12.02.2012 12:58 | Meine Presse Merkliste0

Frankreich: Stadt klagt gegen Halal-Burger

19.02.2010 | 14:43 |   (DiePresse.com)

Ein Fastfood-Restaurant bietet nur mehr islamisch zubereitete Speisen an - das sei Diskriminierung, kritisiert die Stadtverwaltung von Roubaix, und klagt die Kette. Der Markt für Halal-Produkte wächst in Frankreich.

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Auf den ersten Blick wirkt die Quick-Filiale in der französischen Stadt wie jedes andere Fastfood-Restaurant: Es gibt Pommes frites, Chicken Wings und natürlich Hamburger. Der einzige Unterschied: Alle Speisen sind halal, das heißt nach islamischen Regeln zubereitet. Die Entscheidung der Restaurant-Kette sorgt nun - drei Wochen vor den Regionalwahlen - für heftige Kritik von der Stadtverwaltung.

Die Speisekarte unterscheidet sich nur gering von jener in anderen Filialen: So gibt es etwa keinen "Strong Bacon"-Burger, weil darin Schweinefleisch enthalten ist. Stattdessen wird nun geräucherte Pute verwendet.

Klage gegen Restaurantkette

Die Stadt hat Klage gegen das Restaurant eingereicht. "Das ist Diskriminierung", hieß es aus dem Rathaus. Bürgermeister René Vandierendonck sagte, er habe nichts gegen halal zubereitetes Essen, aber es gehe zu weit, dass in dem Restaurant nur noch islamisch statthaftes Essen angeboten werde.

Landwirtschaftsminister Bruno Le Maire sagte der Zeitung "Le Figaro", dass die Vorgehensweise der Fastfood-Kette ein Rückfall in den Kommunalismus und damit ein Widerspruch zu den Prinzipien der französischen Republik stehe.

(c) REUTERS Wachsender Markt für Halal

Der Markt für Halal-Produkte beträgt allein in Frankreich im Jahr 2009 geschätzte 5,5 Milliarden Euro, Tendenz steigend. Acht Millionen Franzosen sind Muslime, das sind neun Prozent der Bevölkerung.

(Red.)

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54 Kommentare
 
1 2
Gast: Ösi
23.02.2010 14:40
0 0

Schächten aus Sicht des Islam

Gemäß Islam ist Schächten eine relativ schmerzfreie Angelegenheit. Das wird zumindest von denen behauptet, die auf das Schächten nicht verzichten wollen. Drum ist diese Tötungsart auch bei den Terroristen als eine "gnädige" Art des Hinrichtens eingestuft.
In Europa steht man da eher auf Strom und Gas, oder?!

ichmeine
22.02.2010 06:47
2 0

Sind Sie für ein Verbot des grausamen Schächtens?

Das wäre eine Frage für die Wiener Volksabstimmung gewesen;
möglicherweise wäre dann aber der Haussegen unseres Landhaüptmannes schief gehangen

gentax
21.02.2010 22:55
1 0

Nun gut - ich könnte dem Verhalten folgen und das nächste Wirtshaus wegen Diskriminierung verklagen, da dieses kein Halal-Essen anbietet - oder etwa nicht?

Was für ein Denken! Die Nachfrage bestimmt das Angebot. Wenn das Unternehmen nun meint, dass es mit dieser Geschäftsidee mehr Umsatz machen kann, dann ist das zu akzeptieren. Es ist doch lächerlich, dass einige Menschen Aussagen tätigen, die in die Diktatur passen, aber nicht in eine Demokratie.

Gast: Werner Fein
20.02.2010 17:02
9 0

Mehrminütige Tierquälerei

Jeder sollte mal eines der vielen, im Internet verfügbaren Videos über das Schächten anschauen (google) und die mehrminütigen Qualen der unbetäubt geschächteten Tieres miterleben. Es darf einfach nicht im Namen einer Religion diese Tierquälerei flächendeckend verbreitet werden. Denn: irgendwoher muss das Halal-Fleich kommen.

Antworten widder
21.02.2010 20:31
3 0

Re: Mehrminütige Tierquälerei

Wer einmal einer Schächtung zugeschaut hat, verabscheut Religionen, die dieses Töten noch als notwendig erachten.

