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Genitalverstümmelung: Ohne Beschneidung keine Ehe

06.02.2012 | 18:28 |  von unserer Mitarbeiterin PATRICIA OTUKA-KARNER (Die Presse)

Weltweit werden drei Millionen Frauen und Mädchen pro Jahr beschnitten - ein Brauch, der Mädchenleben kostet.

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Kampala. Agnes Cherob sitzt mit ihren Nachbarinnen im Schatten eines Mangobaums. Während sie Matten flechten, diskutieren sie mit leisen Stimmen die Aussagen von Rebecca Kadaga, der ersten Frau, die dem ugandischen Parlament vorsteht. Denn Kadaga betonte jüngst in einer Rede, dass weibliche Genitalverstümmelung schlecht sei, und ein Verstoß gegen Frauenrechte.

Cherob und ihre Freundinnen können damit aber nicht viel anfangen. Bei den Sebei – einer Ethnie, die im Osten Ugandas an der Grenze zu Kenia lebt – ist Mädchenbeschneidung kulturell tief verwurzelt. Cherob betont, dass sie und die anderen Frauen alle beschnitten seien und sie sich auch für ihre Tochter nichts anderes vorstellen könne. „Wenn meine Tochter nicht beschnitten ist, findet sie keinen Ehemann. Was soll dann aus ihr werden?“, meint die Mutter. Dass sie mit der Ausübung dieser Praxis gegen ein Gesetz verstößt, weiß sie nicht.

Über dieses Thema wird hier nicht viel geredet, schon gar nicht in Anwesenheit von Männern. Wenn ein Mädchen das Beschneidungsalter erreicht hat, wird das Ritual, das den Übergang vom Mädchen zur Frau darstellt, möglichst unauffällig durchgeführt. Im Unterschied zur Beschneidung bei Buben werden die Rituale an Mädchen nicht öffentlich durchgeführt oder gar gefeiert.

„Ich bin damals allein in den Wald gegangen und stundenlang im kalten Wasser des Flusses gestanden, um mich zu betäuben. Natürlich hatte ich Schmerzen, aber es ging irgendwie“, erzählt Agnes Cherob. Dass viele der Mädchen während der Prozedur verbluten und fast alle schwerwiegende Langzeitfolgen davontragen, im Alltag leiden oder später an den Folgen einer Geburt sterben, verschweigt sie. In Agnes Cherobs Welt ist Mädchenbeschneidung nicht wegzudenken.

Trotz Verbot vielerorts praktiziert

Weibliche Genitalverstümmelung ist in Uganda seit 2009 gesetzlich verboten. Wird jemand bei der Ausübung erwischt, drohen zehn Jahre Gefängnis. Stirbt das Opfer, könnte das für die Beschneiderin lebenslang bedeuten. Allerdings: Das Gesetz kommt so gut wie nie zur Anwendung, weil niemand deswegen angezeigt wird.

Der Grund dafür ist klar, meint George Kanyomoozi von der ugandischen Frauenrechtsorganisation „Action for Development“: „Zuerst müsste sich in den Köpfen der Leute etwas ändern. Obwohl das Gesetz gut ist, kann es nicht umgesetzt werden, solange der Akt an sich weder von Frauen noch Männer als schlecht angesehen wird.“

George Kanyomoozi meint, dass eine Änderung nur durch Aufklärung erreicht werden kann und durch die Zusammenarbeit mit der Bevölkerung. Das Ritual müsste hinterfragt, vielleicht sogar Alternativen angeboten werden. In Kenia etwa gab es ein Projekt der „Beschneidung durch Worte“, das in Zusammenarbeit mit der lokalen Bevölkerung entstanden ist. „Wichtig ist auch, das Bild, das die Frauen der Sebei von sich selbst haben, zu verändern. Wenn sie glauben, man ist nur dann eine Frau, wenn man beschnitten ist, werden auch ihre Töchter keine Wahl haben“, ist Kanyomoozi überzeugt.

