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Winter verbreitet Chaos in Europa: über 250 Kältetote

04.02.2012 | 19:26 |   (DiePresse.com)

Das kalte Wetter verursacht Verkehrsprobleme in Rom, Belgrad und anderen Städten. In Teilen Serbiens wurde der Ausnahmezustand verhängt.

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Superkälte und Schneemassen haben weite Teile Europas ins größte Winterchaos seit Jahrzehnten gestürzt. Nach zwei Tagen ununterbrochenen Schneefalls in Serbien bereitet die Regierung laut Medienberichten den Ausnahmezustand vor. In Belgrad, Rom und anderen Städten brach der Verkehr zusammen, Menschen waren nach Lawinen in Tunnel eingeschlossen. Die Zahl der Kältetoten stieg europaweit auf über 250. Die Kältewelle erreichte inzwischen sogar Nordafrika.

In Serbien wurde bereits in 27 Gemeinden der Ausnahmezustand ausgerufen. Alle Grund- und Mittelschulen sowie Kindergärten sollen wegen der Schneemassen in der nächsten Woche geschlossen bleiben.

Sarajewo: Armee musste Präsidenten retten

Wegen des starken Schneefalls in der gesamten Region saßen die beiden Staatspräsidenten von Kroatien und Serbien, Ivo Josipovic und Boris Tadic, im Jahorinagebirge vor den Toren von Sarajevo fest, wie Medien in Belgrad berichteten. In Montenegro steckten 60 Menschen nach Lawinenabgängen in einem Tunnel fest. Erst am Samstagmittag konnten die Behörden in der Hauptstadt Podgorica die Befreiung der Tunnelbenutzer - unter ihnen viele Kinder - melden. Die Eingeschlossenen hätten den Tunnel zu Fuß verlassen und seien mit Booten über die unmittelbar benachbarte Talsperre in Sicherheit gebracht worden, berichteten die Behörden weiter. 

Die stärksten Schneefälle seit Jahrzehnten lösten in Rom ein Verkehrschaos aus. Busse kamen laut Medienberichten nicht voran, Rettungskräfte kamen zu spät. "Rom geschlossen wegen Schneefalls", schrieb "Il Messaggero" über das Verkehrschaos vom Vorabend. Bürgermeister Gianni Alemanno wies Kritik wegen mangelnder Vorbereitung zurück. Ein Fährschiff rammte im Schneesturm in Civitavecchia nordwestlich von Rom einen Hafendamm und wurde dabei schwer beschädigt. Das Schiff mit mehr als 300 Passagieren und Besatzung an Bord wurde evakuiert, wie die Nachrichtenagentur Ansa berichtete.

Osteuropa besonders betroffen

In den Staaten Ost- und Südeuropas, die von der Extremkälte besonders betroffen sind, erlitten erneut Dutzende Menschen den Kältetod. In der Ukraine erfroren mindestens 21 Menschen. Die Zahl der Kältetoten stieg damit auf 122 in diesem Winter, wie das Zivilschutzministerium in Kiew mitteilte. In Polen erfroren trotz verstärkter Polizeipatrouillen zur Suche nach Kälteopfern sieben Personen, wie das Innenministerium mitteilte. Seit Beginn der Kältewelle erfroren in Polen insgesamt 45 Menschen. Hinzu kommen sechs Opfer, die an Kohlenmonoxidvergiftungen starben.

In Rumänien erfroren laut Regierung binnen 24 Stunden weitere vier Menschen - seit Beginn des extremen Frosts vor einer Woche waren es damit 28. Der Frost ließ in Rumänien inzwischen leicht nach. Zugleich setzten wieder heftige Schneestürme ein. Aus Frankreich wurde am Samstag ein zweites Kälteopfer gemeldet.

Schweizer Bahn mit Problemen

Die kälteste Februarnacht seit 30 Jahren in der Schweiz brachte selbst die sonst zuverlässige Schweizer Bahn am Samstag in Schwierigkeiten. Wegen vereister Weichen kam es unter anderem auf der Strecke zwischen Lausanne und dem Genfer Flughafen zu Verspätungen, berichtete die Nachrichtenagentur sda.

