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Japan, die schrumpfende Nation

04.02.2012 | 16:04 |  von Angela Köhler (Tokio) (Die Presse)

Japans Bevölkerungszahl sinkt bis zum Jahr 2060 um ein Drittel, übrig bleiben fast nur Alte. Aber wer erledigt die Arbeit, und wer zahlt ins Sozialsystem ein? »Arbeitsimmigration« ist aber weiterhin unerwünscht.

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Schon einmal etwas von einem virtuellen Kaffeehaus gehört, das „Auf der Jagd nach Ehe und Kinderglück“ heißt? Klingt nach dem üblichen Singletreff, funktioniert aber mit einem wesentlichen Unterschied: Hier kuppelt der Staat, genauer gesagt die Fukui-Präfektur im mittleren Westen Japans. Die Gegend ist als japanisches Zentrum der Atomstrom-Industrie reich geworden, weist die größte Zahl an Doppelverdienern auf, den höchsten Frauenanteil am Jobmarkt und die geringste Arbeitslosigkeit.

Und deshalb ist Fukui arm dran – an Kindern. Große Häuser stehen zum Verkauf, Schulen sind geschlossen oder sollen als Lagerhäuser genutzt werden. Statt der früher üblichen, generationsübergreifenden Großsippe dominieren „Ich-Familien“ die Städte. „Viele unserer Singles sagen, sie würden ja gern heiraten, aber es fehlt an Zeit und Gelegenheit, einen Partner zu finden“, behauptet der Sozialpolitiker Akemi Iwakabe. Auf seine Initiative belohnt die Präfektur ab sofort Hochzeitswillige mit Barem oder Sachgeschenken, es winken Kindergeld und kostenloser Schulbesuch.

Das wirkt wie hilfloser Aktionismus.
Schon seit fünf Jahren forcieren die Behörden gebetsmühlenhaft eine „Gebärmaschinendebatte“ – ohne erkennbare Resultate. „Ihr Kinderlein kommet!“, dieser fromme Wunsch erfüllt sich in Japan schon lange nicht mehr. Auch der vor gut 15 Jahren verkündete amtliche „Engel-Plan“, der die Geburtenrate ankurbeln sollte, konnte die Japaner offenbar nicht zu eigenem Nachwuchs animieren. Die Geburtenrate liegt unter 1,4 Kindern pro Frau, Tendenz sinkend. Für das natürliche Gleichgewicht wären jedoch 2,1 Kinder nötig. Schon seit 2005 sterben jährlich mehr Japaner als geboren werden. Aber der in Aussicht gestellte ökonomische Anreiz – rund 3000 Euro pro Geburt – hat ebenso versagt wie die moralische Warnung vor dem „aussterbenden Volk“.

Nicht nur die Kosten laufen den Familienplanern davon. Eine Entbindung im Krankenhaus ist in Japan unter 4000 Euro kaum zu haben, und aus schwer erklärbaren Gründen kommen die öffentlichen Krankenkassen für diese Ausgabe auch nicht auf. Zu den ökonomischen Belastungen addieren sich auch gesellschaftliche Nachteile. Von einer japanischen Frau wird in der Regel erwartet, dass sie nach dem ersten Kind aus dem Berufsleben aussteigt, und vier von fünf Japanerinnen halten sich auch daran – oder bekommen eben lieber keinen Nachwuchs. Im Alltag setzt sich – wie Mariko Bando von der Tokioter Showa-Universität klagt – die Erkenntnis durch: „Kinder kriegen ist wie eine Strafe.“

Alt und immer älter. Regierung und Forscher schlagen Alarm. „Es ist kaum zu erwarten, dass wir die Geburtenrate signifikant erhöhen können“, warnte dieser Tage Chefkabinettsekretär Osamu Fujimura. „Eher werden wir weiter vergreisen.“ Die Folgen dieser Schieflage zeichnen sich immer drastischer ab, warnt das Tokioter Institut für Bevölkerung und soziale Sicherheit. Schon 2060 – so die jüngste Prognose – werden nur noch acht Millionen Japaner jünger als 14 Jahre alt sein, dafür aber 35 Millionen älter als 65, also fast 40 Prozent.

