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Waldbrände: Strand auf Insel Zakynthos evakuiert

27.07.2009 | 16:01 |   (DiePresse.com)

Tausende Hektar Land verbrannten in Griechenland, Italien, Spanien und auf Korsika. Auf Zakynthos wurden 50 Urlauber vor den Flammen gerettet, in Spanien mussten mehrere Dörfer evakuiert werden.

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Die Feuerwehr hat die verheerenden Waldbrände in Südeuropa am Montag weitgehend unter Kontrolle gebracht. Hitze und starker Wind drohen die Brände vielerorts allerdings wieder anzufachen.

In den meisten der betroffenen Regionen in Italien, Griechenland, Frankreich, Spanien und Kroatien sind die Rettungskräfte daher weiter in Alarmbereitschaft. Unterdessen mehren sich Stimmen, die eine schärfere Verfolgung von Brandstiftern fordern.

Waldbrände: Kampf gegen die Flammen

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Zakynthos: Urlauber von Flammen eingeschlossen

Durch ein Feuer auf der griechischen Insel Zakynthos waren am Sonntagabend etwa 50 Urlauber auf einem Strand zwischen Flammen und Meer eingeschlossen. Die griechische Küstenwache musste die Touristen, darunter auch 15 Kinder, mit Schiffen abholen und in Sicherheit bringen, berichtete das Staatsfernsehen am Montag.

Der Brand entlang des Küstenabschnitts bei Dafhne im Süden der Ferieninsel im Ionischen Meer konnte mittlerweile zum Teil unter Kontrolle gebracht werden. In Griechenland wehen nach einer zweitägigen Gluthitze mit Temperaturen bis 43 Grad heftige Winde.

Italien: Feuerwehr in Alarmbereitschaft

Die zahlreichen Wald- und Buschbrände auf der italienischen Mittelmeerinsel Sardinien waren am Montag weitgehend unter Kontrolle. Dennoch sollen Feuerwehr und Zivilschutz in Süditalien weiter in Alarmbereitschaft bleiben, besonders in den Regionen Sizilien und Kalabrien, berichteten italienische Medien. Die Feuerwehr bei Syrakus auf Sizilien hatte noch mit drei großflächigen Bränden in einem Naturschutzgebiet zu kämpfen. Nach Angaben der Feuerwehr handelte es sich dabei um Brandstiftung.

Bei verheerenden Bränden auf Sardinien waren am Donnerstag zwei Menschen ums Leben gekommen. Auch hier handelte es sich nach Meinung des Chefs der Lufteinheiten des italienischen Zivilschutzes, General Luciano Massetti, zumeist um absichtlich gelegtes Feuer. Der italienische Verbraucherschutz Codacons hatte in den vergangenen Tagen Bürgerwehren und die Einführung von Kopfgeldern zur Ergreifung von Brandstiftern vorgeschlagen. Nach ersten Schätzungen des Zivilschutz verbrannten allein auf Sardinien etwa 25.000 Hektar Land.

Korsika: Zwei Feuerwehrleute verletzt

Bei den Löscharbeiten der seit Tagen anhaltenden Wald- und Buschbrände auf Korsika sind zwölf Feuerwehrleute leicht verletzt worden. Unterdessen habe die Justiz Ermittlungen gegen drei mutmaßliche Brandstifter aufgenommen, berichtete der Sender France Info. Einer der drei Brandherde auf der französischen Mittelmeerinsel sei noch immer nicht unter Kontrolle. Insgesamt sind auf Korsika bisher 6000 Hektar Land durch die Flammen verwüstet worden.

Die Polizei hatte am Freitagabend zwei junge Viehzüchter im Alter von 21 und 24 Jahren festgenommen. Sie gaben zu, dass sie betrunken waren und das Feuer verursacht haben. Ihnen droht eine zehnjährige Haftstrafe. Ein 68 Jahre alter Hotelbesitzer muss sich wegen fahrlässiger Brandstiftung vor Gericht verantworten. Er hatte beim Verbrennen von Müll den Waldbrand ausgelöst.

Kroatien: Großbrand auf Insel Ciovo

Ein Großbrand wütet seit Sonntag auf der kroatischen Adriainsel Ciovo. Die Flammen haben mehr als 200 Hektar Nadelholzwälder und Gebüsch vernichtet, wie das kroatische Staatsfernsehen HRT am Montag berichtete. Siedlungen seien von den Flammen nicht betroffen, hieß es. An den Löscharbeiten sind 250 Feuerwehrmänner mit acht Löschflugzeugen beteiligt. Die Behörden vermuten Brandstiftung als Ursache der Flammen.

Spanien: Dörfer wurden evakuiert

In der westspanischen Region Extremadura flackerte nach Behördenangaben in der Nacht auf heute ein Waldbrand wieder auf, der gestern bereits unter Kontrolle zu sein schien. Aus mehreren Dörfern mussten 500 Menschen in Sicherheit gebracht werden. Insgesamt gingen in Spanien bereits mehr als 20.000 Hektar Vegetation in Flammen auf.

Den Flammen sind landesweit etwa 430 Quadratkilometer Wald und Buschwerk zum Opfer gefallen. Insgesamt haben die Waldbrände in Spanien neun Menschen das Leben gekostet. 17 mutmaßliche Brandstifter wurden festgenom

(Ag.)

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3 Kommentare
zante
28.07.2009 13:12
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Es wird sich nichts ändern...

Mit einen ernsten Willen könnten die Brände stark reduziert werden, Es fehlt der Wille dazu,weshalb auch, keine Brände,kein Geld, kein neues Land zum bauen, die Flugzeuge müssen ja auch auch eine Berechtigung haben.
Ich hätte viele Beispiele wie man die Feuergefahr stark eindämmen könnte, aber es würde nichts helfen.
-Jeder Hausbesitzer bezahlt im Jahr 100.- in einen Security Topf, welcher die Kontollen finanziert.
-In gefährdeten Gebieten Wachposten
-Im Sommer Jugendliche auf Motorräder in Waldgebieten einsetzen.
-Jede Insel müsste 1 Löschflugzeug und Helikopter haben.
Das waren nur einige Beispiele, der letzte Brand auf Zakynthos - Dafne war nicht der letzte, von den anderen grösseren Bränden vor einigen Wochen hat keiner etwas gesagt, weil keine Menschen in Gefahr waren, diese Brände waren weitaus grösser als der jetztige in Dafne,leider.
Es wird sich nichts ändern........, bis Zakynthos aussieht wie Santorini-kahl-kahl.
www.zantecam.gr

Gast: max
27.07.2009 09:34
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Brandstiftung?

Wie im Sommer 2008, in fast allen Ländern Südeuropas brannten die Wälder, auch in Kalifornien und Australien. Kaum steigen die Temperaturen auf Sahara- Werte, und schon machen sich überall Scharen von Brandstiftern ans Werk.
Plötzlich Gechichten von so vielen Brandstiftern in so vielen Ländern!

Soll damit die Ohnmacht des Menschen gegenüber solchen Klimakatastrophen verschleiert werden?

Antworten Gast: Harrer
27.07.2009 18:29
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Verbranntes Land = billiges Bauland.

So schauts aus.

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