Das Gemeindezentrum der Neuen Synagoge in Dresden ist in der Nacht zum Sonntag mit Hakenkreuzen und verfassungsfeindlichen Parolen beschmiert worden. Die Schriftzüge richteten sich gegen die Jüdische Gemeinde, wie das Landeskriminalamt Sachsen mitteilte. Unbekannte hätten die Mauer auf einer Länge von neun Metern mit schwarzem Stift beschmiert.
Eine Streife der Dresdner Polizei habe die Straftat in der Früh bemerkt, nach der Spurensicherung seien die Schmierereien im Laufe des Tages beseitigt worden. Nach ersten Ermittlungen durch die Dresdner Polizei übernahm die Sonderkommission Rechtsextremismus des Landeskriminalamtes Sachsen den Fall. Ermittelt wird unter anderem wegen Volksverhetzung.
Die Neue Synagoge der sächsischen Landeshauptstadt war im November 2001 eingeweiht worden, 63 Jahre nach der Zerstörung des alten Gotteshauses durch die Nationalsozialisten in der Pogromnacht vom 9. November 1938.
(Ag. )

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