In Nordafrika gab es in höheren Lagen der algerischen Hauptstadt Algier in der Nacht zum Samstag erstmals seit Jahren wieder heftigen Schneefall. Zahlreiche Kinder, die noch nie weiße Flocken gesehen hatten, stürzten sich nach Augenzeugenberichten begeistert nach draußen.

In Großbritannien hat der Flughafen Heathrow hat ob angekündigter Schneefälle für Sonntag ein Drittel der Abflüge gestrichen. "Diese Entscheidung sichert, dass die Mehrzahl an Passagieren mit einem Minimum an Störung fliegen kann", sagte der Flughafen-Chef von Heathrow, Normand Boivin, am Samstag. Nach Wettervorhersagen könnten in der Nacht zum Sonntag bis zu 15 Zentimeter Schnee in England fallen. Der Londoner Airport rechnet mit eingeschränkter Sicht und gefrierendem Nebel.

(APA/Red.)

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22 Kommentare
Gast: Blankenstein Husar
05.02.2012 13:09
2 0

Den Journalisten der 68er-"Sportshoe-generation"

welche ihre herrlichen Tattoos am Oberarm auch bei 10° unter Null noch ihrer Umwelt präsentieren wollen,
kommt das Winterwetter natürlich nicht sehr entgegen.
Ihr Kleiderschrank gibt außer den mit allerlei Sinnsprüchen bedruckten T-shirts, ja auch nix her. Das Geld wurde ja in ein iphone 4 investiert anstatt Bekleidung, man will ja schliesslich "cool" sein, auch im Winter.

Gefütterte Daunenjacken, Wollhauben und Pelzstiefel gelten in linken Kreisen sowieso als reaktionäre Zeichen stockkonservativer Weicheier.

In ihrem Weltbild müssen die linksgesättigten Schreibstubentäter früher oder später zur Auffassung gelangen, daß tiefe Temperaturen und Schneefall nix anderes sind, als die jährlich wiederkehrende Verschwörung der Öllobby gegen die Erderwärmung.

Jeder obdachlose Rumäne oder Pole, dem der Brennstoff Wodka ausgegangen ist, wird uns als bemitleidendes Opfer der Kälteverschwörung präsentiert.

Fällt das Thermometer auf "sibirische" 20° unter Null, noch dazu hervorgerufen durch eine Ostwetterlage, , an da dürfte der Schuldige wohl bald gefunden sein.

Wer profitiert denn am meisten mit den Gasreserven von der Kälte? Na? Eben.

Wenn es dann sogar noch in Afrika schneit,... booahh, in Afrika fällt Schnee, das stelle man sich einmal vor, in Afrika!

Na, dann muß wohl die OneWorld vor dem Zusammenbruch stehen....


Gast: Martin_S
05.02.2012 12:49
2 0

Nun,

das ist die sogenannte "Klimaerwärmung", die uns grade den kältesten WInter von Jahrzehnten bringt!

0 0

die zahl der kältetoten ist...

ein indikator für den entwickulungsstand eines landes! ein grund vor allem für die menschen in südosteuropa, nicht nur an die eigene familie (sippe) zu denken, sondern an die allgemeinheit?
zu große konzentration auf die verwandtschaft ist manchmal kontraproduktiv, wie man an diesen katastrophen sieht!

Gast: oTTo, der immer über warme Kanaldeckeln parkt!
04.02.2012 23:53
1 0

Ich kann zwar das Wetter nicht wärmer machen......

.....aber ich habe einen Geheim-Tipp, NUR für Auserwählte.....das lindert zwar nicht die menschlichen Tragödien, aber kann ihr Auto retten......ich bin draufgekommen, wenn ich das Auto über einen Kanaldeckel parke(so das der Motorblock über dem Deckel steht) dann springt das Auto viel leichter an(gleich auf Anhieb).....also sucht euch Zuhause eine Parkspur mit Kanaldeckel, das wirkt wunder!

