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Eurotours verspricht Entschädigung für Reisende

16.01.2012 | 18:06 |   (Die Presse)

Österreichische Passagiere des verunglückten Kreuzfahrtschiffes Costa Concordia könnten mit bis zu 20.000 Euro Schadenersatz rechnen. Reiseveranstalter Eurotours habe mit jedem der Passagiere Kontakt aufgenommen.

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Rom/Wien/APA. Jene 77 Österreicher, die an Bord des verunglückten Kreuzfahrtschiffes Costa Concordia waren, könnten mit Entschädigung rechnen – das versicherte Eurotours, der Reiseveranstalter von Hofer-Reisen, bei dem 50 der Österreicher ihre Kreuzfahrt gebucht hatten.

Eurotours habe mit jedem der Österreicher Kontakt aufgenommen: „Wir klären mit jedem ab, was er verloren hat. Außerdem sind wir in Verbindung mit der Kreuzfahrtgesellschaft Costa Crociere (Betreiber der Costa Concordia, Anm.). Wir wollen dafür sorgen, dass alle Passagiere zu ihrem Recht kommen“, sagte Stefan Bracher, Kommunikationschef von Eurotours, am Montag der APA. Viele hätten beim Verlassen des Schiffs ihre Papiere nicht mitnehmen können. Die Passagiere seien nach der Heimkehr erschöpft, aber auch erleichtert. „Sie haben es geschätzt, dass wir als Veranstalter wenige Stunden nach dem Unglück vor Ort waren, um unsere Passagiere bei der Heimkehr zu unterstützen“, sagte Bracher. Ansonst hätten sich viele über chaotische Zustände bei der Rettungsaktion beklagt.

Nach Angaben des italienischen Rechtsanwaltes Marco Bona wird jeder der über 4200 Passagiere 10.000 bis 20.000 Euro Entschädigung erhalten. Hinterbliebene der Todesopfer könnten mit je bis zu 430.000 Euro rechnen.

Gewaltiger Schaden für Reederei

Die Verluste für Costa Crociere sind enorm: Die Schäden wurden vorerst mit rund 73 Mio. Euro beziffert. Das Schiff selbst sei etwa 500 Mio. Euro wert; es hätte der Reederei heuer Einnahmen von mindestens 60 Mio. Euro bringen sollen.

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642 Kommentare
 
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Gast: Ösi
16.01.2012 12:48
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Irgendwann wird's aber nun doch zu viel mit den Behauptungen. Sextanten zur astronomischen Navigation kann man nur verwenden, wenn man mindestens 60 Seemeilen von der Küste entfernt ist, da man zum Messen der Höhe eines Sternes über dem Horizont (das macht der Sextant) eine klare, unverfälschte Kimm (Horizontlinie) benötigt.

Für die Navigation entlang der der Küste gibt es andere Methoden und ja - die lernt jeder Nautische Offizier in der Schule. Die Navigation ist aber nicht Aufgabe des Kapitäns, sondern seiner Offiziere. Auf einem Passagierschiff ist es nun mal eine der wichtigsten Aufgaben des Kapitäns, "in seiner schicken Uniform beim Essen" zu sitzen. Das nennt sich Repräsentation und dafür wird er bezahlt.

Ganz bestimmt wurden an Bord schwere Fehler begangen, aber darum muss man doch noch lange nicht aus lauter Unkenntnis Probleme da suchen, wo keine sind.

Tschüssi

Re:

Also in aller Regel gibt es drei Offiziere, die im Schichtdienst arbeiten und im Prinzip die gleiche Ausbildung und die gleiche Befähigung wie der Kapitän haben. Verantwortlich ist letztendlich der Kapitän. Es entspricht der sog. "guten Seemannschaft" sich immer ausreichend von Gefahrenstellen frei zu halten. Es ist somit ausdrücklich nicht erlaubt knapp an Hindernissen vorbei zu fahren. Ein ausreichender Sicherheitsabstand ist Vorschrift. Alleine das Zuwiderhandeln hiergegen wäre bereits eine Verfehlung und der Kapitän müsste Maßnahmen ergreifen, auch wenn das Schiff nicht auf Grund lief. Bei Schiffen dieser Größenordnung ist der ausreichende Abstand garantiert mehr als 2 Kabellängen (ca. 370m) zu einer Insel bzw. einer Untiefe. Dass anfangs von Instrumentenfehlern die Rede war ist schlicht und ergreifend auf die Unkenntnis von Journalisten zurück zu führen. Und zu den ominösen "Fehlern" in der Seekarte. Das gehört zu den Märchen, da Untiefen die für solche Schiffe gefährlich sind, sehr sehr sehr gut kartografiert sind. Warum wohl, könnte man sich fragen.

