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Resistente Schweinegrippe-Übertragung trotz Tamiflu

21.11.2009 | 12:04 |   (DiePresse.com)

Erstmals haben sich fünf Patienten mit einem Stamm angesteckt, gegen den Tamiflu nicht mehr wirkt. Der Erreger soll aber nicht sonderlich aggressiv sein. Zwei Patienten sollen sich bereits erholt haben.

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Erstmals haben sich Menschen gegenseitig mit einem Schweinegrippe-Stamm angesteckt, gegen den das Medikament Tamiflu nichts ausrichten kann. Bei den betroffenen fünf Patienten eines Krankenhauses in Wales handelt es sich nach Erkenntnissen der Gesundheitsbehörden um die weltweit ersten Fälle einer Übertragung eines solchen resistenten Erregers von Mensch zu Mensch. Mindestens drei der Patienten hatten sich direkt auf der Station der Universitätsklinik in Cardiff angesteckt, wo sie wegen anderer schwerer Krankheiten behandelt worden waren.

Die Behörde ging aber nicht davon aus, dass sich dieser Stamm weit verbreiten wird. Der Erreger ist den Angaben zufolge nicht aggressiver als andere Grippeviren und könne zudem mit dem Mittel Relenza behandelt werden. Zwei Patienten hätten sich bereits erholt.

50 resistente Stämme, aber erste Übertragung

Zwar wurden der Weltgesundheitsorganisation bisher über 50 Fälle von Grippe-Stämmen gemeldet, die gegen Tamiflu resistent sind. Nach Informationen der nationalen Gesundheitsbehörde gab es bislang aber keine bestätigten Fälle einer Übertragung von Mensch zu Mensch. Verschiedene Verdachtsfälle, unter anderem aus einem US-Krankenhaus, waren bisher noch nicht bestätigt worden.

Ein Sprecher des britischen Gesundheitsministeriums erklärte den Fall mit der Vorerkrankung der Patienten. "Beispiele für eine Tamiflu-Resistenz sind selten. Aber wenn so etwas auftritt, dann vor allem bei geschwächten Menschen. Weil deren Immunsystem angegriffen ist, ist es wahrscheinlicher, dass sich solche resistenten Viren entwickeln."

(Ag.)

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10 Kommentare
Gast: gast
22.11.2009 10:27
0 1

Tamiflu

war nicht zuletzt die Rede davon, dass Tamiflu möglicherweise nicht nur nicht wirkt sondern vielleicht den Krankheitsverlauf sogar verlängert?

Oder wurden entsprechende Studien erfolgreich... vom Markt weg-gekauft?

LindaM
22.11.2009 05:02
0 1

Na das ist ja wunderbar?

Tamiflu und Relenza helfen ja glücklicherweise gegen die saisonale Grippe, die Vogelgrippe und sogar gegen die Schweinegrippe. Und Relenza hat sich sensationellerweise nun auch als Hilfe gegen eine völlig neuartige Mutation entpuppt. Na ist das ist nicht wunderbar?

Antworten Gast: ajja
22.11.2009 10:09
1 1

Re: Na das ist ja wunderbar?

Sie haben keine Ahnung wie die Medikamente wirken, oder? Wissen Sie wie die Viren aufgebaut sind?
Bitte posten Sie nicht so einen Blödsinn, wenn Sie sich nicht auskennen!!! Das schmerzt ja!

Antworten Antworten Andreas59
25.11.2009 11:54
0 0

Re: Re: Na das ist ja wunderbar?

Wenn Sie schon etwas als "Blödsinn" bezeichnen und so tun als würden Sie sich auskennen, dann klären Sie uns doch bitte auf warum Sie das gepostete als "Blödsinn" erachten.

Erklären Sie bitte wie die Medikamente wirken!

Gast: :(
21.11.2009 19:14
1 0

Bei einem meiner Freunde wurde das H1N1-Virus festgestellt...

...ich hoffe, es geht ihm bald wieder besser!

Ogum
21.11.2009 14:08
4 1

Tja, nachdem man X-Millionen mal schon Tamiflu verkauft hat...

...kann man durchsickern lassen, dass es eh nix nutzt. Optimale Methode, um das nächste Klumpert millionenfach an die Regierungen verscherbeln zu können.

Luzius
21.11.2009 13:28
0 1

so zeigt sich der wahre Grund dieser Panikmache

um billigst hergestellte Impfstoffe verbreiten zu können. Selbst die Masken welche gegen die Geflügelgrippe massenhaft aus Steuergeldern gekauft wurden erwiesen sich als ineffizient, da sie gar nicht die angeblich vorhandenen Viren abhalten konnten.

Man kann aber von solchen Gesundheitsministern welche ihren Job nicht annähernd verstehen keine Vorsorge erwarten, geht es denen ja auch nur darum ihr Gehalt pünktlich überwiesen zu bekommen.

Erinnert mich irgendwie an alle nach Broda ernannten Justizminister, welche bewährte Gesetze und Strafhäuser abschafften bzw derart aufweichten, dass solche eher zu Kriminalität einladen als abzuwehren.

Antworten JoL
21.11.2009 19:42
1 0

Re: so zeigt sich der wahre Grund dieser Panikmache

Die Masken wurden auch nie zu dem Zweck angeschaft, das "einatmen" von Viren zu verhindern, sondern nur um die Verbreitung zu mindern (klingt komisch ist aber so).
-> Gleiches Prinzip wie Chirurgenmasken, also dem Gegenüber beim reden, niesen, husten, ... nicht mir voll zu rotzen/spucken.

Die Medien & Pharmagrippe

In diesem Artikel wurde ein wichtiger Copyrightsvermerk vergessen:

"Der Erreger soll aber nicht sonderlich aggressiv sein"

Zitat: Presseaussendung Roche AG

Antworten Luzius
21.11.2009 13:35
0 1

wozu braucht man dann eine Schutzimpfung ?

wenn dieser samt des vorrangegangen Erreger (Vogel) nicht agressiv ist ?

Am wahrscheinlichsten, weil man Pharmaaktien so künstlich hochhalten kann, und Anleger sich über grossartige Gewinnausschüttungen freuen.