155 Millionen leiden an Folgen

Laut UN-Kinderhilfswerk Unicef werden etwa drei Millionen Frauen und Mädchen jährlich beschnitten, 155 Millionen weltweit leiden unter den lebenslangen Folgen. Der Brauch wird in 35 Ländern praktiziert – auch wenn er vielerorts verboten ist, so wie in Uganda.

Auf einen Blick

Der Internationale Tag gegen weibliche Genitalverstümmelung wird weltweit am 6. Februar begangen. Laut dem UN-Kinderhilfswerk Unicef werden etwa drei Mio. Frauen und Mädchen jährlich einer Beschneidung unterzogen – mehr als 8000 Mädchen pro Tag.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 07.02.2012)

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75 Kommentare
 
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Gast: gs
07.02.2012 22:17
2 0

Sauerei

...mehr kann i zu dem Thema nicht sagen!

anferny81
07.02.2012 19:18
6 3

Beschneidung =/= Beschneidung

..beim lesen mancher Kommantare hat man den Eindruck, dass die Verfasser die "handelsübliche" männliche mit der hier beschriebenen weiblichen Beschneidung gleichsetzen.
Im Falle der männlichen Beschneidung wird die Vorhaut gekürzt bzw entfernt. Hat religöse Gründe bzw. historisch-hygenische, bei einer Vorhautverengug mediznisch notwendige, ist aber manchmal auch reine Geschmacksache.
Die weibliche Beschneidung hingegen wird praktiziert um als Konsequenz für die betroffene Frau den Geschlechtsverkehr "unattraktiv" zu machen.
Die meisten Damen "benötigen" die Nervenendungen die ihnen dabei entfernt werden um die Angelegenheit zu genießen.
Die Motive dahinter mögen zwar unter dem Vorwand der Tradition getarn werden - in Wahrheit steht jedoch nur die sprichwörtliche Beschneidung der Frauen in ihren höchstpersönlichen, natur- bzw gottgegebenen Rechten.
Somit zweifellos ein Gewaltverbrechen welches auch durch ihre weite verbreitung nicht schöngeredet werden kann.
Wesentlich dramatischer als die auch in unserer Heimat noch immer teilweise akzeptierte "gesunde Watschen".

Gast: dersteinwender
07.02.2012 17:55
4 4

Weltweit

werden sicherlich wesentlich mehr Knaben als Mädchen genital verstümmelt.
Die Beschneidung aus religiösen Gründen sollte in Europa unter Strafe gestellt werden.
Die afrikanische Beschneidung von Frauen hat mit Religion wenig zu tun, wird vom Matriarchat ausgeführt, ist aber ein ständiges Thema im Westen.
Die Problematik bei Knaben hingegen nach wie vor völlig verharmlost und totgeschwiegen.

1 0

Re: Weltweit

Mir hat gestern ein anderer Leser und Kommentarschreiber den Link zu folgendem Paper gegeben:

http://manndat.de/wp-content/uploads/2011/05/FAQ-Beschneidung-Endfassung-3.pdf

Sehr interessant, ich wusste wirklich nicht, dass auch so viele Knaben an Beschneidungen sterben. Wieso man davon nie was hört, ist mir ebenso rätselhaft.

In dem Paper steht beispielsweise:
* dass es bei mindestens jedem 50. Fall Komplikationen gibt
* dass es in den USA bei Babybeschneidungen jährlich etwa 117 tote Jungen gibt (in Entwicklungsländern aufgrund der hygienischen Situation und aufgrund dessen, dass die Beschneidung nicht von Ärzten durchgeführt wird, viel mehr)

Fazit: egal, ob nun Burschen oder Mädchen beschnitten werden, das ist eine barbarische Tradition, die abgeschafft werden muss.