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Re:

das mit der verantwortung stimmt schlichtweg nicht. die offiziere fuehren das zwar durch, aber auf jedem schiff hat der kapitaen die oberste verantwortung. sein 1. offizier vertritt in zwar, aber in diesem fall ist es voellig richtig, dass er zur verantwortung gezogen wird. und NEIN, es ist nicht seine wichtigste aufgabe zu repraesentieren ... es ist seine wichtigste aufgabe auf seine passagiere, und auf sein schiff auzupassen (in dieser reihenfolge) .. es ist auch unglaublich, dass da crew-mitglieder vor den passagieren das boot verlassen haben.

0 0

Re:

das lernt man schon beim privaten FB2 scheinchen wie das eigentlich geht in kuestennaehe ... und auf jeder hobby-seekarte sehe ich, dass dort 3,3 m tief ist das wasser und als gefaehrlich markiert ist es auch ...

ich kann einfach nicht verstehen, wie man in dieser gegend - ausser die direkte hafeneinfahrt (die ist wohl ausgehoben) mit einem derartig grossen kreuzer fahren kann. die gegend ist fuer segler mit 2.5m tiefgang schon eher gefaehrlich ...

Re: Re:

Weil offensichtlich verantwortungslose Menschen dieses Schiff geführt haben. In Gewässern wo jeder Hobbysegler einen Bogen macht fährt so ein riesiges Schiff einfach munter durch. Das muss schief gehen.
Der Hr. Kapitän sollte sich schon mal auf den Knast einstellen, genauso wie der diensthabende Offizier inkl. dem Rudergänger, der so einen Kurs auch nicht einfach so fahren darf, außer es hält ihm jemand die Pistole an die Brust. Oder waren die alle bis oben hin voll?

Gast: Neptun
16.01.2012 12:46
0 4

Schiffe wie dieses sollten nicht mehr fahren dürfen!

Wahrscheinlich trifft auch die Behörden Schuld. Wer hat solche ien Schiff zugelassen?
Als Österreicher darf man nicht vergessen: Vetternwirtschaft.
Das schliesst naturgemäß auch die guten Seefahrer aus.

Re: Schiffe wie dieses sollten nicht mehr fahren dürfen!

Ihr Nik ist unpassend. Was hat denn das mit der Schiffszulassung zu tun? Das ist ein Schiff, es ist für Wasser gebaut. Wer damit an Land fährt zerstört es. Versuchen Sie mal mit einem Auto (Landfahrzeug) im Wasser zu fahren. Sie werden gleich merken was ich meine.

Gast: nina blum
16.01.2012 12:44
0 1

Die Costa Concordia fuhr unter italienischer Flagge, unterlag also, was Sicherheitsvorschriften und den Ausbildungsstand der Besatzung betrifft, den Vorschriften der EU - was auch immer das bedeuten mag.

http://www.vesseltracker.com/en/Ships/Costa-Concordia-9320544.html

Auf der Website gibt es außer den Register-Informationen zum Schiff auch noch eine interessante Vermutung, warum das Schiff so nahe an der Küste langfuhr, nur um die Gerüchteküche am Dampfen zu halten. :-)

0 2

Als ich die ersten Bilder des umgekippten Riesen hier bei der Presse sah, verursachten sie bei mir ungläubiges Staunen:
selbst als "Landratte" ist es einem doch wohl klar, dass ein Schiff dieser Dimensionen nicht so nahe an der Küstenlinie passieren darf. Zunächst würde ich mal überprüfen, ob im Küstenort nicht Frau/Freundin/Kinder oder Enkel des Kapitäns wohnen...!
Sieht mir doch schwer nach "Eindruck schinden" eines verantwortungslosen Schiffsführers aus

Gast: Immer eine Hand breit Wasser unter de Kiel sage ich immer
16.01.2012 12:38
0 1

Die Reederei muss ermahnt werden das Schiff zu sichern!

