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Abschiebung der Roma: Rassismus-Vorwurf gegen Sarkozy

28.08.2010 | 18:21 |  von RUDOLF BALMER (saint-denis), THOMAS PRIOR (Oberwart)und WIELAND SCHNEIDER (Die Presse)

Nach Italien setzt nun auch Frankreich auf harsche Polizeimaßnahmen gegen Roma. Präsident Nicolas Sarkozy erntet damit Kritik – auch von den Roma im burgenländischen Oberwart.

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Sie wurden aus dem Schlaf gerissen und abgeführt. Dann walzten Bulldozer ihre Wohnwagen, Hütten und Zelte nieder. Die Menschen haben alles verloren.“ Coralie Guillot von der Hilfsorganisation „Parada“ erinnert sich an den Morgen, an dem 75 Beamte der Ordnungspolizei das Roma-Lager im Quartier Hanul räumten. Es war eines der ältesten in der Region Paris und seit zehn Jahren von den Kommunalbehörden von Saint-Denis geduldet. „Brutal“ seien die Beamten vorgegangen, sagt Guillot.

Die Polizisten führten den Befehl des französischen Innenministers Brice Hortefeux aus, der alle für illegal erklärten Lager abreißen und Tausende Roma nach Rumänien und Bulgarien abschieben lassen will. Weil sie überproportional für Kriminalität verantwortlich seien, wie er behauptet: „Es gibt keine Statistik zur Straffälligkeit bestimmter ethnischer Gruppen, aber die Zahl von Straftaten rumänischer Staatsangehöriger hat vergangenes Jahr um 138 Prozent zugenommen.“

Hortefeux setzt die neue Sicherheitspolitik von Präsident Nicolas Sarkozy um – eine Politik, die in Frankreich und im Ausland für immer mehr Kritik sorgt. Der tschechische Außenminister Karel Schwarzenberg warf Sarkozy am Samstag „Rassismus“ vor. Der UN-Ausschuss gegen Diskriminierung verlangte von Paris, keine Roma mehr in Gruppen abzuschieben. Und die Europäische Kommission will prüfen, ob die Rückführung rumänischer und bulgarischer EU-Bürger gegen europäisches Recht verstößt. Sogar mahnende Worte aus Österreich sorgten in Frankreichs Medien für Aufsehen. Denn sie kamen vom Namensvetter des französischen Präsidenten, von Rudolf Sarközi, dem Obmann des österreichischen Roma-Volksgruppenbeirats (siehe Interview).

Der Chef im Elysée-Palast und sein Innenminister bleiben aber hart. „Die Roma werden nicht ausgewiesen, weil sie Roma sind“, sagt Hortefeux. „Wir wenden nur das Gesetz an, denn man besetzt nicht illegal Grundstücke.“

Lager zwischen Abbruchhäusern. Nur ein paar hundert Schritte vom Sportpalast des „Stade de France“ entfernt entsteht im Norden von Paris zwischen Saint-Denis und Aubervilliers ein neues Roma-Lager. Auf vier Parzellen, die der Stadt gehören, errichten Roma zwischen Abbruchhäusern mit zugemauerten Fenstern Unterkünfte aus Brettern. Sie wurden zuvor aus einem Wohnwagencamp vertrieben.

Einige der neuen Hütten sehen schon bewohnbar aus. Die meisten Roma aber schlafen noch in Zelten, wie sie die Hilfsorganisation „Médecins du Monde“ in Paris an Obdachlose verteilt. Neben den Zelten liegt Hausrat, stehen Möbelstücke, die gerade noch verwendet oder weiterverkauft werden können. Ein junger Mann legt eine tiefgefrorene Lammkeule zum Auftauen an die Sonne. Die Menschen versuchen mit Schwarzarbeit, Alteisenverkauf und Betteln zu überleben.


Suche nach Schlafplatz. Die 14-jährige Bianca ist in Frankreich geboren und zur Schule gegangen. Von Rumänien, dem Land, aus dem ihre Eltern gekommen sind, weiß sie nur, dass es dort für Roma weder Wohnung noch Arbeit gibt. Das Camp, in dem sie zuvor gelebt hatte, wurde im Juli von der Polizei geräumt. Danach begann die Suche nach einem neuen Schlafplatz. Denn nur wenige der 200 Roma aus dem geräumten Lager sind nach Rumänien zurückgebracht worden.