Und sie werden immer älter. Im nächsten halben Jahrhundert leben japanische Frauen und Männer durchschnittlich fast fünf Jahre länger als heute. Schon bisher „ergraute“ die fernöstliche Industrienation schneller als andere entwickelte Staaten. Künftig wird sie fast bis zur Selbstauflösung schrumpfen. Bis zum Jahr 2048, prognostizieren die Forscher, wird Japan unter 100 Millionen Einwohner fallen, derzeit sind es noch 128 Millionen.

In knapp 50 Jahren könnte ihre Zahl auf 90 Millionen sinken, ein Drittel weniger als heute und etwa der Stand der 1950er-Jahre, als Japans Generation der „Baby-Boomer“ begann, ihr Super-Wirtschaftswunder auch in die Familienplanung zu tragen. Damals waren 4,5 Kinder pro Familie die Norm.

Wer finanziert Sozialsystem? Angesichts dieser dramatischen Zahlen bekommt die Regierung in Tokio offenbar Angst. „Eine durchschlagende Steuer und Sozialreform tut Not“, fordert Premierminister Yoshihiko Noda. Er will dafür sogar „Heilige Kühe“ schlachten: Die Mehrwertsteuer soll von heute fünf Prozent bis zum Jahr 2015 schrittweise verdoppelt werden, weil bis dahin auch die Sozialkosten um rund 100 Milliarden Euro pro Jahr ansteigen.

Auch die Wirtschaft gerät in Panik. „Japan gehen die Arbeiter aus“, titelte unlängst die Finanzzeitung „Nikkei“. Der Unternehmerverband Keidanren fragt sich besorgt: Wer soll künftig die Produktion aufrechterhalten, die Beiträge für Sozialversicherungen zahlen? Es droht eine Arbeitsmarktkrise. Guter Rat wird teuer: Die Firmen müssen sich darauf einstellen, dass sich der Kampf um Talente verschärft. Bisher galt dafür die Alternative: entweder mehr Frauen einstellen oder die Alten länger beschäftigen.

Seit 2005 ist ein neues Gesetz mit dem sperrigen Titel „Zur Stabilisierung der Beschäftigung älterer Personen“ in Kraft. Bis 2013 soll die amtliche Obergrenze für alle Unternehmen über die 65 Jahre hinaus erhöht werden. Im Klartext: Alte dürfen künftig schuften bis ins Grab.

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Zuwanderung unerwünscht.
Bei einem absoluten Rückgang der Bevölkerung ist aber auch die bisher als unvorstellbar geltende „Arbeitsimmigration“ eine politische Option. Nur etwa 2,2 Millionen Fremde leben in Japan, etwa 1,7 Prozent der Inselbevölkerung. Das ist weit unter OECD-Durchschnitt, entspricht aber schon einer Verdopplung innerhalb der letzten 15 Jahre. Schon 2000 hatten jedoch die Vereinten Nationen errechnet, dass in den folgenden 50 Jahren mindestens 553 Millionen Ausländer zumindest vorübergehend zuziehen müssten, um den Laden am Laufen zu halten.

Das ist ebenso absurd wie undenkbar. Zum einen haben die Japaner seit jeher panische Angst vor einer Überfremdung. Zum anderen könnten solche Migrationsmassen eigentlich nur aus China kommen – just dem asiatischen Erzrivalen der Japaner.

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32 Kommentare
 
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Was heisst eigentlich "Mia san mia" auf japanisch?


Gast: Zeitgeist1
05.02.2012 18:10
2 0

Gegen Überbevölkerung

Ich finde das auch eine gute Entwicklung. Es sind mit 7 Mrd. heute schon viel zu viele Menschen. Dauerhaft verträgt die Erde maximal 2 Mrd.

Wenn so weitergemacht wird, dass in der Sahelzone, was ohnehin kaum Resourcen hat (Ackerbau, trocken), jede Frau im Schnitt sechs oder sieben Kinder bekommt (und in anderen Teilen der Welt ein wenig weniger), wird es zwangsläufig wegen dem extremen Bevölkerungsdruck zu Massenwanderungen kommen und ein Krieg ist unausweichlich.

