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"Costa Concordia": Reederei wirft Kapitän "Fehler" vor

16.01.2012 | 18:56 |   (DiePresse.com)

Die Route des Schiffes führte zu nahe an der Küste vorbei, vermutet die Reederei. Schlechtes Wetter behindert die Suche nach den 16 Vermissten. Sechs Tote wurden bisher gefunden.

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Das Drama vor der Küste der Toskana geht weiter: Nach der Havarie des italienischen Kreuzfahrtschiffes "Costa Concordia" ist die Zahl der Todesopfer auf sechs gestiegen. Einzelheiten zum Hergang der Schiffskatastrophe erhofft man sich von der Auswertung der Blackbox. Die Reederei schließt menschliches Versagen als Unglücksursache jedenfalls nicht aus. "Es scheint, dass der Kommandant Beurteilungsfehler gemacht hat, die schwerste Folgen gehabt haben", teilte die in Genua ansässige Kreuzfahrtgesellschaft Costa Crociere mit. "Die Route des Schiffes führte offenbar zu nahe an der Küste vorbei." Auf der Seekarte waren die Felsen vor dem Hafen von Giglio deutlich sichtbar eingezeichnet.

Es sehe so aus, als seien die Entscheidungen des Kapitäns in der Notsituation nicht den üblichen Regeln von Costa Crociere gefolgt, erklärte die Reederei. Das Unternehmen hob in seiner Erklärung die Leistung der Besatzung bei der Evakuierung der "Costa Concordia" hervor. Die Mannschaft habe "tapfer und zügig dabei geholfen, mehr als 4000 Personen in einer sehr schwierigen Situation in Sicherheit zu bringen", hieß es.

Der Kapitän sein Erster Offizier wurden am Samstag wegen Fluchtgefahr festgenommen. Beiden wird schweres Fehlverhalten vorgeworfen.

Wetter behindert Suche nach Vermissten

Am Montag ist aus dem Wrack des havarierten Kreuzfahrtschiffes ein weiteres Todesopfer geborgen worden. 16 Personen - zehn Passagiere und sechs Besatzungsmitglieder - sind noch als vermisst gemeldet. Unter ihnen sind ein Vater und seine fünfjährige Tochter, zwei Franzosen, zwei Amerikaner und eine Peruanerin.

"Die Hoffnungen, weitere Vermisste lebend zu finden, sind minimal", sagte der Bürgermeister der Insel Giglio, Sergio Ortelli. Und sie schwinden weiter: Die Suche musste wegen der schlechten Wetterbedingungen vorübergehend ausgesetzt werden. Die "Costa Concordia" hatte sich um neun Zentimeter bewegt. Nachdem die Stabilität des Schiffes überprüft worden sei, seien die Arbeiten fortgesetzt worden, sagte Feuerwehrsprecher Luca Cari. Der Wind in der Region um die Insel Giglio und der Wellengang hätten nachgelassen.

Nicht ausgeschlossen wird, dass die "Costa Concordia" ganz versinken könnte. Das Schiff befindet sich derzeit an einer 30 Meter tiefen Stelle am Rand zu tieferen Gewässern. Seit Montagfrüh ist das Wrack zehn Zentimeter abgerutscht. Für Donnerstag ist eine wesentliche Verschlechterung der Bedingungen prognostiziert.

Costa Concordia: Einsatz am Schiffswrack

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Die "Costa Concordia" war am späten Freitagabend mit mehr als 4200 Menschen an Bord auf einen Felsen gelaufen. Dabei war der Rumpf des Schiffes aufgerissen worden. Nach starkem Wassereinbruch neigte sich das Schiff und kippte schließlich auf die Seite.

Kapitän vorzeitig von Bord gegangen

Dem Kapitän und dem ersten Offizier des Schiffes wird schweres Fehlverhalten vorgeworfen. "Sie haben das Schiff lange vor Abschluss der Evakuierungsaktion verlassen", sagte Staatsanwalt Francesco Verusio. Nach einigen Berichten war der Kapitän schon fünf Stunden vor Ende der Evakuierungsaktion an Land. Dieser behauptete jedoch, er habe als letzter das Schiff verlassen. Dem Kapitän wird angeblich auch "fahrlässige Tötung" vorgeworfen. Er selbst machte eine fehlerhafte Seekarte für das Unglück verantwortlich.

