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Deutsche Kinderporno-Sperren: Viel Lärm um wenig Wirksamkeit

19.06.2009 | 12:58 |  Daniel Breuss (DiePresse.com)

Die beschlossenen deutschen Internet-Sperren für Kinderporno-Websites hegen bei Kritikern die Befürchtung, dass sie einer allgemeinen Zensur Tür und Tor öffnen. Viele zweifeln noch dazu an ihrer Wirksamkeit.

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Kinderpornos sind widerlich und illegal. Daher soll möglichst niemand Zugang zu ihnen bekommen, ist die deutsche Bundesregierung überzeugt und hat ein Gesetz verabschiedet, das einschlägige Webseiten per Sperrliste blockieren soll. Wer so eine Adresse im Internet ansurft, bekommt ein Stoppschild zu Gesicht. Die Frage, die sich immer bei derartigen Methoden aufdrängt: Was bringt es? In Deutschland hat die Maßnahme erhebliche Diskussionen ausgelöst. Kritiker werfen der Regierung vor, damit reine Augenauswischerei zu betreiben und den Weg für eine allgemeine Internet-Zensur zu ebnen.

Sperren nur Vorhang

Die Kritikpunkte an dem Gesetz, das den sperrigen Namen "Gesetz zur Erschwerung des Zugangs zu kinderpornographischen Inhalten in Kommunikationsnetzen" trägt, lassen sich schnell festmachen: Der Arbeitskreis gegen Internet-Sperren und Zensur (AK Zensur) wirft Familienministerin Ursula von der Leyen vor, sie würde mit dem Gesetz lediglich einen Vorhang vor das Problem halten. Durch die Sperren würde Kindesmissbrauch und die Herstellung von Kinderpornos nicht gestoppt werden. Noch schlimmer wiegt die Tatsache, dass mit dem Gesetz die Infrastruktur für eine allgemeine Internet-Zensur geschaffen wird.

Allgemeine Netzsperren rücken näher

In einem Antwortscheiben an den AK Zensur schreibt der stellvertretende wirtschaftspolitische Sprecher der SPD, Martin Dörmann, dass die technische Infrastruktur aufgrund von Verträgen zwischen dem Bundeskriminalamt (BKA) und den Providern für allgemeine Netzsperren bereits umgesetzt wird. Nach Ansicht der SPD würde das das Grundrecht auf Informationsfreiheit einschränken.

Wahltaktik?

Viele sehen in dem neuen Gesetz auch einen parteipolitischen Schnellschuss. Demnächst finden in Deutschland Bundestagswahlen statt. Mit den Kinderpornosperren versuchen die Regierungsparteien auf Teufel komm raus Wählerpotenzial zu requirieren, heißt es seitens der Kritiker. Wirklichen Schutz für Kinder würde das Gesetz nicht bieten, trotz anderslautender Aussagen der Familienministerin.

Sperrliste geheim und kaum kontrolliert

Nicht nur mit dem Konzept, sondern auch mit der technischen Umsetzung sind die Kritiker nicht zufrieden. Die Sperrliste wird vom BKA verwaltet und ist geheim. Einsicht erhält nur ein Expertengremium, dass laut Gesetz lediglich stichprobenweise und nur einmal pro Quartal überprüfen muss, ob die Einträge in der Liste wirklich Kinderporno-Angebote sind. Die Mitglieder des Gremiums dürfen aber auch öfter Einsicht nehmen. Umgesetzt werden die Sperrungen von den deutschen Internet-Providern. Sie müssen die Liste spätestens sechs Stunden nach einer Aktualisierung durch das BKA auch bei ihren Servern neu einspielen. Ein Zuwiderhandeln wird bestraft.

BKA könnte auch im Ausland Löschung anregen

Es stellt sich auch die Frage, warum die Regierung an der Stoppschild-Variante festhält und Seiten nicht direkt löschen lässt. Tatsächlich ist im Gesetz verankert, dass eine Blockade nur dann erfolgt, solang eine Löschung nicht möglich ist. Das gilt vor allem für Seiten im außereuropäischen Raum. Mangels Zuständigkeit hätte das BKA keine Befugnis, dort eine Löschung zu beantragen. Dem widerspricht ein Kurzgutachten des Wissenschaftlichen Dienstes des Bundestags (WD 3 - 3000 - 211/09), das Heise vorliegt. Die Behörde könnte sowohl die lokalen Polizeiämter und Interpol informieren, sowie die jeweiligen Provider auf die kriminellen Inhalte hinweisen. Damit würde das BKA nicht hoheitlich tätig werden, sondern nur informieren.