Ps: um diesen Platz am Abend wieder FREI vorzufinden habe ich mir etwas einfallen lassen....ich lege 2 Kuhfladen-Plastikatrappen zum Kanaldeckel hin und da will natürlich kein Autofahrer mit seinen Michelins anstreifen....und so finde ich immer ein Motorwärmendes Platzerl vor......einmal bin ich über meinen eigenen Fladen(Plastik natürlich)gefahren,da hat eine Spaziergängerin zu ihren Mann gesagt, schau der ist jetzt in den Kuhfladen reingefahren und dann haben sie recht gelacht und sind weitergegangen.......


Gast: Klimaerwärmung (sic!)
04.02.2012 22:34
3 0

Derzeit befinden wir uns zeilich gesehen im auslaufen der zweiten kleinen Eiszeit. Unter diesem Gesichtspunkt...

...scheint die vermeintliche Klimaerwärmung nur mehr als zwangsläufig. Es gab Zeiten da war viel Eis an den Polen gebunden und es gab Zeiten da war der Meeresspiegel 300 Meter höher.
Das einzige was man vielleicht noch gelten lassen könnte wäre, dass sich das Kliuma so schnell wie noch nie erwärmt, aber selbst dies empfinde ich subjektiv als Fiktion.

2 0

Kälte verbieten!


1 0

Re: Kälte verbieten!

Die Sonne klagen,

weil sie wieder schwächer wird!

Fintofanto
04.02.2012 16:36
7 1

Ganz interessant, worüber NICHT berichtet wird:


Nirgendwo ein Wort darüber, wie's den Bewohnern der viel beworbenen Passiv- und Niedrigenergie- Häuser geht. Wurde ja alles mit sehr viel Geld der Allgemeinheit gefördert.

Nur unter den derzeit gegebenen Temperaturen lässt sich feststellen, was diese Systeme wirklich wert sind. Warum wird nicht in dieser Richtung recherchiert? Wir alle haben dafür zu zahlen, also geht es auch uns alle an.

Antworten Gast: Bärenfalle...
05.02.2012 10:19
1 0

Re: Ganz interessant, worüber NICHT berichtet wird:

Och, mein Nachbar hat letztes Jahr 1300 Euro Stromrechnung zusätzlich mit seinen nachträglich installierten E-Heizkörpern verbrannt, trotz Dreifachverglasung und Blower-Door Test.

Net schlecht für ein Haus welches keine Heizung braucht.
Ich heize mein wesentlich größeres Altgebäude aus dem 18 Jahrhundert bei dem es den Pulverschnee unter der Haustüre reinweht (antiquarische Eichentür, die bleibt auch drin) um 2000,- inkl. Warmwasser im Sommer (mit Holz).

Dummerweise hat er, obwohl nach 2002 errichtet, auch keinen Notkamin vorgesehen sondern sich eine Ausnahme besorgt weil "Kamin kostet nur unnötig Geld"

Dafür hat er es im Sommer umso wärmer und mit der ganzen Technik und Spechtabwehr ist er auch gut beschäftigt.

Ob da jetzt gepfuscht wurde oder das System nix taugt will ich aber nicht beurteilen, ist aber Wurscht, die Hütte gehört eh der Bank.


0 0

Re: Ganz interessant, worüber NICHT berichtet wird:

Ihre Sorgen möchte ich haben...

0 1

Re: Ganz interessant, worüber NICHT berichtet wird:

um dir eine antwort zu geben!
ich wohne seit 5 jahren in einem niedrigenrgie wohnblock und habe seit dem kein einziges mal die heizung eingeschaltet und habe trotzdem wohlige 20 grad!!!!!

1 0

Re: Re: Ganz interessant, worüber NICHT berichtet wird:

Ihr Wohnblock befindet sich vermutlich irgendwo im Mittelmeer-Raum,aber sicher nicht in Österreich,

es sei denn,

sie wohnen auf einer Thermenlinie mit Grundwasser-Wärmepumpe!