Montagabend wurde außerdem bekannt, dass die Staatsanwaltschaft Ermittlungen gegen weitere drei Offiziere des Schiffs aufgenommen hat. Ihnen wird Mitverantwortung bei der Schiffskatastrophe vorgeworfen. Außerdem sollen auch sie das Schiff zu früh verlassen haben.

Verusio berichtete, dass das Schiff lediglich 150 Meter von der Küste entfernt war, als es auf Grund lief. "Der Meeresboden ist dort voll mit Steinen und Felsen. Für ein Kreuzfahrtschiff ist es dort sehr gefährlich", so Verusio. Noch unklar ist den Behörden, warum der Kapitän erst um 22.43 Alarm geschlagen hatte. Dabei war das Schiff am Freitag um 21.45 Uhr gegen den Felsen geprallt.

"Der Kapitän hat mit Bravour gehandelt und dafür gesorgt, dass viele Menschenleben gerettet werden konnten", sagte sein Rechtsanwalt Bruno Leporatti. Sein Mandant sei wegen der Todesopfer an Bord seines Schiffes erschüttert. Die Festnahme sei unbegründet. Der Kapitän habe bisher volle Kooperationsbereitschaft mit den Behörden gezeigt.

Entschädigung für Passagiere

Die 77 Österreicher, die an Bord der "Costa Concordia" waren, könnten bald mit einer Entschädigung rechnen. Dies versicherte Eurotours, exklusiver Reiseveranstalter von Hofer-Reisen, bei dem 50 österreichische Passagiere die Kreuzfahrt gebucht hatten. Eurotours habe sich mit jedem der Österreicher in Verbindung gesetzt.

Nach Angaben des italienischen Rechtsanwalts Marco Bona, der auf Entschädigungen nach Schiffs- und Flugzeugunglücken spezialisiert ist, wird jeder der über 4200 Passagiere an Bord der "Costa Concordia" einen Betrag zwischen 10.000 und 20.000 Euro erhalten. Die Hinterbliebenen der Todesopfer könnten mit einer Entschädigung von 430.000 Euro rechnen.

Verlust in Millionenhöhe

Die Verluste für die Costa Crociere wegen des Unglücks vor der Toskana sind enorm. Das Unternehmen bezifferte den vorläufigen Schaden mit 73 Millionen Euro. 500 Millionen Euro ist der Wert des auf Grund gelaufenen Kreuzfahrtschiff. Das Schiff hätte der Reederei allein in diesem Jahr Einnahmen von 60 Millionen Euro gebracht. Geschäftsführer Pier Luigi Foschi zeigte sich überzeugt, dass sich die Rederei nach dieser Tragödie erholen werde. "Wir werden das Vertrauen der Kunden zurückgewinnen", meinte der Manager.

Nach dem Unglück soll das Schiff von Spezialisten geborgen werden. Das Wie ist aber noch unklar. Erwogen werde unter anderem eine Bergungsaktion mit Hilfe riesiger Luftkissen, die das zur Seite geneigte Schiff wieder aufstellen, so Foschi. Auch eine Zerlegung des Schiffs schloss der Geschäftsführer nicht aus.

Inzwischen droht den 1000 Besatzungsmitgliedern der Costa Concordia der Jobverlust. "Für die Besatzungsmitglieder ist es eine doppelte Tragödie. Nachdem sie das Schiffsunglück miterlebt haben, verlieren sie jetzt ihre Arbeit", so ein Gewerkschaftssprecher.

(Ag.)

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642 Kommentare
 
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Viel Schleim, wenig Tatsachen!


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Re: Viel Schleim, wenig Tatsachen!

warum sind sie so unappetitlich? Sie hat nur ihre Erlebnisse und Eindrüvke erzählt uns es ist nicht zu erkennen, welche Tatsachen sie ausgelassen hätte. Dass die Menschen bei solchen Situationen keine Zivilcourage und Rücksichtnahme mehr an den Tag legen glaube ich z.B. ganz sicher. Jetzt gehts mit Sammelklagen zuerst einmal ans grosse Geld...

Gast: oTTo denkt, BITTE nicht stören!
21.01.2012 00:08
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Ich frage mich dieser Tage ganz was anderes......