Eigentlich ist dies tierquälerlei pur und nur weltfremde Gutmenschen aus dem rot-grünen Lager können derartige Religionen noch als Bereicherung unserer Kultur begrüßen.

Antworten Antworten ichmeine
22.02.2010 06:44
0 0

Tiere haben kein Stimmrecht

Tierschutz kann aber schon in einer Wahlzelle beginnen

Gast: Walter
20.02.2010 15:59
10 1

Schächten ist extrem grausam

Was ist das nur für ein abartiger Gott, der von seinen Anbetern verlangt, seine eigenen von ihm geschaffenen Geschöpfe (die Tiere) vor dem Verzehr - ihm zu Ehren - noch ordentlich zu quälen. Über 200 mal steht im Koran das Wort "töten" aber nur ein einziges mal Liebe, gibt das nicht zu denken?

Beim schächten eines Rindes wird dieses an den Hinterläufen zusammengebunden und dann hochgezogen. Dabei brechen unter dem hohen Gewicht die Knochen der Hinterläufe und die Gelenke werden ausgekugelt. Wenn das vor Schmerz schreiende Rind dann hängt, wird es nach Mekka hin ausgerichtet. Dann wird es durch einen Vorbeter bebetet. Erst jetzt erlebt das arme Tier die zweite Stufe der Qualen, dass bei vollem Bewusstsein Durchtrennen des Halses, aber so, dass das Rind noch lebensfähig genug ist, sein eigenes Blut herauszupumpen. Erst wenn es dann irgendwann bewusstlos wird, hat es die Quälerei hinter sich.
Wer so was mal gesehen hat, wird keine einzige Nacht mehr richtig schlafen, die Schreie des Rindes sind dermaßen grausam, dass es einen immer wieder verfolgt.
Ich poste hier absichtlich keine Links, da vielleicht auch Kinder oder Personen mit empfindlichen Magen mitlesen.

Antworten widder
21.02.2010 20:36
1 1

Re: Schächten ist extrem grausam

So grausam wie dieses Töten von Tieren ist, so grausam ist der Islam in der Praxis. Hallo ihr Gutmenschen, schaut einfach einer derartigen Schächtung zu, dann seit ihr von eurer Islambewunderung für immer geheilt geheilt.

Gast: dings
20.02.2010 13:31
7 0

WARUM HÖRT MAN DA VON DEN GRÜNEN NICHTS?


Antworten Stephanos
22.02.2010 15:11
0 0

Re: WARUM HÖRT MAN DA VON DEN GRÜNEN NICHTS?

Weil sie zu feig sind.

Gast: conny
19.02.2010 20:20
8 0

Der Markt für Halal-Produkte wächst in Frankreich?

Und warum wohl? Irgend was wächst mit, oder?

14 0

das problem ist vielmehr, dass mit...

... halal-essen ein schächten der tiere vorausgeht.

dies war bis vor kurzem in der eu verboten... und jetzt.. tra tra.... gibts ausnahmen "aus religiösen gruenden".

warum dies zu keinem aufruhr bei den gruenen bzw. tierschuetzern gefuehrt hat ist mir unerklärlich.

Antworten Allah
20.02.2010 14:53
4 0

Re: das problem ist vielmehr, dass mit...

ja, schaut so aus als ob die mit "grün" den Islam meinen, nicht etwa ökologische Belange.

Antworten Gast: besucher
20.02.2010 13:13
6 0

Re: das problem ist vielmehr, dass mit...

Die meisten Möchtegern-Tierschützer und Grüninnen sind eine verlogene Drecksbagage!
Die aller schlimmsten unter uns. Figuren auf die die Welt dankend verzichten kann.

Antworten Gast: Ingrid
19.02.2010 20:27
9 0

Re: das problem ist vielmehr, dass mit...

Die Ausnahmen für den Islam werden immer mehr werden und die Einschränkungen für die schon hier lebenden Menschen werden auch immer mehr! Dass heisst jeder hat "mehr" vom Leben;-)))))

Antworten Gast: Hadik
19.02.2010 19:50
2 0

Re: das problem ist vielmehr, dass mit...

weil es nur ein haufen heuchler sind?

oder weil vielleicht wenigstens diese bevölkerungsgruppe sie wählen würde?