Die, die gehen, tun es nach Auskunft der französischen Regierung „freiwillig“. Um dabei nachzuhelfen, erhalten die Heimkehrer pro Kopf eine Rückreiseprämie von 300 Euro. Mehr als 8000 Roma wurden seit Jahresbeginn laut Innenministerium bereits aus Frankreich abgeschoben, im gesamten vergangenen Jahr waren es 10.000.

„Mit diesem Geld kauft man den Menschen das Recht ab, sich in der EU frei zu bewegen“, kritisiert Margareta Matache von der Roma-Organisation „Romani Criss“ in Bukarest. Zurück in Rumänien stehen die Ausgewiesenen meist vor dem Nichts. „Sie haben kaum Chancen, sich sozial zu integrieren.“

Acht bis zehn Millionen Roma leben in Europa, 70 Prozent davon in Ost- und Südosteuropa. Viele von ihnen sind an den Rand der Gesellschaft gedrängt, und das schon seit Generationen. „Die Lage dieser Menschen hat sich in den vergangenen Jahren sogar verschlechtert“, berichtet Roma-Expertin Nidhi Trehan. Während des Kommunismus hatten viele osteuropäische Roma in großen Staatsfabriken gearbeitet – meist unrentablen Betriebsmolochen, die nach dem Umbruch aufhörten zu existieren. Viele Roma-Familien glitten in die Arbeitslosigkeit ab und blieben in ihr gefangen. Zwar gebe es auch viele gut ausgebildete Roma, so Trehan. Am Arbeitsmarkt würden sie aber trotzdem benachteiligt, sobald ihre Herkunft klar werde. Da sie in ihren Ländern keine Chance auf eine Zukunft sehen, emigrierten in den vergangenen Jahren zahlreiche Roma nach Westeuropa. Und Staaten wie Italien und Frankreich reagierten darauf mit immer harscheren Polizeimaßnahmen. Italiens Behörden begannen schon vor Monaten mit der massenhaften Räumung von Roma-Lagern. Angefeuert von Frankreichs Vorgehen versprach Italiens Innenminister Roberto Maroni nun, weitere Siedlungen aufzulösen.

Margareta Matache von „Romani Criss“ befürchtet auch Auswirkungen auf Rumänien: „Erst neulich wurden Roma-Häuser bei Tirgu Mureş zerstört und die Bewohner vertrieben, ohne ihnen Notunterkünfte zur Verfügung zu stellen. Die Beamten sagten: Wenn die Franzosen das tun, dürfen wird das auch.“

In ganz Osteuropa machen rechtsextreme Parteien gegen Roma mobil, nützen „die Zigeuner“ als leichtes Ziel, als Sündenböcke, um in der Wirtschaftskrise auf Stimmenfang zu gehen. In Ungarn ist die Saat der Gewalt bereits aufgegangen. Eine Mordserie an Roma hat das Land in Atem gehalten – an Roma, die gut integriert waren.

Auch in Österreich führte Hass auf Roma zu einem mörderischen Anschlag – am 4. Februar 1995 im burgenländischen Oberwart. Den Knall hörte Julius Berger damals nicht, obwohl die Fenster zitterten, als wäre ein paar Straßen weiter ein Tankwagen explodiert. Das zumindest vermuteten die Nachbarn. Berger hatte ferngesehen an dem Abend und war dann eingeschlafen. Die traurige Nachricht erreichte ihn erst Stunden später. Es war kein Tankwagen, sondern eine Rohrbombe, die kurz vor Mitternacht in unmittelbarer Nähe der Roma-Siedlung detoniert war. Die Sprengfalle des Attentäters Franz Fuchs riss vier Männer in den Tod. Peter Sarközi hieß einer, 27 Jahre jung. Er war Julius Bergers kleiner Bruder. „So einen Tag vergisst du nicht“, sagt Berger, 43, ein kleiner Mann mit Oberlippenbart und schütterem Haar. „Aber so ist das Leben: Man kann es nicht ändern.“ Ein Kreuz am Ort des Anschlags und ein Denkmal auf einer Anhöhe ein paar Schritte weiter erinnern an die Opfer.

