben. Super Artikel!

Gast: Tiger
22.03.2009 12:22
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Kongo Bongo, Bongo Kongo

Nachdem nun die westlichen Imperialisten aus dem Staat vertrieben sind, kann man die Gründe für das Gemetzel nicht mehr auf die bösen, ausbeuterischen Westler schieben.

Und wer den Einwand erhebt: "ja aber wir fördern das ja alles in der EU, indem wir billige Lebensmittel produzieren" ->> das stimmt nicht. Schließlich ist die Kolonialzeit vorbei und nun sind das alles Souveräne Staaten, die auch sehr hohe Importzölle verhängen können, um ausländische Waren zu blockieren.

Und Devisen für den Aufbau einer funktionierenden (Land)/Wirtschaft hätten sie allemal, denn z.B. Kongo hat die weltweit größten Vorkommen an Kupfer, auf die vor allem China sehr scharf ist. Und China hat jede Menge Dollars und Euros.

Das Problem sind diese selbsternannten Warlords, die lieber in ihre Überseekonten den Staatshaushalt transferieren, statt eine Wirtschaft aufzubauen.

Antworten Sochard
22.03.2009 13:05
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Re: Kongo Bongo, Bongo Kongo

Glauben sie wirklich, dass mit Ende der Kolonialzeit automatisch das Ende der Vorherrschaft des Westens einhergeht?

Wir haben über ein Jahrhundert die absichtlich die wirtschaftliche Entwicklung dieser Länder unterbunden, um keine Konkurenten für unsere Industrien zu schaffen und nebenbei die Rohstoffe geplündert.
Die Eliten diese Länder kamen durch die Kolonialmächte ans Ruder wurden noch im Sinne des Westen erzogen. Solange dort Bürgerkrieg herrscht, können sie sich nur mit "unserer" Hilfe (=Waffenlieferung) an der Macht halten.

Warum sollten wir daher an Frieden in dieser Region interessiert sein?

Antworten Antworten Gast: Tiger
22.03.2009 13:20
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Re: Re: Kongo Bongo, Bongo Kongo

Diese Vorherrschaftsdenken ist doch vollkommen lächerlich. Glauben Sie wirklich daran, dass alle diese Generäle aus dem Bush in Harvard studiert haben? Das ist naiv! Die westlich-gerpägte Ausbeuterqulicke hat sich schon seit über 15 Jahren aus Afrika nach Europa und den USA abgesetzt oder wurde davongejagt.

Außerdem schauen Sie sich doch z.B. Japan oder Südkorea an. Sie wurden auch von den USA besetzt und man versuchte sie auch als Verkaufsplatz vor allem amerikanischer Waren zu etablieren. Hat nicht ganz so geklappt. Aus damals noch feudalen Gesellschaften, haben sich durch Importsubstitution und Zollbarieren Industriestaaten entwickelt, die ihre Waren an den Westen verkaufen. Und weder Japan, noch Südkorea haben gutes Agrarland, oder so viel Ressourcen.

Antworten Antworten Antworten Sochard
22.03.2009 15:36
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Re: Re: Re: Kongo Bongo, Bongo Kongo

Ich spreche von über 100 Jahre Kolonialherrschaft, wo diese Länder keine oder kaum eine wirtschaftliche oder gesellschaftliche Entwicklung durchgemacht haben. Die Indurtiekapazität Indiens ist zwischen 1850-1950 fast gleich geblieben, wärend z.B. Europa mehrere hunder Prozent zulegte. Nach ihrer Entlassung in die Unabhängigkeit 1947 hat Indien über 40 Jahre benötigt um aus der Agonie zu kommen und erst heute kommt ihre Wirtschaft so langsam in die Gänge.

Die Entlassung in die Freiheit war nicht gleichbedeutend mit der Unabhängigkeit, es kam eher einer Kindesweglegung gleich, denn wirtschaftlich waren sie nach wie vor von ihren alten Herrn abhängig.

