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Studie: Winter in Europa werden kälter

08.02.2012 | 18:18 |   (Die Presse)

Das Eis im Polarmeer nördlich von Russland schmilzt und soll lokale Klimaänderungen bewirken. "Die Wahrscheinlichkeit für kalte, schneereiche Winter in Mitteleuropa steigt", so die Forscher.

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Berlin/Dpa. Wer schon jetzt über die angeblich so arge Kälte jammert, sollte sich auf einiges gefasst machen: Laut deutschen Forschern dürften die Winter in Europa im Schnitt deutlich kälter werden. Grund: das Abschmelzen von Eis in der Nordpolregion.

So zeigt ein Computermodell von Forschern des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung und des Leibniz-Instituts für Meereswissenschaften in Kiel, dass „der anormale Rückgang des winterlichen Meereises in der Barents- und Karasee (nördlich Russland, Anm.) extrem kalte Zeitenspannen bringen könnte, ähnlich wie im Winter 2005/2006“. Am Alfred-Wegener-Institut in Bremerhaven (AWI) kam man jüngst zu ähnlichen Resultaten: „Die Wahrscheinlichkeit für kalte, schneereiche Winter in Mitteleuropa steigt, wenn die Arktis im Sommer von wenig Eis bedeckt ist.“

Komplexe Wechselwirkung

Grund: Sonnenlicht erwärmt eine eisfreie, also dunkle Wasserfläche stärker als eine helle Eisdecke, die mehr Licht reflektiert. Mit dem Schmelzen des Eises wird die dunkle Fläche größer und wärmer. Sie erwärmt die Luft über ihr, die aufsteigt, aber dabei rasch abkühlt und absinkt, wobei die aufsteigende Luft die erkaltete Luft seitlich, etwa nach Süden hin, wegdrückt und sie dadurch flächig ausbreitet. „Komplexe Wechselwirkungen lassen den Luftdruckgegensatz zwischen der Arktis und den mittleren Breiten Europas geringer werden, kalte Luft kann im Winter besser bis Europa vordringen“, sagt AWI-Forscher Ralf Jaiser. Das sei aber angesichts der komplexen Klimavorgänge „keine wasserdichte Prognose“.

Papst: Solidarität mit Kälteopfern

Der Kältewelle in Europa fielen derweil bis Mittwoch mindestens 470 Menschen zum Opfer, meist in der Ukraine (136) und Polen (68). In Italien, am Balkan und im Norden der Türkei dauert das Schneechaos an. Papst Benedikt XVI. rief zu „Solidarität“ mit den Opfern der Kältewelle auf.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 09.02.2012)

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10 Kommentare
Gast: Kälteopfer
10.02.2012 13:33
0 0

Kalte

Ich kann mich noch daran erinnern, dass uns selbst ernannte Experten erklärt haben, dass in den kommenden Jahren kein Schnee mehr unter 1000 Meter fällt. Grund: die Klimaerwärmung. Es wurden sogar die Touristiker aufgefordert sich neue Ideen einfallen zu lassen für Winter ohne Schnee. Und jetzt auf einmal nach kurzer Zeit sind wieder die Experten am Wort und erklären uns, die Winter werden kälter.

doubleg
09.02.2012 22:32
2 0

aha

Am Nordpol scheint im Winter die Sonne. Na das ist ja mal ganz was Neues.
Da steht wörtlich, dass die Sonne die Wasserflächen um den Nordpol erwärmt. Denkt irgendwer noch mit? Am Nordpol ist es im Winter rund um die Uhr finster! Da gibt es gar keine Sonneneinstrahlung. Null, niente, nada, njet.
Scheinbar ist jetzt gar kein Argument mehr blöd genug um die Menschen noch dümmer zu machen als sie eh schon sind. Wenn ein Klimaforscher etwas nicht erklären kann muss irgendeine haarsträubende Erklärung herhalten. Abgesehen davon, dass dann im Sommer bekanntlich die Sonne am Nordpol nie untergeht und bei uns 30° herrschen. Wie kann das sein? Da müsste doch die kalte Luft nur so runterströmen vom Nordpol. Über die Jetstreams, die das Wetter maßgeblich bestimmen, will ich gar nicht anfangen zu reden. Es hat ja leider alles keinen Zweck mehr.

Gast: Ösi
09.02.2012 18:02
1 0

Jaja, und durch die verdunstenden Nordmeerwässer steigt der Salzgehalt und der Golfstrom wird stärker und es wachsen dann Palmen am Nordpol.

Und bei uns wird es immer kälter und kälter....

Meine Meinung ist ja, dass die Gstudierten immer dümmer werden.
Würde es schließlich bei uns immer kälter, dann würde sich der Norden ja nicht erwärmen können und blablabla......

Das große Problem der "Wissenschafter" ist ja, dass sie den ganzen Holler ihrer Studentenschaft eintrichtern und die alles unreflektiert nachplappern muss sonst gibts keine Diplome.
Und dann glaubens, dass sie super sind, weil ihnen alle in den Allerwertesten steigen.

Tja, aber wir wissen das ja!
Ösenpower

Antworten doubleg
09.02.2012 22:36
1 0

Re: Jaja, und durch die verdunstenden Nordmeerwässer steigt der Salzgehalt und der Golfstrom wird stärker und es wachsen dann Palmen am Nordpol.