Keine 50 Meter entfernt von der Stelle, an der sein Bruder das Leben lassen musste, sitzt Julius Berger auf der Terrasse seines Schwagers, trinkt Kaffee und raucht Zigaretten. Auf dem Tisch liegen frische Herrenpilze.

Anerkannte Volksgruppe. Es gibt ungemütlichere Flecken Erde als die Roma-Siedlung in Oberwart, inmitten der pannonischen Ebene, zwischen Wald und Wiesen, und trotzdem nicht weit entfernt vom Stadtzentrum. An die 100 Menschen leben hier in typisch burgenländischen Einfamilienhäusern. In den Gärten spielen die Kinder. „1972 haben sie uns hierher verfrachtet“, erzählen die Männer. Mittlerweile ist die Siedlung beinahe schon zusammengewachsen mit der Stadt.

Die Roma-Sprache Romanes wird in der Siedlung nur noch von den Alten hochgehalten. Und nicht jeder wurde mit seinem aktuellen Familiennamen geboren: Die Bergers zum Beispiel haben den Namen ihrer Frauen angenommen. Christian Berger hieß vor der Hochzeit Christian Horvath, und Julius Berger wurde als Julius Sarközi geboren – Sarközi so wie Frankreichs Präsident, nur etwas anders geschrieben. Ein Berger habe es im Leben halt leichter als ein Sarközi, sagen sie.

Diskriminierungen gehören immer noch zum Alltag, wenn sie auch deutlich weniger geworden sind im Laufe der Jahre. Heute sind die Roma in Österreich eine offiziell anerkannte Volksgruppe mit allen Rechten. Julius Bergers Sohn Christopher, heute 21 Jahre, wurde noch in der Volksschule versetzt, weil eine Mutter nicht wollte, dass ihr Sohn neben einem Rom sitzt. Die Männer erzählen auch eine Geschichte vom Arbeitsmarktservice, die eine Betreuerin ausgeplaudert habe: Vor nicht allzu langer Zeit sei bei vielen Stellenanzeigen im AMS-Computer noch „keine Roma“ dabeigestanden.

»Sarkozy ist ja selbst ein Zigeuner«. In Oberwart sind auch die Lage der Roma in Frankreich und Präsident Sarkozy ein Thema: „Was dort passiert, ist doch ein Grausen“, schimpft Julius Berger, der einmal Sarközi geheißen hat. Zurücktreten solle er, „dieser rassistische Zwerg“, und „heimgehen nach Ungarn, damit er weiß, wo er herkommt“. Mag sein, dass ein entferntes Verwandtschaftsverhältnis besteht zwischen dem französischen Präsidenten und dem Rom in Oberwart, wer weiß das schon? „Der Sarkozy ist ja selbst ein Zigeuner“, sagt Schwager Christian Berger halb feixend und halb im Ernst.

Was sich die pannonischen Roma wünschen? „Dass unsere Leute gerecht behandelt werden und die gleichen Chancen bekommen wie alle anderen auch. Das muss im Jahr 2010 doch möglich sein.“ Und sie wünschen sich ein Ende jener Szenen wie in Hanul bei Paris, wo Bulldozer im Morgengrauen eine Roma-Siedlung niederwalzten

("Die Presse", Print-Ausgabe, 29.08.2010)

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44 Kommentare
 
1 2
Gast: rassistischer Migrant
18.09.2010 13:05
0 0

alles Ungarn oder was?

„Sie haben kaum Chancen, sich sozial zu integrieren.“

Allein diese Behauptung zeigt welch Geistes Kind der Autor dieses Artikels ist.
Räumen Sie Ihr Wohnzimmer und geben Sie diesen Menschen ein Quartier...... in vier Wochen sprechen wir uns dann wieder!

Gegen soziale Integration wehrt sich diese Volksgruppe seit langer Zeit erfolgreich!

