Asteroid in Bus-Größe rast knapp an Erde vorbei

28.01.2012 | 09:18 |   (DiePresse.com)

Der Asteroid mit der Bezeichnung "2012 BX34" flog in 60.000 Kilometer Entfernung an der Erde vorbei.

Drucken Versenden AAA
Schriftgröße
Kommentieren

Ein Asteroid von der Größe eines Busses ist am Freitag ungewöhnlich nah an der Erde vorbeigerast. Der 19 Meter lange und sechs Meter breite Brocken mit der Bezeichnung 2012 BX34 kam der Erde auf bis zu 60.000 Kilometer nah, wie das Zentrum für Kleinplaneten in den USA mitteilte. Er kam unserem Planeten damit sechsmal näher als der Mond, der die Erde in 380.000 Kilometern Entfernung umkreist. Zentrumsleiter Gareth Williams sprach daher von einem "Beinahezusammenstoß".

Trotz der ungewöhnlich geringen Entfernung bestand nach Angaben der Forscher aber keine Gefahr für die Erde, weil der Asteroid so klein war. Der Gesteinsbrocken war wegen seiner geringen Größe auch erst am Mittwoch entdeckt worden, als ihn ein Teleskop in Arizona ins Visier nahm. Am Donnerstag verkündete die US-Weltraumbehörde NASA über den Internet-Kurznachrichtendienst Twitter, dass keine Gefahr eines Einschlags auf der Erde bestand.

 

(APA)

Testen Sie "Die Presse" 3 Wochen lang gratis: diepresse.com/testabo

Mehr aus dem Web

33 Kommentare
 
12

Ca 50 Hiroshima-Bomben


Wenn ich mich nicht verrechnet habe, dann beträgt die kinetische Energie dieses Asteroiden ca 10E14 Joule, was der Energie von ca 50 Hiroshima Bomben entspricht.

Wenn diese Energie lokal begrenzt frei wird, dann merkt man das schon recht deutlich.

Gast: Da kommt noch einer
29.01.2012 16:27
0

Am Donnerstag verkündete die US-Weltraumbehörde NASA über den Internet-Kurznachrichtendienst Twitter, dass keine Gefahr eines Einschlags auf der Erde bestand.

Am Mittwoch war sich die NASA noch nicht so sicher.

Hätte ruhig auf den WKR-Ball fallen können, da wäre der Welt den größten Dienst erwiesen!


Re: Hätte ruhig auf den WKR-Ball fallen können, da wäre der Welt den größten Dienst erwiesen!

Mit einer kinetischen Energie von ca 50 Hiroshima Bomben hätte dieser Asteroid dann aber ganz Wien und das Umland ebenfalls eingeebnet.

Antworten Gast: Impact
29.01.2012 16:40
0

Re: Hätte ruhig auf den WKR-Ball fallen können, da wäre der Welt den größten Dienst erwiesen!

Gefährlich für das gesamte Leben auf der Erde wären Objekte mit einem Durchmesser von mehr als 500 m.
Ein 19 Meter mal sechs Meter Asteroid
würde ''nur'' eine Stadt von der Größe Münchens etwas aufmischen.

Antworten Gast: wassolls
29.01.2012 14:18
0

Re: Hätte ruhig auf den WKR-Ball fallen können, da wäre der Welt den größten Dienst erwiesen!

auf den Gewerkschaftssitz wäre wohl dienlicher für unseren Staat gewesen

0

Daneben!!!

;-D

eine skurile Abstandsbestimmung:

"sechsmal näher als der Mond"

da gäbe es den besseren Begriff auf ein Sechstel der Mondentfernung, oder sechsfache Flughöhe eines Fliegers, oder etwas in dieser Art,
oder im 20 tausendstem Stockwerk

aber sechsmal näher als der Mond - da schüttelt es mich.

Journalistenmathematik.

Wenn A die Hälfte von B kostet, ist es für Journalisten entweder doppelt so billig wie B oder gar um % billiger. Der durchschnittliche Journalist glaubt, wenn B um % mehr kostet wie A, dann muss A um % weniger kosten als B.
Dass Prozente hinauf und hinunter unterschiedlich sind, weiss man erst, wenn man ein Minimalverständnis des Prozentrechnens sein Eigen nennt.
Und nach meiner Erfahrung ist die Kenntnis der Prozentrechnung geradezu ein Ausschließungskriterium für den Journalistenberuf.

Also, wundern Sie sich nicht über "6x näher als der Mond. Journalistenmathematik eben.

