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Minus 28,9 Grad: Tannheim in Tirol als Kältepol

06.02.2012 | 14:53 |   (DiePresse.com)

In Österreich sind Temperaturen unter minus 20 Grad seit Tagen verbreitet. In der Schweiz hatte es in einem Wohngebiet minus 35 Grad, in ganz Europa fordert die Kälte viele Tote. Die Prognose: Es bleibt eisig.

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Wer sich derzeit in Österreich auf die Suche nach einem Ort begibt, an dem es Plusgrade hat, wird kläglich scheitern. Am Montagvormittag war Frohnleiten in der Steiermark der "Hotspot" - mit minus 8,9 Grad. Laut ZAMG hatte es in den Nachtstunden an insgesamt 67 Orten minus 20 Grad und darunter. "Gefriertruhe" des Landes war Tannheim in Tirol mit minus 28,9 Grad. Die Prognose für die kommenden Tage: Es bleibt eisig.

Eine überaus seltene, weil ungewöhnlich hartnäckige Frostperiode sorgt im Moment in weiten Teilen Europas für Rekordtiefstwerte. Auch in Österreich sind Temperaturen unter minus 20 Grad seit Tagen weit verbreitet - und zwar flächendeckend.

Hier einige Tiefstwerte aus den Bundesländern:

  • Schoppernau in Vorarlberg: minus 26,1
  • Litschau im Waldviertel (NÖ): minus 21,7
  • Rax (NÖ): minus 20,9
  • Salzburger Flughafen: minus 17,1
  • Bad Bleiberg in Kärnten: minus 17,0
  • Freistadt im Mühlviertel (OÖ): minus 17,3
  • Mattersburg im Burgenland: minus 13,2
  • Jubiläumswarte in Wien: minus 15,8

Prognose: Sonnig aber bitterkalt

Geht es nach den Meteorologen, dann wird sich in den kommenden Tagen auch nichts daran ändern. Strenger Frost mit Spitzenwerten unter minus 20 Grad werden Österreich weiterhin mit Polarfeeling beglücken. Dabei wird es zumindest sonnig sein, es ist aber auch mit ein wenig Neuschnee zu rechnen, vor allem im Süden und Osten. Am Donnerstag und am Freitag kann es vor allem in der Westhälfte Österreichs schneien.

>> Wetter auf DiePresse.com

Schweiz: Minus 35 Grad in Wohngebiet

Die Kältewelle lässt auch einige Rekorde purzeln: In der Schweiz wurde in der Nacht auf Montag die tiefste jemals gemessene Temperatur auf bewohntem Gebiet gemessen. Minus 35,1 Grad zeigten die Thermometer in Samedan (Kanton Graubünden). Auf der Glattalp (Kanton Schwyz) wurden gar minus 45 Grad registriert.

Kältewelle: Eisige Uferlandschaft am Genfer See

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Bereits über 300 Kältetote in Europa

Der hartnäckige Frost fordert in ganz Europa immer mehr Todesopfer. Seit Beginn der Kältewelle vor elf Tagen sind - vor allem in Osteuropa - bereits mehr als 300 Menschen erfroren.

Trauriger Spitzenreiter bei den Kältetoten bleibt weiterhin die Ukraine, wo offiziellen Angaben zufolge 135 Menschen erfroren sind. In Polen erfroren in den vergangenen 24 Stunden neun Menschen, zumeist betrunkene Obdachlose, die Gesamtopferzahl erhöhte sich damit auf 62. Wegen des unsachgemäßen Einsatzes von Öfen kam es vermehrt zu Bränden und Vergiftungen mit Kohlenmonoxid. Von Freitag bis Sonntag wurden landesweit über 1500 Brände gemeldet, die 15 Menschenleben forderten.

39 Kältetote in Rumänien, 23 in Litauen, 18 in Tschechien, 21 in Italien, zwölf in Ungarn allein am vergangenen Wochenende, 17 am Balkan, 64 in Russland. Und mit einer Entspannung der Situation ist Meteorologen zufolge nicht zu rechnen. Im tschechischen Kvilda im Böhmerwald, nahe der Grenze zu Bayern, wurden am Montag minus 39,4 Grad gemessen.

Kälte und Schnee auch am Mittelmeer

Selbst im Mittelmeerraum wurde ungewöhnliche Kälte registriert. Im Nordosten Tunesiens sank die Temperatur auf minus vier Grad, während mehrere Dörfer nach Schneefällen abgeschnitten waren. Auf der spanischen Urlauberinsel Mallorca waren bei minus 5,7 Grad die Badestrände von einer Schneeschicht bedeckt.

Ungewöhnlich weiß präsentierten sich auch die Hügel rund um die sizilianische Metropole Palermo. In Italien und Frankreich stieg der Stromverbrauch in schwindelerregende Höhen. In Serbien und Kroatien waren 70.000 Menschen in ihren Dörfern von der Außenwelt abgeschnitten.