Bitte lesen. Da oben steht, dass die Sonne im Winter den Nordpol erwärmt. Die scheint zwar im Winter dort nicht, aber die ist mittlerweile so toll die Sonne, die schafft das auch im Schatten der Erde.

Gast: pour le mérite
09.02.2012 15:05
5 0

Da es im Zuge der Klimaerwärmung immer kälter wird,

dürfen wir wohl davon ausgehen,

dass wir wir im Alter immer jünger werden

mit jeder weiteren Zigarette gesunden

und umso mehr verdienen, je weniger wir leisten!

Das nenn ich endlich gute Nachricht....


Gast: Blankenstein Husar
09.02.2012 11:45
4 0

Das Eis schmilzt, die Winter werden kälter...

Das Computermodell des PIK dürfte wohl demnächst auch die folgenden altbekannten "Thesen" zur Wissenschaft erklären:

Finster war’s, der Mond schien helle
Auf die grünbeschneite Flur,
Als ein Wagen blitzesschnelle
Langsam um die Ecke fuhr.

Drinnen saßen stehend Leute
Schweigend ins Gespräch vertieft,
Als ein totgeschossner Hase
auf dem Wasser Schlittschuh lief...

Gast: gast:1
09.02.2012 10:12
1 0

MEINE Wahrnehmung

der Schneemenge in Wien gesehen über die vergangenen 35 Jahre:

Jedes Jahr weniger.


Gast: uwe der schöne aus kärnten...
09.02.2012 10:12
4 0

schön witzig was die damen u. herren uns da jetzt wieder erzählen..

vor nicht allzu langer zeit wurde uns noch allen erklärt, dass alle skigebiete unter 1000 m zusperren können, weil sowieso kein schnee mehr fallen wird u. die winter viel zu warm werden..

wer glaubt denn noch all dieses geschwätz.. ? die klimaforscher werden doch nur mehr bezahlt, um uns die co2-steuern "verkaufen" zu können u. den staaten mehr einkommen zu generieren..

Gerald
09.02.2012 09:54
3 0

Lach - das PIK

Wohl ein verzweifeltes Wendemanöver diese Klimascharlatane und -schwätzer, weil ihnen die Felle davonschwimmen.

Das Potsdamer Institut für Klimafolgenforschung ist jedenfalls nur eine riesengroße Lachnummer. Denn vor wenigen Jahren, als es noch eine Erwärmung gab, war es eben auch dieses PIK das uns anhand seiner superseriösen Klimamodelle erklärte in Zukunft werde es Schnee im mitteleuropäischen Winter nur noch in höheren Lagen geben.
Jetzt wo die Temperatur seit ca. 12 Jahren stagniert (trotz weltweit rasant gestiegenem CO2-Ausstoß!) bzw. sogar leicht zurückgeht und wir auch weiterhin kalte und schneereiche Winter haben, da kommt das PIK plötzlich mit seinen Computermodellen zu dem Ergebnis, dass es noch kälter wird. Eine tolle Anstalt, die mit ihren Modellen immer den aktuellen Trend in die Zukunft "vorhersehen" kann. Dazu braucht man jedenfalls keine sündteuere "Klimafolgenforschung" denn das kann jeder Minderbegabte.

Nachzulesen hier: http://www.anpassung.net/DE/Fachinformationen/KlimaFolgenAnpassung/Tourismus/tourismus__node.html?__nnn=true

bbss22
08.02.2012 20:48
4 0

Die Computermodelle des PIK


Da gibt es aber noch viele andere Mechanismen, die die zunehmend kälteren Winter ebenso gut erklären können.

Gerade die Oberklimasimulanten des PIK, die nachgewiesener Maßen mit verfälschten Datenreihen arbeiten und diverse Modellparameter genau so "fitten", dass die Simulationen das gewünschte Ergebnis bringen, genau diese Klimasimulanten haben jetzt also wieder einen neuen Stein der Klima-Weisheit entdeckt.

Jetzt werden immer aberwitzigere Wirkmechanismen unterstellt, damit trotz der dokumentierten fallenden Temperaturen, die große Mähr von der katastrophalen Erderwärmung, die der böse Mensch verursacht, aufrechterhalten werden kann.

Die Schreibefritzen der Massenmedien könnten ohne viel Aufwand herausfinden, welches erbärmliche Spiel da gespielt wird, aber die Opportunität und die Presseförderungen gebietet es, die Aussagen der Klimaprofiteure nicht in Frage zu stellen und die Bevölkerung wider besseres Wissen weiterhin in Atem zu halten und weiter Ängste aufrecht zu erhalten. Damit nur ja jeder brav einsieht, dass auch er seinen Beitrag zu den tausenden Milliarden Euro erbringen muss, damit wir unsere Wirtschaft auf "GreenTech" umstellen.

Diese tausenden Milliarden sollen nach dem Wunsch der Klimaprofiteure in deren eigenen Taschen landen; sei es als "Forschungs"gelder, Förderungen, überhöhte Strompreise oder einfach als Rendite auf die "Inverstments" der GreenTech-Spekulanten a la Al Gore.