....das Unglück ist nicht mehr rückgängig zu machen, also sollten wir an die Zukunft denken....UND DA BIN ICH SEHR HELLHÖRIG GEWORDEN, da hat doch dieser Kapitän angeblich diese Frau an Bord gehabt, mir geht es jetzt nicht um eventuelle Beziehungsgeschichten, aber angeblich war ja diese Frau nicht auf der Passagierliste eingetragen, so etwas befremdet mich......EIGENTLICH NOCH MEHR, wenn die anderen Offiziere dazu noch behaupten, DASS ES NORMAL WÄRE WENN MANN IRGENDWELCHE FREUNDE, OHNE EINTRAGUNG IN DIE PASSAGIERLISTE, MIT AN BORD NIMMT......das finde ich sehr seltsam, WAS ist wenn sich so ein Freund auf hoher See plötzlich als Feind deklariert???.....mich wundert nämlich, wenn wir in ein Flugzeug einsteigen, dann darf ich nicht einmal ein After-Shave im Handgebäck mitführen.....und auf einem Kreuzfahrtschiff fahren Menschen mit, WO NICHT EINMAL BEKANNT IST, WER SIE SIND, GESCHWEIGE IN EINER PASSAGIERLISTE EINGETRAGEN SIND.......ich glaube darüber sollten die Schiffseigner einmal intensiv nachdenken!

Ps: die meisten "Unfälle" passieren aus Routine!

Re: Ich frage mich dieser Tage ganz was anderes......

mit einem Schiff kann man auch nicht in ein Hochhaus fliegen.

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Re: Re: Ich frage mich dieser Tage ganz was anderes......

in einem Hochhazs sind aber weniger als 4000 Leute - echt blöder Vergleich

Schadensersatz

ARD tagesschau, 20.01.2012, Kommentar von Stefan Troendle "Das Versagen hatte System":

So geht's vor Gericht nicht für Schettino, sondern für die Reederei und US-Eigner Carnival weiter...

(ja ja im Traum siegt immer die Gerechtigkeit )

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Wieso hat sich das Schiff eigentlich nach Steuerbord geneigt ?


Der lange Riß ist auf der Backbordseite des Schiffes. Da wäre es viel naheliegender, dass das Schiff eben nach Backbord krängt.

Antworten Gast: Hermann vom Gipfel
20.01.2012 21:05
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Re: Wieso hat sich das Schiff eigentlich nach Steuerbord geneigt ?

Wäre es denkbar, dass der Anker noch während der Fahrt geworfen wurde?

Antworten Gast: cantiere navale
20.01.2012 19:41
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Re: Wieso hat sich das Schiff eigentlich nach Steuerbord geneigt ?

Dynamik von Wasser in Hohlkörpern. Die Costa Concordia hat für die Wende nach Steuerbord (Riss in backbord) den Anker geworfen. Dadurch ist die Wende sehr eng geworden und die Wassermassen dürften sich in der Wende auf Backbord gesammelt haben. Als das Schiff aus der Wende kam, haben sich die Wassermassem nach Steuerbord verlagert und das Schiff zum kentern gebracht.

Antworten Gast: Alien (Dauerzensuriert)
20.01.2012 19:36
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Re: Wieso hat sich das Schiff eigentlich nach Steuerbord geneigt ?

Das hängt mit der Wasservertielung im Rumpf zusammen, die nicht so leicht zu beeinflussen ist.

In Dankbarkeit von Pier Luigi Foschi, Chairman & CEO (Teil 2)

...Für alle Gäste, die sich auf Kreuzfahrt befinden, wird entsprechend den gesetzlichen Vorschriften innerhalb von 24 Stunden ab dem Einschiffungstag eine Übung durchgeführt. Costa Kreuzfahrten verfügt über ein Computersystem, mit dem kontrolliert werden kann, ob alle Gäste an dieser Übung teilgenommen haben.