Wenn sich jemand freiwillig im Erwachsenenalter zu einer solchen Operation entschließt, dann soll er das. Aber Babys zu beschneiden ist einfach nur unnötig. Überhaupt sollte man keine Operationen durchführen, wenn keine medizinische Notwendigkeit dafür besteht.

Antworten Gast: Wie bitte?
07.02.2012 22:38
2 2

Re: Weltweit

Welches "Matriarchat"? Gesellschaften, in denen FGM praktiziert wird, sind zutiefst patriarchalisch geprägt. Frauen haben keine Wahl, keine Selbstbestimmung, kaum Rechte, sie geben das weiter, was man ihnen von Kindheit an eingetrichtert hat.
Da Ehen in diesen Gesellschaften wohl nur zwischen Mann und Frau geschlossen werden und "unbeschnittene" Frauen nicht zu verheiraten sind und daher unversorgt sind, liegt es wohl an den Einstellungen der tonangebenden Männer und nicht an einem fantasierten "Matriarchat"

Gast: geniesser
07.02.2012 17:46
5 0

so a topfen

gegen jegliche eingriffe, die nicht medizinisch zwingende gründe darstellen, ist mit schweren strafen vorzugehen.

ob aus "tradition" ,. "religion" oder so ein scheiß.

Bei uns ists ja noch überschaubar, aber zb in afrika die frauen, in den usa alle männer.... was soll das?

alle "durchführenden" als auch die urgierer (eltern) sollten hier schadensersatzpflichtig sein.

dass es auch kriminelle ärzte in AT und generell mitteleuropa gibt, die das bei mädchen in AT machen, wenn die "traditionsbewußten" eltern das so wollen, ist schon schlimm genug.

mein Vorschlag

alle "mediziner" und "betreiber" mit 10 jahren unbedingt und 200.000.000 € Schadensersatz belegen, d.h. lebenslang auf existenzminimum gepfändet und enteignet.

nur dann können sich die "bestimmten kreise" vorstellen, was es heißt, LEBENSLANG drunter zu leiden.

kein mitleid, keine gnade mit sowas.

europa "die EU" tut hier auffallend wenig, man kann hier durchaus wieder "geld vor moral" vermuten.

denn viel weniger wichtige themen kriegen viel mehr aufmerksamkeit und geldmittel.

man sollte den typen jeden tag die schreie der "gerade verstümmelten" 8000 kinder vorspielen....

leider ist auch bei der "presse" das ding im panorama versteckt und net in weltpolitik, denn es ist sehr wohl ein politische thema, das abzustellen.!!!!

Ilka
07.02.2012 16:13
6 0

Werte Presse

Bitte auch um einen Beitrag über die seid vielen Jahren in Österreicch ausgeführten Genitalverstümmelungen!

mannimmond
07.02.2012 16:05
9 0

Die Beschneidung - auch die von Knaben –

ist ein atavistischer Unfug.

Ob jüdisch, muslimisch, oder sonst etwas.

Und am allerdämlichsten ist die Erklärung, die Beschneidung wäre eine "hygienische" Maßnahme.

Man(n) kann sich nämlich auch WASCHEN.

Gast: theinstinctofnottobecomeextinct
07.02.2012 16:02
1 3

yahweallah will es so

amen, inschallah

http://theinstinctofnottobecomeextinct.wordpress.com/

mannimmond
07.02.2012 16:01
6 0

Die Beschneidung - auch die bei Knaben -

ist ein atavistischer Unfug.

Ob jüdisch, muslimisch, oder sonst etwas.

Und am allerdämlichsten ist die Erklärung, die Beschneidung wäre eine "hygienische" Maßnahme.

Man(n) kann sich nämlich auch WASCHEN.

Gast: Imre Gatsch
07.02.2012 14:26
8 0

Krank, krank, krank,

Die schlimmsten Folgen hat die Infibulation oder "pharaonische Beschneidung": Dabei werden die großen Schamlippen beschnitten und die Vagina anschließend zugenäht.

