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Amoklauf in US-Militärbasis: Rätseln über Motiv

07.11.2009 | 11:40 |   (DiePresse.com)

Ein palästinensisch-stämmiger Militär-Psychiater liegt im Koma, nachdem er auf der größtes Basis der USA 13 Menschen getötet hat. Er galt als Einzelgänger und Gegner des Irak-Krieges.

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Mit einer Schweigeminute auf allen US-Militärstützpunkten weltweit haben am Freitag Hunderttausende Soldaten den Opfern des Amoklaufs in Fort Hood (Texas) gedacht. Unterdessen ging die Suche nach dem Motiv des muslimischen Militär-Psychiaters weiter, der am Vortag auf dem größten Stützpunkt in den USA 13 Menschen getötet und 30 verletzt hatte. 23 von ihnen befanden sich am Samstag noch im Krankenhaus, etwa die Hälfte davon auf der Intensivstation. Präsident Barack Obama hat einen Staatsbesuch in Japan verschoben, um an der Trauerzeremonie für die Opfer teilzunehmen.

Der mutmaßliche Amokläufer liegt im Koma, sein Zustand ist aber nach Spitalsangaben stabil. Major Nidal Malik Hasan wurde von vier Schüssen getroffen, die eine zivile Polizeibeamtin abfeuerte, die bei dem Blutbad selbst verwundet wurde. Wie Militärs mitteilten, wurde der Täter mittlerweile, zum Teil aus Sicherheitsgründen, von einem zivilen Krankenhaus in eine Militärklinik im texanischen San Antonio verlegt.

Alpträume und arabische Kleidung

US-Medien berichteten am Freitag, der 39-Jährige habe deswegen Alpträume gehabt. Hasan sollte als Mitglied einer Reserveeinheit, die Soldaten mit psychischen Störungen betreut, in Afghanistan stationiert werden, so eine Heeressprecherin. Er lehnte dies aber ab. Zuvor hatte es aus unterschiedlichen Quellen geheißen, er solle in den Irak. Der gläubige Muslim palästinensischer Abstammung hatte sich öffentlich gegen die Kriege in Irak und Afghanistan geäußert.

Blutbad in Texas: ''Entsetzlicher Ausbruch der Gewalt''

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Ermittler durchsuchten die Wohnung des Todesschützen in Killeen (Texas) in der Hoffnung, Hinweise auf die Hintergründe zu finden. Er habe unlängst begonnen, seine Möbel sowie anderes Hab und Gut wegzugeben, darunter auch einen Koran, meldete die Zeitung "Killeen Daily Herald". In den vergangenen Wochen habe Hasan zudem begonnen "arabische Kleidung" zu tragen, berichteten Nachbarn.

Isoliert und schikaniert

Zeugen berichteten, Hasan habe "Allahu Akhbar" (Gott ist groß) gerufen, als er das Feuer eröffnete. Der Todesschütze gilt als strenggläubiger Muslim, der mindestens einmal am Tag betete. Eine Tante des 39-Jährigen, Noel Hasan, sagte der "Washington Post", er sei seit den verheerenden Terroranschlägen vom 11. September 2001 wegen seines Glaubens immer wieder schikaniert worden.

Der unverheiratete Hasan war nach Medienberichten erst seit Juli in Fort Hood stationiert und soll schon seit langem eine Entsendung in ein Krisengebiet gefürchtet haben. Auch habe er die Einsätze im Irak und in Afghanistan vor anderen kritisiert. Ein langjähriger Mitarbeiter sagte der "Washington Post", er habe als Einzelgänger mit "ungewöhnlichem" Auftreten gegolten. Viele Kollegen hätten deshalb vermieden, ihm Patienten zu schicken.

(Ag.)

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121 Kommentare
 
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Antwort auf weiter unten!

Nein, das Attentat hat direkt nichts, sondern nur indirekt mit dem Islam zu tun.

Direkt hat es damit zu tun, dass zwei Gruppen von Menschen, die zweien einander ausschliesslichen Glaubensrichtungen angehoeren, gezwungen sind, ihrem Glauben gemaess zu handeln.

Die christlichen US-amerikanischen Soldaten werden darauf vorbereitet, irakische und afghanische Moslems zu toeten, darunter, unabsichtlich oder nicht, auch unschuldige Zivilisten.

Der moslemische Psychiater in christlichen Diensten hat die Aufgabe, die christlichen Soldaten dabei zu unterstuetzen.

Dabei entsteht beim Psychiater ein Glaubenskonflikt. Denn seine Aufgabe als Moslem waere, die christlichen Soldaten am Toeten von Moslems zu hindern.

