Deutschland: Drei Tote bei Hubschrauber-Absturz

03.02.2010 | 22:42 |   (DiePresse.com)

Mindestens drei Besatzungsmitglieder sind beim Absturz eines US-Armeehubschrauber in Hessen ums Leben gekommen. Die Ursache des "Blackhawk"-Unglücks ist unklar.

Drucken Versenden AAA
Schriftgröße
Kommentieren

Beim Absturz eines US-Militärhubschraubers am Mittwochabend in Südhessen sind bis zu drei Besatzungsmitglieder ums Leben gekommen. Wie die Feuerwehr Viernheim auf ihrer Internetseite mitteilte, starben bei dem Unglück mindestens zwei Menschen. Das US-Militär vermute ein drittes Absturzopfer. Nach Polizeiangaben ereignete sich das Unglück nordöstlich von Mannheim an der Autobahn 67. Die Ursache war zunächst unklar.

"Blackhawk down"

Ein Sprecher des US-Armee bestätigte lediglich den Absturz eines Blackhawk-Hubschraubers, machte aber keine weiteren Angaben. Normalerweise sei ein Blackhawk mit drei Besatzungsmitgliedern unterwegs, sagte der US-Sprecher. Zwischenzeitlich hatte die Feuerwehr Viernheim von drei Todesopfern und vermutlich weiteren Vermissten gesprochen.

Ein Sprecher der Feuerwehr Lampertheim, die den Einsatz begleitete, sagte, der Absturz habe sich gegen 18 Uhr ereignet. Insgesamt seien rund hundert Einsatzkräfte vor Ort gewesen. Später habe das US-Militär die Einsatzleitung übernommen. Nach Angaben der Polizei Darmstadt ereignete sich das Unglück in einem Waldstück zwischen den Autobahnanschlusstellen Viernheimer Dreieck und Lorsch.

(Ag.)

Testen Sie "Die Presse" 3 Wochen lang gratis: diepresse.com/testabo

Mehr aus dem Web

3 Kommentare
Gast: lieberklappehalten
20.02.2010 00:20
0

es kommt auf die perspektive an

... wenn man aber einen der toten kennt, dann sind solche dummen saetze, wie sie eben erwaehnt wurden, ueberfluessig.
ehe man ein vorschnelles urteil abgibt, sollte man sich ueberlegen, was man sagt und sonst lieber die klappe halten.
deutschland ist schon lange nicht mehr von den usa besetzt... so ein quatsch.... eher ein verbuendeter... man koennte sogar von austausch sprechen, denn in den usa laeuft so mancher deutsche soldat auf militaerischen stuetzpunkten herum.
fragt euch mal, was das fuer die deutsche wirtschaft bedeuten wuerde, wenn die ueber 42000 amerikanischen soldaten ploetzlich nicht mehr in deutschland einkaufen wuerden?
fuer den lokalen arbeitsmarkt in und um ramstein undenkbar.
krieg ist eine schlechte loesung aber zugucken und darauf warten, wie sich die leute gegenseitig abschlachten ist auch keine.

Gast: Fidel Gastro
04.02.2010 04:12
0

Wenn sie daheim in den USA geblieben wären ...

... wäre das nicht passiert.

Besatzungstruppen raus aus Europa!

Re: Wenn sie daheim in den USA geblieben wären ...

Sie sprechen mir aus der Seele.

Dieser ganze NATO-Verein wurde nur gegründet, damit bei einem Krieg zwischen Ost und West der Kampfschauplatz hier in Europa ist. Die USA wären dann fein raus aus dem Schneider.
Neuerdings werden damit auch andere Einsätze gerechtfertigt wie in Afghanistan. Wenn ich so einen Blödsinn höre wie: "Deutschland wird am Hindukusch verteidigt!". Da kann einem schon die Galle hochgehen.

Wetter

  • Aktuelle Werte von
    12:00
    Wien
    15°
    Steiermark
    16°
    Oberösterreich
    16°
    Tirol
    14°
    Salzburg
    14°
    Burgenland
    15°
    Kärnten
    16°
    Vorarlberg
    16°
    Niederösterreich
    14°

Jetzt Panorama-Newsletter abonnieren

Der tägliche Überblick mit den wichtigsten Meldungen zu den Themen Chronik, Wien und Umwelt. Kostenlos.

Newsletter bestellen

Code schwer lesbar? » Neu laden

AnmeldenAnmelden