Dass dann noch die verschiedenen politischen Gruppierungen von ausländische Interessensgruppen gegeneinader ausgespielt wurden war nur noch die Garnierung die zu dem führte, wovon wir heute nur noch angeekelt zurückschrecken ....

gentax
22.03.2009 04:34
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Das sind doch Moslems, oder?!


Antworten Gast: Gast
22.03.2009 23:48
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Re: Das sind doch Moslems, oder?!

Die LRA-Mörder sind natürlich keine Moslems. Sie berufen sich, wie ja in dem Artikel zu lesen ist, auf den "Heiligen Geist". Und haben den Namen "Lord's Resistance Army". Also "Widerstandsarmee des Herrn" (Lord/Herr: christliche Gottbezeichnung).

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Re: Das sind doch Moslems, oder?!

Sowohl Uganda als auch die demokratische Republik Kongo haben eine christliche Bevölkerungsmehrheit, die aber wie überall in Afrika stark von animistischen Einflüssen geprägt ist.

Re: Das sind doch Moslems, oder?!

1. Gibt es in Afrika zahlreiche christliche Gemeinden, die von Moslems verfolgt werden.
2. Ist es egal, denn keine der drei großen Religionen erlaubt das Töten. Es gelten in allen dreien, die 10 Gebote.
3. Interpretiert jeder die zu Grunde liegenden Schriften so, wie er sie gerade brauchen kann (siehe Polygamie)...

Antworten Antworten democrates
24.03.2009 23:38
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Re: Re: Das sind doch Moslems, oder?!

2. Ist es egal, denn keine der drei großen Religionen erlaubt das Töten. Es gelten in allen dreien, die 10 Gebote.

???
Kaufen sie sich einen Kora_. Darin könne sie expizit etwa 250 Mo-rd u. Völkermo-rdaufrufe nachlesen.

Antworten Sochard
22.03.2009 08:58
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Re: Das sind doch Moslems, oder?!

Was macht es für einen Unterschied im welchen Namen die Greueltaten vollbracht werden, oder sind sie vielleicht der Meinung, dass im Namen Jesus Christus so etwas nicht vorkommt?

"Verrückte" gibt es in jedem Kulturkreis und mit den richtigen Rahmenbedingungen können diese auch genügend Anhänger rekrutieren.
Das Drama dabei ist, dass diese sogenannten Verrückten meistens aus Bürgerrechtsbewegungen entspringen und durch die Ineffizienz ihrer Mitteln zu immer grausameren Methoden tendieren. Zum Schluss bekämpfen sie das Feuer mit Feuer und werden zu ihrem eigenen Dämon ...

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Die finsterste Seite Afrikas

Während bei uns im Westen primär das AIDS & Kondomthema die Medien und ihre Hörer, Seher und Leser emotionalisiert. liegen die wahren Probleme Afrikas auch weiterhin wo anders. Und dabei ist die Sache mit den Kindersoldaten sicher noch um Eckhäuser schrecklicher als alles, was sonst bereits als Ingredienz zu einer "Hölle auf Erden" dient.

Besonders signifikant für die Mehrzahl all dieser obskuren "Befreiungsbewegungen", die den Schwarzen Kontinent seit vielen Jahrzehnten in ein Schlachthaus verwandeln, ist das Kauderwelsch aus heidnischen wie christlichen Versatzstücken, die ihnen offenbar als "Legitimation" für sämtliche Scheußlichkeiten nützen, die sie auf breiten Schneißen der Vernichtung anrichten.

Afrika "könnte" aufgrund seiner reichen Ressourcen ein wohlhabender Kontinent sein. Doch mehr als Hungersnöte, Massaker, Seuchen und Vertreibungen für die überwiegende Merhheit der Bevölkerungen wird auch in Zukunft kaum heraus schauen. Und DAS liegt NICHT an fehlenden Kondomen!

Antworten Gast: pressekommentar
22.03.2009 09:39
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Medienberichterstattung

Wie wäre es, wenn österreichs Medien (Print u. TV) endlich mal mehr über die Welt berichten würden, als über die österreichische Innenpolitik, die ohnehin keinen Menschen mehr interessiert, weil sie ohnehin nur Show ist?!