Toleranz steigt proportional mit dem Abstand zum Problem und dieser Realitäten verdrehende Schreiberling wohnt sicher Meilen weit weg von diesem überall auftretenden Problem

0 0

was soll man denn sonst machen?

es gab und gibt genug versuche die roma zu integrieren
und ich möchte auch erinnern dass es vielen roma gelungen ist sich erfolgreich in die gesellschaft zu integrieren.
nur leider gibt es genug roma und sinti die sich weigern etwas sinnvolles zur gesellschaft beizutragen.
sie leben noch immer auf ihren mehr oder weniger illegalen lagerplätzen und weigern sich zur schule zu gehen, regelmäsig zu arbeiten und steuern zu zahlen
viele von ihnen können nicht einmal die sprache des landes in dem sie leben.

ich weiß zwar nicht genau wie die situation in frankreich wirklich ist, jedoch habe ich in rom gesehen wie die dort leben

in zeltstätten in irgendwelchen parks
das das die bevölkerung nicht gutheißt ist kein wunder.
ich habe mich auch nicht wirklich sicher gefühlt

also bevor die roma verlangen dass ihnen mit verständniss und toleranz begegnet wird sollten viele sich selbst an der nase nehmen und endlich etwas zu ihrer eigenen integration beitargen

alle linken die sich jetztt aufregen sollten mal darüber nachdenken wer in erster linie für integration verantwortlich ist.

die bevölkerung oder die sich zu integrierenden?

Ausländer
29.08.2010 17:58
3 2

Aufschrei aus dem linken Lager

ist in der Regel ein gutes Zeichen.

3 0

Frankreich KANN gar nicht rassistisch sein!

Als Hauptinitiator der Sanktionen gegen Österreich hat Frankreich so hohe moralische Vorstellungen, daß es selbst nie und nimmer rassistisch sein kann!

Und das, obwohl Österreich zwar nicht rassistisch war, aber sich das Recht herausgenommen hat, EINE KOALITION(!) ZU BILDEN!

Antworten Gast: murat.maria.osmanovski-orlando
31.08.2010 15:23
0 0

Re: Frankreich KANN gar nicht rassistisch sein!

wo bleiben die sanktionen gegen fraunkreisch ?
oder wird lieber auf kleine länder draufgeklopft ?

Einfach grässlich

Wie kann ein fuehrender europäischer Regierungschef so etwas tun. Zum Jubel der oesterrreichischen Nazi-Sympathisanten .

3 1

Re: Einfach grässlich

Wie kann er das nicht tun?
Hat er nicht einen Eid geschworen alles für Frankreich zu tun? Nehmen Sie sie doch auf, anstatt hier doof herumzusabbern. Dann zolle ich Ihnen meine ganze Bewunderung. Aber dazu haben Sie nicht genug Mumm in den Knochen, stimmts? Sie können nur herumplärren, wie böse alle sind, aber selber tun Sie nix. Das nenne ich ein wahres Gutmenschentum.

Re: Re: Einfach grässlich

Die Lage der Roma in Osteuropa hat sich durch die Sparpolitik und durch die massive Korruption nach dem Zusammenbruch des Kommunismus stark verschlechtert. Das ist kein Geheimnis.
Das liegt in der Verantwortung der Nationalregierungen und der EU, also auch des fronzoesischen Regierungschefs.
Statt die Situation zu verschaerfen, ist es unsere Aufgabe, allen Menschen in der EU ein menschenwürdiges Leben zu ermöglichen.

Toghar
29.08.2010 16:59
1 0

Das Wort Rassismus

is ja eigentlich ein unwort
Weil es gibt nur eine Menschliche Rasse den Homo Sapiens, anders wäre das wenn Roma Neanderthaler wären dann könnte man von Rassismus reden

Richtiger wäre ja eher Xenophobisch

AmmerL
29.08.2010 16:53
0 0

E bengali Romni

Ich bin ein Urururenkel des letzten starken Konbaungkönigs in Amanapura und Mandala, meine Frau stammt aus dem Romagebirge. Meine Urgroßmutter ist 1885 als kleine burmesische Prinzessin über Kroatien nach Altösterreich in die Gottschee gekommen und hat in Neugereut den Namen Lackner bekommen. Die Urgroßmutter meiner Frau war vor einem Jahrhundert im Flachgau sehr erfolgreiche Großbäuerin, aber die Deutschen haben ihr aus rassistischer Motivation immer wieder den Hof angezündet, weil ja ihr Mann auch ein Gstudierter und Maler war, der mit seiner Frau bessere Menschenrechte für das Gesinde vorgelebt hat. Will einer ein Besserer sein, dann ist ja sein Leben heute noch gefährdet. Wie ich Rudi Sarközy bei einem Menschenrechtskongreß in Kärnten (das ihn gerade ausgezeichnet hatte) kennenlernen durfte mit Vermittlung der Gottscheer, habe ich ihn zwei Tage lang wie einen Landsmann an meiner Seite gehabt, aber ich habe nicht über das Romagebirge mit ihm gesprochen. Schreibe ich heute über die gemeinsame Heimat unserer Ahnen, werde ich hier in der "Presse" wegzensuriert also mit einem totalitaristischen Gewaltakt aller Perspektiven beraubt, weil ja das scheinheilige Österreich sich zu gut mit den Diktatoren Myanmars versteht. Ich will ja nicht wie die Katholiken mit Hitler damals ethnische Rückführungen machen, aber wir haben unsere Heimat im Gemüt und da werden viele Roma als Bengalen sich empfinden und vielleicht geht eine halbe Million europäischer Roma mit mir nach Arakan und Chin.