Lieber jetzt schon (vorsichtig) entgegensteuern. 2 Kinder pro Mann/Frau müssten genug sein.

Gast: GegenEmanzen
05.02.2012 18:00
4 0

Warum hört man davon von unseren Grünen nichts?

Also man hört kaum etwas bzw. gar nichts, dass die Grünen sich für Inländer und deren Familien einsetzen. Ich glaube das ist Absicht und Kalkül.

Im Gegenteil: ich unterstelle einmal den Grünen, dass sie das absichtlich machen. Denn dadurch können sie erst recht argumentieren, mehr Migranten einzubürgern, am besten den "Grünen" nach nur Moslems. Sie wollen unser Land von innen her durch eine geänderte Gesellschaft vorsätzlich zerstören.

Antworten Gast: oberon 12
06.02.2012 09:41
0 2

Re: Warum hört man davon von unseren Grünen nichts?

Sie dürften sich entweder im artikel geirrt haben oder irr sein...

Gast: GegenEmanzen
05.02.2012 17:49
3 2

Kann ja auch andere Ursachen haben

Kann es so wie bei uns?

Dank Rotgrün haben Frauen schon mehr Rechte wie Männer. Das hält dann vielleicht immer mehr Männer ab, eine Familie zu gründen.

Dank den RotGrünen und deren Femistinnen ist man zu 90% der Blöde, wenn die Beziehung (und damit die Familie) auseinandergehen.

Also ich bin mir sicher, dass diese Gedankengänge nicht wenige Männer abhält, Familie zu gründen und/oder Väter zu werden. Danke RotGrünLinks Emanzen, das habt ihr nun davon.

Gast: Hinsichtlich & Rücksichtlich
05.02.2012 17:27
5 1

Ach was, die kennen sich nicht aus

die brauchen nur Türken zu importieren und werden von denen genauso gerettet wie wir!

Gast: fugazi
05.02.2012 13:28
1 3

...

na das wär ja das richtige für unsere konserwasteln oder?

wenig ausländer, keinen islam, die wunderbare atomkraft usw..


Gast: Blankensteiner Husar
05.02.2012 13:00
1 0

Das ist ja unglaublich! Jetzt sind die eh schon so klein und dann schrupfens noch mehr!

Da passt ja bald ein Japaner in eine Märklin H0!
Der Schikansen in eine Aktentasche.
Waaaaahnsinn!
Dann brauchens aber auch keine Atomkraftwerke mehr, da genügt dann eine 9Volt Duracell.

Gast: Bärenfalle...
05.02.2012 09:54
3 0

Das Problem hatte schon das zerfallende Römerreich

http://de.wikipedia.org/wiki/Lex_Iulia_et_Papia

"Im Jahre 9 n. Chr. kam die lex Papia Poppaea[2] hinzu, mit dem eine Ehepflicht für alle römischen Bürger im heiratsfähigen Alter verfügt wurde. Wer unverheiratet war, verlor das Anrecht auf Erbschaften, kinderlose Ehepaare das Anrecht auf die Hälfte einer Erbschaft. Paare hingegen, die Kinder hatten, wurden durch Privilegien gefördert (Kinderprivileg ius liberorum)."

Es gibt auch eine wunderbare Rede bei der der Kaiser seine Bürger befleht mehr Kinder zu bekommen.

Hat an der demographischen Krise der Römer auch nix geändert.

Ursachen:
Absurde Steuerlasten, Einmischen des Staates ins Privatleben, Lohndumping und generell eine nicht für erstrebenswert gehaltene Zukunft.

Antworten Gast: yoshi1
05.02.2012 16:35
1 1

Re: Das Problem hatte schon das zerfallende Römerreich

Wie Ihnen sicherlich klar ist war Rom im Jahre 9 noch nicht einmal in seiner Blüte, geschweige denn im Zerfall. Einen allfälligen Nachwuchsmangel würde ich eher auf die Bürgerkriege des Jahrhunderts zurückführen.

Rom hat im Gegensatz zu unseren Fürstentümern die 2 Jahrtausende darauf eine gute Familiepolitik betrieben. Gleiches bzgl Steuern.
Mehr Menschen = mehr Steuereinnahmen, Wirtschaftswachstum und mehr Soldaten. Die waren wie schon wie gesagt den nachfolgenden Monarchien um einiges voraus, die Römer.