Offenbar ist der Reederei das Schiff bereits egal. Ich vermute die Versicherungsprämie ist heute schon eingegangen.

Re: Die Reederei muss ermahnt werden das Schiff zu sichern!

Ich vermute mal, dass Sie nicht wissen, dass grobe Fahrlässigkeit nicht einfach so versicherbar ist und normalerweise auch nicht versichert wird, weil das zu teuer ist.
Und das war GROBE Fahrlässigkeit.

Gast: Immer eine Hand breit Wasser unter dem Kiel sag ich immer
16.01.2012 12:15
0 1

Der Bürgermeister der Insel Giglio

hat die Reederei ermuntert möglichst nahe an seinem Fenster vorbeizufahren. Er muss daher auf Lebenszeit von jeder Möglichkeit selbst ein Schiff zu lenken - und sei es nur ein kleines Motorboot - ausgeschlossen bleiben. auf wirtschaftliche Beteiligungen an Unternehmungen, die mit Schiffen Profit machen - sollten untersagt werden.

Gast: Pips
16.01.2012 12:07
0 2

Es

gibt überhaupt kein Gesetz das einem Kapitän vorschreibt, wann er "sein" Schiff verlassen darf. Da zitieren viele zuviel Micky Mouse Geschichten. Überhaupt der ganze Medinhype. "Wie bei der Titanic" ....
Keiner war je bei der Titanic dabei! Nebenbei liegt das Schiff direkt vor der Küste. Jeder der des Schmimmens mächtig ist könnte bequem hin und her schwimmen.

Re: Es

Klar gibt es dafür Gesetze. Er ist für alle an Bord verantwortlich und muss alles in seiner Macht stehende tun um alle Passagiere und auch die Besatzung vor Schaden zu bewahren. Und wie soll er das machen, wenn er nicht am Schiff ist, wo doch das Schiff der gefährliche Ort ist? Er sollte das Schiff besser kennen als jeder andere an Bord und damit die wichtigen Entscheidungen treffen was zu tun ist.

0 0

Re: Es

voellig richtig - eigentlich. aber der kapitaen ist fuer seine passagiere verantwortlich. wann er sein schiff verlaesst ist seine sache. es geht lediglich darum, dass er alles tut um die menschen die sich auf seinem schiff befanden zu retten ... wenn er das besser vom festland koordinieren kann, dann muss er sein schiff verlassen ...

das ganze kommt aus der geschichte, als kapitaene noch an der fracht beteiligt waren die sie transportiert haben und dafuer persoenlich verantwortlich. da war es ohnehin besser wenn er mit der ganzen misere mit untergeht.

trotzdem gehoert es zur guten seemannschaft, dass er so lange irgendwie moeglich aktiv bleibt und hilft das schiff zu evakuiieren. gesetz gibt es dafuer allerdings keines!

Gast: Immer eine Hand breit Wasser unter dem Kiel sage ich immer
16.01.2012 12:05
0 3

Die Fehler der Reederei

Es ist unverständlich, warum die Schwimmwesten nicht permanent getragen werden müssen, so z.B. auch beim Kaptains-Dinner!

1 0

Re: Die Fehler der Reederei

Ich schätze, die Wahrscheinlichkeit mit einem solchen Musikdampfer zu kentern ist kleiner als mit einem Auto in einem Fluß zu landen. Im Auto trägt man auch keine Schwimmwesten.

Gast: Immer eine Hand breit Wasser unter dem Kiel sage ich immer
16.01.2012 12:03
1 5

Die Fehler der Reederei (Forts.)

5. Im Inneren des Schiffs herschte offenkundig überhaupt kein Sicherheitsstandard. Nicht nur waren die Beleuchtung ausgefallen, es gab in der 90 Grad Schieflage auch keine fest verspannten Leitern an den Seitenwänden anstelle von Kitsch.

6. Viele Passagiere glauben, der sicherste Ort in einem Schiff wäre in der Kabine, weil dort die eigenen mitgebrachten Glücksbringer sind. Draussen wütet die Gefahr, das Wasser! Daher dsa Gepäck auf eine Handtasche beschränken und kein weiteres Gepäck erlauben. Keine Geschäfte an Bord an denen zusätzlicher Ramsch gekauft werden kann, umherschwimmender Ramsch blockiert dann die Rettung. Alle Gegenstände festkleben!