9 0

Re: Ganz interessant, worüber NICHT berichtet wird:

Meine grüne Ex-Frau hat schon den 3.Elektro-Heizkörper in ihrem

Bio-Öko-Passiv-Haus installieren müssen,

damit es halbwegs warm ist.


Antworten Antworten Gast: H. C. bitte kommen
04.02.2012 22:31
0 1

Re: Re: Ganz interessant, worüber NICHT berichtet wird:

Und Sie haben ihr, ihr Haus finanziert?

2 0

Re: Re: Re: Ganz interessant, worüber NICHT berichtet wird:

Nein!

Sie ist die Schwester

der Maria,

der Ehe-Frau

des Dr.Wolfgang Auer-Welsbach(AVW-Invest),geb.Schurian,

der derzeit im "Häfn" sitzt.

Antworten Antworten Alfie
04.02.2012 21:52
0 10

Re: Re: Ganz interessant, worüber NICHT berichtet wird:

Ach daher weht der Wind.

Ihre Exfrau war eine Gruene und Sie haben die Scheidung nie ueberwunden und muessen jetzt Ihre Depression hier im Forum ausleben.

Na gut. Dann seh ich jetzt Ihre Postings in anderem Licht und werd mich auch nicht mehr drueber beschweren. Wenns Ihrer Genesung hilft, solls mir Recht sein.

1 0

Re: Re: Re: Ganz interessant, worüber NICHT berichtet wird:

Ich bin glücklich geschieden,Alfie!

Ihr Vollkorn-Wahn hat nämlich auch meine Eingeweide beleidigt.

Jetzt habe ich z.B. auch keinen Reizdarm mehr!

Antworten Antworten Antworten Chauvinist
04.02.2012 22:28
4 0

Re: Re: Re: Ganz interessant, worüber NICHT berichtet wird:

"Manchmal ist eine Zigarre nur eine Zigarre."
Freud

Sie sollten nicht zu viel in Themen hineininterpretieren die Sie geistig überfordern.

Antworten Antworten Antworten Antworten Alfie
05.02.2012 03:16
0 3

Re: Re: Re: Re: Ganz interessant, worüber NICHT berichtet wird:

Nun gut. Ich hoffe Sie verstehen auch die Implikation dieses Zitats.

Sie fordern also dass Fishhof wirklich nur oberflaechlich an Hand seiner geistig am niedrigsten Level angesiedelten Postings bewertet wird, ohne jeglichen Versuch, einen tiefer liegenden, entlastenden Grund fuer seinen offensichtliche Paranoia zu finden?

Nur zu!

2 0

Re: Re: Re: Re: Re: Ganz interessant, worüber NICHT berichtet wird:

Wenn jemand

unter Verfolgungswahn leidet,

dann sicher Sie,

denn das von Euch Grünen verteufelte CO2

ist anscheinend Ihr psychisches Problem,

befindet sich sogar in Ihrer Lunge!

Sie sollten endlich

professionelle Hilfe in Anspruch nehmen!

2 0

Re: Re: Re: Re: Re: Re: Ganz interessant, worüber NICHT berichtet wird:

Noch was Alfie!

Sie kennen sicher die Chaos-Theorie,nach der ja sogar ein sterbender Schmetterling im Amazonas-Gebiet durch seinen Flügelschlag ein El Nino Ereignis verursachen kann.

Könnte nicht nach dieser Theorie auch das CO2,das Sie täglch ausatmen zur Klima-Katastrophe führen?

Also atmen Sie besser nicht mehr CO2 aus,damit das Klima geschützt wird!

Antworten Einspruch
04.02.2012 19:47
0 2

Re: Ganz interessant, worüber NICHT berichtet wird:

Schreibens einen Leserbrief an die Presse-Redaktion, oder recherchierens selber im Internet. Ganz einfach.