Gast: Wächter der Nation
05.02.2012 08:55
8 2

Familie ist kostspielig und zeitaufwändig

In Japan scheint es nicht anders zu sein als bei uns. Die männliche Elite der obersten Schicht gerät in Panik, weil sich die jungen Menschen nicht mehr als Melkkühe der Nation missbrauchen lassen.
Kinder aufziehen ist ein Fulltime-Job und kostet auch noch viel Geld. Wenn die Nation möchte, dass die jungen Menschen Kinder in die Welt setzen, sollen die die Aufgabe mit einem normalen Gehalt honorieren.
Die jungen Leute mit einem Butterbrot abspeisen und erwarten, dass sie drauf reinfallen, das funktionert dank Pille nicht mehr.

Antworten Gast: Halbwissen
05.02.2012 09:48
2 0

Re: Familie ist kostspielig und zeitaufwändig

Wenn Sie "männliche" weglassen, dann passts.

Antworten Gast: nestbeschmutzer
05.02.2012 09:34
0 0

Re: Familie ist kostspielig und zeitaufwändig

Ich weiß eine einfacher Lösung. Der Staat nimmt weniger Steuern ein, die höhere Netto Gehälter ermöglichen. Dann kann jeder seine Familienplanung auch guten Gewissens durchführen. Jeder staatlicher Eingriff, das steuern zu wollen, drängt uns mehr in Nordkoreas oder DDR Richtung.

Weniger Menschen

in einem Land hat auch den Vorteil,

dass es mehr Lebensraum mit intakter Umwelt,

mehr Lebensmittel,mehr Schmuck und Geld durch das ERBEN verstorbener alter Angehöriger usw. pro Person gibt.

Antworten Gast: nestbeschmutzer
05.02.2012 09:39
1 2

Re: Weniger Menschen

Nu ja, deshalb denken auch manche "Denktanks" über die gewaltsame Verminderung der Weltbevölkerung auf ein zehntel nach (wäre der Stand so um 1800). Dann hätten die Grünen endlich ihr Ziel einer unbeeinflussten, die "natürliche Evolution" nachfolgende Entwicklung erreicht. Brave new world, welkcome! Der WWW klatscht Beifall. Das Problem dabei scheint: wie macht man das? Mit Nucs macht man zu viel kaputt, gengesteuerte Pandemien wären da scheinbar die besser Wahl,......Möchte nicht wissen, wer daran schon arbeitet. Ab und zu tauchen ja so eigenartige Meldungen auf wie die aus den Niederlanden...

4 0

Re: Re: Weniger Menschen

Na wie wärs mit Antibabypille, ganz ohne Gewalt? Immerhin besser, die Bevölkerung jetzt human zu verringern, als sie dann zu Milliarden verhungern zu lassen. Denn in einer begrenzten Biosphäre ist unbegrenztes Wachstum nicht möglich!

naja, im Vergnügungsgewerbe gibts keine Scheu

vor Gastarbeiterinnen. Allerdings werden die bei Eintreffen gewisser Umstände, wie Krankheit, Schwangerschaft, Verlust der Attraktivität, einfach verabschiedet. Mit so Nebensächlichkeiten wie Pensionsbezug belastet sich auch niemand.

Gast: Wer zahlt...
05.02.2012 00:40
2 2

Was es nur in Japan gibt.

Für japanische Pensionisten ist es fast zur Selbstverständlichkeit geworden eine Straftat zu begehen um einen der begehrten Gefängnisplätze zu bekommen, nennt sich dort Pensionistengefängnis, zeigt eindeutig das Japan ein soziales Problem hat.

Pflege und Versorgung im Alter, Japan ist sehr weit fortgeschritten im Bereich Robotik, die bei uns eher verabscheuungswürdige Menschenwaschmaschine (Wobei das für die Betroffenen eine sehr angenehme Art der Körperpflege ist) eine Selbstverständlichkeit, der Rest wird schon in sehr kurzer Zeit die Robotik übernehmen wie auch in China mit seiner alternden Bevölkerung, soviel Personal wie benötigt wird dafür gibt es auf der ganzen Welt nicht.