Antworten Gast: xxxx
07.02.2012 14:36
4 1

Re: Krank, krank, krank,

UND SOWAS MUSS ICH NACH DEM MITTAGESSEN LESEN!
DANKE!

Gast: Blankensteiner Husar
07.02.2012 13:39
0 10

Der Hintergund ist ja, dass die Gesellschaft sichergehen will, dass eine Frau Sexualverkehr nicht aus Spass macht und daher treu bleibt.

Mit der Treue schaut es in Europa aber auch nicht gerade rosig aus. Da können Sie mir doch alle zustimmen.

2 1

Re: Der Hintergund ist ja, dass die Gesellschaft sichergehen will, dass eine Frau Sexualverkehr nicht aus Spass macht und daher treu bleibt.

Das würde sich vielleicht ändern, wenn sich die Männer wieder ein bisschen mehr anstrengen und ihre Frauen nicht als Putzfrau, Wäscherin und Köchin wahrnehmen würden.
Jemand, der mit seiner Beziehung zufrieden ist, geht nur äußerst selten fremd (notorische Fremdgeher wird es immer geben, die sind aber eher die Minderheit).

Antworten Antworten Gast: Blankensteiner Husar
07.02.2012 19:01
0 1

Re: Re: Der Hintergund ist ja, dass die Gesellschaft sichergehen will, dass eine Frau Sexualverkehr nicht aus Spass macht und daher treu bleibt.

jaja, in der Realität sind es die Faulen und Bequemen die nicht fremdgehen. Die, die zu schiarch sind oder die, die sowieso keine andere Frau begehrt!

Die tollen und klassen Familienväter, die alles können und alles machen und voll modern sind, ja auf die stehen die meisten Frauen und die bieten diesen Männern auch alles günstig an!

So schauts aus!

2 0

Re: Re: Re: Der Hintergund ist ja, dass die Gesellschaft sichergehen will, dass eine Frau Sexualverkehr nicht aus Spass macht und daher treu bleibt.

Sie malen ja ein trauriges Bild Ihrer Geschlechtsgenossen! Zum Glück stimmt das nicht, es ist durchaus Einstellungssache, ob man fremdgeht oder nicht.

Ich würde es beispielsweise nie tun, vorher beende ich die Beziehung, wenn sie nicht mehr rettbar ist. Das liegt aber vielleicht daran, dass ich durchaus auch ohne Mann glücklich sein kann und daher nicht unbedingt einen Mann brauche. Es ist schön, wenn man einen Partner hat, den man liebt und der einen wiederliebt, aber lebensnotwendig ist das nicht.

Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Blankensteiner Husar
07.02.2012 22:04
1 1

Re: Re: Re: Re: Der Hintergund ist ja, dass die Gesellschaft sichergehen will, dass eine Frau Sexualverkehr nicht aus Spass macht und daher treu bleibt.

ich komme auch segr gut ohne Frau aus.
Und wenn mir mal danach ist, dann mecker ich mit mir selber und geh'mir selber auf den Sack!
Und schon bin ich geheilt!
Mir sch...t keine ins Bett. Damit das klar ist!

0 0

Re: Re: Re: Re: Re: Der Hintergund ist ja, dass die Gesellschaft sichergehen will, dass eine Frau Sexualverkehr nicht aus Spass macht und daher treu bleibt.

Da bin ich aber froh, dass Ihnen niemand ins Bett sch...... Sie selbst hoffentlich auch nicht ;).

Antworten greebo
07.02.2012 17:28
2 0

Re: Der Hintergund ist ja, dass die Gesellschaft sichergehen will, dass eine Frau Sexualverkehr nicht aus Spass macht und daher treu bleibt.

Was ist die Schlussfolgerung daraus? Genitalverstümmelung auch in Europa einführen, damit der Mann wieder Herr im Haus ist?

Gast: Kommentare hier...
07.02.2012 11:17
1 8

So manches ist Öl ins Feuer!