Österreichische Provider löschen sofort

Tatsächlich stehen die meisten Kinderporno-Server in den USA, wie die österreichische Meldestelle Stopline.at berichtet. Von 18.500 eingegangenen Meldungen seit 1998 enthielten 30 Prozent illegale Inhalte, davon 90 Prozent Kinderpornografie. Nur drei Meldungen im Jahr 2008 betrafen Seiten aus Österreich. Die heimischen Provider nahmen die Websites sofort offline.

Daten dürfen nicht verwendet werden

Ein Punkt bei dem die Gesetzgeber auf Kritik eingegangen sind, ist die Verwaltung der Benutzerdaten. Die bei den Providern aufgrund der Sperre anfallenden Verkehrs- und Nutzungsdaten dürfen nicht für strafrechtliche Verfolgung benutzt werden.  Auch ist - im Gegensatz zu einem früheren Entwurf - keine Speicherung personenbezogener Daten vorgesehen.

Sperren greifen nicht

Zwar ist die Umgehung der Sperren strafbar. Dennoch wird das versierte Kinderporno-Konsumenten kaum abhalten, an ihre Inhalte zu kommen. Diese Einschätzung teilen auch die Teilnehmer einer repräsentativen Umfrage des Familienministeriums: 62 Prozent glauben, dass Kinderporno-Konsumenten weiterhin einen Weg finden werden, um an das illegale Material heranzukommen. Noch dazu gibt es andere Vertriebswege als Websites. Über Tauschbörsen, sogenannte Newsgroups oder direkt auf DVD oder Videokassette gelangen die Pädophilen weiterhin an Kinderpornos.

Österreichische Zweifel an Internet-Sperren

Zweifel am Sinn von Netzsperren hegte auch Woflgang Schwabl, Sicherheitschef der Telekom Austria, bei einer Podiumsdiskussion der Internet Service Provider Association Austria (ISPA) Ende Mai. Internet-Sperren seien zwar möglich, aber "sehr teuer und leicht zu umgehen". Seiner Ansicht nach sollte man lieber die Kriminellen als das Internet sperren. Die Polizei in Österreich setzt derzeit auch mehr auf die Zerstörung der kommerziellen Strukturen von Kinderporno-Herstellern. Unentgeltliche Angebote interessieren die Beamten nicht, sagte Harald Gremel von der Zentralstelle zur Bekämpfung von Kinderpornografie bei der Diskussion.

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22 Kommentare
Gast: Gast
20.06.2009 09:03
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Das Problem

Mit diesem Gesetz wird die Beschneidung der Rezipientenfreiheit, also des Grundrechtes frei zu entscheiden welche Inhalte jemand aufnehmen möchte oder welche nicht, legitimiert.

Es spielt dabei primär keine Rolle ob die Inhalte legal oder illegal sind. Jeder ist frei zu entscheiden, ob er kriminell sein möchte oder nicht. Eine Strafverfolgung des Einzelnen ob des Inhalts ist und war dabei bisher schon möglich.

Weiters ist die Tatsache, dass die staatliche Zensurbehörde völlig intransparent und willkürlich entscheiden kann, einem behaupteten Rechtsstaat unwürdig.

Als Konsequenz müssen daher - wie bisher - die Straftäter, in diesem Fall also die Kinderschänder, die Helfer und zahlende Konsumenten verfolgt werden. Wenn sich diese Leute - wie behauptet -tatsächlich über das Internet austauschen, gibt es für die Polizei bereits jetzt genügend verwertbare Daten (Stichwort: Vorratsdatenspeicherung, Kreditkartenabrechnungen, etc.).

Warum man lieber Millionen von Menschen in ihren Grundrechten beschränkt, ist daher eigentlich nur verständlich, wenn man den Behörden andere, kriminelle Absichten unterstellt.

Die Geschichte lehrt uns, dass dem Staat unbedingt zu misstrauen ist und daher das Volk Kontrolle ausüben muss. Andernfalls wird der Staat zur Last für seine Bürger.

Ich meine, dass dies in vielen Bereichen bereits Realität ist.

Antworten Gast: x2345
22.06.2009 17:22
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Re: Das Problem

Mit der gleichen Begründung können sie fordern, dass Heroin, dass Waffen in jedem Geschäft verkauft werden dürfen. Phädophile sind krank, genauso wie Süchtige, und alkoholiker .. und um sie und die Gesellschaft zu schützen, gehört das alles unter Kontrolle .. So einfach ist das ..

