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Frankreich: Lebenslang für Chef der "Barbarenbande"

11.07.2009 | 09:29 |   (DiePresse.com)

Die "Barbarenbande" hatte einen 23-jährigen Juden entführt und gefoltert. Der Kopf der Bande wurde nun zu lebenslanger Haft verurteilt. Auch 24 Komplizen müssen hinter Gitter.

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Im Prozess um die Entführung und brutale Ermordung eines jungen Juden in Paris ist der Anführer der sogenannten "Barbarenbande" zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Ein Pariser Gericht verurteilte zudem 24 Komplizen des Bandenchefs zu Haftstrafen zwischen einem halben Jahr und 18 Jahren. Die Folterung und Ermordung des 23-jährigen Juden Ilan Halimi hatte weit über die Grenzen Frankreichs hinaus für Entsetzen gesorgt.

Familie des Opfers ist mit Urteil unzufrieden

Von seiner lebenslangen Haft soll der 28-jährige Bandenanführer Youssouf Fofana laut Gerichtsurteil 22 Jahre lang in Sicherheitsverwahrung verbringen. Von den 26 übrigen Angeklagten wurden zwei freigesprochen, die übrigen erhielten Haftstrafen zwischen sechs Monaten und 18 Jahren. Der aus der Elfenbeinküste stammende Fofana hatte während des Prozesses zugegeben, den von seiner Bande entführten Juden Halimi tödliche Verletzungen beigebracht zu haben.

Der Anwalt der Familie Halimi forderte die Staatsanwaltschaft auf, gegen die Urteile für einige Bandenmitglieder Berufung einzulegen. "Ich bedaure es, dass das Gericht ein besonderes Entgegenkommen gegenüber denen gezeigt hat, die Youssouf Fofana geholfen oder ihm zugesehen haben", erklärte Francis Spizner. Halimis Familie falle es schwer, die Urteile zu akzeptieren. Spizner nannte konkret die Haftstrafen zwischen zehn und 15 Jahren für sechs Bewacher Halimis sowie die neunjährige Haftstrafe für eine zur Tatzeit 17-Jährige, die Halimi in die Falle der Entführer gelockt hatte. Spizner rief die französische Justizministerin Michele Alliot-Marie auf, sich für ein Wiederaufrollen des Prozesses stark zu machen.

"Bande der Barbaren"

Fofanas Truppe, die sich selbst "Bande der Barbaren" nannte, hatte den 23-jährigen Telefonverkäufer Halimi im Jänner 2006 entführt, um von dessen Familie Lösegeld zu erpressen. Mitangeklagte hatten ausgesagt, Fofana habe gezielt einen Juden entführen wollen, weil diese für gewöhnlich "massenweise Kohle" hätten. Der Bandenchef forderte von Halimis Eltern 450.000 Euro Lösegeld, die Polizei riet aber von einer Zahlung ab.

Um den Druck zu erhöhen, misshandelten die Entführer ihr Opfer während dessen dreiwöchiger Gefangenschaft und schickten Audio- und Videoaufnahmen an die Familie. Halimi wurde mit Schlägen, brennenden Zigaretten und Messern gequält. Selbst einige Bewacher konnten die Misshandlungen schließlich nicht mehr mitansehen und wurden durch andere Bandenmitglieder ersetzt. Mit dem Tode ringend wurde das Entführungsopfer schließlich nackt und geknebelt an einer Bahnstrecke in Essonne im Großraum Paris gefunden. Auf dem Weg ins Krankenhaus erlag Halimi seinen Verletzungen.

Tat erschütterte Frankreich

Die Anklage hatte den Bandenmitgliedern antisemitische Motive vorgeworfen. Die grausame Tat hatte die französische Gesellschaft schockiert. Fofana zeigte keinerlei Reue. Zu Prozessbeginn vor zweieinhalb Monaten betrat er lächelnd den Gerichtssaal und rief mit gen Himmel gereckter Faust "Allah wird siegen". Bei der Überprüfung der Personendaten nannte er als Namen "afrikanischer Barbar" und als Geburtsdatum den 13. Februar 2006, den Tag, an dem Halimi leblos gefunden wurde. Nach der Urteilsverkündung klatschte Fofana.

Der Prozess fand unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt, weil zwei der Angeklagten zur Tatzeit minderjährig waren. Halimis Mutter hatte eine öffentliche Verhandlung verlangt. Sie warf der französischen Polizei vor, den antisemitischen Hintergrund der Tat zu lange ignoriert zu haben.