Zur Gewährleistung maximaler Sicherheit stehen außerdem auf allen Costa-Schiffen Schwimmwesten, Rettungsboote und Floße zur Verfügung, deren Anzahl über der Anzahl aller Personen, die sich auf dem Schiff befinden können, liegt.
Die Rettungsboote sind mit Sicherheitsausstattungen wie Wasser - und Essensvorräten, Erste-Hilfe-Kästen und Signal - sowie Kommunikationsgeräten ausgestattet, die garantieren, das in aller Sicherheit auf Hilfe gewartet werden kann. Die Rettungsboote werden zudem regelmäßig sorgfältigen Kontrollen durch das Schiffspersonal und Prüfgesellschaften unterzogen. Alle Schiffe von Costa Kreuzfahrten sind RINA - zertifiziert und werden mit modernsten Technologien und nach höchsten Standards gebaut.
Wir sind uns der Verantwortung bewusst, die wir denjenigen gegenüber haben, die uns ihr Vertrauen schenken. Die vielen Sympathiebekundungen, die wir in diesen Tagen von Gästen erhalten, die auf unseren Schiffen gereist und unseren Mitarbeitern begegnet sind, sind uns in diesem Moment Ermutigung und Trost.

Ihr Vertrauen zu behalten, wird uns die beste Belohnung für all unsere Anstrengungen sein.

In Dankbarkeit,

Pier Luigi Foschi
Chairman & CEO Costa Cruise

Mitteilung von Pier Luigi Foschi, Chairman & CEO Costa Cruises

Solches kam nun mit der Post, Luigi muss Schaden begrenzen:

Liebe \ Lieber ....,

es ist mir eine moralische Verpflichtung, mich in diesem schweren Moment an Menschen wie Sie, die uns ihr Vertrauen geschenkt haben, zu wenden.

Der schreckliche Unfall der Costa Concordia hat das getroffen, was uns am meisten am Herzen liegt: unsere Gäste, unsere Mitarbeiter, eines unserer herrlichsten Schiffe. Wir sind zutiefst erschüttert über die Leiden, Ängste und Unannehmlichkeiten, die diese Menschen erfahren, und über den Schmerz der Angehörigen der Opfer. In aller Welt sind etwa 1.100 Mitarbeiter von Costa Kreuzfahrten seit Freitagabend ohne Pause mit den Folgen dieses schrecklichen Unfalls beschäftigt, indem sie die Rettungsaktionen unterstützen und den Gästen sowie der Besatzung helfen, nach Hause und zu ihren Familien zurückzukehren.

Wer uns kennt, weiß, dass Costa Kreuzfahrten in voller Einhaltung aller Sicherheitsvorschriften arbeitet und dass seine Managementverfahren den internationalen Standards entsprechen, diese teilweise sogar übertreffen.

Allen Mitgliedern unserer Besatzungen wurde eine Spezialausbildung für den Umgang mit Notfällen und die Unterstützung der Gäste im Fall einer Evakuierung des Schiffs zuteil. Jedes Mitglied unserer Besatzungen verfügt über eine spezifische Zertifizierung (BST - Basic Safety Training) und wird in Schiffsevakuierungsübungen geschult, die regelmäßig alle zwei Wochen stattfinden.

Alles stand auf der Kommandobrücke

Die 25-jährige moldawische Balletttänzerin, die vermutlich doch keine blinde Passagierin war, befand sich während des Unglücks mit dem Kapitän auf der Kommandobrücke des Schiffes - das wird ja noch immer spannender!

Gast: M. Wolf
20.01.2012 15:38
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rutscht weiter ab

Das tun andere auch.

Warum das Fixieren schwierig ist

Werte Presseleser!

Laut Angaben der Reederei ist die C.C.
290 m x 35 m groß; Gewicht 114.500 t, leer!
Nun ist gut ein Drittel des Volumens mit Wasser gefüllt, macht weitere rd. 40.000t.
Und zu allem Überfluß schiebt das Meer über die volle Länge hin und her, anders als wenn das Schiff obenauf schwimmen würde!
Die Kräfte die hier - dynamisch - wirken sind also mind. 5-mal größer.

Leicht nachvollziehbares Experiment:
denken Sie sich an einem Steg stehend und ein ca 5m langes Motorboot haltend. Sie werden es "leicht", wenn auch langsam schieben können.
Und dann denken Sie sich das MBoot an Land liegend; und nun viel Glück beim Schieben ...

Und kurz zum "Versicherungsmythos" -
wenn eine Vg. der Reederei nachweisen kann, dass diese nicht alles zur Vermeidung größeren Schadens unternommen hat, was denken Sie wird die Vg. tun ?

