21.11.2009 00:11 | Meine Presse Merkliste0

Erneut Amoklauf in den USA: Geldnot als Motiv

07.11.2009 | 14:29 |   (DiePresse.com)

Einen Tag nach dem Amoklauf in Texas mit 13 Toten hat in Florida ein hoch verschuldeter Mann hat an seinem Ex-Arbeitsplatz einen Menschen erschossen und fünf verletzt. Drei Stunden später wurde er verhaftet.

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Ein hoch verschuldeter Mann hat am Freitag im Büro seiner Exfirma in Orlando im US-Bundesstaat Florida um sich geschossen und dabei einen Menschen getötet und fünf verletzt. Drei Stunden nach dem Amoklauf am Freitag wurde der 40-Jährige im Haus seiner Mutter verhaftet.

Auf die Frage von Reportern, warum er seinen früheren Kollegen das angetan habe, erklärte er: "Weil sie mich haben verrotten lassen." Die Bluttat löste in den USA einen Tag nach dem Amoklauf eines Soldaten in Fort Hood große Betroffenheit aus.

90.000 Dollar Schulden

Einem Konkursrichter hatte der Tatverdächtige Jason Rodriguez vor kurzem erklärt, er habe so wenig Geld, dass er nicht einmal seinen Sohn besuchen könne, der 30 Minuten entfernt wohne.

Bei einem Sandwich-Geschäft bei einer U-Bahn-Station verdiene er im Jahr nicht einmal 30.000 Dollar (20.186 Euro) , verschuldet sei er mit 90.000. Rodriguez ist geschieden und verlor vor zwei Jahren seinen Job in der Firma, in der er am Freitag um sich schoss.

Er sei als Techniker grundlos entlassen worden und als inkompetent dargestellt worden, sagte Rodriguez laut Polizei. Nach eigenen Angaben war er eineinhalb Jahre arbeitslos, bevor er auf Stundenbasis in dem Sandwich-Kiosk anfangen konnte. Weil das hinten und vorn nicht gereicht habe, meldete er sich erneut arbeitslos und warf seiner früheren Firma vor, seinen Bemühungen um einen neuen Job zu schaden.

"Hier wird geschossen!"

Als Rodriguez dort zu schießen begann, liefen die Angestellten in Panik aus dem Gebäude, einige verschanzten sich auch in ihren Büros. Eine Mitarbeiterin in dem Büroturm sagte, sie habe gerade zum Mittagessen gehen wollen. Da habe ihr eine Kollegin am Lift entsetzt zugerufen: "Hier wird geschossen! Geh zurück in dein Büro und bring dich in Sicherheit", schilderte Gerry Gilgo die Szene auf dem Stockwerk, wo sich die Schießerei ereignete.

Der Täter konnte zunächst fliehen, wurde dann aber von der Polizei im Haus seiner Mutter gesichtet und gestellt, wie Polizeichefin Val Demings erklärte. Er ergab sich widerstandslos und entschuldigte sich für sein Verhalten. "Ich mache gerade eine schwere Zeit durch. Es tut mir leid", erklärte er laut Polizei.

 

(Ag.)

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18 Kommentare
lurch
07.11.2009 18:24
0 0

voraus zu sehen


lurch
07.11.2009 18:24
0 0

voraus zu sehen


Gast: mi fhèin
07.11.2009 11:51
0 0

Das sind

natürlich alles Killerspielkonsumenten.

Antworten Gast: gast
07.11.2009 13:33
0 2

Kann durchaus sein.

Würde mich keineswegs wundern.

Killerspieler sind sehr oft psychisch gestört (desensibilisiert gegenüber Gewalt, grausam, geistig abnorm etc.).

Killerspiele gehören verboten.

Und alle, die anderer Meinung sind (und das ist lediglich die gesellschaftlich verzichtbare Gruppe der Mordspieler selbst bzw. ein paar naive Gutmenschen) gehören einer eingehenden psychiatrischen Untersuchung unterzogen - um sicherzustellen, daß sie keine Gefahr für anständige Menschen darstellen.

Killerspiele samt und sonders verbieten.

Die Einnahmen von Killerspielen pfänden und den Hinterbliebenen der Todesopfer von Killerspielern spenden.

Killerspiele sind Mordschulungen.