Türkei: Bebenopfer bei minus 16 Grad in Zelten

Wesentlich prekärer ist die Situation im Osten der Türkei. Dort müssen nach dem verheerenden Erdbeben im Oktober trotz Temperaturen bis zu minus 16 Grad rund 7500 Menschen noch immer in Zelten ausharren. Der Gouverneur von Van, Münir Karaoglu, erklärte, bisher seien 28.500 Container aufgestellt worden. Bei dem schweren Erdbeben im Oktober waren in Van mehr als 600 Menschen ums Leben gekommen.

(Ag./Red.)

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41 Kommentare
 
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Gast: Golfstrom
06.02.2012 22:12
0 0

Klimaabkühlung...

...da kann man nur hoffen, das die kalte Luft nicht auch noch unseren guten alten warmen Golfstrom im Meer abkühlt...sonst droht uns wirklich mal noch eine Eiszeit, wenn der zum Stillstand kommt....*g*

Antworten Gast: Da Bese
07.02.2012 10:53
0 0

Re: Klimaabkühlung...

Wir leben in einer Zwischeneiszeit! Das wird gerne verschwiegen.

Von einer Warmzeit spricht man nur, wenn die Polkappen und auch das Himalyagebiet eisfrei ist.

http://de.wikipedia.org/wiki/Warmzeit

Gast: Konservativer
06.02.2012 19:29
10 1

Das ist die Klimaerwärmung, die man uns weismachen will.

Ja ja, ich weiß: Kalt ist Wetter, warm ist Klima.

Gast: Papa Schlumpf
06.02.2012 18:39
5 0

Und haben jetzt die Wintersportgebiete genug Schnee? Oder raunzens immer noch?

Und Schifahren muss ja jetzt auch super sein. Ist der Schnee am nachmittag nicht mehr so patzig!

Gast: Großvati Bär
06.02.2012 18:07
2 0

Jetzt wissen wir wenigstens warum sich der Neugebauer einen ordentlichen Winterspeck zugelegt hat!

Weil durch Bewegen wird der keine Wärme zusammenbringen. das ist gegen die Standesehre der Beamtenschaft!

Gast: Frosty schreibt mit Handschuhe!
06.02.2012 17:29
5 0

Wahnsinn,......

dass es im Winter immer so kalt ist....Im Sommer ist es NIE so kalt....WORAN liegt das???

5 1

Und der Bauern-Umweltminister

möchte dieses grausliche Klima schützen!

5 0

Re: Und der Bauern-Umweltminister

Hat sich eigentlich die selbsternannte Klima-Expertin

Helga Kromp-Kolb

zu dieser GRAUSLICHEN Kälte schon gemeldet

oder ist sie irgendwo in freier Natur erfroren?

Antworten Antworten Gast: toro
06.02.2012 17:15
1 3

Re: Re: Und der Bauern-Umweltminister

Armin, antworten sie sich bereits SELBST?

0 0

Re: Re: Re: Und der Bauern-Umweltminister

Es ist nur eine Ergänzung.

Gast: Blankensteiner Husar
06.02.2012 14:33
1 3

Hauptsache die Schneekanonen können weiter schießen!

Los Tiroler, jodeln wir alle!

tiqqun
06.02.2012 13:45
4 8

einfach mal lesen

und nicht immer gleich geifern bzw. rote Stricherl verteilen.

http://www.zeit.de/wissen/umwelt/2012-02/klimawandel-kaelte/seite-1

Antworten fefe
07.02.2012 09:08
1 0

Re: einfach mal lesen

Schluss mit lustig, die Atomlobby hat das Interesse an der Klimaerwärmung verloren: RWE-Manager Vahrenholt (SPD) sagt Abkühlung des Weltklimas voraus:

http://www.spiegel.de/spiegel/vorab/0,1518,813357,00.html

Antworten Gast: Konservativer
06.02.2012 19:32
10 1

Re: einfach mal lesen

Ich lese mir diesen Schwachsinn nicht einmal mehr durch.

Nach Climategate ist BEWIESEN, dass die Klimaerwärmung eine Lüge ist, und dass man gehörig naiv sein muss, um daran zu glauben.


Antworten Antworten tiqqun
06.02.2012 19:26
1 0

Re: Re: einfach mal lesen:

ohh, na wenns die Bild schreibt (würde in Österreich etwa HEUTE oder ÖSTERREICH entsprechen) muss es ja stimmen.

1 0

Re: Re: Re: einfach mal lesen:

Ja, warum nicht? Wenn "Bild" über Einsteins Relativitätstheorie schreibt, wird diese deswegen ja auch nicht widerlegt.

Antworten Gast: Analyst 829
06.02.2012 15:38
6 3

Re: einfach mal lesen

Am 21. Juli 1983 wurde in der Antarktis - dort ist es momentan wesentlich wärmer als in Europa - die kälterste Temperatur aller Zeiten gemessen.

