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Flüchtlingsboot in der Karibik gekentert: 18 Tote

06.02.2012 | 12:00 |   (DiePresse.com)

Fast 40 weitere Menschen, die am Samstag vor der Dominikanischen Republik über Bord gegangen sein sollen, werden noch vermisst.

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Beim Untergang eines Flüchtlingsbootes auf dem Weg von der Dominikanischen Republik nach Puerto Rico sind mindestens 18 Menschen ums Leben gekommen. Von den etwa 70 Menschen an Bord des Schiffs hätten zunächst nur 14 gerettet werden können, sagte ein Vertreter des Zivilschutzes in Santo Domingo am Sonntag (Ortszeit). Es gebe aber noch Hoffnung, dass weitere Bootsinsassen das Unglück überlebt hätten.

Überlebende berichteten, dass ihr Boot von hohen Wellen umgeworfen wurde. Das Unglück ereignete sich vor der dominikanischen Küste nahe des Ortes Sabana de la Mar, 155 Kilometer nordöstlich der Hauptstadt Santo Domingo. Die Marine des Landes erfuhr nach eigenen Angaben erst nach Stunden von dem Unglück und leitete dann eine Rettungsaktion ein.

Aus der Dominikanischen Republik flüchten immer wieder Menschen mit selbst gebauten Booten vor der Armut im Land in Richtung Puerto Rico, das zum US-Gebiet gehört.

(APA)

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