Einen schönen Tag noch,
Ihr A. Jakob

Antworten Gast: Rating Agent 007
20.01.2012 22:21
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Re: Warum das Fixieren schwierig ist - Unsinn

Das ist methodischer Unsinn.
1. Es wirken nur jene Kräfte, die in den Abgrund ziehen und das sind bei dieser Lage nur ein sehr sehr kleiner Anteil des Gesamtgewichts.
2. Das Schiff bewegt sich nicht dynamisch mit dem Wellengang. Die Bewegung liegt bei mm,cm pro Tag und daraus ergibt sich keine dynamische Überhöhung, insbesondere schwingt das Schiff nicht.
3. Das Beispiel mit dem Motorboot begünstigt sogar die Situation anstelle sie zu verschlechtern, eventuell können sogar zusätzlich Steine aufeschüttet werden.

Antworten Gast: cantiere navale
20.01.2012 19:47
1 0

Re: Warum das Fixieren schwierig ist

Diese Rechnung stimmt nicht. Dennoch sind die Kräfte, die durch den Schwell wirken enorm!

Re: Re: Warum das Fixieren ... > Rechnung stimmt ni ...

No problem von wegen "richtig"; ich wollte aufklären und dabei dürften wir uns einig sein ... "enorme Kräfte".
WEnn Sie meine Phi-mal-Daumen Rechnung korrigieren wollten, bin ich im Namen der anderen Leser nur dankbar.

Als Grundlage: ich habe die BRZ mit 2,5m³ bewertet.

schönen Abend A. Jakob

Re: Warum das Fixieren schwierig ist

Das Gewicht ist nicht 114.500 tonnen. Soviel wiegt eine Flugzeugträger.

Re: Re: Warum das Fixieren ... Vergleich

Tja, wir können die Schiffstypen defacto vergleichen.

Denn die Nimitz-Klasse, als eine Klasse nukleargetriebener Flugzeugträger der United States Navy, weist eine Verdrängung von rd 100.000 Standard-Tonnen auf und gehört somit zu den größten Kriegsschiffen.
Deren Länge rd 330m, die Breite rd 40m;
wenn die Landefläche rd 80m breit ist, bedenken sie dass diese in Alu-Leichtbauweise aufgebaut ist.

Schöbnen Abend noch A. Jakob

Gast: i kon net übarö sei
20.01.2012 14:22
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i verstehs net......

...do hau i zwoa hundertanegel on lond eini und bind a schnur umi und di loge is stabül, denkts a weng!

0 2

Ich denke, eine Verankerung wäre möglich:

Ein Seil um das Schiff und die Spitze des nahe gelegenen Felsens (Länge für eine Schleife etwa 1000m).

Für die Reederei zählt aber nur Geld. Für das versunkene Schiff erhält sie ~ 500 Mio abzgl. Selbstbehalt. Wird das Schiff gerettet, werden nur die Reparaturkosten ersetzt und sie haben ein Schiff in der Flotte, für das sich kein Publikum mehr begeistern wird.
Costa wird nach dieser Katastrophe in jedem Fall Umsatzrückgang spüren - da sind 500 Mio allemal besser als ein ramponiertes Schiff.


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Bild einer möglichen Verankerung

auf t i n y u r l . c o m Schrägstrich 7ewxgjs (Leerzeichen herausnehmen ;-)

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Ich denke, eine Verankerung wäre möglich:

tinyurl.com/7ewxgjs

Für die Reederei zählt aber nur Geld. Für das versunkene Schiff erhält sie ~ 500 Mio abzgl. Selbstbehalt. Wird das Schiff gerettet, werden nur die Reparaturkosten ersetzt und sie haben ein Schiff in der Flotte, für das sich kein Publikum mehr begeistern wird.
Costa wird nach dieser Katastrophe in jedem Fall Umsatzrückgang spüren - da sind 500 Mio allemal besser als ein ramponiertes Schiff.

Gast: nina blum
20.01.2012 12:45
2 8

typisch Italiener. Jedem Rock nachsteigen, selber eh kein Geld zum Zahlen und jetzt bei dem Schiff auch nur zuschauen

Beim Kochen könnens ja auch nur Gatsch und belegte Fladen.

Gast: Blankensteiner Husar
20.01.2012 11:35
0 6

Dass man die Schaluppe mit Stahltrossen an Land verankern muss um ein Abrutschen zu verhindern ist wohl logisch!

Aber die Gscheitern von Pasta asciuttas warten wieder mal bis es zu spät ist.
Und dann jammerns wieder bei der Mama!

 
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