(APA)

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141 Kommentare
 
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Unsere Goetter-Welt!

Mit "Gott" kann man alles verzeihen und mit "Allah" alles beschuldigen.

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Re: Unsere Goetter-Welt!

Aus derselben Ueberlegung heraus entstand vor vielen Jahren der seitdem verstorbene "Teufel".

Gast: Grimnir
13.07.2009 11:20
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Hmm...

...Araber sind doch selber Semiten... Und bei den Juden müßte man zwischen den Sepharden und den Ashkenasen unterscheiden.

Aber Hauptsache eine reisserische Überschrift die völlig am Thema vorbeigeht.

Die Tat war doch wohl eher antijudäisch und nicht antisemitisch, oder?

Auf jeden Fall ist so eine Tat absolut nicht vertretbar, und eigentlich hätten die Täter durchaus härter bestraft werden können.

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Spieglein, Spieglein an der Wand!

Um das midleidlose rassistische europaeische Christentum zu entlarven, haette man die heutige europaeische Einwanderungspolitik, wenn staatsverraeterische EU-Politiker sie nicht schon fuer ihre und auslaendische Zwecke verwenden wuerden, geradezu erfinden muessen.

Gast: Wiener
13.07.2009 00:39
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Liebe Presse

Gibt es kein Mittel, die Postings des Antisemiten, Rassisten, Islamisten und vor allem schwer gestörten Eberndorfer zu stoppen ?

Gast: Kalif
12.07.2009 22:12
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wie wenn sein Verbrechen mit religiösen Motiven zusammenhängen könnte.

Tja, was hat sein Mohammed denn mit Juden getan?

Wie hat sein Mohammed denn die Juden genannt?

Aber das hat natürlich gaaaar nichts mit dem Islam zu tun. Mohammed hat nämlich nichts mit dem Islam zu tun. Überhaupt hat der Islam nichts mit dem Islam zu tun.

Gast: Wiener
12.07.2009 21:35
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alle .....

Alle sollen lebenslänglich bekommen, nicht nur der Anführer.

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Re: alle .....

Wie war das damals mit den Wiener Juden, die mit Zahnbuersten Strassen waschen mussten?

Bekamen die Schuldigen dafuer ebenfalls "Lebenslaenglich" oder doch eher Auszeichnungen und politische Karrieren?

Gast: Österreicher
12.07.2009 21:33
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Antisemitismus und Islam

Die antisemitischen Tendenzen heute gehen vor allem von Moslems aus der Türkei, aus Bosnien und aus den arabischen Ländern aus. Das ist ein Faktum.
Doch soll man den Islam nicht über einen Kamm scheren, der Islam in Südostasien (Indonesien, Malaysia) ist eher nicht antisemitisch und auch nicht so gewalttätig wie der jener des Mittleren Ostens.

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Re: Antisemitismus und Islam

"Die antisemitischen Tendenzen heute gehen vor allem von Moslems aus der Türkei, aus Bosnien und aus den arabischen Ländern aus."

... Und der Rest Europas versteckt sich hinter dieser bequemen Fassade.

Gast: Arzt
12.07.2009 21:23
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Eberndorfer ist wohl ....

1. ein Antisemit
2. ein Moslem
3. wahnsinnig in den vergangenen Tagen geworden,
denn seine Postings werden immer schräger
4. hat aber noch nicht eingesehen, dass er statt Posten besser ein Klinik aufsuchen sollte
5. wird aber noch draufkommen, dass er nicht mehr richtig tickt.... doch dann ist es vielleicht schon zu spät

Gast: Emantsag
12.07.2009 20:41
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Es künden wohl dunkle Zeiten.

Hoffentlich werden die, die sie verschuldet haben, ihre Verbrechen an unseren Gesellschaften noch miterleben.
Willkommen in Xinjiang, willkommen am Balkan.

Spätestens wenn in Zukunft der erste Landstrich versucht sich für unabhängig oder politisch autonom zu erklären, wird der Teufel los sein.

Naja, aber wer darüber spricht, wird zensiert, ins rechte Eck abgeschoben und der Tanz auf dem Vulkan geht weiter.

Antworten Gast: Wiener
12.07.2009 21:42
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Re: Es künden wohl dunkle Zeiten. ??????

Und was willst Du damit sagen ...... ??????

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Emma, das Maedchen das nicht wusste was es tat!

