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Coffeeshops in Maastricht: "Gras" nur für Holländer

17.12.2010 | 08:10 |   (Die Presse)

Nach einem EuGH-Urteil bleiben Coffeeshops in Maastricht für Ausländer geschlossen. Die Regierung will Drogenkonsum weiter einschränken, der Bürgermeister der Stadt warnt aber vor illegalem Drogenhandel.

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Luxemburg/Maastricht/Ag. Schlechte Nachrichten für viele Holland-Touristen: In den Coffeeshops der südholländischen Stadt Maastricht dürfen weiterhin nur Niederländer Haschisch und Marihuana kaufen und konsumieren; das entschied am Donnerstag der Europäische Gerichtshof.

Der Besitzer des Coffeeshops „Easy Going“ hatte gegen eine Verordnung der Stadt geklagt, wonach Ausländer diese Lokale nicht betreten dürfen. Er meinte, dass die Ausgrenzung Grundrechte von EU-Bürgern verletze. Europas Höchstrichter sahen die Regelung aber als gerechtfertigt an: EU-Grundfreiheiten seien zwar beeinträchtigt, das sei aber wegen des Schutzes der öffentlichen Sicherheit und Gesundheit sowie des Kampfes gegen den Drogenhandel gerechtfertigt.

Wie sich das auf den Tourismus der deutsch-belgisch-holländischen Grenzstadt auswirken wird, bringt Altbürgermeister Gerd Leers auf den Punkt: „Ich bin gegen Drogen, aber auch Realist. Zwei Millionen Menschen pro Jahr kommen nur wegen der Coffeeshops, also mehr als 5000 pro Tag.“

In ganz Holland herrscht eine Art „Haschisch-Endzeitstimmung“. Geht es nach den Plänen der Regierung aus Rechtsliberalen und Christdemokraten, sind die Niederlande für Fremde die längste Zeit das Königreich für Kiffer gewesen: Die rund 700 Coffeeshops sollen Klubs werden, zu denen nur noch Besitzer eines Ausweises Zutritt haben, den nur volljährige Niederländer haben dürfen.

 

„Dealer auf Straße zurück“

Zudem sollten Coffeeshops einen Abstand von mindestens 350 Metern zu Schulen einhalten. Der linke Amsterdamer Bürgermeister Eberhard van der Laan ist besorgt: „Sollten die Coffeeshops für Ausländer gesperrt werden, kriegen wir wieder die Zustände von einst, dann kehren die Dealer auf die Straßen zurück. Die Coffeeshops haben den Gebrauch weicher Drogen beherrschbar gemacht.“

("Die Presse", Print-Ausgabe, 17.12.2010)

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8 Kommentare
Gast: Scheisshollaender
11.01.2011 22:03
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Come clean!

Cannabis ist eine gefährliche Droge, nicht nur für "Benutzer", sondern auch für die Gesellschaft: Untersuchungen haben einen Link gefunden zwischen Schizophrenie und Cannabisgebrauch, Cannabisanbau ist in kriminelle Hände, Coffeeshops sind berüchtigt für Umgebungsverstörungen. Legalisierung wird keinen Unterschied machen, die organisierten Kriminalität wird mit gewalt ihre Position behalten. Die einzige Möglichkeit die es in den Niederlanden gibt diese Problem zu bewaltigen, ist die Drogenkonsum langsam zu reduzieren. Der "wietpas" ist hierbei eine notwendige Massnahme. Drogen konsumieren ist kein recht, und die Nierländische Regierung hat schon zeit ongefähr 50 jahre nachgelassen das Gesetz auszuführen. Jetzt ist es Zeit "to come clean"!!!

