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Der Iran als Weltrekordhalter

28.10.2011 | 18:37 |  ANDREAS LAUX (Die Presse)

Innerhalb von 20 Jahren hat der Iran seine Geburtenrate auf das Niveau Europas gesenkt. Bildung gilt als Schlüssel für den Erfolg. Heute sind 62 Prozent aller Studierenden im Iran Frauen.

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Die Bevölkerungsentwicklung des Iran ist bemerkenswert: Von 2005 bis 2010 brachten iranische Frauen im Schnitt 1,8 Kinder zur Welt. 1980 lag die Geburtenrate des Landes noch bei durchschnittlich sieben Kindern pro Frau. Diese Reduktion bedeutet Weltrekord.

Während des Krieges gegen den Iran (1980 bis 1988) hatte eine hohe Geburtenrate noch als wünschenswert gegolten. In den Jahren danach begann die Mullah-Führung, die Jugendarbeitslosigkeit zunehmend als Problem zu betrachten. Die Islamische Republik schwenkte um. Man setzte auf Familienplanung. Die Behörden verteilten in vielen kleinen Gesundheitszentren, die übers ganze Land verteilt waren, Beratungsbroschüren an junge Brautpaare.

Demografen wie der Österreicher Wolfgang Lutz vom Laxenburger Wittgenstein-Zentrum machen für den Geburtenrückgang die Bildungsoffensive seit der Revolution 1979 verantwortlich. Je höher der Bildungsgrad, desto niedriger ist die Geburtenrate.

Heute sind 62 Prozent aller Studierenden im Iran Frauen. Die Geburt ihrer Kinder schieben sie auf. Der Islam steht dem nicht im Wege. Er erlaubt Verhütung und schreibt Familien sogar vor, nur so viele Kinder zu bekommen, wie sie sich leisten können.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 29.10.2011)

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80 Kommentare
 
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Gast: Brillenaffe
31.10.2011 15:48
5 0

4000 Hungertote Kinder täglich

..und leider keine Kamera dabei.

Re: 4000 Hungertote Kinder täglich

Googlesuche : worldometers

Alle Infos und Daten zur Welt
Tote täglich/dieses Jahr
Geburten täglich/dieses Jahr
Hungertote täglich/dieses Jahr
uvm.

Antworten Gast: =EHM=
31.10.2011 22:26
3 0

Re: 4000 Hungertote Kinder täglich

Heute am 31.10.2011: insgesamt rund 300.000 Neugeborene (an einem Tag)

Wir sorgen selbst für unseren Untergang.

Auslöschung Europas - Ziel der Linken

Die Linke (als gesellschaftspolitische Kraft im weitesten Sinne) ist dabei, ihr inneres Ziel zu erreichen: die Auslöschung der europäischen Kultur und die Vernichtung der Völker Europas. Nur dort, wo es eine starke nicht linke mentale Tradition gibt, - wie in Irland - ist das anders.


Gast: mrx
31.10.2011 09:53
6 1

kein grund zum jubeln

eher ein grund zu verzweifeln


Re: kein grund zum jubeln

ich glaube durch die Globalisierung ist den meisten Menschen nicht mehr bewusst wie groß Planet Erde ist. es wäre Platz für doppelt so viele Menschen wie jetzt und Resourcen gäbe es auch genug. aber wenn z.B. ein Kontinent wie Afrika kein Interesse daran hat Resourcen zu nutzen weil man damit beschäftigt ist Waffen zu kaufen um das Volk zu unterdrücken dann sind 7 Milliarden auch zu viel.

Antworten Antworten Gast: @Onkel
31.10.2011 20:06
4 0

das halte ich für einen Schmarrn

denken Sie auch mal an die Natur, an Fauna und Flora?
Nur ein kleines Beispiel:
In Indien häuften sich Tiger-Attacken, weil man den Tieren ihr Biotop zerrstört hatte, weil immer mehr Landwirtschaft benötigt wird, um immer mehr Menschen zu ernähren.
Es gibt Grenzen des Wachstums, aber nicht der Vernunft..

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Re: Re: kein grund zum jubeln

Na dann.... hoffen wir, dass es bald 14 Milliarden gibt...

Die würden wohl lieber sanft von ihrer Mama begrüsst werden

als im Stress rausgequetscht und gleich alleingelassen, nur von einer gestressten Hebamme mit Gummihandschuhen angefasst, im grellen Licht abfotografiert, noch Glück habend, dass sie nicht wegen Zeitmangels rausgeschnitten wurden.

Gratulation zu jeder Hausgeburt.

Antworten Gast: Ludwig II
31.10.2011 10:37
4 3

Re: Die würden wohl lieber sanft von ihrer Mama begrüsst werden

Thema verfehlt.

Welternte reicht für zehn Milliarden Vegetarier

die Verwendung von Anbauflächen für die Erzeugung von Biosprit mit berücksichtig?

Macht es auch Sinn die Weltbevölkerung derart wachsen zu lassen?