Gast: Dumpinglöhne
16.01.2012 12:01
0 0

Reederei wirft Kapitän "Fehler" vor

Möglicherweise war es ein Fehler der Reederei diesen Kapitän das Kommando anzuvertrauen.

Gast: Immer eine Hand breit Wasser unter dem Kiel sage ich immer
16.01.2012 11:29
0 1

Ein Kapitän muss das Schiff verlassen, wenn

er die Rettung vom Festland aus besser koordinieren kann und er wegen der Schieflage nicht mehr am Schiff stehen kann.

Antworten Gast: Ich bin gut zu Vögeln!
16.01.2012 12:35
0 0

Re: Ein Kapitän muss das Schiff verlassen, wenn

Lol! ;-)

Gast: Immer eine Hand breit Wasser unter dem Kiel sage ich immer
16.01.2012 11:20
2 3

Fehler der Reederei (Forts.)

3. Das Schiff hätte auch aus dem folgenden Grund nicht zugelassen werden dürfen. Es kann nicht sein, dass es nur eine zentrale Stromversorgung (Beleuchtung) gibt. Dunkelheit muss ausgeschlossen werden. Autonome batteriebetriebene wasserdichte Notfall-Lampen alle 2 Meter sind absolutes Muss.

4. Es sollten Alko-Tests am Schiff durchgeführt werden. Alle 30 Minuten muss der Kapitän sich mit Fingerabdruck identifizieren und dabei Alko-Blasen. Das Gerät muss so ausgeführt sein, dass ein Umgehen nicht möglich ist (z.B. auf dem Bauch liegend mit ensprechenden Formteilen)

Gast: Immer iene Hand breit Wasser unter dem Kiel sage ich immer
16.01.2012 11:16
4 3

Fehler der Reederei

1. Das Schiff hätte niemals zugelassen werden dürfen, standen doch nur für die Hälfte aller Passagiere Rettungsboote zur Verfügung (nur auf einer Seite wegen der Schieflage). Das war früher anders, jedoch ist der Profit wegen der Balkonkabinen eben riesig.

2. Jeder Angestellte und auch die Putzfrau muss das Rettungsboot steuern können. Die Reederei hat demnach in der ausbildung versagt. Putzfrauen mit zumindest Skipper-Schein sind jedoch teurer und genau dieses Geld wollte sich die Reederei aus Profitgier ersparen.


Gast: fugazi
16.01.2012 10:59
0 1

...

leo und kate reiben sich schon die hände...

2 2

mich würde interessieren ...

... wieviele der poster hier schon mal mit einem boot gefahren sind.
also nicht mit einem trettboot sondern mit was grösserem (von einem schiff gar nicht zu reden).

Gast: Hallo, ich bin's!
15.01.2012 21:47
1 1

War Costa Cordalis auch an Board?

Dann würd's mich nicht wundern, dass sich das Schiff "eingebaut" hat.

Antworten Gast: bääbää
16.01.2012 11:47
1 1

Re: War Costa Cordalis auch an Board?

war er auf Benefiztour für seine
alte Heimat GR

Etwas zum Spekulieren

Das Wrack liegt an der Ostküste der Insel Giglio. Der Bug ist gegen Süden gerichtet, der letzte Kurs war jedoch nordwärts (http://www.marinetraffic.com/ais/de/default.aspx?zoom=9&oldmmsi=247158500&olddate=1/13/2012%209:02:00%20PM) Die Fotos zeigen auch klar, dass in der jetzigen Position die der Insel abgewiesene Seite des Rumpfes aufgeschlitzt ist. Hat das Schiff etwa noch gewendet? Ist der Unfall an einer anderen Stelle passiert und der Kapitän hat das Schiff mit letzter Fahrt möglichst Nahe zum Ufer gesteuert?

Bin gespannt auf die Spekulationen!


Antworten Gast: _hw007
16.01.2012 12:10
0 0

Re: Etwas zum Spekulieren

was gibts da zu spekulieren?

Antworten Gast: SkipperAndi
15.01.2012 21:49
3 0

Re: Etwas zum Spekulieren

Das Wenden und auf Grund setzen in der seichten Hafeneinfahrt erscheint logisch und hat sicher zur hohen Anzahl der Geretteten beigetragen.
Der Kurs vorher erscheint weniger logisch , aber wer kann das schon alles aus der Ferne beobachten.