Antworten Antworten Gast: Nobody
19.02.2010 21:20
3 0

Re: Re: das problem ist vielmehr, dass mit...

Nicht unbedingt
Juden schächten auch und die sollte man ja auch nicht verärgern oder sonst hätte man auch im Pariser jüdischen Viertel Marais auch die Restaurants wegen Diskriminierung geschlossn werden, weil die auch koscheres Fleisch verkaufen.

Hintergrund dieser Debatte ist natürlich , die Regionalwahlen in drei Wochen und die Politiker wolllen mit den drei I¿s (Immigration, Islam und Integration) bei den Wählern punkten.

Gast: Temple of Love
19.02.2010 19:09
4 0

Seit wann müssen sich Moslems an europäische Sitten anpassen?

Das wollen wir erst gar nicht einführen.

stefania
19.02.2010 18:57
11 0

Halal ist keine Zubereitungsart,


sondern bedeutet, dass das Tier GESCHÄCHTET wurde.
Das interessiert aber die Tierschützer nicht.

Gast: ralph giordano bruno
19.02.2010 18:45
7 0

immer die gleiche strategie

zuerst wird nur eine sache durch beschränkung erlaubt (halal). unsere noch mehrheitsgesellschaft sagt in ihrer gleichgültigkeit. sollen sie doch, wird ja niemand gezwungen...

dann wird die nächste stufe gezündet, der nächste logische schritt: haram fleisch, auch nur in der nähe, wird verboten. und jetzt sagen alle, naja, das ist schon eine einschränkung und intolerant - aber naja; wir haben es doch vorher erlaubt....

so dreht sich das rad immer weiter, bis tatsachen geschaffen sind.

Gast: Gast
19.02.2010 18:41
7 0

sosheimat.wordpress.com

Langsam aber sicher wacht Europa auf und setzt Schritte gegen diese schleichende Islamisierung!!! Ist eh schon 5 vor 12!!!

Gast: Maiszünsler
19.02.2010 18:33
0 6

Was ist das Problem?

Hmhh, bin ja eigentlich kein Multikulti-Gutmensch.
Aber wo ist das Problem, wenn ein Restaurant beschließt sich zu spezialisieren und nur gewisse Speisen anzubieten. Es gibt schließlich auch vegetarische Restaurants. Wer deftige Schnitzel mag, muss da auch nicht rein.

Ich sehe da viel mehr Folgendes: Es gibt Probleme mit Parralelgesellschaften, gewalttätigen Randgruppen und relligiösen Fanatikern. Viele werden wiederholt durch Straftaten auffällig. - Wiso nicht dort ansetzen, dort wo die Gesellschaft wirklich gefährdet wird? -z.B. durch effektivere Justiz und konsequente Abschiebung krimineller sowie restriktives "Zuzugsmanagement".

Ein Verbot von Restaurants (und, ja, auch von Minaretten) ist ganz einfach populistischer Quatsch und bestraft auch die rechtschaffenen Migranten. Ein typischer Politiker-Schnellschuss - Was deftiges für die Stammtische, aber nicht effektiv und nutzlos.

Gast: Daniel
19.02.2010 18:31
9 0

STOP

..die Islamisierung - endlich wachen die ersten europäischen Staaten auf!!!
www.sosheimat.wordpress.com

Gast: ProConsul
19.02.2010 18:09
9 0

geschieht ihnen recht

wenn die franzosen so blöd sind, und diese leute scharrenweise ins land lassen. natürlich hat das konsequenzen...

Gast: Richard K.
19.02.2010 18:00
0 8

Verrueckte Franzosen

Warum soll es keine 'Halal'-Fastfood Restaurants geben? Kann doch jeder Restaurantbesitzer entscheiden, was er anbietet - oder?

Gibt ja auch Franzoesische Restaurants im (nicht-franzoesischen) Ausland - sollte die auch Jemand zwingen auch Italienische, ..., Kueche anzubieten?

4 2

Psst...

Döner Stände servieren auch kein Schweinefleisch... aber nicht weitersagen!

 
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