Re: Journalistenmathematik.

ich glaube, dass maximal 10% der Österreicher wirklich verstehen, wie Prozentrechnung funktioniert (und ich bin notorischer Optimist) ;-)

Re: Re: Journalistenmathematik.

wenn 30% nicht sinnerfassend leen können, werden Sie schon Recht haben.

Antworten Gast: ad-60000
28.01.2012 18:43
1

Re: eine skurile Abstandsbestimmung:

60.000 km sind aber 6.000 mal so viel wie eine typische flugzeughöhe. Kann sich niemand gut vorstellen. Bei den Stockwerken wären es etwa 20 Millionen. Der Vergleich mit der Mondentfernung ist daher am passendsten, wenngleich die Formulierung tatsächlich unglücklich war.

Re: Re: eine skurile Abstandsbestimmung:

Stimmt: ich habe die km still und heimlich als Meter interpretiert, siehaben natürlich recht
60,000.000 m / 3 m = 20 Mio, nicht 20 Tausend
und der Rest ebenso
ungeachtet dessen bleit die grundsätzliche Kritik, dass 6 mal näher als der Mond logisch unglücklich formuliert ist.

kommt am 21.12. der nächste?


Gast: wassolls
28.01.2012 13:56
3

und wir wären das Prob Griechenland fast

losgeworden, so einfach hätte es kommen können

Re: und wir wären das Prob Griechenland fast

zu klein, ware vermutlich zur Gänze verglüht, denke ich

interessant wäre gewesen

zu erfahren was passiert wäre, wenn es zu einer kollision gekommen wäre ?

wÄre der brocken in der atmosphäre verglüht, bzw. hätte es ihn in kleine stücke zerrissen ?
wenn nicht, welche energie wäre bei einem einschlag freigeworden und welhe konsequenzen hätte das gehabt ? wo wäre er ggf. aufgetroffen ?

Antworten Gast: testor
30.01.2012 09:22
0

Re: interessant wäre gewesen

das hängt von einigen faktoren ab
siehe bitte hier:
http://de.wikipedia.org/wiki/Planetare_Verteidigung#M.C3.B6gliche_Bedrohungsfaktoren

Antworten Gast: Giftspritzer
28.01.2012 15:21
0

Re: interessant wäre gewesen

"Trotz der ungewöhnlich geringen Entfernung bestand nach Angaben der Forscher aber keine Gefahr für die Erde, weil der Asteroid so klein war"

Man muss den Artikel halt zu Ende lesen!

googlen sie mal.

sgibt einige seiten, da könnens Ihren wunschasteroiden zusammenstellen und sich das ergebnis ausrechnen lassen.

Antworten Antworten Gast: der-schreckliche-sven
28.01.2012 18:46
0

Re: googlen sie mal.

Wuerde Mich interessieren. Bitte einen Link. Tnx.

Re: interessant wäre gewesen

Die Energie wäre auf jeden Fall frei geworden. Verglüht oder zerfällt der Asteroid in der Atmosphäre, dann entsteht jedenfalls eine Drückwelle. Schlägt er auf der Oberfläche ein, ist primär auch diese zu befürchten.

Ist der Spuk schon in den oberen Schichten der Atmosphäre beendet, dann wird diese (kleine) Druckwelle aber kaum die Oberfläche erreichen, und ist somit kaum spürbar.

Bei Brocken dieser Größe besteht die Gefahr eigentlich nur darin davon erschlagen zu werden.

Wenn ein Asteroid...

auch auf Kollisionskurs wäre, würden wir auch nicht informiert. Nur keine Panik ist die Devise.

Gast: Giftspritzer
28.01.2012 10:46
1

Welcome Annunaki

Nibiru is coming ;)

Gast: Gruftmaus
28.01.2012 10:17
0

Wird schon noch...

Es werden andere, größere kommen...gibt ja genug davon.

Knapp daneben...


 
12

Wetter

  • Aktuelle Werte von
    00:00
    Wien
    11°
    Steiermark
    10°
    Oberösterreich
    10°
    Tirol
    Salzburg
    Burgenland
    11°
    Kärnten
    10°
    Vorarlberg
    10°
    Niederösterreich

Jetzt Panorama-Newsletter abonnieren

Der tägliche Überblick mit den wichtigsten Meldungen zu den Themen Chronik, Wien und Umwelt. Kostenlos.

Newsletter bestellen

Code schwer lesbar? » Neu laden

AnmeldenAnmelden