Zwei Wochen nach der Havarie der "Costa Concordia" hat die Reederei Costa Crociere den Passagieren eine Entschädigung von 14.000 Euro pro Person angeboten. Der Einsatz am Schiffswrack geht indes weiter.
"Zeugen ergänzten, hunderte Senioren und Behinderte seien sich selbst überlassen worden, Erwachsene hätten sich vor Kindern in die Boote gedrängt. Kein Passagier habe Rücksicht auf andere genommen." Wie überall.... schöne neue (Egoisten-) Welt.... "Hauptsoch I, de ondern samma wurscht!"
Schlimm und traurig genug, dass über mögliche Umweltverschmutzung diskutiert wird bevor alle Menschen aus dem Wrack geholt werden. Die Bergung ist mit dem heutigen Wissen und der vorhandenen Technik möglich. Geld dafür ist auch vorhanden.
Es gibt vermutlich kaum noch Menschen auf dem Wrack. Für die Angehörigen ist es zwar schlimm, aber für die Leichen macht es keinen Unterschied mehr, ob sie ein paar Tage früher oder später aus dem Wrack geholt werden. Wenn aber die ganze Küste verschmutzt wird, Flora und Fauna nicht überleben konnen und die Menschen, die an der Küste wohnen und für ihren Lebensunterhalt auf eine intakte Natur angewiesen sind, ist es sehr wichtig, dass große Anstrengungen gemacht werden, um ein Umweltdesaster zu verhindern.
Geld und Technik mögen auch genügend vorhanden sein, aber für die Bergung der Leichen setzen Menschen ihr Leben aufs Spiel. Da kann man nicht vorsichtig genug sein.
Man braucht kein Technik Freak zu sein um sich zu fragen, warum man das Schiff, das wenige Meter von einem Inselchen entfernt liegt, nicht mich Stahlseilen festbindet. Die Verankerungen waeren rasch gemacht, und die Kosten im Vergleich zur drohenden Umweltkatastrophe minimal.. Stattdessen wird immer gezittert wie bei einem Roulette, bewegt es sich oder nicht?!
Man merkt, dass Sie kein Techniker sind, das Schiff wiegt rund 140.000 Bruttoregistertonnen! Wenn es also sinkt gibt es kein(e) Stahlseil(e) die das Schiff halten könnten...
... und haben Sie sich schon gefragt, wie schwer ein 150m bis 200m langes Stahlseil ist? Faustformel bei 1 cm Duchmesser rund ein Kilo/Meter.
... und welche Schrauben nehmen wir? 8mm oder doch 10mm?
Theoretisch könnte es funktionieren, da es ja nicht das komplette Gewicht halten müsste, sondern nur die Kräfte abfangen die es aus seiner jetzigen Lage bringen wollen.
Was mich eher interessiert, falls es nicht weiter absinkt, was passiert dann mit so einem Wrack vor einer Küste, zerlegen wird wohl nicht möglich sein.
es war ein felsen, 150m von der insel entfernt. der kapitän hat ihn gestreift, danach im wahrsten sinne des wortes den anker geworfen, mit dem schwung eine 180° wende gefahren, um in den hafen zu gelangen, dabei ist er dann an der küste hängen geblieben, weil das schiffernakl natürlich schon recht viel wasser geschluckt hatte und sehr tief lag. durch das wendemanöver am anker lag das schiff in geradezu "idealer" schräglage, um den riß in tieferes wasser zu drücken, was den sinkvorgang noch beschleunigte.
Ich beende das Gespräch mit ihnen genauso, wie sie es gestern begonnen haben:
Leute wie sie, die weder von der Seefahrt noch von Schiffen was verstehen und vor allem nichts von der Labilität von physikalischen Regelkreisen und Folgeereignissen, sollten hier den Mund halten!
150m vom ufer entfernt passiert? was für ein schwachsinn, auf bild 4 kann man erkennen das es max 30-50m vom ufer sind, kein wudner das es da noch sehr seicht und steinig ist.
Gast: Immer eine Hand breit Wasser unter dem Kiel sag ich immer
16.01.2012 11:09
Den diffusen Meldungen aus verschiedenen Medien entnehme ich anhand einer Seekarte, daß die MS Costa Concordia bei einem angegebenen Abstand zur Ostküste der Insel Giglio von nur 150 Meter (entspricht nicht einmal einer Kabellänge=1/10 Seemeile!) mit der vorgelagerten Isole de Scole kollodiert sein muss. Nach Abstoppen der Fahrt hat sie dann noch 180° gewendet, offensichtlich um den Hafen Giglio Porto anzulaufen und damit die Bergung zu erleichtern. Der angeblich in der Seekarte nicht eingezeichnete Felsen ist eine weitere noch kleinere Insel bzw. ein Unterwasserriff, die in jeder Seekarte eingezeichnet sind und von dem dieses riesige Kreuzfahrtschiff mindest eine Seemeile Abstand hätte halten müssen!
"Fachleute vermuten, dass sich das Schiff zu stark der Insel Giglio genähert habe. Das Schiff hätte fünf Seemeilen von der Inselküste entfernt fahren müssen, doch bis dorthin war es nur eine Meile. Der Kapitän wurde wegen des Verdachts der "fahrlässigen Tötung" verhaftet. Außerdem soll er das Schiff zu früh verlassen haben."
Das Schiff ist doch niemals eine Meile von der Küste entfernt. Auf den Bildern schaut es so aus, als wären das keine 100m.
Man kann die angeblich auf keiner Seekarte sichtbaren Untiefen sogar am Luftbild sehen. Dass in der Nähe von Häfen Untiefen nicht erfasst sind ist sowieso ein Märchen, wie jeder Hobbykapitän weiß.