Antworten AmmerL
29.08.2010 18:33
0 0

Lange

genug habt Ihr solche Beiträge in den Miskügel gestopft und dem Than Shwe als Spionagematerial übermittelt. Der soll ruhig wissen, daß er mit seiner Novemberwahl die Auflösung seiner Friedensdiktatur nicht aufhalten kann. Jetzt kommt wieder eine furchtbare Monsunwoche im Delta des Irrawaddy und noch schlimmer im Land der christlichen Karen, die Than Shwe wettertechnisch zu bekämpfen gelernt hat: seit heuer läuft die Gasförderung vor der Mündung des Salween, und da wird mit Methan noch Mal richtig Zunder in den Sturm geschossen. Deutsche Myanmarhilfe hat den Bauern im größten Delta nach dem großen Massaker Nargis (das mit Methan vor Sittwe gepuscht wurde) Kredite angezahlt, mit denen sie in chinesische Leibeigenschaft und noch mehr unter die Knute der "zivil" werdenden Junta kommen: sie müssen für die Rückzahlung mehr Mangroven in Reisfelder umwandeln, wodurch noch mehr toter Dauerstau noch einmal viel mehr klimaschädigendes Methan und für Stürme Treibstoff produziert. Myanmarhilfe sollte verboten werden, weil nur die Chinesen damit gewinnen und der Massenmord Than Shwes mit den alten Methoden Ne Wins perpetuiert. Than Shwe übt schon für den Krieg an der Seite des Iran, weil er glaubt, seine Migs und Fantan und den neuen Chinesenschrott effektiv im Schutz der chinesischen Atom-U-Boote im Indik einsetzen zu können. Die Malediven und Pakistan sind im Lager des Iran, der Nordkoreaner, Pakistani, Laos, Chinas und Myanmars. Hilfe der Deutschen und Österreicher für die Welt der Böse

Kassandra
29.08.2010 15:44
2 1

Rassismus-Vorwürfe

Natürlich ist es Rassismus wenn man einige Ethien zwingen will, sich an bestehende Gesetze zu halten.

4 1

Sarközi & Sarkozy

Sarközi wird Sarkozy nicht wirklich beeindrucken.

Die Naxikeule wirkt nämlich nur in Österreich. Und auch hierorts hat die dauernde Anwendung derselben an Wirkung verloren.

Teddy K
29.08.2010 13:58
2 0

Roma Diskurse

Anschläge gegenüber der größten Minorität in Europa, den Roma und Sinti, haben im heurigen Jahr dramatisch zugenommen. Darüber hinaus haben rechtspopulistische Parteien großen Zulauf und präsentieren unter anderen die Roma Communities als vermeintlich Schuldigen sozialer und ökonomischer Probleme, die sich durch die Finanzkrise noch verstärkt haben.

Video der Konferenz Roma Diskurse (english/deutsch) auf etalks.tv
http://etalks.tv/blog/2010/01/25/roma-discourses-racism-in-times-of-crisis-roma-diskurse-rassismus-in-zeiten-der-krise-englishdeutsch/

die kommentare burgenländischer roma...

...tangieren den präsidenten frankreichs sicher ;)

Gast: jössasna
29.08.2010 12:20
3 1

kriminelle wieder zurück ins heimatland

die ansage von sarközi wird sarkozy aber vom hocker reissen...