Die Robotik in der Pflege ist gleichzeitig eine Warnung an die heutige hier lebende Jugend nicht zu sehr zu meinen das das eine sichere Arbeit ist.

Und die kulturelle und künstlerische Freiheit ist selbst für den freiheitsliebenden Europäer ein Schock, sollte ich jemals Europa verlassen müssen war und ist Japan trotz dem heutigen Fukoshima Desaster einer der Top Länder, das auf jeden Fall in die engere Wahl gezogen wird.

Gast: Tiefer Blicker
04.02.2012 23:03
1 0

nicht nur in Japan

Die Bevölkerunsdynamik der "Stamm"-Population ist in Österreich genau dieselbe: Nettoreproduktionsrate 70%, das heisst innerhalb einer Generation Schrumpfung um 30%.

Und ? Schlecht ?

Hey, das ist nichts Neues, das war schon vor dreissig Jahren so.

Durch Produktivitätssteigerung in den Arbeitsprozessen und durch Zuwanderung für jene Dienstleistungen, die eben noch persönlich ausgeführt werden (insbes. Pflegeberufe, Bauarbeiten, Handwerker) wurde das in Österreich nicht zu einem Problem.

Dass genug Wertschöpfung da ist und bei einigermassen vernünftigem Agieren auch in Zukunft da sein wird, halte ich für gegeben.

Wie diese Wertschöpfung sinnvoll verteilt wird, ist eine wesentliche politische Frage, die nach wie vor nur sehr ungeschickt angegangen wird.

Andererseits hilft die Migration innerhalb des (erweiterten) EU Raumes sicherlich noch einige Jahre, das Problem zu mildern und den Druck von Aussen gering zu halten, zumindest bei uns in Zentraleuropa.

Re: nicht nur in Japan

Das Problem ist, dass wir mit der Produktivitätssteigerung nichts anfangen können. Bei gleichbleibender Nachfrage müssten wir, als logische Konsequenz, weniger Wochenstunden arbeiten. Selbst wenn die Bevölkerung abnehmen würde (weil die Nachfrage ja auch entsprechend abnimmt).

Antworten Antworten Gast: Halbwissen
05.02.2012 09:55
2 0

Re: Re: nicht nur in Japan

Wer sagt das die Nachfrage abnimmt ?

Die Nachfrage hängt nicht nur von der Masse an Leuten sondern auch von deren Qualität ab.
Viele Reiche haben für jedes Wetter das passende Auto während Arme zu Fuß gehen.

Haha "wer erledigt die Arbeit"

Echt lächerlich. Wie viele Menschen pro Quadratkilometer muss eine Wirtschaft haben, um zu funktionieren?

Die Arbeit kann von Maschinen erledigt werden, und wir kommen damit nicht zurecht ("Arbeitslosigkeit").

Und wenn dann mal ein Land schrumpft, und somit das "Arbeitslosenproblem" gelöst sein sollte, wird auch wieder geheult.

Scheinbar ist alles falsch. Zu viele Arbeiter, zu wenig Arbeiter, Überstunden, Kurzarbeit ...

Euer Gott hat wohl gesagt: "Lasst den Menschen 40 Stunden die Woche arbeiten, und vermehret euch um 1 Prozent im Jahr. Dann wird die Erde funktionieren, und nicht anders."

Re: Haha "wer erledigt die Arbeit"

das war nicht Gott sondern die Gewerkschaften .........

und in Ö

Da dürfte es doch ähnlich aussehen: schrumpfende Geburtenrate, kaum Vereinbarkeit von Job&Kind, auf kurz oder lang wird sich die alterspyramide auf den kopf stellen...

Leider hat das von der Regierungsbank noch niemand kapiert...

Gast: ese
04.02.2012 22:03
2 0

ist doch bei der radikalen weltbevölkerungsentwicklung auch etwas gutes- es geht nicht nur um profitmaximierung und geldwachstum auf kosten der menschen und umwelt.


0 0

Bobby

Faymanbumsti und Anhänger glauben doch tatsächlich, dass sie die größte auf der Welt sind.

 
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