Als Psychiater gelingt ihm dies nicht. Deshalb sucht er die Loesung durch den Glauben, indem er christliche Soldaten toetet und dadurch moslemisches Leben rettet.

Antworten Gast: Wiener
08.11.2009 18:29
4 0

Re: Antwort auf weiter unten!

Es gibt Koffer denen muß die Wahrheit schon in den Hintern treten bevor sie sie erkennen....

0 4

New York Times!

"Major Hasan, who is Muslim, may have broken down because of emotional, ideological and religious pressures."

0 4

Schmelztiegel vs. Mosaik!

Major Hasan war als moslemischer Psychologe offensichtlich befangen.
Trotzdem beliess man ihn in dieser Position.
Die USA ist ein Schmelztiegel, Kanada ein Mosaik.

Ein Schmelztiegel versagt dort, wo die Diskriminierung beginnt oder nie endet. Deshalb: Es lebe das kanadische Mosaik!

Gast: ToniMontana
07.11.2009 19:58
6 0

Bei uns in Ö...

würden wahrscheinlich die Grünen die Polizistin die den Irren aufgehalten hat als muslimenfeindliche schießwütige Irre dargestellen.... und von der Staatanwaltschaft aus würde sie ihren Job verlieren weil sie es als Polizistin gewagt hat einen Amokläufer aufzuhalten...

Antworten Gast: gast
08.11.2009 10:47
0 0

Re: Bei uns in Ö...

Ganz genau so ist`s...

democrates
07.11.2009 15:10
1 1

Der Mann höchstwahrscheinlichst war Träger eines HNV-M.

Einem neuronalen Steuerelement der Matritze M.
Matrizen sind eine seit mindestens einige hunderttausende Jahren auf diesem Planeten lebende inmaterielle, neuroparasitäre Lebenform.
Es gibt z.Z. hunderte von ihnen.
Sie sind die Verursacher der Massenglaubenphänomene und Massenideeologien.
Wenn die Menschheit nicht bald beginnt sie zu erforschen, dann werden sie diesen Planeten zweifelsohne in den Friedhof der Menschheit verwandeln.

0 0

Re: Der Mann höchstwahrscheinlichst ...

Was wünscht der Philosoph uns damit zu sagen?
San S' ma ned pasch, pittäh: A wengerl deutlicher könnten Sie sich schon darbringen; denn uninteressant wird's ja nicht sein.

Gast: Wiener
07.11.2009 13:23
10 0

Rätseln?

Terroranschlag eines fundamentalistischen Schläfers!
Aber das will niemand sagen....

0 4

Re: Rätseln?

"Terroranschlag eines fundamentalistischen Schläfers!
Aber das will niemand sagen.... "

Falsch.

Das sagt man in Medien und Foren zu Genuege, beinahe taeglich, obwohl man klug genug ist, das selbst nicht zu glauben.
Aber Hass (und vor allem medial geschuerter Moslem-Hass) hat bekanntlich keine Grenzen.
Und damit, mit dieser gedanklichen Ausgrenzung ohne auf Fakten zu warten, faengt die Beleidigung von Menschen moslemischen Glaubens an, in Worten, Taten, Blicken und Gedanken.

Und man ist ein moslemischer Palaestinenser und lebt und arbeitet in der Moslem-hassenden USA, in der im Irak und Afghanistan zum Rinsatz kommende Rekruten, zum effetvolleren Toeten und psychologischem Ueberleben, von einem moslemischen Psychiater, auf Moslem-Hass eingeschult werden muessen.

Von einem palaestinensischen Moslem, gegen seine Glaubensbrueder...

Ein nicht unbedeutender Zwiespalt...

Und eines Tages hat man genug, oder man besinnt sich auf seinen Ursprung und auf den Glaubens-Verrat zu dem man sich aus verschiedenen Gruenden - zum Ueberleben - durchgerungen hat oder zu dem durch unvorhergesehene Umstaende gezwungen wurde.

Man fuehlt sich schuldig, und will alles wieder gut machen, seine gefallenen Glaubensbrueder - auch in Palaestina - raechen.

Und man dreht durch, oder nicht einmal...

Ein moslemisches Emigranten-Schicksal in den USA, unter Christen.!

Antworten Antworten Gast: Wiener
08.11.2009 09:43
2 0

Re: Re: Rätseln?

Ja sicher ...Allah ist groß, gell?

Antworten jhau
07.11.2009 17:53
0 2

Es war kein Einzeltäter

Laut Gov. Perry waren es drei. Er sollte eigentlich wissen, wovon er spricht.

http://www.youtube.com/watch?v=7RxKSXFTcTU&feature=player_embedded#

"There were three shooters ... " (2.06)

Die ganze Geschichte ist den Verantwortlichen offensichtlich entglitten. Die ursprüngliche Version einer Meuterei wird angesichts der vielen Selbstmorde in der Kaserne in letzter Zeit immer glaubhafter.


