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US-Militärbasis: Militär-Psychiater erschießt 13 Menschen

06.11.2009 | 13:04 |   (DiePresse.com)

Auf dem größten Stützpunkt der US-Armee eröffnet ein Amokläufer das Feuer, tötet dreizehn Menschen und verletzt 30. Er selbst überlebt. Der mutmaßliche Täter arbeitete als Psychiater auf dem Stützpunkt.

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Ein Blutbad auf ihrem größten Militärstützpunkt hat die USA erschüttert: Ein Amokläufer hat am Donnerstag im texanischen Fort Hood 13 Menschen erschossen und 30 weitere verletzt, bevor er gestoppt und verhaftet wurde. Er wurde mehrmals angeschossen und ist nun im Krankenhaus des Stützpunktes. Sein Zustand ist kritisch aber stabil. Zuvor hatte es geheißen, der Mann sei erschossen worden.

Die ersten Schüsse des Amoklaufs fielen um 13 Uhr Ortszeit in einem Gebäude des Militärstützpunkts, in dem Soldaten vor oder nach einem Auslandseinsatz medizinisch untersucht werden. Ganz in der Nähe sollte kurz darauf eine Feierstunde für Absolventen einer Ausbildung mit zahlreichen Gästen stattfinden.

Polizei und Rettungskräften waren sofort zur Stelle und schicken die Umstehenden ins Innere des Auditoriums. Der gesamte Stützpunkt wurde abgeriegelt, während nach dem Schützen gefahndet wurde. Sanitäter begannen mit der Versorgung von Verletzten. Einige Soldaten eilten herbei, rissen Teile ihrer Uniform zu provisorischen Bandagen, um den Verletzten zu helfen.

Videoaufnahmen vom Tatort zeigen, wie bewaffnete Polizisten die Umgebung durchkämmen und hinter Gebäuden Deckung suchen. Sirenen heulen, eine Frauenstimme fordert die Menschen über ein Lautsprechersystem auf, sich in Sicherheit zu bringen. Die Schulen auf dem Stützpunkt wurden abgeriegelt.

Der Täter soll das Feuer mit zwei Handfeuerwaffen eröffnet haben, eine davon halbautomatisch. Das erklärt die hohe Opferzahl. Es waren offenbar keine Militärwaffen.

Augenzeugen berichteten laut CNN von unterschiedlichen Schuss-Geräuschen, weshalb von mindestens einem Komplizen ausgegangen worden sei. Zwei Soldaten wurden nach der Tat verhaftet und befragt. Mittlerweile gehen die Ermittler aber davon aus, dass es ein Einzeltäter war.

Blutbad in Texas: ''Entsetzlicher Ausbruch der Gewalt''

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Motiv unklar

(c) Reuters (HO) | Militärpsychologe Major Malik Nidal Hasan soll das Blutbad verübt haben.

(c) Reuters (HO) | Militärpsychologe Major Malik Nidal Hasan soll das Blutbad verübt haben.

Bei dem mutmaßlichen Täter handelt es sich um den 39 Jahre alten Major Nidal Malik Hasan. Er ist jordanischer Abstammung und arbeitete als Psychiater auf dem Stützpunkt.

Er wurde in Virginia geboren und war ein gläubiger Muslim. Das sagte Faizal Khan, Imam einer Moschee in Maryland, die Hasan oft besucht hat. Hasan habe oft mit ihm über seinen Wunsch gesprochen, eine Frau zu finden, sagte der Imam.

Das Motiv ist unklar: Offenbar stand Hasan kurz vor einer Entsendung in den Irak oder nach Afghanistan. Nach Aussage seiner Nachbarin hat der Major in den Tagen vor der Tat seine Wohnung leergeräumt. Er habe ihr T-Shirts, eine Lampe, mehrere Mappen und Regale gegeben. Ein Kollege des mutmaßlichen Täters sagte im Fernsehsender Fox, Hasan habe oft mit Kameraden gestritten, die für die Einsätze im Irak und in Afghanistan waren. Gegen eine Versetzung in die Konfliktgebiete habe er gekämpft.

