Es ist einer der unwirtlichsten und gefährlichsten Orte Afrikas, und doch zieht die Danakil-Wüste im Nordosten Äthiopiens mit seiner bizarren Landschaft Abenteuertouristen aus der ganzen Welt an.
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Ich war im November des vergangenen Jahres mit der selben Agentur in der Danakil Senke unterwegs, die auch die Unglückstour veranstaltete. Wir waren alle fasziniert von der Schönheit und Einmaligkeit dieser Gegend, und wenn wir auch auf Schritt und Tritt von drei bewaffneten Soldaten begleitet wurden, so fühlten wir bei den Kontakten mit den Menschen, die dort unter härtesten Bedingungen leben und arbeiten, keineswegs irgendein Unbehagen. Leider konnten wir den Vulkan Erta Ale - Teil des Programmes- wo sich die Tragödie abspielte, nicht erreichen, da die Piste unbefahrbar war und das Gebiet zu militärischen Sperrgebiet erklärt worden war. Am Rückweg schilderte ich einem Einheimischen unser Bedauern, den Vulkan nicht erreicht zu haben, worauf dieser erwiderte "You cannot go to the volcano - there are enemies there ." Angesichts dieser Worte und der Katastrophe frage ich mich, ob die Organisatoren nicht doch etwas "blauäugig" die Unglückstour durchgeführt haben. Peter