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67 Vermisste nach Erdrutsch im Südwesten Chinas

18.08.2010 | 09:52 |   (DiePresse.com)

Heftige Regenfälle haben erneut einen verheerenden Erdrutsch in China ausgelöst. Seit Beginn der Regenzeit sind fast 3000 Tote zu beklagen, davon allein 1200 im mehrheitlich von Tibetern bewohnten Bezirk Zhouqu.

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Nach einem Erdrutsch im Südwesten Chinas werden in der Kleinstadt Puladi 67 Menschen vermisst. Hilfskräfte seien auf dem Weg, die Straßen zu dem Ort in der Provinz Yunnan seien aber weitgehend verschüttet, meldete die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua am Mittwoch. Der Erdrutsch wurde durch heftige Regenfälle ausgelöst.

Überschwemmungen und Schlammlawinen haben seit Beginn der diesjährigen Regenzeit in China fast 3000 Menschen das Leben gekostet, mehr als 1200 kamen allein im mehrheitlich von Tibetern bewohnten Bezirk Zhouqu in der nordwestlichen Provinz Gansu ums Leben. Dort stürzte am 8. August eine tödliche Mischung aus Wasser und Schlamm auf mehrere Ortschaften unterhalb eines Flusses herab, der sich durch mitgeführtes Geröll aufgestaut hatte.

(Ag.)

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