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Irland: Priester missbrauchten Tausende Kinder

20.05.2009 | 11:43 |   (DiePresse.com)

Gegen die katholische Kirche in Irland werden in einem Ermittlungsbericht schwerste Vorwürfe erhoben: 2500 Kinder sollen in Kirchen-Heimen missbraucht worden sein. Eine Sonderkommission ermittelte neun Jahre lang.

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Gegen die katholische Kirche in Irland werden in einem Ermittlungsbericht schwere Missbrauchs-Vorwürfe erhoben: Tausende Kinder sind der Studie zufolge in kirchlichen Einrichtungen von Nonnen und Priestern missbraucht worden.

Demnach waren rund 35.000 Kinder bis zum Jahr 1980 in Erziehungsanstalten, Schulen oder auch Heimen für Behinderte untergebracht. Rund 2500 Zeugen sagten aus, dort sexuell missbraucht oder körperlich misshandelt worden zu sein. Der Bericht ist das Ergebnis neun Jahre langer Ermittlungen einer Sonderkommission und soll am Mittwochnachmittag in Dublin vorgestellt werden.

Vorwürfe reichen bis 60 Jahre zurück

Die Kommission war im Jahr 2000 ins Leben gerufen worden und ging Vorwürfen nach, die bis zu 60 Jahre zurückreichen. Für den Bericht wurden mehr als 100 Einrichtungen in ganz Irland untersucht. Die Ermittlungen kosteten den Staat rund 70 Millionen Euro.

Bereits 2003 war ein Zwischenbericht mit den Aussagen von 700 Zeugen veröffentlicht worden. Die Männer und Frauen berichteten, dass sie unter anderem mit Lederriemen und Stöcken geschlagen wurden. Andere wurden sexuell missbraucht. Einige beschrieben, wie sie von mehreren Tätern gleichzeitig vergewaltigt wurden. Die Regierung stellte den Opfern Entschädigungszahlungen in Aussicht.

Kinder in "Häusern des Horrors" gefangen

Der Skandal kam nach einer TV-Dokumentation Ende der 90er Jahre ans Licht. Die Journalistin Mary Raftery sagte, die Kinder seien in "Häusern des Horrors" gefangen gewesen, teils bis sie 16 Jahre alt waren. Viele der mutmaßlichen Täter sind bereits tot. "Die Kinder waren zu einem Leben unter einem Regime des körperlichen, sexuellen und emotionalen Missbrauchs verurteilt", sagte Maeve Lewis von der Opferorganisation One in Four. "Während es die Institutionen nicht mehr gibt, müssen die Menschen, die heute zwischen 30 und 80 Jahre alt sind, tagtäglich mit diesen Erfahrungen fertig werden."

(APA)

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9 Kommentare
Gast: Gast
21.05.2009 08:11
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„Irland: Priester missbrauchten Tausende Kinder“


wieder einmal…


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Re: „Irland: Priester missbrauchten Tausende Kinder“


Es geht um die Zeit von 1950 bis 1980

AUSTRITT



zuständige Behörde:

die BEZIRKSHAUPTMANNSCHAFT (in Städten mit eigenem Statut: der Magistrat, in Wien: das Magistratische Bezirksamt)

erforderliche Unterlagen:

1. amtlicher LICHTBILDAUSWEIS
2. NACHWEIS DER MITGLIEDSCHAFT in der Glaubensgemeinschaft z.B.:

* Taufschein
* Trauschein, Firm- oder Konfirmationsbestätigung etc.
* sonstige Bestätigung über die Mitgliedschaft
* Zahlungsnachweis
* Zahlungsaufforderung

für den Austritt fallen KEINE GEBÜHREN an.

Quelle: www.help.gv.at/Content.Node/82/Seite.820003.html
(Homepage
der Bundesregierung)



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Re: AUSTRITT

Was ich ehrlich nicht begreifen kann, ist, wie man aus dieser Kirche NICHT ausgetreten sein kann!

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Dieser Anlass sollte ...

... nicht nur in Irland ein Anstoß sein, endlich den unseligen Einfluß der Kirche(n) einzudämmen, Staat und Kirche zu trennen und Kinder vor deren Einfluß zu schützen. Gerade in Irland als fast fundamentalistisch katholischem Staat müsste es endlich zu einem Umdenken kommen und so auch geistige Freiheit zuzulassen.

Gast: Muslim
20.05.2009 16:04
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Vorbild?

Wen haben sich diese Priester wohl zum Vorbild genommen?


harbard
20.05.2009 14:21
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abendland in priesterhand!

...und das alles unter dem zeichen des kreuzes!

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Hier greift nur das ansonst perverse amerikanische Schadenersatzrecht


Wenn die zuständige Diözese bis hinauf zum Vatikan zu Millionen verurteilt wird lösen sich diese Probleme wie von selbst.

Dann hat nämlich die Kirche ein fundamentales Interesse an der Verhinderung derartiger Auswüchse - aus Selbsterhaltungstrieb!

Antworten k19
21.05.2009 10:18
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bis hinauf zum Vatikan zu Millionen verurteilt

Und vor allem sollten auch die Bischöfe etc., die diese Sauereien vertuscht haben, zusammen mit den Tätern ins Gefängnis. Diese Helfer der Verbrecher werden ja praktisch nie verurteilt.