31.07.2010 06:43 | Meine Presse Merkliste0

München: Zwei 13-Jährige foltern Pensionistin

10.03.2010 | 13:06 |   (DiePresse.com)

Aus bisher unbekannten Gründen haben die Schüler die 83-Jährige in deren Wohnung misshandelt. Die Frau wurde schwer verletzt ins Krankenhaus eingeliefert.

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Zwei 13-Jährige haben in München eine alte Frau gefoltert. Die beiden Schüler suchten die ihnen bekannte 83-Jährige in ihrer Wohnung auf und misshandelten sie aus bisher unbekannten Gründen, wie die Polizei am Dienstagabend mitteilte.

Unter anderem zwangen sie die Frau, Alkohol zu trinken. Weil die 83-Jährige sich weigerte, sollen die Jugendlichen ihr die Flasche ins Gesicht geschlagen haben. Danach sollen sie die Frau getreten und ihr Rasierschaum in den Mund gesprüht haben, als sie am Boden lag. Danach ließen die Jugendliche die 83-Jährige hilflos zurück.

Die Pensionistin wurde schwer verletzt in ein Krankenhaus eingeliefert, die Polizei nahm Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung auf. Der Gewaltexzess wurde bekannt, weil sich einer der Schüler einem Elternteil anvertraute, der die Polizei einschaltete.

(Ag.)

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13 Kommentare
Monica
12.03.2010 07:43
0 0

Abstrus

Ein Segeltörn im Mittelmeer ist out. Ich bin vermehrt für boot-camps der gröberen Art. Da wissen die Burschen dann, wo der Bartl den Mlost holt.

Gast: Ösi
10.03.2010 23:06
1 2

Was soll aus diesen kranken Individuen später werden?

Unglaublich, was sich da so im Nichtmigrantenmilieu abspielt. Brutalität, Rücksichtslosigkeit, völliges Fehlen jeder Hemmschwelle.
In Österreich würden aus diesen schwerstgestörten sicher ausschließlich anständige FPÖ-Wähler werden. Weil die Bunten sind ja politisch im Konkurs.

Stargast
11.03.2010 22:17
1 0

Re: Was soll aus diesen kranken Individuen später werden?

Ist kein Wunder. Die herkömmliche Familie hat bei den Regierungsparteien ausgedient, gefördert werden gleichgeschlechtliche Partnerschaften (die unter Umständen sogar noch Kinder adoptieren wollen). Eine normale Familie, also auch keine Patchwork-Familie, gibt es schon selten und wie sehr leiden Kinder unter solch zerrissenen Verhältnissen. Woher soll denn da Geborgenheit kommen, wenn keine stabile Familie mehr vorhanden ist? Es hilft nichts, etwas künstlich fabrizieren zu wollen. Original ist original.

Gast: Temple of Love
10.03.2010 14:58
2 0

Die Saat geht auf...


Antworten Gast: Elfriede
11.03.2010 23:08
0 0

Re: Die Saat geht auf...

Derartige Gewalttaten sind durch gar nichts zu entschuldigen. Es gibt viele Kinder die kein ideales Umfeld haben und trotzdem keine Verbrecher werden. Die Gene und der Charakter haben wohl sehr viel mehr zu sagen, als die Ausrede von dem faschen, verformenden Umfeld.

4 0

"Kinder"-Problematik

13-Jährige, die rechtlich gesehen als "Kinder" gelten, sind heute eben keine Kinder mehr. Dieser praktisch straffreie Raum, in dem ein Unter-14-Jähriger praktisch alles tun kann, ohne ernsthafte Konsequenzen befürchten zu müssen, ist zu einem echten Problem geworden. Das sollte auch den Gutmeinenden endlich bewusst werden.

Justin
10.03.2010 16:20
1 0

Strafmündigkeit = Schutzalter

Finde ich auch, deshalb sollte die Strafmündigkeit auf 12 herabgesetzt werden verbunden mit allen Rechten und Pflichten - die da wären:
Geschäftsfähigkeit
Fähigkeit, zu entscheiden, bei welchem Elternteil man leben möchte
Religionsaustritt
Sexuelle Selbstbestimmung

Das sind nämlich alles Sachen, die mit der Mündigkeit gekoppelt sind, die bei uns eben ab 14 eintritt.
Wollen Sie das wirklich?

Antworten Antworten Gast: Leider, Leider
10.03.2010 17:54
2 0

Re: Strafmündigkeit = Schutzalter

Natürlich muß es Konsequenzen geben, diese jugendlichen Täter haben sonst keine Möglichkeit, die Ungeheuerlichkeit ihrer Tat zu begreifen. Einsperren kann man sie nicht, aber arbeiten können sie. Es wäre doch eine sinnvolle Tätigkeit in einem Altersheim den alten Menschen die Zeitung oder eine Geschichte vorzulesen, mit einer gebrechlichen Person spazieren zu gehen, auch Schmierereien von den Hauswänden entfernen wäre sinnvoll und Dienst an der Allgemeinheit. Außerdem müssen diese Fratzen gezwungen werden, sich bei dem Opfer persönlich zu entschuldigen und fallweise Tätigkeiten auszuführen, die von dem Opfer jetzt nicht erledigt werden können, zB einkaufen.
Gutes Zureden hilft nichts, das weckt nur den Widerspruchsgeist.

Stargast
11.03.2010 22:11
0 0

Re: Re: Strafmündigkeit = Schutzalter

Ich würde sie, allerdings ausschließlich unter Aufsicht, mithelfen lassen beim Füttern. Geschichten vorlesen ist zu simpel.

Justin
10.03.2010 20:22
2 0

Re: Re: Strafmündigkeit = Schutzalter

Irgendwie erinnern mich Ihre Vorschläge an den Fall der U-Bahn-Schläger aus München. Die schrieben auch Entschuldigungsschreiben, gaben sich reumütig vor Gericht um dann nach der Verurteilung wieder auf Aggro zu tun (herausgestreckte Mittelfinger usw.).
Solche Menschen haben die Achtung vor dem Leben verloren oder nie gehabt. Schlimmer noch: Sie haben Aggressionen gegen das Leben selbst.

Gast: marnie
10.03.2010 14:08
0 1

jaja, früher

Es gab früher auch schon gewalttätige und sadistische Menschen. Nur kam das nicht in dem Maße an die Öffentlichkeit wie heute.

JEF
10.03.2010 21:41
2 0

Re: jaja, früher

natürlich hat es auch füher schon "Früchtchen" gegeben, aber nicht in dem Ausmaß wie heute.
Ich bin in einer Zeit aufgewachsen, als kaum jemand seine Haus- oder Wohnungstür verschloß. Auch versperrte Autos, Mopeds oder Fahrräder waren eher selten.
Brenzlig wurde es erst, als der Stacheldraht fiel. Und der richtig große Kriminalitätsboom kam mit der Osterweiterung.

marcellus
10.03.2010 13:41
3 0

früher

hätte es sowas nicht gegeben...
die heutige Jugend kennt einfach keine Grenzen mehr, bedankt euch bei der "lasst uns darüber reden" Fraktion