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Brand auf Bohrinsel vor Australien gelöscht

03.11.2009 | 15:54 |   (DiePresse.com)

Durch ein leckgeschlagenes Bohrloch sind täglich 400 Barrel Öl ins Meer vor der Nordküste Australiens geflossen. Bei der Ölpest sind tausende Fische verendet. Australien kündigt eine Untersuchung an.

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Das Feuer auf einer Ölplattform vor der Nordküste Australiens ist gelöscht. Das teilte der Betreiber der Plattform, die thailändische Firma PTTEP, am Dienstag mit. Die Brandexperten hätten das Bohrloch unter der Plattform mit mehr als einer halben Million Liter Schlamm und 159.000 Liter Salzwasser zugeschüttet.

Das Bohrloch im Montara-Feld rund 690 Kilometer westlich von Darwin war Ende August leckgeschlagen. Seitdem flossen jeden Tag 400 Barrel (63.600 Liter) Öl ins Meer. An der indonesischen Küste sind mehrere tausend verendete Fische angeschwemmt worden. Die australische Regierung kündigte eine Untersuchung dieser Ölpest an, die eine der schlimmsten in der Geschichte des Landes ist.

(c) Reuters / Ho

(c) Reuters / Ho

Der Firma war es am Sonntag zunächst gelungen, das Loch durch einen neu gebohrten Seitentunnel tief unter dem Meeresboden zu füllen. Danach war die Plattform wieder in Brand geraten. Das Ölfeld hat einen geschätzten Wert von 200 Millionen Dollar (136,4 Millionen Euro) und soll noch heuer täglich 35.000 Barrel Öl liefern.

(Ag.)

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