Andere Details ueber E. - von ihren Freunden "Emma" genannt:

Emma, zum Zeitpunkt der Tat noch keine 18 Jahre alt, weinte im Auto, als sie Ilan Halimi im Kofferraum weinen hoerte. Man beschwichtigte sie, dass man Ilan Hamini nichts antun wuerde und dass er, nachdem seine Eltern das Geld fuer seine Befreiung gezahlt haben wuerden, in ein, zwei Tagen gesund und heil wieder frei sein wuerde. Noch am selben Abend bat sie einen ihrer Kumpane, Ilan Halimi nichts anzutun.

Und dafuer bekam sie 9 Jahre Haft? Sie, selbst ein Opfer, und scheinbar keines Milderungsabstrichs wuerdig.

Ist das soll christlich-westliche Gerechtigkeit sein? Nein, das ist Thora-Gerechtigkeit!

Antworten Gateway
24.08.2011 16:39
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Re: Emma, das Maedchen das nicht wusste was es tat!

Sobald sie aber mitbekommen hatte, was falsch lief, wie Ilan Halimi gefoltert wurde, da hätte sie allerspätestens zur Polizei gehen müssen. Mit 17 Jahren muss man zwischen richtig und falsch unterscheiden können! Daher finde ich die 9 Jahre mehr als gerechtfertigt.

Antworten Gast: wiener
12.07.2009 21:36
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Re: Emma, das Maedchen das nicht wusste was es tat!

auch die Dame E. oder Emma, oder wie immer sie heißt soll mindestens 15 Jahre hinter Gitter, für diese Tat gibt es keinerlei Entschuldigung

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Re: Re: Emma, das Maedchen das nicht wusste was es tat!

Wie war das damals mit den Wiener Juden, die mit Zahnbuersten Strassen waschen mussten.

Bekamen die Schuldigen dafuer ebenfalls 15 Jahre, oder doch eher Auszeichnungen und Karrieren?

Gast:
12.07.2009 20:24
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" Eberndorfer", der braune Dhimmi ...




Gast: franzi
12.07.2009 20:11
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An den USER "Eberndorfer"

Möchten Sie nicht einmal ihre Internetverbindung kappen? Das würde den andere Usern, und Ihnen selber vermutlich auch, gut tun. Dann müsste man nicht ständig ihren Schrott lesen, mit denen sie das Forum NICHT verschonen.

Nachricht nach Nachricht stammen nur von Ihnen, glauben Sie, dass man ihren antisemitischen Stuss dann mehr Glauben schenkt?

Und die soziale Entschuldigungsthese, die alle Täter ihrer Handlungen freispricht weil sie Armutschkerln seien, ist doch alt und irrwitzig.

Aber ist doch klar, dass sie sich in die antisemitischen Täter nur allzugut einfühlen können, so dass diese schon wieder zu Opfern werden.

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Re: An den USER

"Dann müsste man nicht ständig ihren Schrott lesen,"

Tja, dann sagen Sie Ihrem Babysittter einfach, dass er Ihnen das Lesen meiner Beitraege verbietet!

Wie es aussieht, muessten eigentlich Sie Ihre Internetverbindung kappen, nicht ich. Denn SIE leiden an akuter Lesesucht.

Gast: tja
12.07.2009 19:57
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Tja, das viele Moslems Antisemiten sind, ist ein offenes Geheimnis.

Dass viele Moslems den Mord an Juden sogar gutheisen ist ebenfalls ein offenes Geheimnis.
Es verdeutlicht die menschenverachtende Einstellung der Moslems gegenüber Andersdenkenden.

Übrigens: Auch die Nazis hatten damals Synagogen in Brand gesetzt, zum Mord aufgerufen und diesen auch ausgeführt.

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E., 17 ans, «l'appât» qui a piégé Ilan Halimi !

http://www.lefigaro.fr/actualite-france

Antworten Gast:
12.07.2009 20:23
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erspar uns deinen braunen unsinn



Gast: ProConsul
12.07.2009 18:32
0 0

Gegen das Gesetz des Schweigens

Gegen das Gesetz des Schweigens

http://www.nzz.ch/2005/07/18/fe/articleCTVXX.html?printview=true

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Wer hat uns den Multikulturalismus eingebrockt?

Dieselbe Minoritaet, die sich jetzt, nach einem einzigen Opfer in ihren Reihen, neben tausenden bei Nichtj.uden, ueber ihre eigene Erfindung so fuerchterlich aufregt.

Das kommt davon, wenn man mit einer Erfindung nur sich selbst nuetzen, allen anderen aber schaden will.

 
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