In den Medien ging das aber völlig unter. Es wurde die Abkassiererei via CO2-Klimaerwärmungslüge - es ist defintiv eine hinterfotzige Lüge um für CO2-Emission abkassieren zu können (wer bekommt eigentlich die hunderten kassierten Milliarden und vor allem wofür - filtern die, die die CO2-Steuer kassieren CO2 aus der Luft oder produzieren die nicht auch nur zusätzliches CO2?) und eben gutes Geld kassieren zu können, aber in Wahrheit verursachen Menschen kaum CO2 gemessen z. B. an einem Vulkanausbruch, wichtig für das Erdklima ist die Intensität der Sonneneinstrahlung und die entscheidet sich im Wesentlichen im All und gar nicht auf der Erde. Durchschschreitet das Sonnensystem eine "staubige" Region im All wird das Klima auf der Erde kälter, so ist es bei wenig Staub im All eben wäremer) vorbereitet.

Lesen sie Zeitungen aus dem Sommer (Europa) 1983. Österreich hatte den Hitzerekord und fast am selben Tag war der Kälterekord in der Antarktis, aber es wurde von Klimaerwärmung gefaselt. Jetzt haben wir Kälterekorde es wird von Klimaerwärmung gefaselt, lächercherlich!

Insgesamt wird es nicht schneller und nicht langsamer wärmer oder kälter als in anderen Jahrhunderten ohne Menschen vorher. Temperaturen und Klima schwankten.

Mit CO2 aus Menschenhand kann man die Erde nicht erwärmen, das ist bei noch so viel Ausstoß einfach zu wenig.

Antworten Antworten goetzinger
06.02.2012 17:46
2 0

Re: Re: einfach mal lesen

Anmerkung; 1983 faselte kein Mensch von Klimaerwärmung

Antworten Antworten Antworten fefe
07.02.2012 08:21
0 0

Re: Re: Re: einfach mal lesen

Nein, damals gab es das Waldsterben.

2 2

Re: Re: Re: einfach mal lesen

Weil es damals noch kalt war,denn die solare Klima-Erwärmung kam erst einige Jahre später und dauerte bis vor ca.3 Jahren und jetzt wird es eben wieder kälter.

Antworten Antworten Gast: Matador
06.02.2012 16:09
4 9

Re: Re: einfach mal lesen

Lesen Sie den Zeit-Artikel und versuchen Sie zu verstehen.

Sie haben ganz offensichtlich keinerlei naturwissenschaftliche Ausbildung und sudern irgendeinen Stuss daher.

Antworten Antworten Antworten Gast: Konservativer
06.02.2012 19:33
3 1

Re: Re: Re: einfach mal lesen

http://www.klimaskeptiker.info/

Für den kritischen Denker, der nicht alles glaubt, was man ihm vorsetzt.

6 2

Re: Re: Re: einfach mal lesen

Welche naturwissenschaftliche Ausbildung haben Sie,Matador?

Greenpeace?


Antworten Antworten Antworten Gast: Analyst 829
06.02.2012 16:40
7 3

Re: Re: Re: einfach mal lesen

Die gleichen Sprüche musste sich vor mehr als 100 Jahren auch ein naher Verwadten von mir bieten lassen und komischer Weise bekam er dann doch einen Nobelpreis für Physik.

Sie müssen lernen Bildung von Gehirnwäsche zu unterscheiden.

Was ist beispielsweise objektiv gesehen an der biologischen Entstehung von synthetischem Erdöl dran? So viele Trilliarden Saurier gab es gar nie auf der Erde um die Mengen an Erdöl daraus entstehen zu lassen, die bereits gefördert wurden. Viel logischer ist es, dass Erdöl abiotisch entsteht und aus dem Erdmantel eben die Grundstoffe aufsteigen, die dann Bakterien in der Teufe zu den verschiedenen Erdölsorten - je nach Unterart - umformen.

Schauen sie sich doch an wo Erdölfelder liegen. Entweder rund um Einschlagskrater von Meteoriten, die die Erdkurste dort zerbrachen (Texas) oder an Bruchstellen von Kontinetalplatten, wo das Erdöl bzw. der Grundstoff für Erdöl aus dem Bakterien es machen über Risse in Lagerstätten aufsteigen kann.

So eine Theorie ist aber nicht gut, denn sie macht Erdöl nicht künstlich knapp und damit künstlich teuer.

Das CO2-Märchen wurde definitiv dazu geschaffen um Menschen über CO2-Abgaben abzocken zu können.

Die Erde war als das Sonnensystem staubige Zonen im All durchschritt ein Schneeball, erst als Kontinentalplatten brachen dunkles Erdöl damit das Eis überdeckte (quillt bei Kontinentalplattenbrüchen in Unmengen hervor, die alle Tieflagen überschemmen) wurde es wieder wärmer.

Menschlicher CO2-Ausstoß ist lächerlich

Antworten Antworten Antworten Antworten fefe
07.02.2012 08:34
0 0

Re: Re: Re: Re: einfach mal lesen

Betreffend die Entstehung von Erdöl hatte es etwa 1964 eine Studie der "American Chemical Society" gegeben, welche die ständige Nachbildung von Erdöl und Entstehung durch elektrochemische Vorgänge zum Ergebnis hatte. Ich weiß nicht ob das das selbe ist, was Sie meinen, aber davon hatte ich dann später auch nie wieder etwas gehört.

 
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