Antworten Gast: Klabautermann
15.01.2012 21:32
0 0

Hat das Schiff etwa noch gewendet? Ist der Unfall an einer anderen Stelle passiert und der Kapitän hat das Schiff mit letzter Fahrt möglichst Nahe zum Ufer gesteuert???

....das ist aber jetzt KEINE FRAGE, ODER???....das ist ja Logo, das der Crash ganz wo anders passiert ist, oder haben sie geglaubt, dass ein Loch, in der Grösse eines Busses(O-Ton v. Bgm. Schaden) ein sofortiges Kentern dieses riesigen Schiffes verursacht???
Ps: ich schätze der tatsächliche Crash, hat sich einige Meilen vom jetzigen Schiffspunkt, zugetragen........der Kapitän müsste es wissen(Warnsysteme)

Re: Etwas zum Spekulieren

Wie es passiert ist ist mir völlig klar. Für eine abschließende Antwort müsste ich nur wissen, ob das Schiff mit einer Schraube oder zwei Motoren angetrieben wird.

Re: Re: Etwas zum Spekulieren

Die Frage lässt sich einfach beantworten: Eine Schraube wie bei allen Großschiffen, außer sie haben Pod-Antriebe, aber das ist noch sehr selten.

Der Kapitän hat sich wie ien Flieger verhalten,...

...der mit einer 747 in 10 Meter Höhe über den Kirchturm seiner Heimatstadt fliegt.
Bei einer Kurve streift er dann einen Baum - und stürzt ab.

"Der Baum war in meiner Karte nicht eingezeichnet ... "

Was geht im Kopf solcher Leute vor?

Antworten Gast: nestbeschmutzer
18.01.2012 10:45
0 0

Re: Der Kapitän hat sich wie ien Flieger verhalten,...

Einfach.... GEIL! das geht in deren Kopf vor, nix anderes....

Gast: Die Menschen müssen endlich anfangen, AUCH DIE KATASTROPHEN ZU SEHEN, über die die Medien WENIG BIS GAR NIX berichten!
15.01.2012 19:01
3 16

Wie gesagt, so etwas ist tragisch.......Mein aufrichtiges Beileid!

...ABER wir sollten nicht vegessen, dass gestern 25 000 Menschen auf dieser Welt verhungert sind und Heute sind schon wieder 25 000 Menschen verhungert....NUR VERHUNGERT!.....während andere Menschen mit einem Kreuzfahrtschiff 1 Woche durch die Meere gondeln, VERHUNGERN in dieser Woche ca. 175 000 Menschen!

Re: Wie gesagt, so etwas ist tragisch.......Mein aufrichtiges Beileid!

Statt hier zu posten sollten Sie überlegen ihren Internetzugang zu kündigen und die Ersparnis den Armen dieser Welt zu spenden. Damit wäre uns und den Armen geholfen.

Antworten Gast: Mavik
15.01.2012 22:22
5 0

Schwachsinn!!

Selbst wenn die Inhalte richtig wären - die VERKNÜPFUNG IST FALSCH!!!!

Würde es etwas daran ändern, dass in anderen Erdteilen Menschen verhungern, wenn dieses Kreuzfahrtsschiff nicht unterwegs gewesen wäre?!?!?!

Wieviele Menschen hätten vor dem Hungertod bewahrt werden können, hätten Sie sich keinen Computer oder keinen Weihnachtsbaum oder was auch immer gekauft - Schwachsinn, nicht wahr?!

Gast: SkipperAndi
15.01.2012 18:42
2 0

Navigation falsche Richtung

Warum der Kurs erst direkt auf die Insel anliegt und dann die Insel backbord liegen gelassen wird statt steuerbords kann wohl nur ein grober Fehler oder technischer Ausfall gewesen sein soweit man das aus der Fene beurteilen darf.
Aber den Hafen anzusteuern und das Schiff dort "kontrolliert" in seichtes Gewässer zu setzten erscheint mir logisch und hat sicher viele Meschenleben gerettet.

Re: Navigation falsche Richtung

Sieht tatsächlich so aus. Der Rumpf ist aif der Backbordseite aufgerissen, welche nun der Insel abgewendet ist. Zudem war der letzte Kurs lt. www.marinetraffic.com nordwärts, während nun der Bug nach Süden zeigt!