Saskatoon
20.06.2009 07:49
0 0

angeblich sind nur

5 Leute dafür abgestellt, verantwortlich, diese Listen aktuell zu halten zu kontrollieren und zu sperren...!
sind das nicht zuviele

Saskatoon
20.06.2009 07:47
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Politiker haben das eigentliche Problem nicht erkannt

bzw erkennen wollen...
traurig find ich nur dass sogenannte experten, sich mit dem zufrieden geben.
aber wahrscheinlich wollte man es politikern, staatsanwälten, rechtsänwälten, richtern, ärzten und dem restlichen geld-adel nicht allzu schwer machen...

eins zeigt sich wieder einmal. kriminelle sind schlauer als der apparat, aber angesichts dieser getroffenen entscheidung auch nicht schwer, diese sperre zu umgehen.
da brauchts wirklich kein genie.

sind wirklich die hellsten köpfe in der politik?

Gast: Gerecht
19.06.2009 22:29
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recht ist rech

Das Recht muss auch online gelten. Das Internet war die ganze Zeit ein Rechtsfreier raum, aber warum? Es wird Zeit, dass unsere Rechte auch im Internet gesichert werden. Seit wann ist es denn Recht, dass irgendwer zeigt, wie jemand vergewaltigt wird? Warum solch ein Aufstand, wenn unsere Regierung uns schützen will?
Das verbieten von Rechtswiedrigen Dingen hat nichts mit Zensur zu tun. Es ist lediglich das Ausführen einer Selbstverständlichkeit, die lange nicht als solche behandelt wurde

Antworten pirat
20.06.2009 01:33
0 0

Re: recht ist rech

Das Internet war und ist kein rechtsfreier Raum (was soll das überhaupt für ein Begriff sein?), wie kommen Sie darauf??? Im 19. Jhdt hat die Polizei, aus "Pietätsgründen", bei Mordfällen zuerst die Leiche schön gemacht, dann die Umgebung aufgeräumt und dann erst mit Ermittlungen begonnen. Irgendwann setzte sich doch die Vernunft durch und man begann Spuren zu sichern. Offenbar sind viele Politiker noch immer im 19. Jhdt. Vertuschen statt aufklären, Zensurinfrastruktur aufbauen - wo unterscheidet sich Deutschland jetzt noch von China? Es geht den Politikern nur darum, Macht über das Internet zu erlangen, was ihnen schlichtweg nicht zusteht, da sie nichts zu dessen Entstehung beigetragen haben.

Antworten Justin
20.06.2009 01:10
0 0

Re: recht ist rech

"Seit wann ist es denn Recht, dass irgendwer zeigt, wie jemand vergewaltigt wird?"

Seit wann ist es Recht, dass irgendwer zeigt, wie jemand geschlagen wird?

Antworten Gast: guest
19.06.2009 23:16
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Re: recht ist rech

Mit einer leicht umgebaren Maßnahme wird keine Gerechtigkeit hergestellt.

Haben Sie schon etwas von einem Proxy-Server gehört?

Jeder kann sich leicht mit einer IP aus fast jedem Land über solche Proxy-Server jede Internetseite anzeigen lassen.

--> Warum Geld verschwenden, und das Potential zur Zensur aufbauen?

Gast: Gast
19.06.2009 22:24
0 0

zensursula

Das "Spezialgesetz" gilt angeblich für drei Jahre - aber nirgendwo im Gesetzestext steht, das dieses auch für die Infrastruktur gilt, die nun aufgebaut wird.

Gast: Doggy
19.06.2009 21:50
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Würde

Die Würde eines Kindes gilt auch im Wahlkampf, Frau von der Leyen.

Missbrauchen sie sie also nicht für ihre Ambitionen.

Verteidigt die Freiheit in Deutschland und wählt richtig!

Gast: GiJoe
19.06.2009 20:42
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Lasst uns etwas unternehmen

Hallo Leute

Lasst uns etwas unternehmen bevor es zuspät ist. jeder kann was tun ob per SMS oder Twitter Facebook usw Auf gehts. lasst uns nicht mehr in die Ecke treiben ....

LOS GEHTS

Gast: Magnum
19.06.2009 20:40
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Kinder sind die Zukunft

Naja was solls ich werde meinen Kinder schon beibringen wie man Games Downloaded und welche Patei die Richtige ist.

Antworten Saskatoon
20.06.2009 07:48
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Re: Kinder sind die Zukunft

besser
kinder zahlen die zukunft !!