Nach Informationen der "New York Times" untersucht die Bundespolizei FBI jetzt Blogeinträge im Internet, die möglicherweise von dem Täter stammen. Darin debattiert ein Mann, der sich Nidal Hasan nennt, über Selbstmordanschläge und findet dafür positive Argumente. So vergleicht er in einem Eintrag das Heldentum eines Soldaten, der sich auf eine Granate wirft, um seine Kameraden zu schützen mit einem Selbstmordattentäter, der sich für seine muslimischen Glaubensbrüder opfere.

CNN hat am Freitag Videobilder ausgestrahlt, auf

denen angeblich der Todesschütze wenige Stunden vor der Tat zu sehen ist. Auf den Bildern einer Überwachungskamera in einem kleinen Lebensmittel-Laden ist er in der traditionellen weißen Tracht gläubiger Muslime zu sehen.

Armeebasis Fort Hood
Mit einer Fläche von 880 Quadratkilometern ist der Stützpunkt Fort Hood bei Killeen in Texas die weltgrößte Armeebasis der Vereinigten Staaten. Die Militärbasis auf halber Strecke zwischen Austin und Waco kann als einzige der USA zwei bewaffnete Divisionen beherbergen. Zur Zeit sind rund 42.000 Soldaten stationiert (mehr ...).

 

 

(Ag.)

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121 Kommentare
 
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Antwort auf weiter unten!

Nein, das Attentat hat direkt nichts, sondern nur indirekt mit dem Islam zu tun.

Direkt hat es damit zu tun, dass zwei Gruppen von Menschen, die zweien einander ausschliesslichen Glaubensrichtungen angehoeren, gezwungen sind, ihrem Glauben gemaess zu handeln.

Die christlichen US-amerikanischen Soldaten werden darauf vorbereitet, irakische und afghanische Moslems zu toeten, darunter, unabsichtlich oder nicht, auch unschuldige Zivilisten.

Der moslemische Psychiater in christlichen Diensten hat die Aufgabe, die christlichen Soldaten dabei zu unterstuetzen.

Dabei entsteht beim Psychiater ein Glaubenskonflikt. Denn seine Aufgabe als Moslem waere, die christlichen Soldaten am Toeten von Moslems zu hindern.

Als Psychiater gelingt ihm dies nicht. Deshalb sucht er die Loesung durch den Glauben, indem er christliche Soldaten toetet und dadurch moslemisches Leben rettet.

Antworten Gast: Wiener
08.11.2009 18:29
4 0

Re: Antwort auf weiter unten!

Es gibt Koffer denen muß die Wahrheit schon in den Hintern treten bevor sie sie erkennen....

0 4

New York Times!

"Major Hasan, who is Muslim, may have broken down because of emotional, ideological and religious pressures."

0 4

Schmelztiegel vs. Mosaik!

Major Hasan war als moslemischer Psychologe offensichtlich befangen.
Trotzdem beliess man ihn in dieser Position.
Die USA ist ein Schmelztiegel, Kanada ein Mosaik.

Ein Schmelztiegel versagt dort, wo die Diskriminierung beginnt oder nie endet. Deshalb: Es lebe das kanadische Mosaik!

Gast: ToniMontana
07.11.2009 19:58
6 0

Bei uns in Ö...

würden wahrscheinlich die Grünen die Polizistin die den Irren aufgehalten hat als muslimenfeindliche schießwütige Irre dargestellen.... und von der Staatanwaltschaft aus würde sie ihren Job verlieren weil sie es als Polizistin gewagt hat einen Amokläufer aufzuhalten...

Antworten Gast: gast
08.11.2009 10:47
0 0

Re: Bei uns in Ö...

Ganz genau so ist`s...

democrates
07.11.2009 15:10
1 1

Der Mann höchstwahrscheinlichst war Träger eines HNV-M.