Gast: Ernst Holt
15.01.2012 18:32
1 0

"SEEKARTEN"

Man darf sich nicht vorstellen, dass da der Kapitän über ausgebreitete Karten gebeugt seinen Weg sucht. Die Seekarten sind im Computer gespeichert und werden auf einem Bildschirm dargestellt. Dort ist auch der Weg des Schiffes zu sehen und sind die Küstenlinien erkenntlich.
Was mich aber wundert: war da kein permanentes Echolot oder ähnliches, das Alarm schlägt wenn man Untiefen zu nahe kommt?

Antworten Gast: Pedro
16.01.2012 11:20
0 0

Re: "SEEKARTEN"

Sieht so aus als wäre es ein normales Gebrechen wie so oft mit Navis. Wegen dieser braucht man ja nicht mehr nachdenken sond fährt drauf los. ECHOLOT: Radar wird da angewendet, und Hirn, normalerweise

0 0

Re: "SEEKARTEN"

Wenn das Echolot Tiefenalarm gibt, ist es bei einem so großen Schiff im Falle eines Felsens schon zu spät.

Zu Keyoflife: Zu Mittag hat er sicher noch gewußt, wo er ist und um 21:45 herum schießt niemand mit dem Sextanten die Sterne.

Re: "SEEKARTEN"

Es wird auf Schiffen ausser der Elektronik auch eine normale Seekarte an Bord verlangt! Ich bin verpflichtet auf unserem Segelboot Key of life, Fahrtenbereich 4 nicht nur Seekarten, sondern auch Nautisches Jahrbuch, Tabellen und einen Sextanten mitzuführen, also sollte das ein Kreuzfahrtschiff auch haben! Ich weiß es nicht ob es noch immer gilt, aber vor ein paar Jahren mussten trotz aller Elektronik die großen Schiffe mit dem Sextanten eine Mittagsbreite nehmen, aber das scheint wahrscheinlich niemand mehr zu machen, können alle nur mehr den GPS ablesen!

Gast: SEEWOLF
15.01.2012 18:07
4 1

Die Crew muss ja wirklich total unfähig sein! So einen Pot hätte jeder mit MacGyver-Seher bravourös am Schwimmen gehalten!

Man muss nur die aufblasbaren Rettungsinseln an die Wassereintrittsstelle bringen und wenn sie eingesaugt werden, das Ventil öffnen, damit sich jedes Rettungsfloss im Leck aufbläst und es damit abdichtet.
Gut, das wissen nur die MacGyver-Fans. Wenn man glaubt, dass nur Reis alles verstopft, dann ist man natürlich verloren.

Gast: Gitti
15.01.2012 17:42
3 2

Navigation

Dieser Kapitän sollte nie wieder ein Schiff führen dürfen! Es ist unverantwortlich, daß er - so liest man zur Zeit im Spiegel forum - dem Bürgermeister von Giglio eine Freude machte und das Schiff zum sogenannten "verneigen vor der schönene Insel" so dicht ran fahren ließ ! Das darf ja wohl nicht wahr sein, oder? und dann verläßt der Feigling auch noch vor Abschluß der Evakuierung das Schiff. Diese Variante kann stimmen, denn das Schiff liegt ja nicht in Fahrtrichtung sondern nach Süden, und ist aber nach Nordern unterwegs gewesen, wie geht das ?Also hier ist einiges ober-oberfaul !!!

2 0

Re: Navigation

dort hat es der Kapitän auf Grund gehen lassen, um schlimmeres zu verhindern. der Felsen wurde an anderer stelle gerammt.

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Re: Navigation

ist das eigentlich der gleiche der mit diesem boot 2008 in palermo an der mole detoniert ist?

Gast: radius
15.01.2012 16:01
8 7

520,-- für 7 Tage all inklusive,

3200 Passagiere und 1000 Personen Personal,

das kann nur mit billigstem Personal und billigstem Schiff ausgeführt werden.

Wahnsinn! Das alles auf europäischen Boden.
Wahnsinn! EU

Re: 520,-- für 7 Tage all inklusive,

Innen- oder Außenkabine?
Bug- oder Heckkabine?
Für €520 kriegen Sie eine Innenkabine am Heck, wo's so richtig schon laut von den Motoren ist. Viel Spass bei der Kreuzfahrt.

 
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