Wenn in Europa vernünftigerweise die Bevölkerung sinkt - was für humane Maßnahmen kann man ergreifen um sich vor ungesunder Einwanderung zu schützen?

Wie muß unsere Gesellschaft funktionieren und verwaltet werden, daß sie mit sinkender Bevölkerungszahl bei steigender Wirtschaftsleistung auch mit Wohlstand profitiert?

gibt es in Europa Think-Tanks die sich mit derartigen Fragen beschäftigen?

Siebenmilliardster Mensch begrüßt

Ob wir uns darüber wirklich freuen sollen?

Antworten Gast: slevin
31.10.2011 10:07
2 1

Re: Siebenmilliardster Mensch begrüßt

Natürlich sollen wir uns darüber freuen.. eine andere Alternative gibt es nicht..

Antworten Antworten Gast: Ölsardine
31.10.2011 12:38
2 0

Re: Re: Siebenmilliardster Mensch begrüßt

Hurraaa!

Es ist alles eine Frage der effizenten Raumausnutzung.

abrbeiten bis 75

für alle die weniger als 2 kinder haben

wäre ein lösungsansatz

dieser wäre auch fair, das paare, die weniger als 2 kinder haben nicht wirklich zu pensionssicherung beitragen

außerdem bin ich der ansicht, dass es eigenen geförderte familienwohnungen geben sollte, in denen kinder mit ihren eltern günstig wohnen können, voraussetzung sollte sein, dass min ein elternteil arbeitet

außerdem sollte es eine verminderung der einkommenssteuer für leute mit vielen kindern geben (man könnte diese stufenweise vermindern, und ab 2 kindern anfangen)
dies hätte zur folge, dass die erwerbstätigen (vorallem die welche nennenswert steuern zahlen) wieder mehr kinder bekommen würde.

eine medien kampanie könnte auch ein bisschen helfen derzeit kommt es mir nämlich so vor, als werden kinder in der öffentlichkeit immer nur als teure, lärmende nervensägen dargestellt, ich vermisse irgendwie ein bekenntnis zu kinderreichen familien

naja eventuell gibt es grund zu hoffen, denn glaubt man den umfragen besinnt sich die jugend wieder zurück zu familieren werten, anstatt an den selbstsüchtigen, familienfeindlichen idioligien der 68 jahre festzuhalten

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Re: abrbeiten bis 75

für alle die weniger als 2 Kinder haben"

Na passt, ich verzieh mich dann mal nach Kanada :-) Blöd, dass dem Staat dadurch natürlich Steuergeld entgeht (na ok, bei nur einem Kerl wirds egal sein...), aber that´s life :-)

Gast: Gast248
29.10.2011 16:57
3 0

Tendenziöser, schlechter Artikel

"In Belgien gehen Frauen nach zwei Monaten Karenz wieder arbeiten und geben ihr Kind in die Krippe. In Österreich erntet ein solches Konzept nach wie vor Unverständnis."

Zu Recht, wie man erkennt, wenn man sich mit dem Thema eingehender (zB aus Kindespsychologischer Sicht) beschäftigt anstatt nur oberflächlich ein paar Statistiken zu kopieren und den wirtschaftlichen Aspekt alleine zu betrachten.

Ein undifferenzierter, tendenziöser Artikel - der Presse unwürdig!


Antworten Gast: freund?
29.10.2011 18:55
2 1

Re: Tendenziöser, schlechter Artikel



richtig !

wir menschen sind keine roboter !

schöne grüße an die ÄÄUU !

Das ist ja schön und gut...

...löst aber das Problem nicht.
Man kann Betreuungsplätze schaffen, man kann Menschen ausbilden oder hereinholen, aber deshalb entstehen nicht mehr Arbeitsplätze.

Wo sollen denn die ganzen Menschen arbeiten, die Frauen, die gut ausgebildeten Einwanderer, die gut geschulten Migranten und die Alten, die nicht mehr in Pension gehen dürfen? Wir haben nunmal keine Vollbeschäftigung mehr und die wird es auch nicht mehr geben.

Die Arbeitsplätze, die adäquat bezahlt werden, kann man an einer Hand abzählen. Übrig bleiben die Niedriglohnjobs, dass sind dann auch diejenigen, die in der AMS Jobbörse landen und mit denen die Arbeitslosen schikaniert werden. Die will aber keiner, weil keiner große Lust drauf hat, für ein Gehalt, von dem man nicht leben kann, den ganzen Tag zu arbeiten. Noch dazu bezahlen Menschen, die so wenig verdienen, keine Einkommenssteuern und nur relativ wenig Sozialversicherung. Es nützt unseren Sozialtöpfen also herzlich wenig, wenn es viele dieser Jobs gibt und viele Menschen diese Jobs erledigen.

Was wir brauchen sind nicht mehr Arbeitskräfte, sondern mehr angemessen bezahlte Arbeitsplätze.

Gast: I*cheißmian
29.10.2011 16:19
0 0

Wenn ich die Autoren richtig verstehe haben wir eigentlich keine Probleme...