15 0

Ein Einzelfall!

Hat natürlich gar nichts mit dem Islam zu tun.

ichmeine
07.11.2009 10:26
12 0

wenn ich zu meinem Nachbarn mit Migrationshintergrund

sage, mich störe der Lärm aus seiner Wohnung nach 22.00 Uhr, dann ist dies ein Akt von Rassismus,
wenn ein muslimischer Psychiater sich in ein traditionelles, weißes Büßergewand hüllt und auf seine christlichen Kollegen feuert, dann ist dies ein Akt eines Verwirrten.

Mich verwirrt dies.

Darf ich nun ohne schlechtes Gewissen meinen Nachbar mit Migrationshintergrund auf mein berechtigtes und normiertes Ruhebedürfnis hinweisen?

1 0

Re: wenn ich zu meinem Nachbarn mit Migrationshintergrund

Besser, Sie tun es nicht!

Denn sonst sind Sie, wie Sie richtig vermuten, ein Rassist, ein Ausländerfeind und eventuell noch islamophob!!

Und Ihr Nachbar wird sich bei ZARA beschweren über Sie!!!

Kaufen Sie sich Oropax, das hat auch mit FRIEDEN zu tun!!!!

MfG ;-)

Gast: naja
07.11.2009 01:50
9 0

Die USA unterstützen Israel und andere westlich orientierten Staaten.

Ich kann nicht verstehen, wieso ein Palästinenser überhaupt in der US-Army dienen darf.

Ich hoffe, dass Moslems in Zukunft nicht mehr in der US-Army dienen dürfen. Der Feind ist unter uns.

0 2

Re: Die USA unterstützen Israel und andere westlich orientierten Staaten.

"Ich hoffe, dass Moslems in Zukunft nicht mehr in der US-Army dienen dürfen. Der Feind ist unter uns."

Ich hoffe, dass die US-Army in Zukunft nicht mehr in moslemischen Laendern unschuldige Zivilisten toeten darf. Der Feind ist unter ihnen.

0 9

Re: Die USA unterstützen Israel und andere westlich orientierten Staaten.

glauben sie der war sowas wie ein "vorzeige moslem" der u.s army. hier aus einem us-artikel zu dem vorfall.".....and praising the service of the many Muslim Americans in the U.S. military."

darueber hinaus haben - nicht nur - sie noch ein anderes problem. sie verwechseln offensichtlich amoklaeufer mit attentaeter.

Gast: oha
07.11.2009 01:22
9 0

Da wurde die USA wieder mal berüchert.

Wieder eine (von vielen) Berücherungen durch Moslems.

Auch immer mehr Amerikaner sind der Meinung das es ein schwerwiegender Fehler war, so viele Moslems ins Land zu lassen.

3 0

Re: Da wurde die USA wieder mal berüchert.

Beschweren sich schon bei 0,5% (und die sind großteils wenigstens halbwegs gebildet und berufstätig). In den meisten europäischen Staaten haben wir locker das Zehn- bis Zwanzigfache.

Gast: Geko
07.11.2009 00:34
5 0

Psychiater töten tausende von Menschen

Psychiater ermorden jedes Jahr mehrere tausende Menschen durch ihre Praktiken.
Es wurde festgestellt, dass die Amokläufe an den Schulen in Amerika durch Schüler verübt wurden, die auf psychiatrischen Drogen waren, z.B. Ritalin oder Prozac.
Wahrscheinlich hat er selber seine Mittel geschluckt, da die Nebenwirkungen Selbstmord oder Mord sein können.

0 6

Re: Psychiater töten tausende von Menschen

wenn man sie aufgrund dieses postings nach "icd-10" einordnen wuerde, liesse sich in der gruppe "f60-f69" sicher was passendes finden.


pasalubong
06.11.2009 22:22
16 0

man kann es drehen und wenden

wie man will: der islam ist von seiner ausrichtung her eine militante, expansionistische ideologie.
vielleicht sollte man das wort "religion" hier überhaupt weglassen.

Antworten Gast: stimmt
07.11.2009 01:30
12 0

vielleicht sollte man das wort "religion" hier überhaupt weglassen.

ja sollte man.
denn es ist keine religion und war auch nie eine. es handelt sich um ein totalitäres diktatorisches system, welches genau vorgibt wie man zu leben und wie man zu denken hat.

Gast: Silence
06.11.2009 21:17
5 0

Achmed der Terrorist

Das Video-Interview mit einem Selbstmordatentäter:

http://www.youtube.com/watch?v=psvL2eYQ7YM

 
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