Entropix
29.08.2010 10:49
11 0

"Rassismus"

ist ebenso wie Asyl ein perfektes Allzweck-Wort: Hilfreich in allen Fällen, wo es mit Argumenten mühsam wird ;-)

Gast: sid
29.08.2010 10:27
12 0

doppelmoral

schwarzenberg meint die vertreibung von illegalen lagerplätzen sei rassismus.

wie nennt er dann die vertreibungen der altösterreicher (sudetendeutschen) vom eigenen land und haus ???

Gast: gast
29.08.2010 09:07
5 1

OK- sarkozy erntet kritik..


von einer verschwindenden minderheit aus politik, medien, ngo's, und gutmenschen.

der überwiegenden mehrheit ist diese politik der härte und des schutzes der bevölkerung sehr recht, das wird aber medial gern unter den teppich gekehrt!

ich finde, das war schon lange notwendig,und ein gutes vorbild auch für uns und andere länder!

und pfeif auf die 'gutties'!

Antworten Gast: gast
29.08.2010 12:09
3 7

Re: OK- sarkozy erntet kritik..

ihr braunen seid in der minderheit und das ist gut so vor allem wird das auch sobleiben denn haider hats vorgemacht ihr werdet im korruptionssumpf versinken so wie auch sarkozy

ich pfeif auf euch bildungsverlierer

Antworten Antworten Gast: gast
29.08.2010 23:16
2 1

Re: Re: OK- sarkozy erntet kritik..

wir sind weder braun, was ich mir verbitte, noch bildungsverlierer, was ich mir auch verbitte!
wir sind ganz einfach die mehrheit der normalen menschen, denen keiner links in den kopf gegaxt hat!

Ophicus
29.08.2010 06:36
1 0

Dilemma der Kritik

Wenn es mit Vertretern einer Volksgruppe Probleme gibt ist es deutlich einfacher auf große Differenzierung oder detaillierte Maßnahmenpläne zu verzichten und am die Sache mit der Kettensäge statt dem Skalpell heran zu gehen.

Klar, da gleitet das dann schnell in den Rassismus ab. Aber darum muss man sich als Politiker nicht kümmern, weil man dem Vorwurf des Rassismus sowieso nicht entgehen kann.
Ob eindeutig illegale Siedlungen abgerissen, verurteilte Kriminelle abgeschoben oder Unschuldige ermordet werden - der Vorwurf ist immer der Gleiche.
Wenn man also ein Problem nicht völlig ignorieren kann, warum es sich nicht einfach machen?

Auch bei der hier abgedruckten Kritik wird nirgendwo auch nur behauptet, dass die Abrisse oder Abschiebungen Unschuldige getroffen hätte. Die französischen Rechtfertigung wird nicht entkräftet sondern ignoriert. Es wird zwar immer wieder darauf verwiesen wie schlecht es auch gut integrierte Roma in Ungarn, Österreich oder Rumänien haben, aber kein Wort zu Frankreich.

Dass das Recht der EU-Bürger sich in der EU frei zu bewegen eingeschränkt wird ist auch ein seltsamer Vorwurf, denn meines Wissens gibt es ein solches Recht nicht. Ich kenne nur die Arbeitnehmerfreizügigkeit. Die nützt halt garnichts, wenn man keine Arbeit hat und auch keine Aussichten eine zu finden.

http://ec.europa.eu/social/main.jsp?catId=457&langId=de

Nach Italien setzt nun auch Frankreich auf harsche Polizeimaßnahmen gegen Roma!

Warum berichtet keiner warum das so ist?

Gast: Celsius
29.08.2010 03:07
5 0

„Sie haben kaum Chancen, sich sozial zu integrieren.“

Ja, aber offensichtlich wollen sie das auch gar nicht.

mr vain-
28.08.2010 23:51
5 2

Wollte Herr Sarkozy nicht mal die Pariser Vororte Kärchern?

Ist das noch Aktuell?

Gast: princ von orang
28.08.2010 23:42
0 1

Abschiebung der Roma

Keine wirkliche Lösung auf die Roma Problematik exerziert Herr Sarkozy momentan mit Handlanger Hortefeux vor.
Anstatt auf europäischer Ebene eine integrative Lösung anzustreben, wird hier nur von parteilicher innenpolitischer Korruption und seiner Parteispenden Affären abgelenkt. Das niederwalzen von Lagern damit sie an der nächsten Ecke wieder aufgestellt werden, ist ersichtlich nicht die nachhaltigste Lösung.
Billigster Populismus aus dem Elysée-Palast.

 
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