...denn durch Aktivierung der weiblichen Gesellschaftshälfte würde ein riesiges Arbeitskräftepotential frei werden wodurch kein Zuwanderungsbedarf mehr vorhanden wäre.

Wenn man Sarrazin folgt dann würde sich dieses Problem dann lösen wenn man Geldleistungen zu Sachleistungen umwandelt d.h. die Kinder bekommen einen Platz in der Betreuung GARANTIERT und nicht das Kinderbetreuungsgeld.

Zu erwähnen wäre noch dass die Reproduktionsrate erst bei einem Wert von 2,1 ausgeglichen wäre. Diesen Wert erreicht KEINES der "Vorbildländer" und auch der Geburtenzuwachs aus patriachalischen Zuwandererfamilien ist aus diesen Zahlen noch nicht herausgerechnet.

Gast: Luzifer
29.10.2011 14:57
0 0

Einen guten Teil der Zuwanderung

hätte man sich seit 1960 durch einen gemeinsamen Arbeitsmarkt mit Deutschland ersparen können. Es ist nicht einzusehen, warum in Deutschland der 70-er Jahre händeringend Arbeitskräfte gesucht werden und in Österreich zur selben Zeit Menschen einen Arbeitsplatz in den in Dt. nachgefragten Sparten gesucht haben bzw. Arbeitslose bezogen haben. Die auf Befehl der Allierten forcierte Verselbständigung von Österreich ist uns ganz schön teuer gekommen. Und jetzt stellt sich heraus, daß es auch anders geht ...
Andererseits macht die Landkarte über die Bevölkerungsentwicklung auch deutlich, wie ungerecht die Bodenschätze auf dieser Welt verteilt sind. Alle diesbezügliche Informationen werden gern vertuscht. Manchmal lüftet sich ein Zipfel dieser Geheimnisse: etwa durch die Information, daß sich der norwegische Pensionsfond nicht am Rettungschirm beteiligen wird (der norwegische Pensionsfond, der die Pensionen der Norwegen sichert, wird hauptsächlich aus enormen Einnahmen dieses Landes aus der Erdöl-Produktion gedeckt - da kann man wohl leicht hohe Pensionen auszahlen, ohne daß der Staat sparen muß!)

Gast: Niederösterrreicher
29.10.2011 14:28
3 0

"Europa schafft sich ab!"

Fakt ist, daß der "homo Europaicus" eine aussterbende Spezies ist. Sein Anteil an der (stark) zunehmenden Weltbevölkerung nimmt rasant ab, die Spezies wird also verdrängt.

Natürlich ist es gut, wenn man Mitmenschen hilft. Diese Hilfe sollte sich vor allem auf seine eigenen Landleute, allf. Nachbarvölker beziehen. Es sollte aber nicht zur "Sterbehilfe" für die Europäer ausarten ...

Gast: der wiener
29.10.2011 13:23
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die blödesten 2 Sätze dieses Artikel .....

.... : Lester Brown vom Earth Policy Institute hat errechnet, dass schon heute die Welternte für zehn Milliarden Menschen reichen würde – allerdings nur, würden alle Erdenbürger auf vegetarische Kost umsteigen. Bei einer Diät von Hamburgern, Steaks und Eiern würden laut Brown nur 2,5 Milliarden Menschen satt.
..... stammen vemutlich von einer von uns (global) bezahlten Politlemure; Meinungsmache für "Nicht Mitdenkende"; soziale Aspekte: eine "viel-Kinder Familie"? (hamma sowas net a g´hobt?) oder heutzutage sinnvoll?: Regenwaldbewohner mit Billiglaptops und pharmazeutischen Produkten auszustatten?
Um was geht´s wirklich?


Gast: Fabian F.
29.10.2011 13:15
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Miserabler Artikel!

Hier die Fakten:
Österreich 1970: 7,4 Millionen Einwohner
Österreich 2010: 8,4 Millionen Einwohner

Mehr Einwohner bedeuten: Mehr Häuser, mehr Autos, mehr Straßen, mehr Autobahnen, mehr Abgase, mehr Staus, mehr zerstörtes Grünland, mehr Beton, mehr Landschaftszerstörung, ...

Was hat der Einzelne davon? Luxemburg und die Schweiz haben weniger Einwohner als A, sind aber wohlhabender. Wir brauchen NICHT mehr Arbeitsplätze, sondern Vollbeschäftigung. Das ist eine Riesen-Unterschied. Ich lebe lieber in einem Land mit 5 Millionen Einwohnern und hoher Lebensqualität als in einem Land mit über einer Milliarde Einwohner und schlechter Lebensqualität (Indien). Das Pensionsargument ist nur vorübergehend, weil nach einer temporären Überalterung ein Gleichgewicht oder sogar eine Verjüngung eintritt. Österreich braucht ein Bevölkerungsgleichgewicht, um langfristig eine hohe Lebensqualität zu erreichen. Die Grünen haben einen intellektuellen Widerspruch, wenn sie für Zuzug und Naturschutz plädieren.

Re: Miserabler Artikel!

Großartiger Beitrag. Bin ganz ihrer Meinung.

 
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