Einem neuronalen Steuerelement der Matritze M.
Matrizen sind eine seit mindestens einige hunderttausende Jahren auf diesem Planeten lebende inmaterielle, neuroparasitäre Lebenform.
Es gibt z.Z. hunderte von ihnen.
Sie sind die Verursacher der Massenglaubenphänomene und Massenideeologien.
Wenn die Menschheit nicht bald beginnt sie zu erforschen, dann werden sie diesen Planeten zweifelsohne in den Friedhof der Menschheit verwandeln.

0 0

Re: Der Mann höchstwahrscheinlichst ...

Was wünscht der Philosoph uns damit zu sagen?
San S' ma ned pasch, pittäh: A wengerl deutlicher könnten Sie sich schon darbringen; denn uninteressant wird's ja nicht sein.

Gast: Wiener
07.11.2009 13:23
10 0

Rätseln?

Terroranschlag eines fundamentalistischen Schläfers!
Aber das will niemand sagen....

0 4

Re: Rätseln?

"Terroranschlag eines fundamentalistischen Schläfers!
Aber das will niemand sagen.... "

Falsch.

Das sagt man in Medien und Foren zu Genuege, beinahe taeglich, obwohl man klug genug ist, das selbst nicht zu glauben.
Aber Hass (und vor allem medial geschuerter Moslem-Hass) hat bekanntlich keine Grenzen.
Und damit, mit dieser gedanklichen Ausgrenzung ohne auf Fakten zu warten, faengt die Beleidigung von Menschen moslemischen Glaubens an, in Worten, Taten, Blicken und Gedanken.

Und man ist ein moslemischer Palaestinenser und lebt und arbeitet in der Moslem-hassenden USA, in der im Irak und Afghanistan zum Rinsatz kommende Rekruten, zum effetvolleren Toeten und psychologischem Ueberleben, von einem moslemischen Psychiater, auf Moslem-Hass eingeschult werden muessen.

Von einem palaestinensischen Moslem, gegen seine Glaubensbrueder...

Ein nicht unbedeutender Zwiespalt...

Und eines Tages hat man genug, oder man besinnt sich auf seinen Ursprung und auf den Glaubens-Verrat zu dem man sich aus verschiedenen Gruenden - zum Ueberleben - durchgerungen hat oder zu dem durch unvorhergesehene Umstaende gezwungen wurde.

Man fuehlt sich schuldig, und will alles wieder gut machen, seine gefallenen Glaubensbrueder - auch in Palaestina - raechen.

Und man dreht durch, oder nicht einmal...

Ein moslemisches Emigranten-Schicksal in den USA, unter Christen.!

Antworten Antworten Gast: Wiener
08.11.2009 09:43
2 0

Re: Re: Rätseln?

Ja sicher ...Allah ist groß, gell?

Antworten jhau
07.11.2009 17:53
0 2

Es war kein Einzeltäter

Laut Gov. Perry waren es drei. Er sollte eigentlich wissen, wovon er spricht.

http://www.youtube.com/watch?v=7RxKSXFTcTU&feature=player_embedded#

"There were three shooters ... " (2.06)

Die ganze Geschichte ist den Verantwortlichen offensichtlich entglitten. Die ursprüngliche Version einer Meuterei wird angesichts der vielen Selbstmorde in der Kaserne in letzter Zeit immer glaubhafter.


15 0

Ein Einzelfall!

Hat natürlich gar nichts mit dem Islam zu tun.

ichmeine
07.11.2009 10:26
12 0

wenn ich zu meinem Nachbarn mit Migrationshintergrund

sage, mich störe der Lärm aus seiner Wohnung nach 22.00 Uhr, dann ist dies ein Akt von Rassismus,
wenn ein muslimischer Psychiater sich in ein traditionelles, weißes Büßergewand hüllt und auf seine christlichen Kollegen feuert, dann ist dies ein Akt eines Verwirrten.

Mich verwirrt dies.