Antworten Gast: cloudjunk
13.01.2011 16:52
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an alle ewig gestrig denkenden

Der Zusammenhang zwischen Schizophrenie und CannabisKonsum ist nur bei dementsprechenden Vorerkrankungen gegeben.
Ausserdem ist die Gefahr grösser je Jünger der Konsument weswegen die Alterskontrollen in den Coffeshops ein ausgezeichnetes Prüfinstrument waren.
Eine Kontrolle wie sie bei Strassendealern , auf die die meisten Konsumenten jetzt ausweichen werden , nicht gegeben ist.
Ausserdem wird der Strasenmarkt wieder verstärkt auf härtere Drogen bauen da die Gewinnspanne grösser ist, so wie es schon in der Schweiz passiert ist wo nach dem die Hanfläden aus dem öffentlichen Bild verschwunden sind der Kokainpreis so rapide abgesunken ist das vor allem Jugendliche dies als Alternative nutzen mit gesundheitlichen und gesellschafftlichen Folgen die ein tolerierter cannabisverkauf und konsum in keinster Art und weise je hatte

Gast: klaus
03.01.2011 15:38
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nicht tragbar - weiter anschlag gegen die freihtsrechte!!!!1

ich selbst bin nicht betroffen - sehe dieses verbot aber alsweiterer eingriff in die persönliche freiheitsrecht der menschen an -früher war und ist auch heute noch diese pflanze eine heilpflanze und für viele schwer kranke menschen zur linderung ihres leiden nicht verzichtbar - aber die liebe pharmaindustrie mach auch druck - damit die heilpflanze nicht freigeben wird und die gewinnen weiter steigen- hauptschuldiger ist auf dieser wie bei vielen die usa - welche aus abenteulichen gründe die pflanze in den 60zigern verboten.

Gast: menschrechtler
02.01.2011 12:05
0 0

grosse sauerei eingriff in freiheits - + menschenrechte

als nicht raucher und nicht saufer - meine ich es sollten alle freiheitliebenden mensch in der ganzen welt auf die strassen gehen - in cafesohop nur firedvolle mensch gesehen und den politkern zeigen wo es lag geht- wen man gegen das volk + menschenrechte handelt , der kleine macht die arbeit -nicht die grossen- die auf kosten der kleinen immwer reicher werdenund saich gerne selb mit den politikern gern selb feiern- -es reicht die großen machen was sie- wollen - siehe energiesparen - energie,benzin für normalbürger kaum noch bezalhbar -usa, china, und besonder katar + dubaii bauen in der wüste - verschleudern engie wie sie wollen -so geht es nicht!.

alle- die für freiheit und menschenrechte sind sollten auf die strasse gehen - immer mehr schwachsinns gesetze -die menschenfreiheit vleibt immer mehr auf der strecke -es reicht !

Gast: dacapo73
20.12.2010 21:09
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maastricht rudert wieder zurück

als erstes dürfen in maastricht immer noch ausländer cannabis in den shops kaufen.und als zweites gab es am gleichen tag als der europäische gerichtshof seine entscheidung bekannt gegeben hat einen ratsbeschluß der stadt maastricht wo die einführung eines "hasch pass" verworfen wurde.statt dessen will die gemeinde die coffeeshops wie in venlo in aussenbezirke verlagern um so der "overlast" her zu werden.wer des niederländischen mächtig ist kann hier die entsprechende meldung lesen:
http://www.nrc.nl/nieuws/2010/12/16/wietpas/
" target="_blank">http://www.nrc.nl/nieuws/2010/12/16/wietpas/


und hier die offizielle presseerklärung:
http://www.maastricht.pvda.nl/nieuws/nieuws/2010/12/Geen+Wietpas+in+Maastricht.html" target="_blank">http://www.maastricht.pvda.nl/nieuws/nieuws/2010/12/Geen+Wietpas+in+Maastricht.html

der__mann
17.12.2010 10:56
0 0

tja ...

EU-Grundfreiheiten seien zwar beeinträchtigt, das sei aber wegen des Schutzes der öffentlichen Sicherheit und Gesundheit sowie des Kampfes gegen den Drogenhandel gerechtfertigt

Gast: max1234567
17.12.2010 08:42
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erschreckend ist eigentlich was anderes,

Inländer dürfen etwas was Ausländer nicht dürfen.
Warum - ?
Aber es geht nicht um - meinetwegen Kleinkram - zb Parken (Parkpickerl Wien usw.) etc.

Was kommt als nächstes?

Gast: ohh man
16.12.2010 19:34
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xD

wart ihr mal in Maastricht?
Da laufen auch so die Dealer auf der Straße rum.