Einige liefern gerade zu jenen die diese Kultur bewahren wollen genügen Argumente, das sie davon nicht abstand nehmen!

Fehlende Differenzierung, kein Eingehen in die kulturelle Problematiken, ein verdammt gutes Argument, wir lassen uns nicht von euch noch einmal Missionieren!

Und gerade da hat sich historisch besonders der Vatikan aufgetan, einerseits wurde die Kindersterblichkeit durch Klöster und Co. stark reduziert, klingt sehr vernünftig, anderseits wurde jede Verhüttung verhindert wie Kondome, die Folge massive Überbevölkerung, massive Hungersnot, Krieg, Bürgerkrieg, Not und Elend, samt einer außer Kontrolle geratenen Seuche AIDS!

Diese Erfahrungen reichen allemal aus als Argument nichts zu ändern.

(Gegen Dummheit und Ignoranz ist halt kein Kraut gewachsen, auch hier nicht!)

Antworten Gast: absurd
07.02.2012 11:55
14 1

Re: So manches ist Öl ins Feuer!

Für das HEUTIGE enorme Bevölkerungswachstum in Afrika ist NICHT der Vatikan oder die katholische Kirche verantwortlich.

Antworten Antworten Gast: Brechreiz zu Mittag!
07.02.2012 12:45
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Re: Re: So manches ist Öl ins Feuer!

Kommt der Brechreiz euch nicht bei soviel Selbstherrlichkeit, wir sind die guten und dort die bösen?

Als Verfechter dieser Verbrechen gehen mit die Argumente garantiert nicht aus, wie wäre es mit Harz IV oder der griechischen Wirtschaftskrise, wie viele Tote gibt es den da, nicht nur Erwachsene sondern auch Kinder? Ihr habt eure eigene gröbsten Probleme nicht in Griff und mischt euch in unsere ein, wie kommt ihr dazu?

Auf diese Art kann garantiert kein Problem gelöst werden, sondern höchstens neue geschaffen werden, oder wohin führte die Missionierung in Afghanistan am Ende, ja auch ich war für den Krieg zur Befreiung, was daraus wurde, alles zerbombt und zerstört, und kein einziges Problem am Ende gelöst, tolle Missionierung, schon fast Nobelpreisverdächtig!

Ich hör auf da weiter zu diskutieren, es ist nur mehr Brechreiz und dabei ist man sich nicht mal zu blöd Dinge auf den Tisch zu legen die schon sehr an der Grenze der Volksverhetzung und Religionsbleidung kratzen und sogar für Militärdiktaturen nichts anders mehr als Vorschubleistungen darstellen...

Von den Dingen das ganz gezielt und bewußt verdreht und falsch dargestellt werden, will ich gar nicht reden!

Antworten Antworten Antworten Gast: absurd
07.02.2012 13:25
7 0

Sie posten leider ziemlich wirres Zeug

Es geht hier ums Thema FGM, nur zur Erinnerung.
Menschenrechte stehen ÜBER Ideologien, Religionen, kulturellen Traditionen - Menschenrechte sind universal. EOD

12 0

Wie verträgt sich eigentlich

die in Österreich erlaubte Beschneidung von minderjährigen Knaben mit dem Recht auf körperlicher und geistiger Unversehrtheit der Charta der Grundrechte der europäischen Union?

9 0

Re: Wie verträgt sich eigentlich

Obwohl man die Beschneidung von Knaben, bei denen ja nur die Vorhaut entfernt wird, nicht mit der Genitalbeschneidung dieser Frauen vergleichen kann, finde ich auch, dass jedwede Operation nur dann durchgeführt werden sollte, wenn

a) eine medizinische Notwendigkeit dafür besteht

b) der Operierte sich selbst und freiwillig dafür entscheidet

Gast: xxxx
07.02.2012 09:03
3 22

Aber alle sind sauber Katholiken!


 
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