Darf ich nun ohne schlechtes Gewissen meinen Nachbar mit Migrationshintergrund auf mein berechtigtes und normiertes Ruhebedürfnis hinweisen?

1 0

Re: wenn ich zu meinem Nachbarn mit Migrationshintergrund

Besser, Sie tun es nicht!

Denn sonst sind Sie, wie Sie richtig vermuten, ein Rassist, ein Ausländerfeind und eventuell noch islamophob!!

Und Ihr Nachbar wird sich bei ZARA beschweren über Sie!!!

Kaufen Sie sich Oropax, das hat auch mit FRIEDEN zu tun!!!!

MfG ;-)

Gast: naja
07.11.2009 01:50
9 0

Die USA unterstützen Israel und andere westlich orientierten Staaten.

Ich kann nicht verstehen, wieso ein Palästinenser überhaupt in der US-Army dienen darf.

Ich hoffe, dass Moslems in Zukunft nicht mehr in der US-Army dienen dürfen. Der Feind ist unter uns.

0 2

Re: Die USA unterstützen Israel und andere westlich orientierten Staaten.

"Ich hoffe, dass Moslems in Zukunft nicht mehr in der US-Army dienen dürfen. Der Feind ist unter uns."

Ich hoffe, dass die US-Army in Zukunft nicht mehr in moslemischen Laendern unschuldige Zivilisten toeten darf. Der Feind ist unter ihnen.

0 9

Re: Die USA unterstützen Israel und andere westlich orientierten Staaten.

glauben sie der war sowas wie ein "vorzeige moslem" der u.s army. hier aus einem us-artikel zu dem vorfall.".....and praising the service of the many Muslim Americans in the U.S. military."

darueber hinaus haben - nicht nur - sie noch ein anderes problem. sie verwechseln offensichtlich amoklaeufer mit attentaeter.

Gast: oha
07.11.2009 01:22
9 0

Da wurde die USA wieder mal berüchert.

Wieder eine (von vielen) Berücherungen durch Moslems.

Auch immer mehr Amerikaner sind der Meinung das es ein schwerwiegender Fehler war, so viele Moslems ins Land zu lassen.

3 0

Re: Da wurde die USA wieder mal berüchert.

Beschweren sich schon bei 0,5% (und die sind großteils wenigstens halbwegs gebildet und berufstätig). In den meisten europäischen Staaten haben wir locker das Zehn- bis Zwanzigfache.

Gast: Geko
07.11.2009 00:34
5 0

Psychiater töten tausende von Menschen

Psychiater ermorden jedes Jahr mehrere tausende Menschen durch ihre Praktiken.
Es wurde festgestellt, dass die Amokläufe an den Schulen in Amerika durch Schüler verübt wurden, die auf psychiatrischen Drogen waren, z.B. Ritalin oder Prozac.
Wahrscheinlich hat er selber seine Mittel geschluckt, da die Nebenwirkungen Selbstmord oder Mord sein können.

0 6

Re: Psychiater töten tausende von Menschen

wenn man sie aufgrund dieses postings nach "icd-10" einordnen wuerde, liesse sich in der gruppe "f60-f69" sicher was passendes finden.


pasalubong
06.11.2009 22:22
16 0

man kann es drehen und wenden

wie man will: der islam ist von seiner ausrichtung her eine militante, expansionistische ideologie.
vielleicht sollte man das wort "religion" hier überhaupt weglassen.

Antworten Gast: stimmt
07.11.2009 01:30
12 0

vielleicht sollte man das wort "religion" hier überhaupt weglassen.

ja sollte man.
denn es ist keine religion und war auch nie eine. es handelt sich um ein totalitäres diktatorisches system, welches genau vorgibt wie man zu leben und wie man zu denken hat.

Gast: Silence
06.11.2009 21:17
5 0

Achmed der Terrorist

Das Video-Interview mit einem Selbstmordatentäter:

http://www.youtube.com/watch?v=psvL2eYQ7YM

 
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