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Nasa-Satellit droht auf Erde zu stürzen

16.09.2011 | 10:29 |   (DiePresse.com)

Sechs Tonnen schwer und groß wie ein Schulbus: Der Satellit dürfte beim Eintritt in die Erdatmosphäre nicht vollständig verglühen. Das Risiko für Menschen sei aber "extrem" gering.

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Seit 2005 ist der Satellit UARS (Upper Atmosphere Research Satellite) außer Betrieb. Nun droht der sechs Tonnen schwere US-Forschungssatellit auf die Erde zu stürzen. In den Tagen um den 24. September werde er in die Erdatmosphäre eintreten, hieß es am Donnerstag in einer Mitteilung der US-Raumfahrtbehörde Nasa. Dabei werde der Weltraummüll zwar auseinanderbrechen, aber nicht alle Teile würden in der Atmosphäre verglühen. Der Satellit ist in etwa so groß wie ein Autobus.

Russische Medien spekulieren, dass die Hauptstadt Moskau in der "Risikozone" liegen könnte, in der der Satellit heruntergehen wird. Laut Nasa ist es jedoch noch zu früh, um vorhersagen zu können, wo und wann UARS abstürzt. Das Risiko, dass dabei Menschen verletzt werden, sei "extrem gering". Seit Beginn der Raumfahrt in den 1950er Jahren habe es keine Schäden gegeben, wenn Müll aus dem Orbit auf die Erde gefallen sei.

Der 750 Millionen teure Forschungssatellit wurde 1991 mit der Mission losgeschickt, die Ozonschicht und die Erdatmosphäre zu untersuchen. Er umkreist die Erde derzeit in etwa 250 Kilometer Höhe (Animation: Die Umlaufbahn des Satelliten). Die Nasa beobachtet ihn nach eigener Aussage genauestens und berichtet laufend auf ihrer Website. Wer ein Teil findet, das von dem Satelliten stammen könnte, solle es nicht angreifen, sondern die Polizei benachrichtigen, warnte die Behörde.

(Ag.)

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15 Kommentare
Gast: chefanalyst
23.09.2011 20:33
0 1

Trümmer

...Trümmer dürften aufschlagen". Nona, was sollen die Trümmer sonst tun. Sollten die "Trümmer" vorher verglühen werden sie wohl auch nicht aufschlagen. Logisch? Deutsche Sprache, schwere Sprache, nicht wahr, Herr Redakteur. Das sprachliche Niveau der Presse läßt leider immer mehr zu wünschen übrig.

Gast: Dr. Lustig
22.09.2011 12:22
0 1

Was ist an dieser Rechnung falsch?

Die Wahrscheinlichkeit, dass menschen zu Schaden kommen beträgt laut NASA 1:3500.
Bei 6 Mrd Menschen wären das also insgesamt 1,7 Mio Tote.
Viele Teile werden jedoch verglühen. Laut NASA Berechnungen überleben aber 26 Teile bis zum Einschlag. Daher ist von mindestens 26 Toten, wahrscheinlich mehr, auszugehen.

Antworten Gast: Gast2
24.09.2011 00:53
0 0

Re: Was ist an dieser Rechnung falsch?

An Ihrer Rechnung ist falsch, dass Sie die Wahrscheinlichkeit von 1/3500 für genau eine Einzelperson ansetzen.

Aber 1/3500 ist die Wahrscheinlichkeit, dass mindestens eine Person getroffen wird; da sind die 6 Mrd Menschen bereits mit eingerechnet.

Gast: iona
19.09.2011 22:38
1 0

ich hätte gern eine grube im garten.

für einen neuen teich.
wo kann man das anmelden und wird das schrotttrum eh abgeholt? weil das brauch ich natürlich nicht. außer vielleicht es ist besonders schön und vielleicht künstlerisch wertvoll.

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wo ist der aufschlag ?

shit hätt ich lesen müssen oder, steht sicher im artikel ;-)

Gast: Johann S
16.09.2011 18:50
3 0

Helme

Das Tragen von Rad oder Feuerwehrhelmen,als Fußganger,könnte im Absturzzeitraum zweifellos ein gewisses Sicherheitsgefühl vermitteln.

Dummer Scherz.

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Wer ein Teil findet...

sind denn die Teile eine Gefahr für die Bevölkerung weil giftige Substanzen enthaltend?

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Re: Wer ein Teil findet...

Ja, das Ding hatte vermutlich eine Nuklearbatterie.

Re: Re: Wer ein Teil findet...

Ich glaube nicht das dieser Satelit eine Nuklearbatterie hat da er nur für eine Betriebszeit von 3 Jahren ausgelegt war.

2 0

Re: Re: Re: Wer ein Teil findet...

Sie haben recht, das Ding hat Solarzellen und Nickel-Cadmium Batterien. Außerdem MMS Treibstoff. Ist zwar giftig, aber nicht radioaktiv.

Re: Re: Re: Re: Wer ein Teil findet...

Treibstoff würde wohl beim eintreten und zerbrechen verbrennen. Ich denke nicht, dass ausgerechnet der Tank das ganze überlebt.

Gast: Wastinger
16.09.2011 11:39
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Groß wie ein Autobus?

Kann mir das wer in Kühlschränke umrechnen bitte?

Re: Groß wie ein Autobus?

Bitte in "vollgeschriebene DIN-A4-Seiten"...

Antworten Gast: reki
16.09.2011 17:53
4 0

Re: Groß wie ein Autobus?

Ja!
Groß wie ein Kühlschrank von der Größe eines Autobus!
:-)

Re: Groß wie ein Autobus?

Nein, aber in Fussballfelder.