Gast: GuanYu
19.06.2009 17:46
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...

man steht in europa anscheinend kurz vor einer schlimmen internetsperre, die franzosen sind schon dabei, die deutschen und bald wird im eu-parlament über ein neues sperrverfahren gegen illegale downloads abgestimmt. die Zensur kommt anscheinend schneller als erwartet. böse finde ich es ausserdem das computerspiele und freizeitbeschäftigungen verboten werden sollen. ich finde es nur schlimm wenn sich in einer demokratie, die vom volk gewählten vertreter mehr nach den konzernen anstatt den volk richten. das ist verfassungswiedrig..

Gast: darkyat
19.06.2009 17:15
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Und genau darum...

... sollte man dagegen steuern um so etwas in Österreich gar nicht Realität werden zu lassen.

www.piratenpartei.at

tarrant
19.06.2009 15:08
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Ahnungslos

Es ist erschütternd, wenn die Politik über moderne Medien entscheidet. Diese Aktion zeigt wieder einmal, dass die Abgeordneten zum Großteil keine Ahnung haben, mit was sie es zu tun haben. Das Internet sperren. Als ob. Ich bin seit 15 Jahren intensiv online, und mir fallen auf Anhieb 5 Wege ein, um illegale Inhalte trotz Sperre zu tauschen. Mit ein bisschen Nachdenken komme ich sicher noch auf mindestens 10 weitere.

Das Internet lässt sich nicht regulieren. Wer es jetzt behauptet, der täuscht eine trügerische Sicherheit vor. Kinderpornographie hört nicht auf, nur weil ein paar Seiten mit Stoppschildern blockiert werden. Der Großteil läuft ja nichtmal über Webseiten, sondern über Kanäle wie IRC und Usenet.

Es müssen die Täter an sich gefunden werden, nicht die Symptome bekämpft werden.

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Re: Ahnungslos

ich glaube, das ziel ist die sperre vor allem der politischen blogs, denn da hat die "elite" noch keinen zugriff.

da werden wahrheiten verbreitet, die sich deren kontrolle entzieht.

mfg
mc

Justin
19.06.2009 13:54
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Kommerzielle Pornographie bekämpfen

Denn dort, wo produziert und anschließend Kinderpornographie gekauft wird, gibt es tatsächlich Opfer.

Wird dagegen nur unentgeltlich heruntergeladen oder getauscht, gibt es fast immer keine Opfer, was merkwürdigerweise eine Strafbarkeit dennoch bedingt.

Antworten Gast: Peter
20.06.2009 04:26
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Re: Kommerzielle Pornographie bekämpfen

Laut einer kleinen Anfrage der FDP liegen der Bundesregierung keinerlei Informationen über kommerzielle Kinder"Pornografie" vor. Für Angaben über Länder in denen Kinder"Pornografie" nicht verfolgt werden kann auch nicht. Laut Polizeistatistik (offiziell) ist Kinder"Pornografie" im Internet rückläufig. (Ich glaub es waren knapp 25%). Die Antwort der Bundesregierung mit der Suchmaschine Ihrer Wahl leicht zu finden.

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Re: Kommerzielle Pornographie bekämpfen

mit jedem download bestätigen die die nachfrage und damit weiterhin die opfer.

mfg
mc

Antworten Antworten Justin
19.06.2009 18:40
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Re: Re: Kommerzielle Pornographie bekämpfen

Nur bei eigens dafür hergestellter Pornographie (Stichwort Webcam).
Ihrer Logik zufolge müsste dann auch sämtlichen Gewaltvideos mit der gleichen Strafe bedroht werden wie Kinderpornographie (Happy Slapping, Enthauptungsvideos islamischer Terroristen usw).

Bin ich also mit Schuld am Tod eines Enthaupteten, wenn ich von IRGENDWOHER ein Video davon unentgeltlich bezog?

Antworten Antworten Antworten Gast: Anonymia
19.06.2009 23:03
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Re: Re: Re: Kommerzielle Pornographie bekämpfen

Es geht nicht um Schuld oder nicht-Schuld wenn wir durch den Konsum/kostenloses Anschauen indirekt gewisse Verhaltensweisen legitimieren und auch weiterhin als "Markt" direkt und indirekt fördern.
Verantwortung für das was ich tue, Einsicht welche Konsequenzen mein Handeln für andere = Kinder (die schützenswertesten und wichtigsten Wesen auf diesem Planeten)= Zukunft haben, sollte erwachsenen Menschen (vorrangig Männern) nichts fremdes sein.
Missbrauch ist ein sehr, sehr schlimmes Thema, passiert viel zu oft, solange wir es(auch indirekt) legitimieren und indirekt fördern zerstören wir das Leben unserer Kinder. Und Missbrauch beeinflusst ALLE Lebensbereiche sehr lange u. sehr massiv!