Antworten Antworten Gast: gast
07.11.2009 21:18
0 0

Re: Kann durchaus sein.

das mit der psychatrischen untersuchung würde ich gerne ihnen empfehlen, so ein bild haben ,von etwas, wovon man keine ahnung hat ist wirklich bemerkenswert!

Antworten Antworten Antworten Gast: gast
08.11.2009 12:53
0 0

Re: Re: Kann durchaus sein.

In welchem Punkt irre ich?

freydenker
07.11.2009 16:44
0 0

Re: Kann durchaus sein.

Immer wieder putzig solche postings...

Die darf man ja eigentlich gar keiner Antwort würdigen.

"(...) Hinterbliebenen der Todesopfer von Killerspielern spenden." - köstlich!

Wenn man bedenkt, das erste Killerspiel kam vor ca. 30 Jahren heraus und hieß Pac-Man - davor kannte man sowas wie Gewalt ja eigentlich gar nicht, nicht wahr?

Antworten Antworten Antworten Gast: gastOK,
07.11.2009 17:49
0 1

Re: Re: Kann durchaus sein.

In Pac-Man werden Menschen realistisch abgeschlachtet?

Frage nebenbei: Spielst Du Mörderspiele? Nur für die Statistik.

freydenker
08.11.2009 12:50
0 0

Re: Re: Re: Kann durchaus sein.

Ja, ich gestehe - auch ich habe in jugendlichen Jahren u.a. "Mörder"spiele gespielt - ob die Opfer Invasoren aus dem All, Dämonen, (böse) Menschen od. was auch immer waren, machte keinen Unterschied für mich.

In Pac-Man wurden Pixel abgeschlachtet, nichts anderes passiert in den Spielen heutzutage.

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: gast
08.11.2009 12:52
0 0

Re: Re: Re: Re: Kann durchaus sein.

Danke, das dachte ich mir.

Austrian
08.11.2009 01:45
0 0

Re: Re: Re: Kann durchaus sein.

Oho, ein Experte!

Wirklich süß - wie sie ihr schlecht vorgekautes Halbwissen hervorwürgen.

Sie sollten gleich bei der BILD anheuern, die brauchen Leute von Ihrem Schlag! ;D

Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: gast
07.11.2009 21:18
0 1

Re: Re: Re: Kann durchaus sein.

ja, in der statistik hast du nun auch ein platz xD

0 2

Der sicherste Schuzt wäre alle Waffen dieser Erde auf 1% zu reduzieren.

Jedes Land bekommt zur Verteidigung gegen Löwen, Bären, etc. eine geringe Anzahl Gewehre.

Bomben braucht man gegen Tiere nicht zur Verteidigung. Was wäre daran schlecht?

Die Islamen bekommen zu viele Kinder und erobern mit den Fäusten die Welt?

Da gibt es eine Waffe dagegen die mächtiger als alle Götter zusammen: Bildung!

Antworten Gast: Borx
07.11.2009 19:01
0 0

Re: Der sicherste Schuzt wäre alle Waffen dieser Erde auf 1% zu reduzieren.

Und obendrauf thronen die "Philosophen" und -innen und lassen es sich gut gehen, nicht wahr?

Woda
07.11.2009 16:23
0 0

Re: Der sicherste Schuzt wäre alle Waffen dieser Erde auf 1% zu reduzieren.

und selbst wenn Ihr Traum in Erfüllung ginge , würden die Leute halt auf andere Waffen umsteigen.

Antworten Gast: Gamma
07.11.2009 11:50
0 0

Re: Der sicherste Schuzt wäre alle Waffen dieser Erde auf 1% zu reduzieren.

Solche verblendeten Leute wollen Sie bilden?
Herrlich naiv.

Antworten Gast: Gast
07.11.2009 09:46
0 0

Re: Der sicherste Schuzt wäre alle Waffen dieser Erde auf 1% zu reduzieren.

Und was ist, wenn dann ein Löwen- bzw. Bärenjäger Amok läuft?

Antworten Antworten Gast: Borx
07.11.2009 19:03
0 0

Re: Re: Der sicherste Schuzt wäre alle Waffen dieser Erde auf 1% zu reduzieren.

Das ist wurscht, weil die Wahrscheinlichkeit, daß er einen anderen Jäger erwischt, ist gering und der Rest sind ja nur Menschen zweiter Klasse, Untermenschen sozusagen.

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